Hej Skrova,
Danke für Deine sehr ausführliche Rückantwort - ich hatte mir letzte Woche von Einheimischen die Situation beschreiben lassen, diese war aber nicht so tiefgehend wie Deine.
Vielleicht an dieser Stelle noch eine ergänzende Anmerkung: ich denke aber auch, dass "sanfter Tourismus" im Winter durchaus behilflich sein kann, die ökonomische Existenz der Lofotenbewohner zu diversifizieren und somit "unanfälliger" zu machen - ein Tourismus der den Menschen vor Ort "zu Gute" kommt und dabei die Ursprünglichkeit der Orte und der Natur bewahrt durch entsprechende Auflagen. Leider gibt es ja einige Negativ-Beispiele, wie es "pinnsvin64" kürzlich in einem Beitrag über Svolvaer berichtet hat. Auch ich war als "Lofoten-Novize" schockiert über die architektonischen Fehlentwicklungen dieses Ortes und Reine ist ja auch nicht mehr das "Dornröschen"-Fischerdorf

. Viele Anwohner sehen diese Entwicklung mit grosser Skepzis, denn es sind Fehler, die bereits schon vor ca. 30-40 Jahren in anderen europäischen Naturlandschaften gemacht wurden, wie z. B. in den Alpen. Gerade die Lofoten ziehen Menschen an, die die Urspünglichkeit von Natur und Orten suchen!
Zu Isa I.: Überfischung könnte evtl. ein Thema sein. Ich habe nur gehört, dass die Fischschwärme auch manchmal andere Routen nehmen. Dass führt dann dazu, dass einige "Fischer-Stützpunkte" zu weit entfernt liegen und dann die Kapazität anderer Häfen davon profitieren.