SkandinavienTour 2015

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon Ari » So, 16. Apr 2017, 19:28

Vielen Dank für die Mühe! Tolle Fotos und sehr unterhaltsam geschriebener Bericht!

Viele Grüße
Ari
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon gudrun55 » Mo, 17. Apr 2017, 0:49

Guten Abend,

ich habe viel Spaß am Nacherleben der Reise und es freut mich sehr wenn der Bericht gefällt. Danke für die lobenden Worte.

Dann fahren wir mal weiter:

Das erste Ausflugsziel am nächsten Tag ist die Ravejuv (Rabenschlucht) – ein 350 Meter hoher Abhang über dem Fluss Tokkeåi. Wirft man einen Geldschein in die Schlucht, bringt die Thermik ihn wieder nach oben zum Besitzer. Diese Aktivität hat groß und klein seit den frühen Zeiten des Fremdenverkehrs amüsiert.

Allein die Anfahrt ist schon abenteuerlich, von der 134 geht es 13 km über eine schmale Schotterpiste.

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Von einem kleinen Parkplatz aus dann ein paar Schritte durch den Wald zum Abhang, der Waldboden ist voller Blüten, wunderschön.

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Wir haben so nah an dem Abgrund ganz schön weiche Knie, stehend Fotos zu machen trauen wir uns nicht- aber auf den Fotos wirken die Dimensionen irgendwie harmlos...

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Wir trauen uns auch nicht, einen Geldschein hinunterzuwerfen, nehmen ein Stück Papier. Aber es stimmt, mehrmalige Versuche haben uns das Papier immer wieder zurück gebracht.

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Wir fahren weiter nach Dalen, hier endet der Telemarkkanal,

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und hier steht das „Dalen Hotel“

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Die Touristenströme waren bereits im 19 Jahrhundert sehr hoch, aber Dalen fehlte ein Luxushotel für die Reichen und prominenten Gäste. Unter anderem inspiriert durch Stabkirchen und die Wikingerzeit, wurde das Hotel 1894 erbaut.

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Aus dem Prospekt: „Dalen Hotel hat 38 Zimmer. Sie finden weder ein Radio oder einen TV. Das Kaminfeuer leuchtet jede Nacht und Sie finden Entspannung in Chesterfield-Sesseln, und man fühlt sich wie die Königin oder der König, die das Dalen Hotel in einer vergangenen Epoche besucht haben.“

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Nach einem Rundgang durch Dalen und einer weiteren steilen Serpentinenfahrt kommen wir zur Stabkirche Eidsborg. Die Kirche wurde 1250 gebaut und dem Heiligen Nikolaus von Bari, dem Schutzheiligen der Reisenden, geweiht, sie ist immer noch die Hauptkirche des Dorfes.

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Um die Kirche führt ein „Svalgang“, dieser dient dazu, die Kirche vor Wettereinflüssen zu schützen und eine Auflage für das mehrstufige Dach zu bieten. Er wurde auch genutzt als Versammlungsort vor und nach dem Gottesdienst und als Ablageplatz der Waffen.

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Hier sieht man gut, wie die Schindeln konserviert werden.

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An der Rückfront stehen alte Grabsteine.

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Neben der Kirche ein sehr nettes kleines Heimatmuseum.

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Die bewachsenen Dächer sind für mich immer ein besonderer optischer Leckerbissen.

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Ja, und mit diesen schönen Bildern geht es zurück zum Campingplatz. Unterwegs halten wir noch in Amot zum einkaufen und verwöhnen uns abends bei fantastischem Wetter mit leckerem Essen vom Grill.

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Der nächste Tag ist wieder so ein Sonnentag und wir chillen, gehen spazieren, genießen die wunderschöne Umgebung.

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Mal sehen, wohin es uns morgen verschlägt… und vor allem- wie das Wetter wird!

Denn die Wettervorhersagen von http://www.Yr.no erweisen sich als sehr zuverlässig, entgegen aller Hoffnungen trommelt am nächsten Tag beim aufwachen wieder Regen aufs Dach – aber es ist dabei nicht windig. Das macht es nicht so unangenehm.

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Wir bauen ab und es geht weiter.

Erst nochmal Richtung Dalen, dann biegen wir ab auf den RV 45, der ein Teil des Suleskarvegens ist, um übers Oystensfjell Richtung Setesdal zu fahren.

Von Dalen schraubt sich die Straße in Serpentinen steil nach oben. Inzwischen fahren wir nicht mehr auf Autogas, weil es hier keine entsprechenden Tankstellen gibt. Doch Johannes meint, dass das Fahren mit Anhänger bei so steilen Strecken mit Benzin tatsächlich einfacher ist.

Es regnet weiter, die Fotos sind nicht schwarz-weiß, es ist alles grau in grau!

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Plötzlich werden die Regentropfen größer und weicher, auf 850 m Höhe sind wir mitten in einer Winterwelt, bei 3° und in dichtem Schneetreiben. Wir können nur staunen.

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Am Ende des Fjells, bevor es wieder ins Tal geht, ein toller Wasserfall!

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Die Umgebung wird wieder grün, aus dem Schnee wieder Regen. Wir kommen runter ins Setesdal, zum RV 9. Kurz nach der Einmündung in Honnevje liegt eine wunderschöne Naturbadestelle an einem ruhigen Seitenarm der Otra. Hier kann man in glasklarem, frischem Bergwasser baden – aber nicht heute, heute machen wir hier nur Pause!

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Nächster Stop: Rastplatz Haekni, der Regen wird schwächer...

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Wir entscheiden, zur Südküste zu fahren, da soll das Wetter besser sein!

Aber zunächst Fotostop am Reiarsfossen mit einer Fallhöhe von über 200 m.

Er ist nach Reiår (Reidar) benannt, der sich in eine Bauerstochter aus Ose verliebte. Um sie zu bekommen, forderte ihr Vater, dass Reiår dreimal über den obersten Teil des Wasserfalls reiten musste. Reiår tat es, aber die Sage berichtet, dass er zur Ehre seiner künftigen Nachkommen ein weiteres Mal über den Wasserfall reiten wollte. Dabei stürzten er und sein Pferd und beide verloren ihr Leben.

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Der Byglandsfjord, der zwar kein Fjord ist, sondern ein See, aber im trüben ganz faszinierend aussieht.

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Am Nachmittag steuern wir den Oddestemmen Campingplatz an, da der Regen nachlässt und wir noch etwas laufen wollen.

Es klart tatsächlich auf, und wir gehen entlang eines kulturhistorischen Wanderweges am 1946 stillgelegten Erzbergwerk Flat Gruver. Mann, was hatten die Bergarbeiter ein schweres Leben und was hat der Erzabbau die Natur kaputtgemacht, mit Auswirkungen noch 100 Jahre danach!

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Doch ich kann den Spaziergang nicht wirklich geniessen,seit einigen Stunden läuft meine Nase ganz schrecklich, die Augen brennen, ich fühle mich miserabel – ist das eine Erkältung oder Allergie? Ich gehe früh zu Bett, schlafe 12 Stunden und fühle mich wieder fit, anscheinend eine Allergie…

Am nächsten Tag haben wir eine ruhige Fahrt über die 42 und 43 an die Küste. Eine schöne Strecke, eine Landschaft zum Wandern und wohlfühlen.

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Bei Snartemo halten wir. Hier wurde 1933 auf einem Bauernhof ein altes Wikingerschwert gefunden, das 500 nach Christi hergestellt wurde. Das Schwert ist ca. 1 m lang, die Klinge 77 cm. Der Schwerttyp Spartha hat die typischen Verzierungen aus Gold und Silber, wie es derzeit üblich war. Das Original liegt natürlich in einem Museum, aber am Fundort ist eine Gedenkstätte.

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Der für Ausflüge strategisch günstige Campingplatz Feda ist noch nicht geöffnet, so fahren wir weiter auf die Lista Halbinsel und auf den Campingplatz Lomesanden. Eine gute Entscheidung! Ein Platz unter alten Kiefern, direkt am Strand, wunderschön!

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Rechts ist unser Wohnwagen zu sehen.

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Morgens raus und direkt diese Bilder, herrlich!

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So, demnächst geht es weiter!

Jetzt erstmal gute Nacht! gudrun55
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon syltetoy » Mo, 17. Apr 2017, 15:49

Ganz toll, vielen Dank für deinen informativen Reisebericht und die schönen Fotos.
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon Ronald » Mo, 17. Apr 2017, 16:11

Moin, Gudrun55,
der Wasserfall, den Ihr vor der Abfahrt in das Setesdal aufgenommen habt, ist meine ich der Gloppefossen, der wasserreichste und höchste im Setesdal (diese Ecke gehört schon zum Setesdal).
Wir haben in der Woche um den 17.Mai 2006 dort in der Hütte unseres Freundes in Hallbjoensekken eine Woche verbracht, mit gutem und tlw. ähnlichem Wetter wie Ihr: Schnee und Minustemperaturen.
Vielen Dank für den schönen Bericht!!!
Gruß
Ronald
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Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
Ronald
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon Kumulus » Di, 18. Apr 2017, 9:07

Vielen Dank für diesen wunderschönen Bericht und die tollen Fotos, Gudrun

Erinnerungen werden wach und Sehnsüchte kommen auf. Genau das richtige, um sich bei diesem Aprilwetter mental auf den eigenen Urlaub vorzubereiten und schon mal die ein oder andere Anregung zu notieren.

Ich freue mich auf die Weiterfahrt.

Danke
Martin
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon gudrun55 » Di, 18. Apr 2017, 11:30

Guten Morgen in die Runde,

ich muss sagen, Eure netten Kommentare freuen mich sehr!

Ronald hat geschrieben:der Wasserfall, den Ihr vor der Abfahrt in das Setesdal aufgenommen habt, ist meine ich der Gloppefossen, der wasserreichste und höchste im Setesdal (diese Ecke gehört schon zum Setesdal).


Ja, da war ich mir nicht ganz sicher, deshalb habe ich das auch nicht geschrieben..., auf Bildern im Netz sah der Gloppefossen meiner Meinung nach anders aus- ich konnte ihn im Nachhinein aber auch nicht mehr konkret örtlich zuordnen. Danke für die Info!

Kumulus hat geschrieben:Erinnerungen werden wach und Sehnsüchte kommen auf. Genau das richtige, um sich bei diesem Aprilwetter mental auf den eigenen Urlaub vorzubereiten


ja, das war auch mein Motiv, mich daranzusetzen :D

So, trotz Ostern habe ich einen weiteren Reiseabschnitt fertiggestellt :wink: :

Am folgenden Tag geht es ab Flekkefjord über die die Nordseeküstenstrasse, den RV 44. Ein Ausflug von 180 km, für den wir wegen der vielen Stops und Spaziergänge mehr als 12 Stunden gebraucht haben, eine ganz tolle Strecke durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft.

Tiefe, sehr enge Täler kahle Bergrücken und steile Felswände bestimmen das Bild schon bei der Abfahrt von Lista.

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Wir befinden uns hier im Magma- Geopark. Die Gesteine, auf denen wir hier umhergehen, sind in einer Tiefe von ca. 20 km vor 930 Millionen Jahren erstarrt. Skandinavien hat 130.000 Jahre lang unter einer dicken Eisschicht gelegen, die Gletscher haben eine Unzahl von Blöcken und Gesteinstrümmer aller Größen mit sich geschleppt und rund geschliffen. Das vorherrschende Gestein ist das Mondgestein Anorthosit, welches nährstoffarm und ungünstig für Pflanzen ist. Die wenigen Pflanzen, die hier gedeihen, wurzeln in den Sand- und Kiesablagerungen, die das Schmelzwasser an den Hängen und in den Tälern zurückgelassen hat.

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Vor Ana- Sira biegen wir ab nach Stornes, hier beginnt der Wanderweg zu den Brufjell – Höhlen. Der ist aber nichts für uns, wir gehen nur gemütlich spazieren.

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Wir fahren weiter,

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und erreichen den Jøssingfjorden. Im Zweiten Weltkrieg kam es hier zu einer entscheidenden Begebenheit, bekannt als die „Altmark- Affäre“,

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und sehen zwei Häuschen, die unter der gewaltigen Felswand ziemlich verloren wirken: die Helleren.

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Der Fels hängt hier so weit über, dass bei Regen die Häuser im Trockenen stehen - daher siedelten hier Familien. Der Felsüberhang ist etwa 100 Meter lang und 15 Meter tief.

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Die Häuser dürfen auch betreten werden, aber nur von max. 5 Personen gleichzeitig.

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Da wird mal wieder deutlich, wie komfortabel wir heute leben -

und schwer beeindruckt von den riesigen Felsen geht es aufwärts zu einem Gedenk- und Aussichtspunkt oberhalb der Helleren. Hier gibt es sogar einen Zaun zur Absicherung, was ja sonst eher nicht üblich ist.

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und dann durch eine große Baustelle wieder abwärts zu einem Wanderparkplatz. Und von diesem zum Ruggestein- ein Felsblock, den jeder bewegen kann…

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Aber das wirklich schöne ist der Spaziergang.

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Danach fahren wir wieder zurück Richtung Campingplatz.

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Ach, hier wohnt der Felsenbeißer...

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ja, und eindeutig auch Biber!

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Ein wirklich schöner Tag war das!

Aber direkt kommt der nächste: den verbringen wir am Kap Lindesnes, dem südlichsten Festlandspunkt Norwegens.

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Der Wegweiser zum Nordkapp und dem nördlichsten Leuchtturm werden hier wohl fast so häufig Fotografiert wie der Leuchtturm selbst.

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Es ist ein wundervoller Ort mit einer tollen Aussicht!

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Das erste Leuchtfeuer auf Lindesnes wurde bereits 1665 fertiggestellt. Der alte Leuchtturm steht an der höchsten Erhebung des Kaps – etwa 20 m vom neuen Turm entfernt und ist ein sechseckiges, weiß gestrichenes Ziegelsteinmauerwerk. Früher wurde in diesen Nischen Feuer gemacht, was dann weit auf das Meer hinaus sichtbar war. Der jetzige Leuchtturm wurde 1915 in Betrieb genommen.

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Der übrige Teil hier sind die unrühmlichen Erinnerungen der Deutschen Wehrmacht in Form von Resten einer Festung aus dem 2.Weltkrieg, durch die man z.T. unterirdisch laufen kann. Damals war Lindesnes ein strategisch wichtiger Punkt: Von hier aus kontrollierte die Wehrmacht mit riesigen Kanonen das halbe Skagerrak. Die Gegenstücke der Kanonen standen an der dänischen Nordküste in Hirtshals.

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In einer der unterirdischen Höhlen ist eine informative Ausstellung über alle Leuchtfeuer der Südküste.

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In einer geschützten Ecke finden wir tatsächlich einen Kartoffelacker. Er wurde wohl angelegt, um zu zeigen wie autark die Leuchtturmwärter gelebt haben.

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Auf einmal erklingt Musik, es hört sich für mich nach norwegischer Folklore an. Aber es ist ein Taufgottesdienst für mehrere Familien, der am Fuße des Leuchtturms abgehalten wird.Viele Menschen sind in ihre Trachten gekleidet, sogar einige Täuflinge. Sehr schön und sehr feierlich.

Vom Park- und Reisemobilstellplatz führt ein Pfad auf den Berg zum Denkmal Pax Stien. Es wurde in Erinnerung an die 986 Menschen, die starben, als die MS Grotta 1942 torpediert wurde, errichtet.

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Auch den kleinen Kameraden entdecken wir hier.

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Der Rückweg führt entlang einiger Fjorde, jeder hat ein anderes Gesicht und eine andere Farbe.

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Der letzte Tag des Aufenthaltes gehört wieder der Erkundung der näheren Umgebung.

Es gibt viele schöne Strände und Wanderwege, Tafeln mit Erklärungen der Natur (auch in Deutsch), der Ginster und anderes blühen ganz prächtig.

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Ein Spaziergang führt zum zum alten Fischerort Loshavn. Die Geschichte des netten Außenhafens geht bis in das 17. Jahrhundert zurück, Loshavn war ein bedeutender Freibeuterhafen im Napoleonkrieg (1807 -14). Jetzt sind es fast alle nur noch Ferienhäuser.

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Am Montagmorgen nach der letzten Runde am Strand geht es weiter, wieder in Richtung Norden. Das Wetter ist unbeständig geworden, es weht ein starker Wind. Doch davon mehr im nächsten Teil,

einen schönen Tag wünsch ich allen! gudrun55
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon Rapakiwi » Di, 18. Apr 2017, 12:39

Der Labbi zeigt sich wenig interessiert geschweige denn kooperativ beim Bewegen des Felsens... :wink:
Danke für die schöne Fortsetzung!
Ha det bra
Anja
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon Kumulus » Di, 18. Apr 2017, 14:56

Sehr, sehr schön - diese Fortsetzung. Auch wenn ich ein Teil dieser Strecke im letzten Jahr selber gefahren bin und hier in meinem Reisebericht gepostet hatte, ist es für mich mehr als nur Erinnerung. Ich könnt sofort losfahren, wenn ich diese Bilder und diese grandiose Landschaft sehe.

Danke
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon gudrun55 » Di, 18. Apr 2017, 15:03

Rapakiwi hat geschrieben:Der Labbi zeigt sich wenig interessiert geschweige denn kooperativ beim Bewegen des Felsens... :wink:


jau, an dem Tag war ihm glaub ich alles zuviel. Im Fotobuch der Reise hab ich ihm an dem Weg eine Sprechblase verpasst:

"Ey Leute, ich fühle mich gerade wie 80, muss das alles eigentlich sein?"

Aber er war ein toller Hund. Hat uns durch viele schwierige Zeiten begleitet und oft zum Lachen gebracht. Voriges Jahr, während ich den ersten Reisebericht hier geschrieben habe, ist er gestorben, das war sehr traurig! Hier ist ein Foto von ihm an der Rabenschlucht.

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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon gudrun55 » Di, 18. Apr 2017, 15:13

Kumulus hat geschrieben:Auch wenn ich ein Teil dieser Strecke im letzten Jahr selber gefahren bin und hier in meinem Reisebericht gepostet hatte, ist es für mich mehr als nur Erinnerung. Ich könnt sofort losfahren, wenn ich diese Bilder und diese grandiose Landschaft sehe.


Ja, deinen Reisebericht hab ich mit denselben Emotionen gelesen und ich könnte auch sofort wieder los!

Schön, dass es euch anspricht und Danke fürs Lob.


LG gudrun55
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon Fjellpolo » Do, 20. Apr 2017, 8:22

Von mir auch nochmal vielen Dank dafür: Ein richtig schöner Reisebericht - man würde die Tour am liebsten direkt nachfahren!!!
Welchen Reiseführer benutzt ihr eigentlich um an die vielen interessanten Hintergrundinformationen und tolle Stellen, wie z.B. die Schlucht, wo Geldscheine immer zurück fliegen, zu kommen?

Viele Grüße, Claudia
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon syltetoy » Do, 20. Apr 2017, 10:53

Wieder toll erklärt und bebildert...vielen Dank.
Das mit dem Hund tut mir leid ...da geht ja immer ein Familienmitglied :(
syltetoy
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon gudrun55 » Do, 20. Apr 2017, 12:51

Hallo zusammen!

Fjellpolo hat geschrieben:Von mir auch nochmal vielen Dank dafür
syltetoy hat geschrieben:.vielen Dank.


Gerne :D!

Fjellpolo hat geschrieben:Welchen Reiseführer benutzt ihr eigentlich um an die vielen interessanten Hintergrundinformationen und tolle Stellen, wie z.B. die Schlucht, wo Geldscheine immer zurück fliegen, zu kommen?


Tja, das ist schwierig zu beantworten! Einen bestimmten Reiseführer gibt es nicht. Ich besorge mir in Leih- Bibliotheken alles was es gibt, Reiseführer, Wanderführer usw., als E-Book oder gebunden.Dann notiere ich mir heraus, was ich für interessant und umsetzbar halte (da wir mit sehr kleinem Budget unterwegs sind :wink: ), und suche mit Stichworten weiter im Netz, z.B. Visit Norway, Reuber, die entsprechenden Touristeninfos der Kommunen oder Gebiete, die unschlagbare Seite der Norwegen-Freunde... Das alles speichere ich in einer Datei, die ist inzwischen ein umfangreicher eigener Reiseführer. Vieles ergibt sich auch unterwegs, in den entsprechenden Touristenbüros, Informationstafeln auf Parkplätzen oder auf den Campingplätzen, durch Broschüren oder Gespräche.

Das mit der Schlucht ist glaube ich von Visit Norway.

Für unsere diesjährige Tour habe ich mir auch mal zwei Wanderführer von Rother gekauft. Da bin ich übrigens durch dein Bilderrätsel mit dem See (1484) draufgekommen...

syltetoy hat geschrieben:Das mit dem Hund tut mir leid ...da geht ja immer ein Familienmitglied


Ja, das stimmt :( ! Inzwischen haben wir natürlich einen neuen, er ist jetzt 7 Monate alt, hat den ersten Wohnwagentest bestanden und wir sind sehr gespannt wie die nächste große Tour (Nordnorwegen diesen Sommer) mit ihm wird 8)!



Dann lasst uns mal in 2015 weiterfahren:

Zum vorigen Abschnitt muss ich übrigens noch hinzufügen, dass Farsund und Flekkefjord echt nette und sehenswerte Orte sind, von denen ich aber keine Fotos liefern kann.

Bei der Abreise von Lomesanden fahren wir den Bogen über Borhaug, sehen die aufgewühlte Nordsee, (leider auch wieder mit Weltkriegsüberbleibseln) und Lista Fyr.

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Der Leuchtturm wurde am 1836 das erste mal gezündet. 1911 wurde die Dochtlampe durch eine Petroleum Lampe ausgetauscht. 1987 wurde das Leuchtfeuer automatisiert. Seit dem ist dort kein Mensch mehr, der rechtzeitig das Licht anmachen muss. In den kleineren Gebäuden sind jetzt das Meteorologische und Ornithologische Institut unter gebracht.

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Über kleine Straßen, durch langeTunnel, große Baustellen, Orten, die nur aus einer Hauptstraße mit ein paar Häusern bestehen und genialer Landschaft kommen wir nach Sinnes zum Lindeland Campingplatz.

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Karin Tove, die Betreiberin hat diesen Platz ganz liebevoll gestaltet, sie hat sogar ein kleines Heimatmuseum eingerichtet. Kurz hinter dem Platz beginnt ein Wanderweg, den wir heute noch gehen. Je höher man kommt, je felsiger, nasser und glitschiger ist es, dafür aber mit Regenbogen und Wasserfall.

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Am nächsten Tag soll es es einen Ausflug nach Lysebotn und auf die Sirdal – Hochebene geben. Doch in der Nacht kommt ein starkes Unwetter auf, es regnet und stürmt, sowas haben wir noch nicht erlebt. Wir können nicht schlafen, der Wohnwagen wackelt, wir haben Angst umgeweht zu werden und in den Fluss zu fallen, fühlen uns den Naturgewalten vollkommen ausgeliefert. Auch am nächsten Tag tobt das Wetter weiter,wir verschanzen im Wohnwagen und haben einen ganz ruhigen Tag. Selbst der Hund erledigt nur sein Geschäft und rennt sofort zurück.

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Die Passstrasse wurde für den Verkehr gesperrt erfahre ich, wahrscheinlich für ein paar Tage, ist noch nicht klar. Also werden wir morgen auf jeden Fall Richtung Stavanger weiterfahren.

Hmmh... Nun sind wir schon 3 Wochen unterwegs und sind ca. 3000 km gefahren… Langeweile gab es noch keine Sekunde… und noch jede Menge auf der Liste für nächste Reisen...Wir müssen unbedingt mal waschen… aber irgendwie haben wir keine Zeit oder keine Gelegenheit… oder es gibt interessanteres…

Ok.

Nachdem ich mir am nächsten Morgen nochmal das kleine Heimatmuseum angesehen, und mit Karin gequatscht habe,

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wollen wir losfahren - doch da gibt es erstmal ein richtig dickes Problem: das Auto kam nämlich wegen des Starkregens nicht von der Wiese, und das ohne den Wohnwagen hintendran!!!!

Der Untergrund war durch das Unwetter so aufgeweicht, dass die Räder nur noch durchdrehten, der Dreck spritzte durch die Gegend, und das Auto fraß sich immer tiefer fest! Nur mit Hilfe anderer Camper kamen wir denn raus - aber wirklich beim letzten Versuch. Hätte das nicht geklappt, wollte Johannes den Wagenheber ansetzen um Bretter unter die Reifen zu legen.

Der Nachbar war so wie ich von oben bis unten mit Dreck bespritzt (wir haben nämlich vor den Reifen geschoben) aber er hat darüber nur gelacht! Wir sind so dankbar für die tolle Hilfsbereitschaft!

Jetzt müssen wir wirklich bald waschen, das war meine letzte saubere Hose! Und die ganze Aktion hat bestimmt eine Stunde gedauert und unsere beiden Fußmatten das Leben gekostet.

Nun denn, weiter: Erster Stop heute am Dorgefoss. Es ist eigentlich ein riesiger Wasserfall, jedoch wird er zur Stromgewinnung reguliert. So ist die Wassermenge deutlich reduziert und man sieht mehr eine Schlucht als einen Wasserfall, aber, wie das Wasser die Steine bearbeitet, gigantisch! Es gibt hier auch einen schönen Picknickplatz und Wanderwege.

Eine Sage aus Sirdal beschrieibt, dass Gefangene mit einem Todesurteil eine letzte Chance bekamen, sich durch den Sprung über die Dorgefoss zu befreien. Wenn sie es schafften, waren sie frei , wenn nicht, war das Todesurteil durch Herunterfallen direkt vollstreckt – makaber...

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Das Wetter hat sich zwar inzwischen beruhigt, aber gut ist es nicht. Es regnet immer wieder heftig. Und die Prognosen sagen keine richtige Besserung voraus.

Wir fahren durch das Hunnedalen und haben wieder die spezielle, vom Regen verursachte grau-in-grau Stimmung.

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Es hat keinen Sinn, irgendwo zu bleiben bei diesem extrem schlechten Wetter- alles ist nass, aufgeweicht und regenverhangen, wir halten erst am Abend in Sauda. Dazu kommt, dass wir natürlich auch aus Angst, uns wieder festzufahren die Campingplätze sehr genau anschauen, was bedeutet, wir fahren bei mehreren sofort weiter, der Untergrund ist Gras und Matsch und schräg! Neben dem vielen Fantastischen, was wir sehen und erleben, gibt es halt auch sehr viel, was wir uns nicht ansehen können, was auf die nächste Reise warten muss.

Wir befahren jetzt den RV 13, die nationale Touristenstrasse Ryfylke. Sie wurde im Jahr 2011 als achtzehnte und mit 183 Kilometern einer der längsten „Grüne Straßen“ Norwegens eröffnet. Sie verläuft teils auf Str. 13, teils auf Str. 520 und verbindet Oanes am Lysefjord mit Hårå bei Røldal (E 134) und nehmen die erste von 3 Fähren.

Der berühmte Lysefjord zeigt sich nur sehr verhangen,

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und die Aussichten ändern sich auch nicht bei der Weiterfahrt.

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Dank der Tips aus dem Norwegenforum steuern wir eine schöne alte Steinbrücke (Hausken Bro)als Pausenplatz an- Bilderrätsel Nr 1079!

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Dann kommen wir zum Erfjord, wo der Himmel tatsächlich etwas aufreißt und wir einen schönen Blick auf die Hängebrücke haben. Das ist wieder ein besonderer Ort, hier fand ein Teil der "Brent Spar" seine letzte Ruhe. Brent Spar? Das war doch… genau , da ging es um spektakuläre Greenpeace-Aktionen, Tankstellenboykotts und Proteste gegen die Pläne des Ölmultis Shell, die alte Plattform im Meer zu versenken - alles nachzulesen im Netz.

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In Sand verlassen wir die 13, setzen mit der Fähre über und nehmen die 520 nach Sauda, einer Stadt mit 2 Gesichtern: einerseits wunderbar eingebettet zwischen Fjord und grünen Hängen, andererseits Industriestandort mit einem der größten Eisenlegierungswerken der Welt. Der Straßenabschnitt dorthin wird im Volksmund Dollarstrasse genannt, denn die Trasse und das Sauda Schmelzwerk wurden 1915 mit US- amerikanischem Geld gebaut. Der Standort war ideal, die vielen Wasserfälle ermöglichten den Bau von Kraftwerken, die genügend Energie liefern konnten. So hat die Industrialisierung aus dem beschaulichen Ort einen Industriestandort mit über 5000 Einwohnern gemacht.

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Am Weg liegen zwei spektakuläre Wasserfälle, der Svanndalsfossen und der Honganvikfossen.

Der letzte wird auch Brautschleier genannt- es war der Wahnsinn- wir fuhren darauf zu und hatten wirklich den Eindruck, es weht ein Schleier über die Strasse, so weit sprühte das Wasser Richtung Fjord.

Was ich bis heute bitter bereue, ist das wir nicht angehalten und fotografiert haben, wir waren einfach zu müde… und den starken Regen so leid!

Wir übernachten auf dem Campingplatz in Sauda.

Am nächsten Morgen bedeckter Himmel, aber wie geplant, über den Saudavegen nach Roldal zu fahren wird nichts. Der ist noch gesperrt – Wintersperre! Man erzählt uns, im letzten Winter, (der heute am 3. Juni ja noch nicht wirklich vorbei ist :wink: ), hat es dort 12 m hoch Schnee gegeben, nun, und das dauert, bis der die Straße freigegeben hat, schade!

Also die Dollarstrasse wieder zurück, fahren wir über die E134. Wir haben nämlich beschlossen, nach Roldal zu fahren, zu einem Platz der uns vom vorigen Jahr in sehr guter Erinnerung ist. Dort wollen wir eine Pause machen, waschen und schauen wie sich das Wetter entwickelt, also wohin unsere Tour weitergehen soll.

Bei der Abfahrt kommt es immer wieder zu heftigen Regenschauern.

Wir halten zunächst am Svandalsfossen, er hat eine Fallhöhe von insgesamt 180 m.

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Von der staatlichen Straßenverwaltung wurde 2006 im Rahmen des Projekts „Nationale Touristenstraßen“ eine tolle Brücken- und Treppenanlage gebaut. Die Treppen sind steil und führen einerseits nach unten zum Fjord und andererseits zum oberen Teil Wasserfalls, ich glaube sogar bis zur Abbruchkante.

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Die Wassermassen aus nächster Nähe zu erleben ist höchst beeindruckend. Wir können aber nur bis zur Mitte gehen, es ist zu nass und rutschig. Auch Fotos können wir schlecht machen, zum einen regnet es und zum anderen ist die Gischt so intensiv und die Linsen sofort voll Tropfen. Trotzdem alles höchst imposant!

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ja, Martin: Bilderrätsel 1509 hätte ich sofort lösen können! Aber da war ich unterwegs und hatte meine Bilder nicht dabei!

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Der Honganvikfossen ist jetzt aber leider nur ein schwacher Abklatsch von gestern Abend, deshalb halten wir hier nicht.

Die E134 entlang zu fahren war ganz nett, aber nicht wirklich spektakulär. Wegen des schlechten Wetters haben wir auch keine Umwege genommen, wie z.B. die Umfahrung des Akrafjordtunnelen.

Ist ja schon irre faszinierend, nicht wahr?
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Dann kommt der Langfoss, er ist mit 612m einer der höchsten Wasserfälle Norwegens und wurde 2006 sogar zum schönsten Wasserfall der Welt gewählt. Das Wasser fällt in mehreren Stufen herab, ein absoluter Hingucker und beeindruckendes Naturschauspiel.

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Auch hier gibt es wieder einen Picknickplatz und Wanderwege, und der Blick auf den Akrafjord ist durchaus sehenswert.

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So,Pause! Die Fortsetzung folgt demnächst, ich wünsche Euch einen schönen Tag!

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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon Ronald » Do, 20. Apr 2017, 13:30

Moin,
dafür, dass es so stark und lange geregnet hatte, habt Ihr aber schöne Wasserfälle gehabt. :D
Ganz toll geschrieben und auch die Fotos von unserer "zweiten Heimat" da unten zwischen Krageroe und Lista. Da brauchen wir schon keine Karten mehr.

Informationen: Genauso machen wir es auch, unsere "Norwegen-Bibliothek", Reiseführer Know-How, Internat, VisitNorway und die ganzen Informationstafeln unterwegs und die Broschüren der Touristeninformationen.

Gruß
Ronald
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Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
Ronald
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Re: SkandinavienTour 2015

Beitragvon Rapakiwi » Do, 20. Apr 2017, 17:12

Vielen Dank für die Fortsetzung! Es bringt total Spaß, Euch zu begleiten und die Infos im Bericht aufzunehmen.

Ich finde, dass die Touristinfo immer sehr gute Broschüren und Karten hat. Norwegen ist so groß, dass in den gängigen Reiseführern meist wenig zu finden ist. Die Rother-Führer habe ich, nachdem ich sie in Norwegen von einem deutschen Pärchen kennenlernte, nicht nur für den Norden, sondern auch für S-H gekauft. :wink:

PS: Schön, dass Ihr nach dem Verlust von Eurer Lakritznase zukünftig von einem neuen Vierbeiner begleitet werdet, der an Eurer Seite Norwegen entdecken darf!
Ha det bra
Anja
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