Südnorwegen mit Kindern

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Fjellpolo » Fr, 28. Okt 2016, 10:43

Herzlichen Dank für die netten Kommentare - da macht das Schreiben gleich noch mehr Spaß! Und für einen selbst ist es auch eine schöne Erinnerung!!!

Unsere Jungs haben gestern gesagt, wir müssten jetzt doch mal "Die Langerudkinder im Winter" lesen, den 2. Teil des Buches. Soweit waren wir im Urlaub nicht gekommen - jeden Abend haben wir es auch nicht geschafft zu lesen...

Ich habe nochmal 2 Bilder mit den klitzekleinen Menschen neben und auf den gewaltigen Eismassen des Nigardsbreen rausgesucht:

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Gruß, Claudia
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Kumulus » Fr, 28. Okt 2016, 12:26

Da sieht man erst, wie gigantisch dieser Gletscher ist.

Schöne Bilder, Claudia
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Fjellpolo » Fr, 28. Okt 2016, 19:46

13. Tag – 29. Juli 2016
Heute war der einzige Tag, an dem das Autofahren in Norwegen nach einem sehr schönen Anfang irgendwann keinen Spaß mehr machte: Morgens ging es nach Frühstück, Packen und Putzen wieder los - zunächst am Fjord entlang auf dem RV55 und der E5 bis zum Fähranleger in Manheller, um dort auf die andere Seite des Sognefjordes zu kommen. Dies gelang auch nach kurzer Wartezeit – es war unsere einzige Inlandsfähre, die wir während des gesamten Urlaubs genommen haben.

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Am anderen Ufer des Sognefjords, bzw. Laerdalsfjord fuhren wir bis Saebo und sind dort auf die Norwegische Landschaftsroute Aurlandsfjellet abgebogen.

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Unsere Jungs wären zwar auch gerne durch den 24 km langen Tunnel gefahren, aber den hatten wir vor 13 Jahren schonmal genommen – und er war wirklich ganz schön lang… Der „Umweg“ (nein – der Weg ist hier das Ziel!) über den Berg hat sich auf jeden Fall gelohnt!!! Die erste Rast gab es gab es in Vedahaugane mit Steg, „Endlosbank“ und Kunstwerk im Berg. Auf dem im Vergleich zu allen anderen Wanderungen SEHR einfach zu begehenden Betonsteg, gab es den ersten „Unfall“ mit Prellungen, Schürfwunden und Tränen…

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Ein paar Kilometer weiter haben wir an einem Schneefeld angehalten, um kühlendes Eis in eine Tüte zu füllen. Daraufhin beschlossen alle Kinder, sich direkt auf dem Eis abzukühlen und am Hang herunter zu rutschen.

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Auf der Hochebene ging es dann eine relativ gerade Straße an einem See entlang mit vielen Steinquadraten in langen Reihen neben der Straße. Wofür die wohl da sind? Haben sie wohl irgendeinen Zweck oder haben einfach unzählige Touristen oder Norweger sie gebaut, um den Vorbeifahrenden Rätsel aufzugeben?

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Nachdem wir bisher eine wunderschöne Fahrt über das Aurlandsfjellet hatten, fing es beim Abwärtsfahren auf der anderen Seite der Passstraße an zu regnen – und es hörte den Rest des Tages nicht mehr auf…

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Am Aussichtspunkt Stegastein machten wir eine kleine Pause um uns diesen – und die Toilette mit Aussicht – anzuschauen. Den Halt hätten wir uns sparen können: Es war alles voller Selfies-knipsender Touristen und betrunkener Russen, die mit Kleinbussen zum Stegastein gekarrt worden waren. Aussicht gab es bei dem Regen und vielen Selfie-Stangen wenig – vielleicht von der Toilette noch die beste – drinnen war man wenigstens alleine…

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In Aurland sind wir wieder auf die E16 aufgefahren und erlebten nach kurzer Zeit eine böse Überraschung: Wegen eines massiven Steinschlags war die Straße zwischen Flam und Gudvangen gesperrt – die auf dem Schild empfohlenen 2 Umleitungen waren wahnsinnig lang: entweder über Borgund und Gol oder die Strecke, die wir heute über den Sognefjord genommen hatten, wieder zurück und am Nordufer des Sognefjords bis Hella und dort wieder übersetzen Richtung Vik! Nach Blick auf die Karte entschieden wir uns, es über den RV50 und RV7 zu versuchen. Dieser zwar immer noch große, aber deutlich kürzere Umweg als die anderen Alternativen war seltsamerweise nicht angegeben. Die Strecke war zum Glück frei, schön und gut befahrbar. So kamen wir in diesem Urlaub auch noch über die Hardangervidda. Das Wetter lud allerdings überhaupt nicht zum Anhalten ein… Die armen Wanderer, die bei der Kälte, Wind und Regen unterwegs waren…
Und wir haben in Norwegen die ERSTE Ampel gesehen!!!

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Schließlich kamen wir am Vøringsfossen vorbei: Hier sah man nur eine riesige weiße Gischt- oder Nebelwand rechts neben der Straße. Mitten im Tunnel nach dem Vøringsfossen ging auf einmal nichts mehr: Stau! Wir standen über eine Stunde mitten im Tunnel – angenehm war das nicht…

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Schließlich ging es doch irgendwann weiter – es war wohl ein Unfall zwei Tunnel weiter entfernt passiert – der Abschleppwagen stand noch am Tunnelausgang. Kurz vor unserem Ziel Kinsarvik ging es nochmal durch einen spannenden Tunnel mit Kreisverkehr!!!

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Endlich waren wir abends gegen 8 am Campingplatz am Hardangerfjord angekommen – wir hatten zwischendurch angerufen, dass es später wird, um nicht unsere gebuchte kleine, aber feine 4-Personen-Hütte zu verlieren. Also musste noch (das erste und einzige Mal) die mitgebrachte Luftmatratze aufgepustet werden. Dafür haben wir in dieser Zeit Fish&Chips, Burger und Wraps beim Campingplatz-Imbiss bestellt und uns nach der anstrengenden Fahrt bekochen lassen…
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Fjellpolo » So, 30. Okt 2016, 18:17

14. Tag – 30. Juli 2016
Morgens habe ich erstmal den Blick über den Hardangerfjord genossen und bin einen kleinen Fußweg vom Campingplatz zum Supermarkt gelaufen. So gab es frische Brötchen zum Frühstück…

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Auf dem Campingplatz waren auch Holländer am Zelten: Auf dem Dach eines kleinen Polos!

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Die Kinder hatten Spaß auf dem großen Hüpfberg, während wir gepackt haben. Als alles fertig war, ging die Fahrt weiter Richtung Süden: Zuerst entlang des Hardangerfjords mit schönen Wasserfällen, einem Gletscher und vielen entgegenkommenden Wohnmobilen. Es war hier deutlich mehr los als weiter im Norden.

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Natürlich haben wir auch südlich von Odda am Låtefoss angehalten – der Wasserfall war nach dem Regen der letzten Tage ganz schön imposant. Dieses Foto hat jetzt wahrscheinlich jeder, der schon mal in Südnorwegen war, in seinem Album:

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In Røldal ging es dann Richtung Westen am Südrand der Hardangervidda entlang. Das Wetter war das gleiche wie am Vortag beim Durchfahren der Hardangervidda – nass und ungemütlich…

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Besser wurde das Wetter erst, als wir die Hardangervidda verließen und ins Setesdal abgebogen sind.

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Am „Honnevje bade- og rasteplass“ haben wir eine kleine Pause gemacht. Hier ist eine tolle Badestelle im und am Fluss. Leider war heute kein Badewetter, und die Schuhe sind trocken geblieben… :P

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Am Reiårsfossen gab es den nächsten kleinen Halt:

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Hinter Evje ging es über den RV42 und RV460 Richtung Süden, wo wir am späten Nachmittag am Ytre Øydnavatn ankamen. An diesem See hatten wir wieder für eine Woche ein Ferienhaus gemietet, um uns in der letzten Urlaubswoche noch ein bisschen erholen zu können… (Das vorher war vor allem „aktive Erholung“!). Auch hier waren wir sofort begeistert von unserem Ferienhaus in herrlicher Lage – es gab sogar eine extra Hütte für die Kinder mit einem Doppelstockbett für 3 Personen. Als erstes ging es auf Erkundungstour zum Strand und auf „Odins Halbinsel“, wie die Jungs die vorspringende Landzunge im See nach dem Fohlen in Ørsta getauft haben. Und auch das Ruderboot musste am Abend noch getestet werden…

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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon syltetoy » So, 30. Okt 2016, 18:21

Schön ist mal wieder dir und deinen Berichten zu folgen.
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Kumulus » So, 30. Okt 2016, 19:10

Super schön !!!

Danke
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Fjellpolo » So, 30. Okt 2016, 20:40

Danke für netten Kommentare!

Kann mir denn jemand mit den gemauerten Steinquadraten im Auerlandsfjellet helfen? Weiß niemand, warum die da überall rumstehen?

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Gruß, Claudia
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Fjellpolo » Mo, 31. Okt 2016, 16:38

15. Tag – 31. Juli 2016
Nach den langen Fahrtagen haben wir das Auto heute mal stehen gelassen! Die Jungs haben vormittags am Strand gebuddelt und Fjorde gebaut.

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Nachmittags sind die Männer zum Angeln mit dem Ruderboot raus gefahren. Ich habe es mir derweil mit einem Buch auf der Terrasse gemütlich gemacht – als es anfing zu regnen dann drinnen beim Kaminfeuer. Leider haben unsere Angler auch hier im See nichts gefangen… In Norwegen gibt es vielleicht gar keine Fische??? Dass man dort gut angeln kann, ist vielleicht nur so ein Gerücht, dass sich hartnäckig hält - wie z.B. das Gerücht, dass Spinat ausgesprochen viel Eisen enthalte…

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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Fjellpolo » Mo, 31. Okt 2016, 16:46

Und es kommt gleich noch einTag:


16. Tag – 1. August 2016

Nachdem die Jungs erstmal ausgiebig am Strand gespielt hatten, fuhren wir später nach Konsmo zum Einkaufen. Auf den Karten, die wir im Ferienhaus gefunden hatten, war in Konsmo eine Touristeninformation eingezeichnet. Inzwischen gab es leider keine offizielle Touristeninformation mehr, sondern nur noch das Barnevandrersenteret – ein Museum zum Kinderwanderweg: Zwischen 1830 und 1910 haben sich jedes Jahr im April Kinder aus den ärmeren westlichen Regionen bei der Kirche von Konsmo versammelt, um zu den reicheren Bauernhöfen weiter östlich zu wandern und dort Arbeit zu suchen. Sie mussten oft 150 bis 200 km laufen und sind erst spät im Herbst wieder zurück gekommen.

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Im Museum gab uns der Mitarbeiter Informationen zum Kinderwanderweg und einen Zettel mit einem 7 km langen Rundweg zum Kinderwanderweg von Konsmo aus. Leider sind wir nicht dazu gekommen, diese Wanderung zu machen – und außerdem haben wir die norwegische Beschreibung der einzelnen auf der Skizze eingezeichneten Punkte nicht verstanden. Nur weniges, wie z.B. „Nodebakke-helleren. Her overnattet barnevandrerne av og til.“ konnte man sich zusammen reimen…

Für diesen Abend konnten wir als besonderes Highlight spontan noch eine Elchsafari bei Adventure Norway in Bjelland-Hesså buchen. Abends um 22 Uhr sollten wir dort sein: Die etwa 30-minütige Fahrt ging über eine nur geschotterte Straße vom Audnedalen ins Mandalen.

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Wir warteten noch einige Zeit auf die anderen Teilnehmer, für die die Safari eigentlich geplant war. Aber da sie nicht kamen, hatten wir eine private Safari. Leiv, der Leiter der Elchsafari, erklärte uns ein bisschen was über Elche, wir machten noch Fotos mit Elch Thorwald und bekamen Ferngläser.

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Danach ging es in der Dämmerung los. Wir fuhren mit einem Kleinbus über kleine Nebenstraßen durch die hügelige Landschaft und hielten immer wieder an Lichtungen an, um Ausschau nach Elchen zu halten. Schon an der ersten Lichtung sahen wir einen jungen Elch. Sofort hielt der Bus, wir stiegen schnell aus und konnten den Elch beim Grasen beobachten bis er im Wald verschwand. Als es dunkler wurde, leuchtete Leiv mit einer starken Lampe über alle Lichtungen, und wir konnten noch einen Elch in der Ferne sehen. Als es schon fast ganz dunkel war, sahen wir auf einmal einen jungen Elch, der friedlich ganz nahe der Straße graste. Auch Leiv war begeistert: Von so nahem hatte er in diesem Jahr noch keinen Elch gesehen. Da die Elche nicht angefüttert werden, ist es auch nicht garantiert, dass man auf einer Tour überhaupt einen Elch sieht.

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Manche schreiben ja, dass eine Elchsafari langweilig sei, da man nur mit dem Bus durch die Gegend fährt und nach Elchen Ausschau hält. Aber für unsere Jungs war das Erlebnis echt toll. Sie meinten sogar, dass die Elchsafari mit das schönste Erlebnis in Norwegen war! Leider sind die Fotos bei der Dunkelheit nicht gut geworden. Vor allem der Elch, aber auch wir haben beim Fotografieren nicht still genug gehalten…
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Kumulus » Mo, 31. Okt 2016, 19:41

Das ist aber auch ein tolles Erlebnis für deine Jungs, so einen Elch fast zum Greifen nah sehen zu können. Ich kann mir gut vorstellen, dass das nachhaltig wirkt.

Zu deinem Kinderwanderweg gibt es eine sehr schöne Geocaching-Tour, die ihr gut hättet machen können. Natürlich auch in Abständen. Das hätte deinen Kindern bestimmt auch gefallen. Oder?

Was deine Stein-Quader bedeuten weiß ich auch nicht. Ich vermute aber, dass das Reste von Schutzhütten bzw. Unterständen für die Hirten waren. Vielleicht weiß jemand das noch ganz genau.

Danke für die Fortsetzung Claudia
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Fjellpolo » Di, 01. Nov 2016, 20:43

Hallo Martin,
bestimmt hätten wir auch Spaß beim Geocaching - aber wir kennen uns damit leider gar nicht aus und haben auch kein GPS-Gerät... Ich bin schon froh, dass ich es am Computer schaffe, den Reisebericht mit Bildern hinzubekommen!

Gruß, Claudia
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Fjellpolo » Di, 01. Nov 2016, 21:00

17. Tag – 2. August 2016

Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir vormittags alle zusammen mit dem Ruderboot auf den See gefahren, um ein paar Forellen zu angeln. Unsere Nachbarn hatten dort an einem Morgen 3 schöne Forellen gefangen. Also musste es wohl Fische geben! Wir probierten es überall an den vermeintlich guten Stellen: ganz nah an der Felswand, am Bachzulauf, unter Bäumen… Die Forellen wollten einfach nicht! Also gab es mittags halt nur Fisch in Rechteckform aus dem Gefrierschrank.

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Nachmittags sind wir zu einer schönen Wanderung aufgebrochen. Es ging wieder mit dem Auto in Ågedal ytre auf die Schotterstraße Richtung Bjelland. Auf halber Strecke ging es ab zum Høgetveit Camping in Abel Seth, wo die Wanderung losging. Aus der anderen Richtung kommend hatten wir am Vortag an der Schotterstraße schon ein Schild gesehen, dessen Aufschrift ungefähr lautete: „Høgetveit Camping nur noch 4 km – haltet durch!“

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Am Campingplatz ging ein markierter Wanderweg los, der relativ rasch ziemlich morastig wurde oder unter Wasser stand, so dass man immer wieder Abschnitte auf der Mauer aus teilweise wackeligen Steinen neben dem Weg laufen musste.

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Der Weg war relativ eben, es gab nur ein leichtes Auf und Ab. Nach einer Weile teilte sich der Weg, wir gingen nicht zum See, sondern weiter Richtung Aussichtspunkt. Unterwegs kamen wir an großen Blaubeerfeldern vorbei und pflückten eifrig Blaubeeren.

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Schließlich hatten wir einen kleinen Eimer voller Blaubeeren. Es wäre wahrscheinlich geschickter gewesen, die Beeren auf dem Rückweg zu pflücken, aber vielleicht wäre unsere Motivation dann auch nicht mehr so hoch gewesen. So musste auch noch ein Eimer Blaubeeren mitwandern! Durch die lange Pause – und vielleicht auch wegen der Elchsafari in der Nacht vorher und des Ruderns am Vormittag - kamen uns die 1,7 km der einfachen Wanderung für „Erwachsene, Kinder und Senioren“ ganz schön lang vor. Und definitiv würde ich nicht über 70-Jährige über die Mauer klettern und auf Stämmen und Steinen über Bäche balancieren lassen…

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Schließlich erreichten wir nach einer schönen Wanderung durch Wald, Heide und sumpfige Moore einen Aussichtspunkt. Die Wegmarkierung ging zwar noch weiter wieder abwärts, aber wir nahmen mal an, dass hier das Ende der bei UT.no beschriebenen 1,7 km langen Wanderung sein könnte und kehrten wieder um.

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Kurz vor dem Campingplatz begegneten uns die einzigen Wanderer: eine Familie mit Kleinkindern, die gegen 20 Uhr noch zu der Wanderung am See aufgebrochen sind, um die Kinder müde zu bekommen. Das waren sie bestimmt auch, wenn sie die Kletterei über die Steinmauern geschafft haben!
Auf dem Rückweg mit dem Auto kamen wir noch an einer interessanten Birke vorbei:

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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon syltetoy » Mi, 02. Nov 2016, 9:21

Da sind wieder sehr schöne Aufnahmen dabei, vielen Dank.
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Kumulus » Mi, 02. Nov 2016, 9:45

Eine interessante Tour, die ihr dort ins Marnardal gemacht habt. Ich habe mir jedenfalls gleich ein Lesezeichen gesetzt, weil das auch was für mich ist, wenn ich im kommenden Jahr wieder einmal in Evje bin.

Kurzer Nachtrag zum Geocaching. Ich habe auch kein GPS, sondern nutze eine App auf meinem Smartphone. Und das klappt seit Jahre ausgezeichnet.

Gruß Martin
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Re: Südnorwegen mit Kindern

Beitragvon Fjellpolo » Mi, 02. Nov 2016, 16:47

Mit dem Geocaching per Handy zeigt mir vielleicht irgendwann mal jemand - spätestens die Jungs, wenn sie älter sind und selbst Smartphones habe...
Wir hatten im Urlaub das Daten-Roaming abgestellt und haben nur WLAN auf den Campingplatzen und im 1. Ferienhaus genutzt. Dann geht Geocaching ja wohl auch nicht?


18. Tag – 3. August 2016

Heute regnete es fast den ganzen Tag. Aber wir hatten ja zu tun: Die Waage zeigte uns an, dass wir 1250 g Blaubeeren gepflückt hatten. Nachdem wir in Konsmo im Supermarkt mit ein bisschen Hilfe durch eine Verkäuferin Geliermittel und Zucker gefunden hatten, kochten wir Blaubeermarmelade… mmmmmh! Darin waren wir auf jeden Fall besser als im Angeln…

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