Tankstellennetz

Fortbewegung per Auto, Fahrrad, Motorrad, Bus/Bahn, Fähren, Flugzeug sowie Routenplanungen

Tankstellennetz

Beitragvon elisa_em » Sa, 17. Mär 2018, 19:03

Hallo,

ich bin neu hier auf dem Forum und habe zu meiner Frage nichts genaues gefunden.
Deshalb kommt sie in meinem ersten Post hier: Wie ist das Tankstellennetz im Norden Norwegens?
Wir haben geplant im August für 4 Wochen bis zum Nordkap über Norwegen rauf zufahren und über Schweden wieder retour. Wir fahren übrigens mit PKW und Zelt. Die Reise soll mit der Fähre Hirtshals - Larvik starten.

Wenn ihr schon beim lesen seid, ergibt sich gleich noch eine Frage :wink: : Denkt ihr es ist ein 4 Wochen realisierbar? Bei meiner Recherche findet man so eine Tour zwischen 10 Tagen und 1 Jahr. Schon klar, dass man bei einer kürzeren Zeit weniger zu sehen bekommt...aber wir möchten uns auch nicht stressen müssen.

Danke und liebe Grüße
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon Dixi » Sa, 17. Mär 2018, 19:57

Hallo elisa_em,

auch im hohen Norden wirst Du im Umkreis von 100 km immer eine Tankstelle finden.
Wir tanken meist nach wenn der Tank halbvoll oder halbleer ist.
Es könnte ja auch mal eine Tankstelle geschlossen sein.
Man kann sich auch bei Google-Maps über die nächste Tankstelle informieren.

Also kein Problem.

Viele Grüße
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon Uwe4660 » Sa, 17. Mär 2018, 21:53

Dem stimme ich zu, aber fahrt lieber über Schweden hin und über Norwegen zurück.
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon fcelch » Sa, 17. Mär 2018, 22:00

Uwe4660 hat geschrieben:Dem stimme ich zu, aber fahrt lieber über Schweden hin und über Norwegen zurück.


Dazu würde ich auch raten.

Schnell durch Schweden rauf und dann langsam durch Norwegen retour. Für die Lofoten und Vesteralen 1 Woche Zeit einplanen und dann die Küstenstrasse runter fahren.

Tankstellen:
Ich würde nicht schon bei halbleerem Tank volltanken. Erst denn wenn der Spritt nur noch für 200 km reicht. In jedem größerem Dorf gibt es eine Tanke. Jedoch darauf einstellen das man mit Karte am Automaten tanken muss.

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Re: Tankstellennetz

Beitragvon Dixi » Sa, 17. Mär 2018, 23:21

Die Rest-Reichweite berechnet sich immer daraus, wie man die letzten km zurück gelegt hat.
Das sollte man beachten.
Besser auf die Tankanzeige sehen.

Und ja, klar es gibt in jedem Dorf eine Tankstelle.
Wir hatten auch einen Fall wo an einer Automaten-Tankstelle weder Eurocard, Visacard noch ec-Card funktioniert hat.
Der Norweger an der anderen Säule konnte problemlos tanken.
Nachdem wir bei Ihm nachgefragt haben und er uns versucht hat zu helfen, meinte er bloß, vielleicht werden keine ausländischen Karten hier vom Betreiber akzeptiert. War eine Tanstelle an einem Supermarkt, nur der war Sonntags geschlossen.
40 km weiter, im nächsten Dorf konnten wir problemlos mit Kreditkarte an der Automaten-Tankstelle zapfen.
Also alle evtl. Problemchen im Auge behalten und nicht bis zum letzten Tropfen fahren, oder "No Risk no Fun"

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Re: Tankstellennetz

Beitragvon MarkK » So, 18. Mär 2018, 14:12

In 4 Wochen bis hoch und wieder zurück geht, aber ist auch manchmal anstrengend. Ich startete auch mit Hirtshals - Larvik und dann bin ich "langsam in Norwegen hoch gefahren". In Kirkenes habe ich dann mit Auto auf Hurtigruten bis Trondheim eingeschifft. Waren im wahrsten Sinne des Wortes bewegte vier Tage auf See. Das Wetter war so stürmisch, dass die Gischt teils bis auf Höhe des Panorama-Decks ging. Auch in den Trollfjord wurde sinnvoller Weise nicht eingefahren. Würde das jederzeit wieder so machen. Tolles Erlebnis Auto und Schiff zusammen.

Tankstellen schließe ich mich den Vorschreibern an. Es wird zwar dünner, aber es reicht, um nicht irgendwo in Gefahr des Liegenbleibens zu geraten. Ebenso teile ich den Tipp, liebe zu früh als zu spät zu tanken.

Eventuell könnte im August Statoil auch schon Equinor heißen. Muss noch offiziell beschlossen werden, aber Staat Norwegen mit67% Anteil hat schon zugestimmt.
https://www.thelocal.no/20180315/norway ... lf-equinor

Gute Fahrt.
"Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist ..." in Norwegen manchmal nicht möglich, dafür oft sehr schön.
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon cani#68 » So, 18. Mär 2018, 15:02

Moin,
wir sind 2015 in 4 Wochen rauf zum Nordkapp - das geht.
Hinfahrt durch Schweden - tanken kein Thema - einfach nicht bis zum letzten Tropfen warten.
Rückfahrt dann durch Norwegen - auch hier haben wir meist bei 1/2 voll getankt.
Manchmal sind es halt "nur" die Automaten Tankstellen - aber Benzin / Diesel haben die auch. :)
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Schöne Jrooß
Uwe

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Re: Tankstellennetz

Beitragvon elisa_em » So, 18. Mär 2018, 22:23

Vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten! Das ist schon mal erleichternd zu hören, dass genug Tankstellen vorhanden sind.

Einige von euch meinten ja, dass es besser wäre über Schweden zu starten. Mit welcher Begründung? Lieber dann die restliche Zeit für Norwegen einplanen?
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon Kumulus » So, 18. Mär 2018, 22:32

elisa_em hat geschrieben:Einige von euch meinten ja, dass es besser wäre über Schweden zu starten. Mit welcher Begründung? Lieber dann die restliche Zeit für Norwegen einplanen?



Jede Route durch Norwegen ist viel, viel schöner als alle Strecken durch Schweden zusammen. Wenn man ein schönes Reiseerlebnis haben möchte, wählt man das "Beste zum Schluss".

Die Strecke durch Schweden ist, gemessen an Norwegen, langweilig, eignet sich aber gut für "Kilometerfresserei". Ihr wollt zum Nordkapp. Also: Rauf so schnell wie möglich - und zwar über Schweden. Von z. B. Göteborg bis zum Nordkapp sind es über 2.000 km. Die sollen schnell bewältigt sein - und das gelingt über Schweden am Besten.

Besucht dann das Nordkapp und nehmt euch viel Zeit für die Schönheiten Norwegens, vor allem an den Endpunkten der Fjorde im Fjordland.

Bei umgekehrter Fahrt hat man schließlich nur diese ätzend langweile Fahrt über Schweden Straßen noch im Gedächtnis. Spart euch das - fahrt anders herum.

Gruß
Martin
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon cani#68 » Mo, 19. Mär 2018, 8:44

Kumulus hat geschrieben:langweilig, eignet sich aber gut für "Kilometerfresserei". Ihr wollt zum Nordkapp. Also: Rauf so schnell wie möglich - und zwar über Schweden.


Genau das ist auch für uns der Grund gewesen .. schnell rauf - "Strecke machen"
Und bei 3 Wochen solltet ihr eine Strecke "schnell" / zügig fahren und da bietet sich die Hinfahrt an.
Der Weg über Schweden - bei uns Puttgarden - Rödby - Jönköping - Umea - Alta - wa in gut 2 Tagen machbar.
Info dazu hier: Nordnorwegen
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Schöne Jrooß
Uwe

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Re: Tankstellennetz

Beitragvon ChristianAC » Mo, 19. Mär 2018, 9:57

Moin

Bevor man über Strecken diskutiert sollte man eher darauf hinweisen, dass es sinnvoll ist eine Kreditkarte MIT Pin zu
haben.

Sollte man diese nicht haben, so bleiben einem die Automaten-Tanken wie UnoX und ST1 verwährt, da sie nicht zwingend
die Maestro-Karte nehmen.

Genauso kann man ansonsten nicht an den grossen Tankstellen ausserhalb der Geschäftszeiten tanken, da man gezwungen
wäre zum Bezahlen in den Kiosk zu gehen, der dann nicht geöffnet ist.

Also ein Kreditkarte mit PIN erleichtert einem das Tankleben deutlich und beugt Adrenalin-Schüben bei schwachem Herz
vor.

mvh

Christian
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon Gudrun » Mo, 19. Mär 2018, 11:18

Ich finde es über Schweden nicht langweilig, wenn man genügend Zeit hat. Die Landschaft ist jedoch meist nicht so atemberaubend. Die Ablenkungen nicht so offensichtlich. In Norwegen halten wir ständig an und Ruck-zuck ist der Tag um und hinter uns liegen 200 km.
Zügig ans Nordkapp und dann zurück bummeln, solange bis man wieder die Scheuklappen anlegen muss um pünktlich zu Hause zu sein.
4 Wochen sind mehr als die meisten haben, 4 Monate sind immer besser.
Karte mit PIN ist unbedingt wichtig. Sonst steht man im Norden Sonntags und abends auf dem Schlauch.

Grüße Gudrun
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon elisa_em » Mo, 19. Mär 2018, 17:12

Okay danke. Dann werden wir unsere Route wohl abändern! Wir werden es euch noch danken ;-)

Kreditkarte mit Pin liegt schon in Planung. Trotzdem danke für den Hinweis!

Eine Frage muss ich jetzt aber doch noch stellen bezüglich der Fähre. Da wir nicht an genau Tag X zurück sein müssen, haben wir uns (vor der Info, dass Schweden als erstes bereist werden sollte) gedacht, dass es praktisch wäre nur die Fähre hinauf nach Norwegen und bei der Rückreise über die Brücken bei Dänemark zu fahren. Dieser Plan fällt damit ja ins Wasser.
Um trotzdem so unabhängig wie möglich zu bleiben - Ist es (preislich gesehen) notwendig die Fähre schon im vorhinein zu buchen oder handelt es sich bei einer Vorortbuchung nur um ein paar Euro/Kronen?

Danke und liebe Grüße
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon Gudrun » Mo, 19. Mär 2018, 22:35

Der Plan muss nicht ins Wasser fallen. Wir fahren ggf. Oslo-Schweden-Brücken oder Oslo-Schweden-Helsingborg (Fähre).
Die Preisbildung der Fähren ist võllig undurchsichtig - für mich. Wir haben schon erlebt, dass Trelleborg-Sassnitz 12 Wochen vorher sehr günstig war. Wir aber auf der Rückfahrt flexibel sein wollten. 4 Wochen vorher wussten wir, wann wir in Stockholm sein wollten. Fähre war im darauf folgenden Zeitraum unverschämt teuer. 5 Tage vorher gab es genau einen Tag, an dem die Fâhre sehr günstig war. Den haben wir dann genommen. Eine andere Möglichkeit ist der Flex-Tarif, bei dem man relativ kurzfristig stornieren kann.

Grüße Gudrun
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Re: Tankstellennetz

Beitragvon glasertysk » Mo, 19. Mär 2018, 23:28

Kann mich anschließen in sachen Fährpreise. auch ich habe schon erlebt, dass ich 4 Wochen vorher teure Preise hatte und als ich dann zwei Tage vorher reinschaute aus reinem wunderfiz wie teuer die Fähren geworden sind(Bin ehemaliger Schwabe, da sieht man gern wenn ma was gspart hat) erschrocken, da ich mehr bezahlt hab als der aktuelle Preis war... Ich vermute, dass es n bissel nach Tendenz beeinflusst wird, wenn nicht sogar nach aufrufen der Fährverbindungen im Internet.(getreu dem Motto je mehr Aufrufe die letzten 3 Tage für Tag x, desto mehr nachfrage ist an den Tagen und ich dreh an der Preisschraube) und als dann zuwenig Buchungen kamen ham se die Schraube wieder runtergedreht... aber so ists Leben. Mal gewinnt man mal verliert man.
Ich bin letzten Sommer mitm Motorrad hoch ans Nordkapp und wieder zurück nach badenwürttemberg, 10 000 Kilometer...hatte nur 22 Tage, ergo gute 3 Wochen, dies war definitiv zu stressig und hab zuwenig von den Ländern die ich durchquert habe mitbekommen (waren ja auch 9 Länder, da ich Dänemark, Schweden und Norwegen hoch bin und zurück über finnland, lettland, litauen, polen, tschechien)... aber denke 4 wochen sind genug. Ich hatte/habe n Motorrad mit ner reichweite von maximal 250 kilometer.... bis auf einmal wo ich wie oben schon erwähnt eine geschlossene Tankstelle vorfand und die nächste laut meinem Navi 80 kilometer weiter war und ich dann 280km aus meinem Motorrad rausgekitzelt hab war es nie ein problem.... Wobei ich mich sehr auf mein Navi verlassen hab, dass mir immer alle nächsten 100 km die Tankstellen angezeigt hat. Was ich damit sagen will, in zeiten von Smartphones und google map ist ne tankstellen suche im Umkreis kein problem mehr wenn sie je nicht direkt auf der strecke liegen sollte.

Schnelle route über schweden hoch hat auch noch wirtschaftliche Aspekte
1. Auf Schwedischen Autobahnen darfst schneller fahren und bist somit schneller oben.
2. In Norwegen in eile zu sein kann bedeuten dass man viele Mautstellen mitnimmt, während man diese wenn man Zeit hat zum Teil umfahren kann(ne teure Mautbrücke kann oftmals mit schönen Fjordküstenstraßen umfahren werden...kost a bissle mehr zeit aber lohnt sich doppelt, da schönere aussicht und man spart die Maut(jaja ich weiß...dr Schwabe wieder...;)...)
3. Wenn wieder erwarten die Zeit knapp werden sollte, dann kann man in Südnorwegen gut die Strecke an die schaffbare Distanz anpassen... wenns geht soviel vonner Südseite mitnehemen da sehr schön fjordig und zerklüftet, aber damit man nicht in Stress gerät und man ist ja schließlich im Urlaub dann kann man durchaus auch den Süden n bissel stutzen...dies ist beim runterfahren durch schweden nicht wirklich möglich da es da recht gerade runtergeht.
glasertysk
 
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