Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

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Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon RiCoNa » Fr, 03. Aug 2018, 17:22

Ich frage mal aus reiner Neugier. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, als ihr nach Norwegens gegangen seid? Die traumhafte Natur reicht ja zum Leben nicht aus, da der Mensch nun mal ein geselliges Wesen ist. Uns ist aufgefallen, dass einige Einheimische den Deutschen an sich skeptisch gegenüber stehen. Davon ab: ist es in Norwegen üblich, dass man konsequent belehrt wird? Damit meine ich keine guten Tipps, sondern wirklich ein Verhalten, dass sich wie zwischen einem Lehrer und einem Grundschüler anfühlt.

Hilsen RiCoNa
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon tyskenser » Fr, 03. Aug 2018, 19:04

deine frage scheint ja in wirklichkeit nicht von neugier, sondern von vorurteilen getragen zu sein. sonst hättest du uns nicht schon deine lieblingsantwort zwischen den zeilen verraten.
ich glaube überall, wo man mit seinem verhalten um weiterbildung bittet, bekommt man diese auch.
besonders, wenn man im ausland seine heimatgewohnheiten an den tag legt und den eingeborenen damit auf den geist geht.
dass mussten schon viele generationen von entdeckern ( von columbus bis da cama usw. ) erkennen.

vielleicht erklärst du deine sorgen an einem beispiel, damit wir erkennen, wo dein schuh drückt.
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon fcelch » Fr, 03. Aug 2018, 19:37

Ich vermute das kann man nicht verallgemeinern. In Deutschland ist es regional ja auch unterschiedlich. In Bayern freundlich nett, im Rheinland herzlich offen, an Niedersachsens Küste freundlich reserviert, in Berlin s
muffig schlecht gelaunt, im Ruhrgebiet kumpelhaft offen, im Sauerland dickköpfig, im Osten unverschämt unfreundlich.

So meine Erfahrung.
Und auch da gibts noch Varianten.
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon Stina_M » Fr, 03. Aug 2018, 19:48

Das kann man echt nicht verallgemeinern. So wie es halt auch grantlige Bayern und unglaublich herzliche und hilfsbereite "Ostler" gibt. ;) Aber man urteilt oft nach den Extremen, die einem in Erinnerung bleiben.
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon skandinavian-wolf » Fr, 03. Aug 2018, 20:03

fcelch hat geschrieben:Ich vermute das kann man nicht verallgemeinern. In Deutschland ist es regional ja auch unterschiedlich. In Bayern freundlich nett, im Rheinland herzlich offen, an Niedersachsens Küste freundlich reserviert, in Berlin s
muffig schlecht gelaunt, im Ruhrgebiet kumpelhaft offen, im Sauerland dickköpfig, im Osten unverschämt unfreundlich.

So meine Erfahrung.
Und auch da gibts noch Varianten.


Schäm Dich, Markus!
Mit unverschämten unfreundlichen Grüßen
Uwe

Oder wie sagte/schrieb Ricarda Huch: In jedem Urteil drückt der naiv urteilende Mensch sich selbst aus.

Was ggf. auch auf die Eröffnung des Threats zutrifft?
Demokratien werden von ihren Eliten zerstört
Michael Hartmann

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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon tyskenser » Fr, 03. Aug 2018, 21:03

fcelch hat geschrieben: im Osten unverschämt unfreundlich.
So meine Erfahrung.


wenn das deine erfahrungen sind, kann ich mir gut vorstellen, wie sich einer aus NRW benommen haben muss, um so behandelt zu werden.
junge, junge, junge :shock:
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon ChristianAC » Fr, 03. Aug 2018, 21:08

Hmmmmm

Bayern.....freundlich und nett?

Sind Seehofer, Söder und Dobrindt etwa gar keine Bayern, sondern Flüchtlinge mit
gefälschten Dokumenten?

*duckundwech*
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon relch » Sa, 04. Aug 2018, 1:13

ChristianAC hat geschrieben:Hmmmmm

Bayern.....freundlich und nett?


Ich hab schon viel Sch***** erlebt, aber nur in Baiern wurde ich bisher von fremden alten Säcken auf offener Strasse und am hellichten Tage verprügelt... Und werde mehr als üblich beleidigt. Meiner Erfahrung nach sind die einzigen, die in Baiern "freundlich und nett" sind, die Zugezogenen :wink:
(vielleicht sind die Schwaben und Franken ja anders, keine Ahnung).


Zurück zum Thema: Belehren ist mir noch nicht passiert, eher wird man ignoriert. Ich denke, da ist aber auch ein Unterschied, ob man dort wohnt oder Tourist ist. Touristen haben oft durchaus eine ordentliche Belehrung verdient (Trolltunga, Lofoten, oder die Leute, die das Jedermannsrecht einfach nicht verstehen wollen).
(Einmal wurde ich von einem fremden alten Sack gjørme genannt, aber statistisch zu meinen Erfahrungen in Bayern fällt das nicht ins Gewicht).
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon Badener1972 » Sa, 04. Aug 2018, 5:24

Also zunächst eines, ich bin noch nie ausgewandert und habe dies aktuell auch nicht geplant.
Allerdings habe ich, bereits zu Vor-Euro-Zeiten, Erfahrungen im Ausland sammeln dürfen. Schlicht als Fahrer eines 40-Tonnen Gliederzuges quer durch Europa. Vorzugsweise fuhr ich zwar in Frankreich, Spanien, Italien, der Schweiz und in Benelux, kam aber auch ein paar mal nach Dänemark und zweimal auch nach Norwegen. Dazu sei gesagt, die einzige Fremdsprache die ich recht gut beherrsche ist Englisch, alle anderen europäischen Sprachen befinden sich bei mir im rudimentären Stadium, um also am Rasthof und/oder in der Tankstelle das zu bekommen was ich will reicht es aus.
In meinem Berufsleben habe ich immer wieder eine Erfahrung gemacht. Man kommt meist am besten mit den Leuten zurecht, wenn man sich ihren Gepflogenheiten anpasst. Konkretes Beispiel:
Be- oder Entladeadresse in Spanien oder Mittel-/Süditalien ohne festen Be-/Entladetermin. Hatte ich solche Adressen und mir ausgerechnet, das ich im Zeitraum zwischen 12 und 15/16 Uhr dort ankomme, habe ich mich nicht abgehetzt und bin dann sofort bei Ankunft ins Büro gestürmt, nein. Ich bin ganz gemütlich bei der jeweiligen Firma auf den Hof gefahren, hab mich, wenn möglich, in den Schatten gestellt, den Motor ausgemacht, und erstmal die Lage sondiert. Hab ich dann gemerkt das da Betrieb herrscht, bin ich genauso gemütlich Richtung Büro und war mit diesem Vorgehen meist nach einer bis anderthalb Stunden fertig be- oder entladen. Irgendwann fragte mich mein Disponent dann mal wie ich das denn machen würde das ich im Süden immer so schnell fertig bin, die Kollegen bräuchten da meist zwischen 3 und 7 Stunden.

Ähnliches zieht sich durch ganz Europa. Wir Deutschen gelten nun mal im Ausland als Volk derer, bei denen alles immer perfekt durchgeplant sein muss, alle Abläufe optimiert ablaufen müssen und das nicht nur im eigenen Bereich, sondern wir wollen häufig dann auch die gewohnten Abläufe des jeweiligen Gastlandes optimieren. Und genau das stößt denen, egal wo, sauer auf.
Das betrifft dann sogar die USA und Kanada. Da formulierte es ein deutscher Fernfahrer der vor einigen Jahren nach Kanada auswanderte in seinem YT-Kanal so:
Stell Dir ein Sägewerk in Missouri vor, die haben unterschiedlich viel zu sägen. Mal in einer Woche ziemlich viel, in der nächsten ziemlich wenig. Und jeden Samstag werden dort die Sägeblätter gewechselt. Dann ist natürlich klar, das in den Wochen, in denen viel zu sägen ist, das Blatt schon am Donnerstag stumpf ist, in Wochen in denen wenig zu sägen ist, könnte man es Samstag Abend sogar noch drauflassen. Gehst Du jetzt als Deutscher her und fragst, warum denn in der einen Woche mit dem stumpfen Blatt weitergesägt wird wohingegen in der anderen Woche ein eigentlich noch gutes Blatt gewechselt wird, wirst Du nur verständnislos angeschaut und bekommst als Antwort: "Na weil wir immer Samstag vor Feierabend die Sägeblätter wechseln."
Also vielleicht einfach einen Gang zurückschalten, nicht gleich im ersten Jahr alles verbessern und optimieren wollen und den Traditionen der "Eingeborenen" entgegenkommen, damit fährt man meistens am besten, nicht nur in Norwegen.

Schöne Grüße
Wolfgang

Ps. Ganz vergessen, die Skepsis der Norweger gegenüber uns Deutschen ist ähnlich wie die der Elsässer in der Zeit zwischen 1939 und 45 anzusiedeln und daher von Familie zu Familie unterschiedlich. Es wird zwar, wenn überhaupt, im deutschen Geschichtsunterricht nur am Rande erwähnt, aber auch Norwegen war besetzt, und das bis hoch ans Nordkap und Kirkenes.
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon fcelch » Sa, 04. Aug 2018, 8:31

Noch ein Nachtrag zu meinem post:
Das ist in erster Linie auf die jahrelange Erfahrung mit der Gastronomie und den Servicebereichen (Einkauf, Bus, Info...) in den genannten Ecken Deutschlands bezogen. Mit diesen Erfahrungen stehe ich ja nicht alleine da, das sieht man ja auch oft so ähnlich in Umfragen.

....mehr werde ich dazu auch nicht mehr sagen, wir kommen ja sonst vom eigentlichen Thema ab.
In N beziehen sich meine Erfahrungen nur auf Urlaube, und die sind positiv.
fcelch
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon RiCoNa » Sa, 04. Aug 2018, 11:33

Erstmal … die "typisch deutschen Tugenden" habe ich sicherlich nicht an den Tag gelegt. Ich bringe mal ein einfaches Beispiel, das die Angelegenheit vielleicht plausibel erläutert. Wir haben in Norge ein Haus gemietet, pünktlich bezahlt (das ist wohl eine deutsche Tugend) und im Mietvertrag die Alleinnutzung des Objekts zugesichert bekommen. Die Eigentümerin kam täglich, fuhrwerkte im Garten, strich die Holztüren und so weiter. Nach unserer Ankunft wollte sie, dass wir mindestens einmal die Woche Rasen mähen, das Grundstück pflegen und so weiter. Das war keine Vertragsvereinbarung, wir sind ja nicht als Landarbeiter angereist. Sie verstand gut deutsch, stellte sich aber "unverstehend". Weiter hat sie die Einliegerwohnung im Haus über Airbnb vermietet und wenn keine Gäste im (mit dem Haus verbundenen) Einliegerteil des Objekts da wohnten, wohnte ihr Sohn - der eigentliche Eigentümer mit seiner fünfköpfigen Familie dort. Wir sind ausgezogen, haben die Miete bis zum Vertragsende bezahlt (kann man uns also nichts nachsagen). Sie hat uns bei der zukünftigen Vermieterin schlechtgeredet und gemeint, wir halten uns nicht an Verträge. Das ist das Hauptbeispiel. Zum Thema Belehrung gibt's viel zu erzählen, das würde hier den Rahmen sprengen. Wenn ich in der Buttik nach einer großen Flasche Wasser mit Kohlensäure fragte, belehrte man mich, dass ich das Wasser aus der Leitung trinken kann. Ich denke, das reicht erstmal an Informationen. Wir haben nicht um "Weiterbildung" gebeten, sondern einfach um ein faires und korrektes Verhalten uns gegenüber.
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon tyskenser » Sa, 04. Aug 2018, 12:26

RiCoNa hat geschrieben: Wir haben nicht um "Weiterbildung" gebeten, sondern einfach um ein faires und korrektes Verhalten uns gegenüber.


na da haste aber glück gehabt, dass du die "weiterbildung" gratis bekommen hast. so hilfsbereit sind die norweger auch nicht mit jedem.
ohne den vertrag zu dem haus zu kennen, aber mit ein wenig "mitarbeit" macht sich immer neue freunde.
ich wohne seit 12 jahren mit der gleichen vermieterin unter einem dach. und wenn was anliegt, such ich auch nicht nach dem mietvertrag, sondern nach dem passenden werkzeug. so kommen wir beide gut durch den tag. und das übrigens schon im zweiten haus.

wenn du ehrlich bist, sind dir ganz unbewusst ein paar deutsche tugenden ( aka vetragsgenauigkeit ) durchgerutscht, ohne es zu merken. erst als du was zu bemängeln hattest, konntest du dich wieder daran erinnern.
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon limor » Sa, 04. Aug 2018, 13:43

Gibt sicher solche und andere Vermieter - und wer sein Eigentum mag - guckt eben gern nach dem Rechten.
Wir hatten als Mieter auch sehr "interessierte" Vermieterin, besuchte uns anfangs sehr gern (hier bin ich, wollt ihr Besuch???) - aber ich konnte dies ganz gut verstehen (schliesslich kannte sie uns nicht - und wenn ich nach 10 Jahren im Land so an manch kennengelerntes Haus und die Unordnung darin denke - habe ich immer noch Verstaendnis fuer diese Kontrollbesuche!).- Allerdings nutzte unsere Vermieterin auch schnell unsere Gutmuetigkeit aus - siehe Gartenpflege, Rasen, Herbstbål, Terrasse bauen usw.- irgendwann stoppten wir auch und spaeter erzaehlte ein norweg. Nachmieter… dass Vermieter zu gern Deutsche als Mieter nehmen - eben wegen puenktlicher Mietzahlung, Hilfsbereitschaft usw.


Belehrungen habe ich nie erhalten - vielleicht auch keine gebraucht? Mir war schon durch 17 Jahre Sommerurlaub vorher vieles vertraut und unser Herzug bedeutete dadurch keine total Umstellung - wir wussten ziemlich genau was wir vorfinden wuerden. Und Wasser mit Koehlensaeure - Faris schmeckt mir. Allerdings aus Bequemlichkeit auch Wasser aus Wand!

LG! Linda
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon Gudrun » Sa, 04. Aug 2018, 13:52

Wir sind auch mal "belehrt" worden: 100 m eine der sieben Schwestern hoch, so wie wir gerade waren: in Sandalen und ohne jedes Gepäck. Wir wollten ja auch nur mal gucken, wo wir morgen loswandern würden. Ein wirklich junger Mann fragte uns im Detail, ob wir wüssten, was uns auf der Wanderung erwartet und war sichtlich erleichert über unsere Erklärung. Wir empfanden das als Sorge gegenüber leichtfertigen Touristen - die es ja geben soll.

Wir leben seit 35 Jahren in meinem Heimatdorf. Mein Mann kennt mittlerweile viel mehr Leute als ich, wird aber niemals ein Einheimischer sein. Das ist so in einer kleinen überschaubaren Welt. Wo ist die Welt in Norwegen nicht überschaubar.

Grüße Gudrun
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Re: Erfahrungen mit Einheimischen - welche habt ihr gemacht?

Beitragvon RiCoNa » Sa, 04. Aug 2018, 21:55

Naja, einen guten Rat hätten wir jederzeit angenommen, so ist es ja nicht. Die Vermieterin wollte uns ausnutzen und irgendwann ist mal gut. Rasenmähen, okay. Pflanzen gießen, auch okay. Aber mir das Rauchen im Garten verbieten und die Schlafzimmertür mit Holzschutzmittel streichen zu lassen, das ging nun wirklich zu weit. Auch eine Vermietung im offenen Haus - über Airbnb - muss ich nicht hinnehmen, wenn es heißt, wir haben das Haus für uns allein. Wenn der ursprüngliche Eigentümer, ihr Sohn mal ein paar Tage in der Einliegerwohnung wohnt, sagt niemand was. Aber wenn es dort wechselnde Belegungen gibt - und - die Wohnung NICHT vom Haus trennbar ist, dann tut es mir leid, aber da habe ich eine deutsche Tugend und sage - eine abgeschlossene Tür muss sein. War eine Erfahrung, um die ich jetzt reicher bin.
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