Hit the road

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Re: Hit the road

Beitragvon Kumulus » Fr, 11. Jan 2019, 21:58

syltetoy hat geschrieben:Das kann ich mir vorstellen das man da bei einem Glas Rotwein den Tag nochmal Revue passieren lassen kann, war ja auch ein toller Tag.



Ja, war schön - und mit 100 NOK preislich auch überschaubar.

Den Service an Bord der MS Troffjord fand ich perfekt. Das Personal war sehr freundlich und sehr zuvorkommend. Egal ob an der Gangway, an der Rezeption, bei der Einschiffung meines Autos oder auch im Restaurant oder beim Frühstück. Die freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren sehr serviceorientiert; und das ganz unaufdringlich, aber immer umsichtig. Das macht eine Reise angenehm.

Stören tuen allenfalls einige Touristen, die keine Manieren haben oder glauben, mit dem Ticket gleich das ganze Schiff gekauft zu haben. Da werden im Salon zum Frühstück eigenmächtig Absperrungen beiseite geschafft, weil der Tisch dahinter doch besser erscheint, als der ebenfalls freie Platz davor. Und diese Drängelei bei der Polarkreistaufe machte mich sprachlos - erwachsene Männer und Frauen schubsen und drängeln für eine Löffel Lebertran. Es war unfassbar.

Danke für die positive Rückmeldung.
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Re: Hit the road

Beitragvon Dixi » Sa, 12. Jan 2019, 11:39

Kumulus hat geschrieben:
Stören tuen allenfalls einige Touristen, die keine Manieren haben oder glauben, mit dem Ticket gleich das ganze Schiff gekauft zu haben. Da werden im Salon zum Frühstück eigenmächtig Absperrungen beiseite geschafft, weil der Tisch dahinter doch besser erscheint, als der ebenfalls freie Platz davor. Und diese Drängelei bei der Polarkreistaufe machte mich sprachlos - erwachsene Männer und Frauen schubsen und drängeln für eine Löffel Lebertran. Es war unfassbar.

Danke für die positive Rückmeldung.


Naja das ist irgendwie bekannt und hat sich auch in den letzten 15 Jahren nicht verändert.
Nichts für ungut.....

Beste Grüße
Dixi
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Re: Hit the road

Beitragvon Ronald » Sa, 12. Jan 2019, 11:40

Kumulus hat geschrieben:Stören tuen allenfalls einige Touristen, die keine Manieren haben oder glauben, mit dem Ticket gleich das ganze Schiff gekauft zu haben.


Moin, Martin, das kennen wir und haben es auf allen Hurtigrutenreisen so erlebt. Meine Frau meint dann immer zu mir:
"Nimm die Menschen wie si sind, es gibt keine anderen." (Zitat von Adenauer).

Da hast Du ja von der TROLLFJORD aus beim Auslaufen "unser" Svolvaer-Quartier fotografiert: Vom roten Haus des Hotels die beiden linken Fenster.

Vielen Dank für den letzten Bericht.
Gruß
Ronald
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Re: Hit the road

Beitragvon Kumulus » Sa, 12. Jan 2019, 19:22

16. Tag - 18. August 2018

Mein Tag beginnt mit einem guten und ausgiebigen Frühstück. Es ist schön, wenn man sich einfach an den gedeckten Tisch setzen kann. Ich wundere mich über einige Passagiere, die anscheinend Sorge haben, am Büfett nichts mehr abzubekommen. Dabei alles ausreichend und in einer perfekten Güte vorhanden. Trotzdem wird auch hier wieder gedrängelt. Den Gipfel dieser Drängelei erlebe ich aber eine gute Stunde später, als die „Trollfjord“ den Polarkreis überquert.


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Dieses Ereignis wird natürlich über die Lautsprecherdurchsage angekündigt. Verbunden mit dem Hinweis einer Polarkreistaufe auf dem Sonnendeck. Ich bin gespannt und halte mich ein wenig von den anderen Reisenden zurück, denn irgendwie fühle ich mich nicht als „Hurtigruten-Tourist“.

Ein Animateur in gelber Öllatzhose und Südwester kündigt das große Ereignis der Polarkreisüberquerung an und ich habe den Eindruck, viele Passagiere warten jetzt sehnsüchtig, dass es einen „Ruck“ oder „Knall“ oder was Ähnliches gibt. Aber nichts von dem passiert. Das Schiff fährt nur an einer kleinen Insel vorbei auf dem eine stählerne Erdkugel auf einem Sockel montiert ist; als sichtbares Zeichen des Polarkreises.


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Und dann kommt der Auftritt des Kapitäns, der alle willige Passieren zum Zeichen der „Polarkreistaufe“ mit einem Löffel Lebertran beglückt. Meine Güte, welch eine Drängelei!! Da wird geschubst, da wird getreten und Mitreisenden mit dem Rollator in die Hacken gefahren. Es ist doch bloß ein Löffel Lebertran, von dem auf einem kleinen Tischchen etliche Flaschen vorhanden sind. Genug für alle. Da ich in meiner frühesten Kindheit in katholischen Kinderheimen genug mit diesem Zeug gequält wurde, verzichte ich auf Lebertran und Löffel mit dem Hurtigruten-Emblem.


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Nach diesem „Event des Tages“ kehrt wieder Ruhe ein; die Passiere ziehen sich im Panorama-Salon, im Café und dick in Jacken eingehüllt auf dem Sonnendeck zurück und scheinen sich total zu langweilen. Das Smartphone in der Hand scheint dabei die erhoffte Abwechslung zu bieten. Denn ganz, ganz viele Touristen haben diese kleinen Dinger in der Hand und stöbern darin rum. Na ja, vermutlich betrachten und sortieren sie die Bilder der stählernen Erdkugel. Auf alle Fälle scheint niemand von der Kulisse der norwegischen Bergwelt, an der die „Trollfjord“ vorbei zieht, Notiz zu nehmen. Ich finde diese An- und Ausblicke aber phantastisch.


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Mit 15 Minuten Verspätung legt die „Trollfjord“ in Nesna, meinem Zielhafen an. Ich checke aus und freue mich, dass mein Auto bereits an der Pier auf mich wartet.


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Ich fahre schlichtweg um die Ecke, denn für die Weiterfahrt nehme ich die Fähre Nesna – Levang, die von dort um 11:45 Uhr ablegt.


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Meine weitere Reise führt mich nach wenigen Kilometern auf den Fv 78 und durch den erst seit November 2014 bestehenden Toventunnel nach Mosjøen und schließlich nach Grong, meinem heutigen Etappenziel.

Das Wetter wird wieder schlechter und die Fahrerei im Regen nervt ein wenig. So nutze ich den Nachmittag eigentlich nur zum Kilometerfressen. Mein geplanter Besuch im „Namsen Laksakvarium“ und am Fiskefossen in Harran muss leider ausfallen – es ist geschlossen und alles abgesperrt. Schade.


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Den Abend verbringe ich in einer neuen, zweckmäßig aber lieblos eingerichteten Campinghütte in Grong.


Schönen Abend
Marzin
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Re: Hit the road

Beitragvon syltetoy » Sa, 12. Jan 2019, 21:16

Die Menschheit scheint oft übersättigt zu sein, das ist schade ......gibt es doch nichts schöneres als die Natur, gut wenn man das noch zu schätzen weiß ....vielen Dank für deine Fotos und die guten Berichte.
syltetoy
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Re: Hit the road

Beitragvon Kumulus » So, 13. Jan 2019, 16:53

17. Tag – 19. August 2018

Tagesetappe: https://goo.gl/maps/ENFduNP4r7M2

Dieser Tag ist schnell erzählt – denn er steht ganz im Zeichen einer Streckenbewältigung. Genauer gesagt, der Strecke von rund 360 Kilometer von Grong nach Gjøra, die ich als total langweilig empfinde. Aber das hängt vermutlich mit der Tatsache des schlechten Wetters und zweier holländischer Riesen-Wohnmobile zusammen, die über weite Strecken mit Tempo 60 bis 65 statt der erlaubten 80 km/h vor mir herfahren und mir keine Möglichkeit zum Überholen geben. Ätzend.


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Aber irgendwann hat auch dieses Elend ein Ende und ich erreiche zum Nachmittag mein Ziel im Møre og Romsdalen. Allerdings gab es vorher schon eine kleine Pause bei „Kortmans Lysfabrikk“ in Åsen, unmittelbar an der E6. Ein Besuch bei „Kortmans“ lohnt immer.


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Die Weiterfahrt über die E 6 ist unspektakulär. Kurze Pausen bei der mitteralterlichen Kirche von Skatval; „mittelalterlich“ deshalb, weil dieser Standort auf das 16. Jahrhundert zurückzuführen ist. Die heutige Holzkirche stammt von 1901. Ein imposantes Bauwerk.


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An Trondheim fahre ich einfach nur vorbei. Es nieselt inzwischen wieder und ich habe keine Lust auf einen Spaziergang dort. An einem kleinen Rastplatz an der Gaula mache ich eine Kaffeepause und beobachte die Sportfischer im Fluss.


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In Ludamo werde ich geblitzt. Erschrocken schaue ich auf meinen Tacho – viel kann es nicht sein, aber auf alle Fälle mehr als in der geschlossenen Ortschaft erlaubt. Wer rechnet schon damit am frühen Sonntagvormittag bei mäßig guten Wetter geblitzt zu werden. Ich bin erschrocken und achte nun noch mehr auf meine Geschwindigkeit. Anmerkung: Ich bin nicht vor Ort angehalten worden und habe bis heute (13. Januar 2019) nichts von diesem Vorfall gehört und hoffe, dass das nicht verfolgt wird.

Die Rezeption auf dem Campingplatz wird erst am Abend besetzt. Aber in der von mir vorbestellten Hütte klebt ein Zettel mit meinem Namen und der Schlüssel steckt. Also: Auspacken, einpacken und erst einmal einen Kaffee.


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Es ist später Nachmittag und Zeit genug. So mache ich mich auf den Weg nach Jenstad, um von dort eine kleine Wanderung zum Åmotan George zu unternehmen. Ich will damit meinen Trip vom Vorjahr vollenden, denn wegen heftiger Regenfälle war das Gelände um den Wasserfall (für mich) unpassierbar, so dass ich den Wasserfall nicht besuchen konnte.


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In diesem Jahr ist alles gut – der Pfad ist schnell gefunden, der Weg ist gut begehbar und nach gefühlten 10 Minuten und 125 Höhenmetern bin ich bereits in der Åmotan-Schlucht und an der Grødela, die mit großer Kraft als Svøuyfossen aus einer Höhe von 156 Metern in die Tiefe stürzt. Der Anblick dieses gewaltigen Wasserfalls ist großartig und der Picknickplatz schön angelegt. Jetzt fehlen nur noch Sonnenschein, Kaffee und eine leckere Waffel oder ein Wienerbrød. Aber man kann ja nicht alles haben.


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Zurück in Jenstad genieße ich aus einem Unterstand mit Ledercouch noch eine Weile die Aussicht auf den Wasserfall, die Schlucht sowie die gegenüberliegende Straße, die zur DNT-Hütte Vangshaugen hinauf führt.


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Schönen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche
Martin
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Re: Hit the road

Beitragvon syltetoy » So, 13. Jan 2019, 18:50

Bei Kortmans bin ich jedes Jahr, dort kaufe ich immer meine Kerzen, natürlich gehe ich auch die Treppe hoch ;)
Hast du extra einen Abstecher an die Gaula gemacht ( von Storlien aus) ?
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Re: Hit the road

Beitragvon Kumulus » So, 13. Jan 2019, 19:59

syltetoy hat geschrieben:Hast du extra einen Abstecher an die Gaula gemacht ( von Storlien aus) ?



Nein, dort bin ich nicht gewesen.
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Re: Hit the road

Beitragvon syltetoy » Mo, 14. Jan 2019, 7:42

Kumulus hat geschrieben:
syltetoy hat geschrieben:Hast du extra einen Abstecher an die Gaula gemacht ( von Storlien aus) ?



Nein, dort bin ich nicht gewesen.


Ich meinte natürlich Støren....sorry
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Re: Hit the road

Beitragvon Kumulus » Mo, 14. Jan 2019, 7:55

syltetoy hat geschrieben:Ich meinte natürlich Støren....sorry



In Støren bin ich kurz im Ort zum Tanken gewesen. Aber sonst habe ich mir dort nichts angesehen. Hab ich dort etwas verpasst?
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Re: Hit the road

Beitragvon Ronald » Mo, 14. Jan 2019, 10:52

syltetoy hat geschrieben:Bei Kortmans bin ich jedes Jahr, dort kaufe ich immer meine Kerzen, natürlich gehe ich auch die Treppe hoch ;)


Da muss man nur aufpassen, dass nicht gerade eine Busladung von tr…-tou… kommt. Dann kann man den Gang zur Toilette getrost vergessen. Ist uns schon zwei Mal passiert.
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Re: Hit the road

Beitragvon syltetoy » Mo, 14. Jan 2019, 18:06

Ronald hat geschrieben:
syltetoy hat geschrieben:Bei Kortmans bin ich jedes Jahr, dort kaufe ich immer meine Kerzen, natürlich gehe ich auch die Treppe hoch ;)


Da muss man nur aufpassen, dass nicht gerade eine Busladung von tr…-tou… kommt. Dann kann man den Gang zur Toilette getrost vergessen. Ist uns schon zwei Mal passiert.



Die haben noch ein paar Toiletten die nicht jeder kennt ;)
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Re: Hit the road

Beitragvon syltetoy » Mo, 14. Jan 2019, 18:14

Kumulus hat geschrieben:
syltetoy hat geschrieben:Ich meinte natürlich Støren....sorry



In Støren bin ich kurz im Ort zum Tanken gewesen. Aber sonst habe ich mir dort nichts angesehen. Hab ich dort etwas verpasst?


Da gab es mal ein Naturcenter welches wirklich interessant war, aber im Netz hab ich nichts aktuelles dazu gefunden ....kann sein das es mittlerweile geschlossen ist :?:
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Re: Hit the road

Beitragvon Kumulus » Mo, 14. Jan 2019, 19:03

18. Tag – 20. August 2018

Heute steht ein Programmpunkt auf meinem Zettel, den ich eigentlich auch schon im letzten Jahr genießen wollte, aber wegen anhaltend schwerer Niederschläge nicht machen konnte. Es handelt sich um die Wanderung ins Innerdalen, einem der schönsten Hochtäler und Wanderungen in Fjordnorwegen. Das Tal wurde 1967 als erstes Naturschutzgebiet Norwegens ausgewiesen. Es liegt nordöstlich von Sunndalsøra und ist schnell über den RV 70 zu erreichen. Dafür einfach aus Richtung Süden kommend nach dem Oppdølstrandtunnel rechts abbiegen und der weiteren Ausschilderung folgen. Immer entlang der Svartelva bis zu einem Wanderparkplatz, an dem es schließlich mit dem Fahrzeug auch nicht weiter geht.


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Vom Parkplatz geht eine Schotterstraße 3,5 Kilometer ins Innerdalen bis zum Bergbauernhof „Renndølsetra“ und zur Touristenhütte „Innerdalshytta“, die sich nur wenige hundert Meter weiter dem Weg entlang befindet.


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Die Wanderung über den Weg ist vom Untergrund her leicht zu bewältigen; ich muss nicht aufpassen, über Stock oder Stein zu stolpern. Und glitschige Steine oder Hindernisse sind auch nicht zu überwinden. Aber der Weg hat gerade zu Beginn eine sehr gute Steigung, die herausfordernd sein kann. Je nach Kondition. Auf alle Fälle ist diese Wanderung schön, weil man immer den Blick ins Tal hat und einem auf der Strecke ein ständiges Gluckern und Plätschern von irgendwelchen kleinen Rinnsalen und Wasserfällen begleitet.


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Und schließlich ist der Blick auf den 1.452 m hohen Innerdalstårnet, dem prominentesten Berg in diesem Tal besonders schön. Der Berg ist wegen seiner charakteristischen Pyramidenform auch als „Matterhorn Norwegens“ bekannt.


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Nach der Steigung geht der Weg immer entlang des Innerdalvatn. Die Kulisse ist selbst bei dem Schmuddl-Wetter phantastisch; wie muss das erst aussehen und wirken, wenn die Sonne scheint?


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Schließlich erreiche ich am Ende des Sees die idyllisch gelegene Alm Renndølsetra. Ein Traum und eine Bilderbuch-Gegend.


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Vor der Tür treffe ich den Pächter, Eigentümer, Almwirt oder wer auch immer er ist. Auf alle bin ich mal wieder einen Tag zu spät – die Saison ist am gestrigen Sonntag zu Ende gegangen. Na toll – hatte ich mich doch so sehr auf einen Kaffee und eventuell eine frische Waffel gefreut.

Ich schau mich noch ein wenig um und gehe schließlich weiter zur Innerdalshytta.


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Hier habe ich mehr Glück; der Wirt heißt mich willkommen und selbstverständlich kann ich dort Kaffee bekommen – für kleines Geld und sogar mit Påfyll (also mit kostenlosem Nachfüllen).


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Später versuche ich noch ein Stückchen weiter ins Tal zu gelangen, scheitere aber vor extrem morastigem Untergrund und eine Knüppelpfad, auf den ich keine Lust habe. Also alles wieder zurück. Ist auch in Ordnung für mich; die Wanderung (insgesamt über 9 km) war für eine Halbtagestour erfrischend genug.


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Nach einer kurzen Pause an der Hytte fahre ich weiter nach Oppdal, gehe dort noch kurz einkaufen und besuche einen Freund, der dort seit vielen Jahren seinen Sommerurlaub verbringt.


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Trotz der nicht so optimalen Witterung war das heute eine schöne Tour.


Guten Abend allerseits
Martin
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Re: Hit the road

Beitragvon cani#68 » Di, 15. Jan 2019, 14:40

"Matterhorn Norwegens" passt - schade mit dem Nebel :wink:
____________
Schöne Jrooß
Uwe

Norwegen Bilder - https://www.flickr.com/photos/uwe_cani/albums/72157647598018725
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