Mal was zum Nachdenken

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Re: Mal was zum Nachdenken

Beitragvon der westfale » Mi, 31. Mai 2017, 15:29

hinnerk hat geschrieben:[
. Und eben deshalb ist es so immens wichtig, dass diese Institution ihre Arbeit auch gewissenhaft verfolgt.


Das wird auch entsprechend gewissenhaft dort gemacht. Um menschliche Unzulaenglichkeiten so weit es moeglich ist auszuschliessen, entscheidet nicht ein Sachbearbeiter, sondern es wird in der Gruppe entschieden. Aber auch hier gibt es Abstufungen. Es geht auch nach Dringlichkeit.

Das Problem ist auch nicht die Ausreichende Kontrolle des Barnevern. Dort wird schon sehr gewissenhaft gearbeitet wie gesagt. Es liegt eher darin das sich das Barnevern nicht zu einzelne Faelle aus Datenschutz aeussern darf. Die Eltern koennen es schon. Nur ist es deswegen immer noch nicht wahrer, nur weil sie es lauter schreien koennen.

Gibt es bekanntermassen Fehler beim Barnevern. Ja, aber in einem sehr geringen Prozentsatz. Ich koennte nun so argumentieren, das liegt an den sehr hohen Standarts beim Barnevern, dadurch ist die Fehlerquote so sehr gering. Die Gegner werden dir nun sagen, das Barnevern vertuscht und behauptet Unwahrheiten.
Im Umkehrschluss heisst das um so besser das Barnevern arbeitet umso mehr wird es von den Gegnern als Verschwoerungstheorie dargestellt.
Was aber ist denn nun richtig? Qualitativ hochwertige Arbeit, oder Verschwoerung? Wie gesagt man sieht den Eltern nur vorm Kopf und nicht hinein.

Vielleicht mal noch welch eine Maschineri in gang gesetzt wird wenn es eine Meldung ans Barnevern gibt. Damit man sieht wer alles mit involviert ist, bevor es zum allerletzten kommt.

Nach einer Meldung, fragt das Barnevern bei der Schule, oder Kindergarten nach, ob es Auffaelligkeiten gibt. Es wird der Arzt befragt, bei Bedarf im naeheren Umfeld der Familie.
So einfach wie hier gerne dargestellt macht sich das Barnevern die Sache dann doch nicht.

Gruss
der westfale
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Re: Mal was zum Nachdenken

Beitragvon trd » Mi, 31. Mai 2017, 16:00

der westfale hat geschrieben:Gibt es bekanntermassen Fehler beim Barnevern. Ja, aber in einem sehr geringen Prozentsatz.

ist das eine Vermutung von Dir oder irgendwo durch eine Statistik belegbar?

der westfale hat geschrieben:So einfach wie hier gerne dargestellt macht sich das Barnevern die Sache dann doch nicht.

in meinem Beispiel aber sehr wohl. Das Vorgehen wurde sogar von Vertretern der Schule kritisiert. Und der Vater als Anwalt der für Barnevernet arbeitet, dürfte genügend Einblick haben, um die Sache richtig einzuschätzen.


Ein Handyverbot für einen 13-jährigen (inkl. pubertärer Überhöhung) kann Dir schon einen sehr unangenehmen Besuch von Barnevarnet mit allen Konsequenzen bescheren.
trd
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Re: Mal was zum Nachdenken

Beitragvon troll70 » Mi, 31. Mai 2017, 16:30

trd hat geschrieben:Ein Handyverbot für einen 13-jährigen (inkl. pubertärer Überhöhung) kann Dir schon einen sehr unangenehmen Besuch von Barnevarnet mit allen Konsequenzen bescheren.


"Unangenehm" ist allerdings ein sehr relativer Begriff. Wie schon in meinem frueheren Post dargelegt, kenne ich eben einen solchen Handyverbots-Fall. Da hat das Barnevernet ein paar Fragen an die Eltern gestellt. Das wars dann aber auch. Unter "allen Konsequenzen" verstehe ich schon noch was anderes. So etwas fuer sich genommen wuerde nie-niemals zum Kindesentzug fuehren. Da sollte man die Kirche schon mal im Dorf lassen.
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