Eine gute Vorbereitung erspart bei der Reise einige Mühe, also haben wir mittelfristig geplant und eingekauft:

(wohl dem, der einen großen Keller hat)
Nach der Fähre Rostock - Helsinki (die im neuen Hafen ca 15 km östlich von Helsinki endet) gings nach Lappeenranta.

Nur 180 km von St.Petersburg entfernt , merkte man auch auf dem CP die relative Nähe zu Russland. Wobei es hie (zum Glück!?) nicht die "St.Moritz-Russen" waren.
Dann gings, leider bei relativ viel Feuchtigkeit von oben, nördlich.

Der Nationalpark Patvinsuo war eines der nächsten Ziele. "Auf die Bäume ihr Affen, der Wald wird gefegt...."

Anders ging es nicht, um eine gerade Fläche als Untergrund für das Zelt zu haben:

Wir waren diese Nacht die Einzigen. Konnten nur einigen finnischen "Kirchenchordamen" das "Klopfen von Feiglingen beibringen". Hier habe ich dann doch aus Pietätsgründen auf Fotos verzichtet. Die ca 15 Sängerinnen waren zwischen 30 und 70.
Eine Dusche war da

und eine Toilette

Was will man mehr. Das Ganze kostenlos!
Statt einer schönen Moorwanderung gabs am nächsten Morgen eine "Flucht" im Starkregen

Ein Umweg nach Iisalmi lohnte leider nicht, die "kleinste Kneipe der Welt" war geschlossen

Der CP in Ristijärvi entsprach dann mal wieder allen finnischen "Vorurteilen":

- im positiven -
Bei leichtem Regen in Juuma entschieden wir uns (mal wieder) gegen das Zelt und für eine Hütte.
Die war, gegenüber dem Start der "Kleinen Bärenrunde", mal wieder ganz besonders urig:

Am nächsten Tag, beim allseits beliebten Nieselregen, haben wir uns dann an die Tour gemacht - Vorteil - es war relativ leer:

Hängebrücken, Wassermühle, Berge, Moore, Wasserfälle und Stromschnellen - alles auf 12 km.

Auch in Rovaniemii wurde am Vorabend der nächste Tag geplant

In diesem Fall die Rentierfarm

Über Kemi ging dann weiter nach Schweden/Jokkmokk, konkret zu einem "Spaziergang" in den Muddus-NP

Wir haben, als "ältere Mitbürger", den leichteren Weg genommen.
Ganz so leicht war er dann doch nicht

Aber der Muddus-Wasserfall (mit Rastplatz direkt gegenüber) entschädigten dann für alles.

Und nun - Esswerkzeuge vergessen und Wasserkessel. Letzteres ließ sich durch eine Alu-Tasse ausgleichen.
Aber die fehlenden Löffel/Gabeln?
Der Gott der Skandinavien-Reisenden hatte ein Einsehen und schickte uns drei Engel:

Es gab nicht nur Esswerkzeuge sondern auch noch getrocknetes Elchfleisch zum Probieren.
Und da die linke junge Dame aus Österreich kam, war auch der Small-Talk nicht nur auf das Englische beschränkt.
Über die Gleise der Inlandsbanan wird wohl kein ICE rollen!?


Da ich mich bemühe, keine Bilder doppelt zu bringen, erspare ich mir jetzt einiges und bringe nur noch unseren Freund/in
aus Dänemark/Marielyst - der "Absacker" des letztjährigen Urlaubs

Er/sie kam jeden Nachmittag und machte sich lautstark bemerkbar. Dann spielten wir 2 - 3 Runden "Fangen" ums Karree, bevor er/sie dann lautstark schimpfend wegflog.....