„JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon gudrun55 » Sa, 30. Dez 2017, 12:18

Hallo zusammen,

da hab ich noch eine Portion zum Fernweh schüren:



Sonntag, 23. Juli https://goo.gl/maps/kBC8MepLenm

Skjervøy ist eine Kommune, die über mehrere Inseln im Nordmeer verteilt ist. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung (rund 2000 Einwohner) lebt jedoch auf der namensgebenden recht kleinen Insel Skjervøya, und die ist heute unser Ziel.

Gegen 10.00 brechen wir auf, es ist mit 20° richtig heiß 8) und der Weg entlang des Reisafjorden ist schon mal fantastisch!

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Der Maursund Tunnel verbindet das Festland mit der Insel Kågen, ist 2.122 Meter lang und erreicht eine Tiefe von -92,5 Meter unter dem Meeresspiegel. In einigen Abschnitten des Tunnels geht es 10% bergab, eine aufregende Fahrt!

Dann wieder wunderbare Aussichten und etliche Schafe, die eine vorsichtige Fahrweise notwendig machen :roll:

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Ein erster Blick auf die Skattørsundet bru, die von der Insel Kagen nach Skjervøya führt.

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Links von der Brückenauffahrt ein großer Rastplatz. Es scheint ein ausgesprochen gutes Angelrevier zu sein, auf der Brücke und am Rastplatz sieht man viele zufriedene Angler.

Die Schafe haben keinerlei Berührungsängste, und die Aussicht von diesem Rastplatz – ein Traum!

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Wir sind den Fv 866 nicht mit Gespann gefahren, weil sie im Skandinavien – Superatlas als nicht für Wohnwagen geeignete Straße vermerkt ist. Warum, das können wir (bzw. der für die Beurteilung maßgebliche Autofahrer Johannes) nicht nachvollziehen. Also, sollten wir nochmal herkommen, werden wir auch diese Straße mit Gespann befahren!

Aber heute geht es erst mal so weiter.

Fischfang und die verarbeitende Fischindustrie sind, neben der Schiffsreparatur, die Haupterwerbszweige Skjervøys mit seinem natürlich geschützten Hafen, in dem auch die Hurtigruten-Schifferegelmäßig anlegen. Seine Geschichte lässt sich auf Grund von Funden samischer Siedlungsstätten bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Beim Rückzug der deutschen Truppen 1944 blieb es dem Ort erspart, komplett niedergebrannt zu werden. Aber auch hier gab es erhebliche Zerstörungen.

Die erste Kirche wurde 1589 schriftlich erwähnt, vermutlich aber schon 1539 gebaut. Der Sage nach fällte man Bäume in einem nahen Waldgebiet als Baumaterial. Da der Standort der Kirche noch nicht feststand, warf man die Baumstämme in den Fluss und überließ es der Strömung, wo sie wieder angeschwemmt wurden. Die meisten Stämme trieben in Skjervøy an, und so wurde die Kirche auch dort gebaut. Nachdem sie zu klein geworden war, baute man 1728 die jetzige Kirche. Sie ist die älteste Holzkirche im gesamten Nord-Hålogaland.

Außerdem ist sie eine der knapp 200 bis heute erhaltenen Valgkirkene (Wahlkirchen).

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„In dieser Kirche wurde die erste Wahlrunde zur Reichsversammlung im Jahr 1814 durchgeführt. Dies war Norwegens erste nationale Wahl“, so lautet die deutsche Übersetzung der Inschrift.

Hier wurde unter anderen am 17. Mai 1814 der Grundstein zur norwegischen Verfassung gelegt.
Seit 1380 war Norwegen in der Kalmarer Union mit Schweden und Dänemark vereint. Nach den Napoleonischen Kriegen musste Dänemark nach einem Beschluss im Frieden von Kiel Norwegen an Schweden abtreten. Es erfolgte jedoch keine direkte Übergabe, so dass Norwegen für kurze Zeit unabhängig wurde und das nutzten die Norweger, sich eine eigene Verfassung zu geben.

Als Wahllokale zur Reichsversammlung boten sich ca. 300 Kirchen im Land an, da diese sowieso im Mittelpunkt des öffentlichen Lebens standen. Am 17. Mai 1814 war es dann so weit, in Eidsvoll verabschiedete die Nationalversammlung die erste norwegische Verfassung, die mit leichten Änderungen heute noch gültig ist. Seitdem gilt der 17. Mai als Nationalfeiertag. In Erinnerung an dieses denkwürdige Jahr wurden an den damaligen Wahllokalen, sprich den Wahlkirchen, diese blauen Plaketten angebracht.

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Wir schlendern durch den Ort und genießen die Aussichten. Am Rathaus wieder blühender Flieder.

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Und auch wieder Attacken einer Möwenmutter, dabei käme ich an die Kleinen gar nicht ran…

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Nach einer Weile treten wir dann den Rückweg an. Uns fällt ein, dass wir dringend Lebensmittel kaufen müssen (z.B. das Brot ist alle) und auf dem Hinweg einen Rema Supermarkt gesehen haben.

Als wir dann auf dem Parkplatz stehen wundern wir uns – warum ist der denn geschlossen - o nein, heute ist Sonntag! Das passiert uns jetzt schon zum wiederholten Mal – wir leben vollkommen losgelöst von der Zeit. Das ist einerseits schön, aber auch beängstigend… Johannes meint, es gibt doch bestimmt eine App, die wir als Hilfestellung installieren können... :lol: aber vielleicht sollten uns einfach mal einen Kalender im Wohnwagen aufhängen. :evil:

Wir erreichen die Skattørsundet Bru und weil sie gerade von einem Fahrzeug überquert wird (sie ist einspurig) müssen wir warten. Dabei fällt mir ein Schild „Kultursti“ ins Auge. Also das Auto geparkt und den Weg gegangen.

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Es handelt sich um den Skattøra Kultursti. Eine alte Sami – Siedlung ist zu sehen, Reste von Wohnhäusern, es ist ein wunderbarer Weg durch hohes Gras, bunte Blumen, Matsch und am Strand sind fantastisch gemaserte Felsen.

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Auf dem Weg zum Auto schrecken wir noch eine Kolonie Schwalben auf-

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und bei der Fahrt über die Brücke kann ich einen Fischschwarm beobachten, es ist einfach nur phänomenal!


Die Fahrt zurück zum Campingplatz wird gekrönt durch herrliche Aussichten auf den Rotsund bis hin zu den Lyngenalpen.

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Am Platz wird dann bei herrlichstem Sommerwetter draußen wieder lecker gegrillt und eigentlich wäre der Tag damit vorbei – doch nicht hier und nicht jetzt. Ich muss nochmal losziehen, die Sonne scheint noch so schön. Johannes hat keine Lust mehr zu laufen, er übernimmt den Spül.

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Also den Hund gepackt und dem Wegweiser zu einer anderen Brücke gefolgt, den Namen habe ich vergessen. Zunächst geht es auf breitem Weg nach oben, dann wird der zum Trampelpfad und führt an der Bergflanke oberhalb des Sundes Richtung Lyngenfjord ganz moderat aufwärts. Herrlich!

Klar, matschige und nasse Stellen sind dabei, aber ich habe meine Wandersandalen an und es macht mir nichts aus, dadurch zu laufen.

Ich vergesse total die Zeit, laufe und laufe. Es ist fast halb elf, als ich wieder am Camping ankomme, glücklich und zufrieden wie selten.

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Irgendwie werden wir gar nicht müde im Moment, die Helligkeit krempelt den ganzen Rhythmus um.

Wir haben uns angewöhnt, im Wohnwagen, egal wo wir sind, abends vor dem Schlafen gehen zu spielen: Phase 10, SKIP.BO, Kniffel, Mühle, Dame und Quirkle haben wir immer dabei. Wir spielen tatsächlich noch eine Runde, machen um halb zwei die letzten Fotos und gehen endlich schlafen.

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... Fortsetzung ist in Arbeit, liebe Grüße! gudrun55
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon Gudrun » Sa, 30. Dez 2017, 13:03

Wunderbar.

Grüße Gudrun
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon cani#68 » Sa, 30. Dez 2017, 15:20

Schöne und reichlich bebilderte Fortsetzung, macht Spaß euch zu folgen :wink:

Und so viele Motive für schöne "weiches Wasser" Bilder :wink:

gudrun55 hat geschrieben:denn ausprobiert habe ich das natürlich auch vorher, - aber

Was hast du denn da genau gemacht? Stativ genutzt?
Das Bild ist ja leider im ganzen nicht wirklich scharf.
____________
Schöne Jrooß
Uwe

Norwegen Bilder - https://www.flickr.com/photos/uwe_cani/albums/72157647598018725
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon gudrun55 » Sa, 30. Dez 2017, 16:02

cani#68 hat geschrieben:Was hast du denn da genau gemacht? Stativ genutzt?
Das Bild ist ja leider im ganzen nicht wirklich scharf.


Nein, das hatte ich nicht mitgeschleppt. Mir war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht klar, wie wesentlich das Stativ ist. Anfänger halt!

Inzwischen habe ich gelernt, dass man bei längerer Belichtungszeit die Kamera auflegen und den Selbstauslöser nutzen kann, und mir auch ein leichtes Gorillapod für unterwegs angeschafft.

Aber Einstellung der Schärfe ist noch ein großes Thema für mich. :roll:
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon Kumulus » Sa, 30. Dez 2017, 16:24

Das mit dem "Fernweh" klappt. Bei solchen Bildern ist das kein Wunder.

Danke
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon skandinavian-wolf » Sa, 30. Dez 2017, 21:18

Das ist das Wetter, welches wir uns in Norge wünschen............. :D

Viele Grüße
Uwe
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon gudrun55 » So, 31. Dez 2017, 2:06

Gudrun hat geschrieben:Wunderbar.

Kumulus hat geschrieben:Danke

Schön, dass es euch gefällt!

Kumulus hat geschrieben:Das mit dem "Fernweh" klappt

Und ob! Ich schwelge in Erinnerungen und kann es kaum erwarten, die nächste Tour zu planen :super:

skandinavian-wolf hat geschrieben:Das ist das Wetter, welches wir uns in Norge wünschen.............

Ja, es war fantastisch, wir haben es in vollen Zügen genossen!

...und gleich kommt die nächste Fortsetzung.
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon gudrun55 » So, 31. Dez 2017, 2:31

Montag, 24. Juli, 4258 km, 20°, Abfahrt 11.00

140 km bis Arctic Fjord Camp https://goo.gl/maps/D3z2m6iD4U92


Nachdem wir lange und gut geschlafen haben geht es weiter, von der alten wieder auf die neue E6 und in den Norden. Das Wetter ist prächtig und sommerlich. Das hat aber leider einen Nachteil: wir werden von Mücken und anderem Getier ganz schön geärgert. Obwohl wir in Schweden schon Spray besorgt haben und uns gründlich einnebeln, schwirrt es zeitweise nervtötend um uns herum. Damit werden wir nicht gut fertig und vermeiden es deshalb in Waldgebiete zu fahren, weil wir vermuten, dass es dort noch schlimmer ist.

Wir genießen deshalb den Blick aufs Reisautløpet Naturreservat (hier mündet der Reisaelva in den Reisafjord), fahren an der Abzweigung zum Reisadalen aber vorbei.

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Dann erreichen wir das Kvænangsfjellet, 401 m hoch und mit spektakulärer Aussicht. Der Parkplatz an der Westseite der E6 ist inzwischen gut ausgebaut und ziemlich voll, wir halten natürlich auch an.

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Über die Strasse geht es aufwärts ins Fjell, dort sind noch große Schneefelder. Ich schicke ein Foto nach Hause mit der Nachricht: „Da hat einer Spaß inne Backen“

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Ein Stück weiter unterhalb ist ein weiterer Parkplatz. Der ist leer, dort sind einige Sami-Hütten anzusehen und es beginnen zwei Wanderwege. Das ist unserer! Wir laufen los - irgendwann gibt es eine Kehrtwende und wir gehen wieder zurück.

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An den Wiesen mit dem Wollgras kann ich mich gar nicht satt sehen.

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Wieder auf der E6 eine Baustelle, wir werden mit Ledebil durchgeführt,

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und steuern kurz vor Erreichen der Finnmark den Arctic Fjordcamp Campingplatz an.

Also, eigentlich nicht direkt. Wir fahren erst mal weiter, weil wir auf einem Parkplatz am Langfjorden übernachten wollten. Doch der ist so voll, dass wir umkehren und wieder zurück nach Troms auf den Campingplatz fahren. Doch das bereuen wir auf keinen Fall.

Wir haben eine fantastische Aussicht auf den Kvaenangen Fjord und die gezackten Bergspitzen in der Ferne, herrlich. Dazu sitzen wir schon wieder draußen und grillen frischen Lachs, zu schade, dass es keine Bilder mit Duft gibt!

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Danach ein wunderbarer Spaziergang, Herz, was willst du mehr?

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Wir haben zwar keine Mitternachstssonne, aber die schrägstehende Sonne strahlt die sich ständig verändernden Wolkengebilde von unten an, „kitschig“ schön, und unser Abend klingt ganz ruhig mit einem Glas Wein am Fenster aus.

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Dienstag, 25. Juli, 4402 km, 15°, Abfahrt 11.00

229 km bis Hammerfest, Storvannet Camping https://goo.gl/maps/zGX8pwu2qk52

Am nächsten Morgen eine ganz andere, richtig mystische Stimmung, wir liegen total im Nebel.

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Bald klart es auf, die Sonne kommt durch und wir machen uns auf den Weg nach Hammerfest. Es geht am „Storeng Kirkegard“ vorbei zur E6, da muss ich natürlich aussteigen,

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Aber dann erreichen wir endgültig die Finnmark und fahren entlang des Langfjorden Richtung Alta.

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Rentiere werden wieder unsere Begleiter.

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Vor der Kåfjordbrua biegen wir ab, wir wollen den Bogen der alten E6 fahren. Da gibt es natürlich auch etwas zu sehen, die Kåfjord kirke - mit der Skulptur einer Rallaren – Familie und einem Friedhof,

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einem Gedenken an die Namenlosen Toten des Kupferbergbaus,
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und Krigsminne darf hier natürlich auch nicht fehlen.
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Noch einen, nein zwei Blicke auf die Kafjordbrua und weiter!

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In Alta halten wir nur zum Einkaufen und Tanken, versorgen uns in der Apotheke nochmal mit Insektenabwehr und genießen dabei den wunderbaren Blick vom Zentrum aus auf den Fjord an diesem herrlich sonnigen Tag. Dann führt uns der Weg über eine Brücke, die mit Blumenkästen (Stiefmütterchen Ende Juli!) geschmückt ist, Richtung Sennalandet.

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Nur 385 m hoch, es gibt keine Bäume, kaum Sträucher und doch ist alles grün. Wir parken und laufen los – herrlich - eine Weite und Klarheit, kaum zu beschreiben. Unser Gespann ist nach kurzer Zeit nur noch als kleiner weißer Punkt in der Mitte auszumachen.

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Und auch hier wohnen Menschen, vermutlich Sami und vermutlich nur im Sommer.

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Wir wollen ja heute noch Hammerfest erreichen, also irgendwann „kehrt marsch!“ zurück zum Auto und weiter.

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Naja – ein Blick auf die Samikapelle bei Áisaroaivi ist noch drin.

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Diese Sommerkapelle stand ursprünglich in Kautokeino. Nachdem dort eine neue Kirche gebaut worden war, entschloss man sich, die nun nicht mehr benötigte Kapelle abzutragen und 1961 im Sennalandet für die mit den Rentierherden ziehenden Samen wieder aufzubauen.

Und immer wieder Rentiere…

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Wir kommen nach Skaidi und biegen ab auf die 94, die zunächst zum Repparfjorden führt. Hier sehen wir etwas ganz faszinierendes – eine auf dem Wasser liegende Nebelwand!

Die Farben sind unbeschreiblich schön, die verschiedenen Blautöne von Himmel und Wasser, die Berge mit den weißen Flecken, das grün des Grases, einige Blumen … dazu diese weiße Nebelwand – und die Sonne bringt alles zum Leuchten - herrlich!

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Die Stadt Hammerfest liegt auf der Insel Kvaløya, und die Kvalsund Brua überquert den Kvalsundet zwischen dem Festland und der Insel. Sie ist 741 Meter lang, wurde 1977 für den Verkehr freigegeben und die nördlichste Hängebrücke der Welt.

Vor uns versteckt sie sich zunächst verschämt im Nebel.

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Doch als wir den kleinen Hafen von Kvalsund passiert haben und ihr näher kommen, zeigt sie sich doch.

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Und wie so oft in Norwegen: von der Brücke in den Tunnel - entlang der Küste - schön vorsichtig wegen der Rentiere - und ja nicht von der Aussicht ablenken lassen... erreichen wir am frühen Abend Hammerfest.

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Die Stadt Hammerfest bekam 1789 das Stadtrecht und nennt sich seitdem „Nördlichste Stadt der Welt“. Dass zunächst Honningsvag und mittlerweile eine Stadt in Alaska dieses Prädikat für sich beanspruchten, stört niemanden.

Um 1891 erhielt sie als erste Stadt Europas elektrische Straßenbeleuchtung, wenn man bedenkt, dass die Polarnacht hier vom 21.11. bis zum 23.1. dauert, ist das nicht allzu verwunderlich.

Wir checken auf dem Storvannet Campingplatz ein und sind ein wenig schockiert.

Zum einen ist es auf einmal trotz Sonnenschein saukalt und es weht ein eisiger Wind.

Zum anderen finden wir alles eng und klein, das sind wir gar nicht mehr gewohnt. Der Platz hat nur wenige Stellplätze, alle sind voll, und er liegt an einer stark befahrenen Straße, an der etliche, teilweise große Gebäude stehen.

Egal, nach Aufbau und leckerem Essen machen wir uns gegen 20.00 Uhr auf zum Erkundungsgang.

Wir gehen am Sportplatz vorbei Richtung Salen, den Hausberg von Hammerfest. Dort, am Ende des „ZickZackveien“ der vom Stadtzentrum her nach oben führt, ist ein Utsiktspunkt. Als wir 2012 mit der „Kong Harald“ vor Anker gingen, war der Weg im oberen Teil noch total eingeschneit und man konnte nicht hoch. Jetzt wollen wir aber endlich die Aussicht genießen.

Doch oberhalb des Skytterhuset Hotel beginnt der Wanderweg „Gammelveien“, ein Wanderweg rund um den Berg Salen. Irgendwo hatte ich gelesen, dass er angelegt wurde, um den Bewohnern von Hammerfest die Möglichkeit zu einem entspannten Spaziergang als Ausgleich zu harter Arbeit zu bieten. Das gefällt uns und deshalb biegen wir auf ihn ab.

Zunächst nochmal der Blick zurück zum Storvannet, am Ende des Sees, links im Bild, ist der Campingplatz,

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dann nach links zum Mount Tyven, dem 419 m hohen Berg, der "Der Dieb" heißt und im Winter die Sonne von Hammerfest "stiehlt".

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Dann öffnet sich der Blick nach Rypefjord, praktisch dem Vorort von Hammerfest. Und wieder liegt da spektakulär Seenebel.

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Dann haben wir eine schöne Sicht auf den Jansvarnet und den Jansvannsskogen, dem einzigen Wald Hammerfests, der in einer geschützten Mulde gegenüber der Stadt liegt (ich habe leider nur einen Teil des Waldes fotografiert).

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Danach geht es wieder etwas aufwärts und die Sicht, die sich auf die Stadt, auf den Sund mit dem Seenebel und nochmal auf den Tyven bietet, ist einmalig.

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Dann wieder abwärts, über die Kirkegata hinein in die Stadt, vorbei am Friedhof und der protestantischen Kirche.

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Die erste Kirche stand dort 1620, aber Stadtbrände, Krieg und Verfall zwangen ständig zu neuen Bauten. Die jetzige Kirche, die siebte, wurde 1961 erbaut. Die dreieckige Form ist durch Trockenfischgestelle inspiriert.

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Ja, und dann geht es einfach weiter Richtung Stadtmitte

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und wir machen die klassischen Hammerfest – Fotos:

vom Wiederaufbaumuseum mit Ausstellung über die Zwangsevakuierung, das Niederbrennen und vor allem den Wiederaufbau der Gegend während und nach dem Zweiten Weltkrieg,

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von der Büste des Ole Olsen, einem für Opern und Militärmärsche bekanntem Komponist,

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der Skulptur des im Eis gefangenen Schiffes,

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der Skulpturengruppe "Mutter mit Kindern" am Rådhusplassen,

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dem königlichen Eisbärenclub,

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dem Hafen

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und dem Musikpavillon, der in Freiwilligenarbeit erbaut und von lokalen Künstlern designet wurde.

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Dann sind wir am unteren Ende des ZikkZakkveien, der wieder hinauf auf den 80 m hohen Salen führt.

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Im Reiseführer steht: „Den ZikkZakkveien legte Kaplan Simonsen 1893 mit Hilfe der örtlichen Schnapshändler an (vermutlich nach einem Warentest).“

Wir gehen den Weg hinauf, haben es aber tatsächlich versäumt ihn zu fotografieren.

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Oben ist eine Aussichtsplattform mit Informationstafeln, sowie der "Varden", ein Aussichtsturm, der ursprünglich 1883 auf dem Byfjellet erbaut worden war, von den Nazis abgerissen und 1983 neu auf dem Salen errichtet wurde.

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Hach, es ist so schön in der tiefstehenden Abendsonne weiter zugehen.

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Vorbei an den Schutzzäunen,

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den Zeugen der Samikultur,

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und dem Salsvannet

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erreichen wir wieder die Strasse.

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Dort freuen wir uns noch an unseren Schatten und fallen nach Erreichen des Campingplatzes sehr schnell ins Bett.

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Mittwoch, 26. Juli 4644 km 10° Abfahrt 10.10

203 km Storvannet – Forsol – Havoysund – Selvika Rasteplass https://goo.gl/maps/tLoy21tXHMx

Der nächste Tag zeigt sich grau und wolkenverhangen, deshalb entscheiden wir, Kvaloya zu verlassen. Allerdings mit einem Schlenker über Forsøl und die Halbinsel Fuglenes.

Zunächst fahren wir nach Forsøl, einem Fischerdorf auf der Nordseite der Insel, ungefähr 10 km von Hammerfest entfernt. Hier gibt es an mehreren Stellen Spuren von prähistorischen Siedlungen, und vermutlich gab es schon vor der Reformation Kirchen in Kirkegårdsnes.

In der Forsølbukta ragt ein Schiffswrack aus dem Wasser.

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Wir fragen uns, was das für ein „eingesponnenes“ Gebäude ist und gehen den Kultursti zur Kirkegårdsbukt,

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aber ehrlich gesagt, am interessantesten finden wir die herrliche Bucht mit dem Sandstrand, an dem man so schön toben kann -

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und – na was wohl noch - die vielen Rentiere!

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Es geht wieder zurück Richtung Hammerfest.

Das Ziel ist die Halbinsel Fuglenes. Hier hat man eine freie Sicht auf den Hafen, in dem jetzt die „Crystal Symphonie“ und die „Nordnorge“ vor Anker liegen. Wobei die Nordnorge regelrecht klein und zierlich wirkt…

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Hier gibt es aber auch den „Meridianstøtten“ eine bronzene Erdkugel auf einer Granitsäule. Sie erinnert an die topografische Vermessung des Erdballs, die in der Zeit von 1819 bis 1852 erfolgte- ein wie ich finde, faszinierender Teil Wissenschaft und Geschichte.

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„Wie groß ist eigentlich der Planet?“

Diese Frage wollte der deutsche Geophysiker Friedrich Georg Wilhelm von Struve beantworten und begann 1816 mit der Arbeit an der Vermessung der exakten Form und Größe der Erde. Er verwendete 265 Vermessungspunkte, die einen Bogen von der Finnmark bis ins Donaudelta (2872 km entfernt) bilden. Diese Vermessungspunkte entlang eines Meridians machten es möglich, die Größe und Form des Planeten auszurechnen und damit konnte man genauere Landkarten herstellen.

Das waren ein wichtiger wissenschaftlicher Schritt und ein frühes Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. 2005 wurden 34 der Trigonometrischen Punkte, nämlich diejenigen, die eine Art von Kennzeichnung haben, unter Denkmalschutz gestellt und als Kulturerbe in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Hammerfest, zu jenem Zeitpunkt der nördlichste Ort, an den zu reisen für Wissenschaftler vernünftig war, bildet das nördliche Ende des Bogens. Hier wurde 1854 die Meridiansäule aufgestellt. Der Betonklotz daneben stammt von einer 1929 durchgeführten Nachmessung und belegt eine nur geringe Abweichung.

Wegen der vielen Touristen ist es echt schwierig allein die Säule abzulichten.

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Unten am Wasser Sitzgelegenheiten, in denen man windgeschützt sitzen könnte, egal aus welcher Richtung der Wind weht.

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Doch wir nehmen Abschied von Hammerfest. Bei Skaidi geht es auf die nach Norden führende E6 und nach durchqueren des Olderfjorddalen

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biegen wir bei Olderfjord ab auf die E 69. Auf dieser Strecke, die ja zum Nordkap führt, ist richtig viel Verkehr, vor allem viele Wohnmobile und Busse sind unterwegs, und auch der Campingplatz ist voll besetzt.

Aber wir wollen hier sowieso nicht bleiben, sondern die „Nationale Touristenstrasse Havoysund“ fahren. Dazu biegen wir bei Smorfjord auf die 889 ab und sind schlagartig wieder in der Einsamkeit.

Die Straße nach Havøysund ist 66 Kilometer lang, es werden 66 km die uns begeistern! Ich lasse einfach mal ein paar Bilder für sich sprechen… wobei, aus dem fahrenden Auto heraus zu fotografieren war extrem schwierig, besonders die tollen Felsformationen, doch irgendwie wollten wir ja auch vorwärts kommen…

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Als wir uns der Insel Havøya nähern verschwindet auf einmal die Sonne und die Gipfel hüllen sich in Wolken - ein unfassbarer und plötzlicher Gegensatz!

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Wir fahren über die Brücke vom Festland rüber nach Havøysund. Mitten im Ort ist ein relativ großer Parkplatz, auf dem stellen wir das Gespann ab. Auf den Odden und zum Arctic View zu laufen macht gar keinen Sinn, da ist nur dicke Suppe,

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deshalb schauen wir uns im Ort ein wenig um.

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Wir meinen mit dem Tele auf "Mageroya im Sonnenschein" zu sehen

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Die alte Havøysund Kirke wurde von Deutschen zerstört, 1963 eine neue errichtet

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Der gebührenpflichtige Stellplatz reizt aber nicht zum Hierbleiben. Deshalb verlassen wir Havøysund, und es ist der Wahnsinn, nach Verlassen der Insel können wir regelrecht sehen, wie wir dem Sonnenschein entgegen fahren!

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Der Blick zurück...

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Der Selvika Rasteplass ist 13 km entfernt und liegt im vollen Sonnenschein, hier bleiben wir erst mal.

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Wir sind nicht die einzigen, eine Gruppe junger Angler sitzt schon am geschützten Grillplatz, schürt das Feuer und bereitet das Essen zu.

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Auch wir packen unser Grillmenü aus und genießen den herrlichen Abend in der immer tiefersinkenden Sonne.

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Gute Nacht!

Damit mache ich jetzt mal Schluss, die Fortsetzung kommt im nächsten Jahr :wink:

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und nur das Beste für 2018!

Ganz liebe Grüße, gudrun55
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon Gudrun » So, 31. Dez 2017, 5:02

Hab nur mal schnell die Fotos überflogen. Vielleicht bleibt morgen Zeit, diese Tage nachzuvollziehen. Danke.

Auch Dir ein gutes Jahr 2018.

Grüße Gudrun
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon Kumulus » So, 31. Dez 2017, 11:06

Das ist ja alles mal wieder "Reizüberflutung" - schöne Aufnahmen einer phantastischen Landschaft. Ich muss es mir später aber auch noch mal in aller Ruhe anschauen.

Danke!

Dir und allen anderen Norwegenfreunden wünsche ich einen stimmungsvollen Übergang von Jahr zu Jahr und für 2018 alles Gute und viele Norwegenerlebnisse

Gruß aus Norddeutschland
Martin
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon Dixi » So, 31. Dez 2017, 13:28

Hallo Gudrun 55,

Vielen Dank für Deine Aufwendungen. Ein sehr schöner Bericht und mit Spannung warte ich auf die Fortsetzung 2018.

Einen guten Rutsch und ein reisefreudiges 2018
wünscht
Dixi
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon Ronald » So, 31. Dez 2017, 13:59

Moin Gudrun55,
jetzt muss ich mich doch auch einmal melden und mich für Deinen tollen, wirklich eindrucksvollen Bericht mit den – so finde ich – sehr sensiblen Natur- und Flora-Fotografien bedanken.
Tja, und nachdem wir Deine Fotos vom Kåfjord Canyon, dem Gorsa Wasserfall und der Brücke als auch dem Weg dorthin gesehen haben, können wir nur sagen, gut, dass wir uns das nicht angetan haben. Und Ihr seid auch noch gestürzt!
Ansonsten sehr viele schöne Erinnerungen an unsere beiden Norwegen-Reisen 2013 (Skjervøy und die abgebrochene Fahrt nach Havøysund – nur 14 km vor dem Ort – wegen der vielen Baustellen, Fahrt entlang des Lyngen bei Sonnenschein usw.) und 2017 (Hammerfest u.a.).
Ganz toll beschrieben und fotografiert!!!
Kommt Ihr eigentlich noch nach Hamningberg?
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Jetzt aber wünschen wir Euch und allen Lesern/Kommentatoren/Admins einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute!
Gruß
Ronald
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Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
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Und wenn Du denkst, Du hast die Welt bereist - da ist immer noch Nord-Ost Grönland!
Ronald
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon gudrun55 » So, 31. Dez 2017, 15:27

Hallo, da bin ich doch noch mal.

Herzlichen Dank allen für das nette Feedback :D

und Ronald, ja, nach Hamningberg kommen wir auch, aber das dauert noch ein paar Tage :wink:

Jetzt geht es erst mal ins neue Jahr, kommt gut rüber!

bis denn, liebe Grüße! gudrun55
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon cani#68 » So, 31. Dez 2017, 16:42

Moin,
interessante Fortsetzung, schön bebildert - macht direkt Lust auch mal 8 Wochen da hin zu fahren :)
Die Rentiere dort oben im Norden haben uns auch total fasziniert.

Hammerfest wollen wir auch noch mal hin - generell in den Norden Norwegens
Und deine Tourenberichte sind auch schon mal abgespeichert.

gudrun55 hat geschrieben:Nein, das hatte ich nicht mitgeschleppt. Mir war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht klar, wie wesentlich das Stativ ist. Anfänger halt!

Ja, die ganzen LZB Bilder, die ich hier einstelle sind alle mit Stativ gemacht. Ohne geht es gar nicht, da der Rest des Bildes ja scharf sein sollte. Und da die Zeiten meist länger als 1/25sec sind, klappt Freihand auch mit dem besten Bildstabi nicht.
Mit dem Gorillapod würde ich aber dennoch mal überlegen - ich habe meins wieder abgegeben, leicht aber für meine Art der Fotografie nicht so gut. Es gibt auch preiswerte Reisestative von z.B. Rollei Compact Traveler No. 1

Die Schärfe sollte der AF doch hinbekommen :wink:

Ansonsten kommst du zu mir in den "Fotokurs" :D

Und ein guter Tipp für mir: Pass am Wasser auf deine Kamera auf :wink:
Ich habe gerade meine DSLR bei einem LZB Projekt im Bach versenkt - Totalschaden :shock:
____________
Schöne Jrooß
Uwe

Norwegen Bilder - https://www.flickr.com/photos/uwe_cani/albums/72157647598018725
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Re: „JoGu on Tour“ - Skandinavien 2017

Beitragvon syltetoy » So, 31. Dez 2017, 19:08

Wunderschön ! vielen Dank das wir dabei sein können !
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