Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Schweden, Finnland, Svalbard, ...

Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Mainline » Sa, 09. Nov 2019, 17:26

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Bereits im Januar haben wir die Fähre für den Sommerurlaub gebucht. Sie soll uns in einer 21 Stunden Überfahrt von Kiel über die Ostsee ins Litauische Klaipeda bringen.

Kieler Woche – mal wieder

In Kiel erwartet uns am Samstagvormittag ein Meer von Straßensperrungen, Umleitungen und Sackgassen. Aus Sicherheitsgründen sind dreispurige Straßen durch große Sandsäcke und quer stehenden Müllwagen auf eine Fahrspur reduziert. Es ist mal wieder Kieler Woche, das größte Volksfest in Schleswig Holstein. Wir finden unmittelbar an der Förde einen schattigen Parkplatz und marschieren die Promenade Richtung Innenstadt. Es ist heiß, die Promenade wegen Baustelle gesperrt, und ziemlich viele Menschen mit dem gleichen Ziel unterwegs.

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In den vielen Buden wird ausschließlich Essen und Trinken angeboten. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Straßenkünstler mit seinen Seifenblasen dicht umringt ist, denn er hebt sich mit seiner einfachen Vorführung vom Rest der Angebote erfreulich ab. Gegenüber vom Stand der Bundeswehr werden Unterschriften für die Abrüstung gesammelt. Diese Listen werden Putin, Trump und Salman aus Saudi-Arabien bestimmt sehr beeindrucken. Auf einem Bundeswehr Plakat steht passen dazu: „Wir kämpfen dafür, dass Ihr gegen uns sein könnt“.

Gleich drei große Kreuzfahrtschiffe haben heute in Kiel festgemacht. Bei den beiden Aida Schiffen ist Bettenwechsel und entsprechend viele Menschen und noch mehr Koffer stehen herum. Ich finde Kreuzfahrten sind eine tolle Sache, schließlich ist es so möglich, eine große Zahl von Reisenden auf wenig Raum unterzubringen. Bei Individualreisenden wäre es viel schwieriger, diese Massen zu transportieren und unterzubringen.

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Zum Abschluss unseres Rundgangs kaufen wir noch ein paar Fischbrötchen, denn gleich gehts ja auf die Fähre.

Am Fährterminal

Bei DFDS in Kiel wird nach dem Ancona Prinzip verladen, nur langsamer. Zunächst müssen wir im Fährbüro unsere Tickets holen. Dann sollen wir um 18:30 Uhr am Gate 2 vorfahren. Wartespuren für PKW sind hier nicht erkennbar deshalb dauert es eine Weile, bis eine erkennbare Warteschlange entsteht. Die ist jedoch für einige Reisende sehr tückisch. Denn sie bekommen nicht mit, dass sie ihr Ticket vorab im Fährbüro abholen müssen.

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Ab 18 Uhr werden die ersten Fahrzeuge eingelassen. Es dauert lange, bis ein Fahrzeug die Einlasskontrolle durchfahren darf. Für die Fahrer ohne Ticket kommt hier das böse Erwachen, denn sie müssen zurück zum Fährbüro und dann wieder ans Ende der Schlange. Wir dürfen die Einlasskontrolle passieren und bekommen 100 Meter weiter eine neue Wartespur zugewiesen. Nach einiger Zeit kommt ein Fahrzeug vorgefahren, dessen Fahrer andeutet, ihm zu folgen.
Jetzt folgt also eine kleine Fahrzeugschlange dem Führungsfahrzeug durch das Hafengelände und wird zur nächsten Wartespur gebracht. Hier müssen einem Kontrolleur wieder die Ausweise und Ticket vorgelegt werden. Er lehnt sich weit in die offenen Fahrzeugfenster und es gibt teilweise lange Diskussionen mit den Insassen. Bei uns geht es schneller. Vielleicht, weil ich das Fenster nur einen Spalt weit geöffnet habe? 8)

Unsere Fahrzeugschlange zum Schiff bewegt sich immer nur ein Auto weiter, dann steht wieder alles. Die Frau schnappt sich kurzerhand die Tasche und nimmt den Fußgänger-Aufgang ins Schiff. Ich fahre derweil Stop and Go an Bord der Regina Seaways. Jetzt erkenne ich den Grund für den schleppenden Ablauf: Um zur nächsten Abfahrt zu gelangen. müssen die Fahrzeuge auf jedem Deck in mehreren Zügen auf der engen Rampe wenden. Auf dem untersten Fahrzeugdeck werde ich schließlich im Bug des Schiffes passgenau eingewiesen.

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An Bord der Regina Seaways

Wie angekündigt sind die Treppenaufgänge zu den Kabinen Steil und teilweise sehr Eng. Es sind jetzt 2 Stunden seit dem Einchecken vergangen. Die Frau hat inzwischen erfahren, dass man mit den Bordkarten, auf denen die Kabinennummer steht, die Kabinen nicht öffnen kann. Die Türöffner-Karten muss sie bei der Schiffsrezeption abholen, wo auch der Gutschein für das inkludierte Frühstück eingetauscht wird.

Unsere Commodore de Luxe Kabine befindet sich unterhalb der Brücke, mit Blick in Fahrtrichtung. Eigentlich ganz nett, aber beim Beladen in Kiel zeigt der Bug nach Südwesten, folglich ist die Kabine wohl temperiert, - NEIN, - unerträglich heiß! Die Lautsprecherdurchsagen an Bord sind kurz und nicht sehr aufdringlich. Bordsprache ist Litauisch und Englisch.

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Der Beladevorgang ist um 21 Uhr abgeschlossen. Anscheinend gab es für den letzten LKW keinen Platz mehr an Bord, denn er fährt wieder rückwärts von der Laderampe runter. Bei Sonnenuntergang fährt unser Schiff in die Kieler Förde. Auf der Ostsee sind keine Wellen erkennbar, entsprechend ruhig wird die Nacht.

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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Dixi » Sa, 09. Nov 2019, 18:15

Hallo Mainline,
Vielen Dank für den Reisebericht ins Baltikum. Weckt Erinnerungen an unsere Reise September / Oktober.
Kiel:
Genauso habe ich es Ende September auch erlebt. Nur das wir mit Verspätung abgelegt haben, da man sich beim Laden doch etwas Zeit gelassen hat.
Das mit den Tickets (im Büro abholen => mit Nummer ziehen) steht allerdings auf der Website von DFDS.

Viele Grüße
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon KaZi » So, 10. Nov 2019, 11:57

Moin,
danke, das du mit dem Baltikum angefangen hast. Das will ich ja auch noch mal machen.
Das Einchecken war ja schon reichlich kompliziert und lang. :roll:
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Gruß Karsten


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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Dixi » So, 10. Nov 2019, 18:26

Hallo Karsten,

naja, man muss lesen und wissen wie der Check-Inn geht. Dann ist alles gut.
Das weitere hängt dann ( wie auf allen Fähren ) vom Personal ab was das Loading durchführt.
Klar, das mit dem Wenden auf jedem Deck beim Einparken ist schon etwas merkwürdig, wohl aber der Bauart der Fähre geschuldet ?? :roll: :roll:

Viele Grüße
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Mainline » Mi, 13. Nov 2019, 18:53

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Die Bordzeit auf der Regina Seaways ist litauische Zeit, also eine Stunde weiter als die deutsche Zeit. Da passt es gut, dass Frühstück erst ab 8 Uhr angeboten wird. Im Frühstücksrestaurant dann die große Überraschung: Nahezu alle Plätze sind belegt und eine lange Schlange wartet am Selbstbedienungstresen. Wir können zwei Sitzplätze ergattern und auch schon einen Kaffee zapfen, aber das Frühstück muss noch eine ganze Weile warten. Also räumen wir die Plätze wieder und verbringen noch etwas Zeit an Deck.

Im zweiten Anlauf klappt es mit dem Anstehen im Restaurant und wir erreichen nach 30 Minuten die Tablettausgabe. Es gibt nur einen Durchgang, entsprechend voll müssen die Teller sein. Spiegelei, Obst, Gemüse, Käse, Wurst, Müsli, Marmelade und das ganze Krimskrams, was ein ausgiebiges Frühstück ausmacht, müssen aus Tablett. Leider waren verschiedene Sachen in dem Moment als wir davor standen gerade nicht verfügbar, also Pech gehabt, denn die Schlange bewegt sich langsam weiter. Wir finden wieder zwei Sitzplätze und können endlich unser Frühstück einnehmen.

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Diese Fahrt über die Ostsee ist so ziemlich die langweiligste Fährüberfahrt, die ich bisher gemacht habe. Die Küste ist nicht zu sehen und dass Meer ist Potteben. Am späten Nachmittag erkennen wir die Ladekräne von Klaipeda am Horizont. Gleichzeitig kommt die Durchsage, dass jetzt die Betten in den Kabinen abgezogen werden. Also stürzten alle in die Kabinen, um die persönlichen Sachen einzusammeln, denn das Personal ist schon in den Kabinen fleißig am werkeln. Mit den Rucksäcken und Taschen in der Hand begeben wir uns wieder an Deck. Die Einfahrt in den Hafen ist interessant und wir können uns das vollständige Anlegemanöver von Deck aus ansehen. Zwischendurch kommt die Durchsage, dass wir die Schlüsselkarten an der Rezeption abgeben sollen. Pech gehabt, die liegen in der Kabine.

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Ankunft Klaipeda

Nach dem Anlegen begeben wir uns in das geschlossene Restaurant, denn hier sind die Lautsprecherdurchsagen besser zu hören. Es dauert noch eine Stunde, bis wir endlich hinab auf Deck 1, zu unserem Bus können. Nach weiteren 30 Minuten sind wir an der Reihe und dürfen mit unserem roten Bus die steile Rampe im Rückwärtsgang erklimmen. Danach beginnt wieder das umständliche Wenden. Bevor wir das Hafengelände verlassen können, wird bei der letzten Kontrolle das Kennzeichen auf einer Liste abgeglichen, dann sind wir in Litauen angekommen.

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Vom Hafen fahren wir, wie alle LKW auch, direkt auf die Schnellstraße A1. Spätestens am zweiten Kreisverkehr fallen mir die Russischen Unfallvideos auf YouTube ein. Da fahren auch viele viel zu schnell. Und wir sind jetzt scheinbar mitten drin. Im großem dreispurigen Kreisel sind offenbar 70 km/h erlaubt. Jetzt gibt es ja immer ein paar Kandidaten, die das nur als Empfehlung sehen und mit über 70 auf der inneren Spur fahren. Bis wir beim einfahren alle drei Spuren gekreuzt haben, sind die durch den halben Kreis gedüst.

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Ansonsten geht es, bis auf die Überholvorgänge, sehr gesittet vor. Erstaunlicherweise halten fast alle sehr genau die zulässige Geschwindigkeit ein. Der Kreisverkehr in Klaipeda war wohl nur eine Außnahme.

Über die 141 fahren wir bis Priekulé und dann auf der 2206 bis auf den Campingplatz von Dreverna. Dieser ist im Jahr 2017 eröffnet worden und befindet sich an einem kleinen Yachthafen. Er bietet neben vielen Ferienhäusern auch einige parzellierte Plätze für Camper an. Für die Übernachtung zahlen wir 14 Euro. Duschen und Toiletten sind in Containern untergebracht, wobei die Toiletten auch von den Besuchern des Naherholungsgebietes genutzt werden.

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Am Ufer zum Kurischen Haff steht ein Aussichtsturm, von dem man bis auf die Dünen der Kurischen Nehrung blicken kann. Wir sitzen bis nach Sonnenuntergang vor dem Bus und schauen dem Treiben auf dem Wasser zu.
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Gudrun » Mi, 13. Nov 2019, 19:24

Schade, dass das mit dem Frühstück nicht so klappte. Gerade wenn die Überfahrt so langweilig ist, ist für mich ein ausgiebiges Frühstück ein Genuss - nicht nur für meinen Bauch.
Erzählst Du noch etwas zum Campingplatz? Wie waren dort Ausstattung und Service? Das Baltikum wäre auch für uns eine Reise wert. Wobei ich Bedenken wegen russischer Zustände habe. Bin gespannt, ob Du die zerstreuen kannst.
Danke fürs Mitnehmen.

Grüße Gudrun
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Mainline » Mi, 13. Nov 2019, 20:21

Gudrun hat geschrieben:Erzählst Du noch etwas zum Campingplatz? Wie waren dort Ausstattung und Service? Das Baltikum wäre auch für uns eine Reise wert. Wobei ich Bedenken wegen russischer Zustände habe. Bin gespannt, ob Du die zerstreuen kannst.
Grüße Gudrun


Diesen ersten Campingplatz habe ich nur angefahren, weil ich mich erst einmal orientieren wollte, wie das so läuft in der ehemaligen Sowjetunion :lol: Insgesamt haben wir fünf Campingplätze besucht und 11 freie Übernachtungen gehabt. In Estland hatten wir einen C-Platz der fünf von fünf Sterne verdient. Sanitäranlagen wie ein Spa-Bereich im Hotel. Es gab auch einfache Plätze, die aber alle sauber waren. Es ist auch sehr einfach frei zu übernachten (auch im Auto), denn es gibt an Seen viele freie Zeltplätze. Die haben Plumsklo, Schutzhütte, Sitzgelegenheiten und fertiges Feuerholz. Wir konnten in Seen baden und standen zweieinhalb Tage Mutterseelen allein am Strand der Ostsee. Fisch haben wir in Holzbuden am Straßenrand gekauft und andere Dinge im „Tante Ludmilla Laden“, ich glaube Tante Emma gibts da nicht. Die Verständigung lief klassisch, mit den Händen und alle waren freundlich und nett.
Ich habe einzig ein paar Berge vermisst, aber es war ein herrlicher Urlaub und wir müssen auf jeden Fall nochmal dort hin, denn wir waren ja nur zum Schnuppern dort. :lol:
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon KaZi » Do, 14. Nov 2019, 7:55

Danke für die tolle Fortsetzung und vor allem auch für die Einschätzung der Plätze. Ich muss da auch noch ein bisschen Überzeugungsarbeit bei meiner Frau leisten. Jetzt habe ich wieder ein paar Argumente. :D
Gruß Karsten


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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Dixi » Do, 14. Nov 2019, 10:46

Hallo Karsten,
ich mußte auch Überzeugungsarbeit leisten, aber es hat uns sehr gut gefallen.
Manchmal gab es in ländlichen Gegenden schon noch "russische" Zustände.
Aber wenn der Pott Kaffee 1 € kostet und ein Teigteilchen auch 1 € dann gibts halt eine Wachstuch-Tischdecke.
Englisch wird nur in Städten und von jüngeren Menschen gesprochen.
Ansonsten "Hände und Füße" oder ein paar Brocken Russisch wieder hervorholen.

Viele Grüße
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon KaZi » Do, 14. Nov 2019, 11:57

Hallo Dixi,

Wachstuchdecken stören überhaupt nicht. Kenne ich noch von früher, :D Und russische Zustände... Kommt glaube ich auf den Betrachter an. Einfach aber sauber, damit haben wir überhaupt kein Problem.
Russisch wird wahrscheinlich eines. Ich darf gar keinem erzählen, dass ich mal 12 Jahre Russischunterricht hatte. :oops:
Gruß Karsten


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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Kumulus » Do, 14. Nov 2019, 15:38

Vielen Dank für den informativen und schönen Auftakt eurer Baltikum-Reise, Gerhard. Auch bei diesem Bericht wird man "süchtig" nach den Fortsetzungen!!! Deshalb bin ich, trotz meiner vordringlichen Planungen für die Island-Umfahrt, sehr interessiert, wie es weiter geht und wie es euch im Baltikum ergangen ist. Ich vermute, das Baltikum wird sowieso zu einem Urlaubsmagneten in der Zukunft generieren.

Danke
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Gudrun » Do, 14. Nov 2019, 17:56

Uns interessiert es auch als alternativer Anfahrtsweg in den Norden. Das wäre dann die Fähre Tallin-Helsinki und durch Finnland nordwärts.

Grüße Gudrun
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Mainline » Do, 14. Nov 2019, 18:44

Unser Plan sah vor, über Litauen, Lettland und Estland nach Finnland zu fahren. Von dort über die Åland Inseln nach Schweden und zurück nach Deutschland. Es hat letztlich nur für eine große Runde durch das Baltikum gereicht :lol:
Aber meine erste Norwegentour war auch eine große Runde zum Nordkapp und zurück durch Finnland. In den Folgejahren wurden dann die einzelnen Regionen erkundet. Das bietet sich im Baltikum auch an :D
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Dixi » Do, 14. Nov 2019, 22:59

Kumulus hat geschrieben:..... Ich vermute, das Baltikum wird sowieso zu einem Urlaubsmagneten in der Zukunft generieren.

Danke

Definitiv, und es wird teurer werden. Vor allem die Hotspots wie Tallinn, Riga, Villnius . Auch eine Folge der zahlreichen Ostsee-Kreuzfahrten, welche genau die Hotspots und diverse Häfen ( wie auch Klaipeda ) ansteuern.

Viele Grüße
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Re: Baltikum - die Sommer-Schnupper-Tour

Beitragvon Dixi » Do, 14. Nov 2019, 23:08

Gudrun hat geschrieben:Uns interessiert es auch als alternativer Anfahrtsweg in den Norden. Das wäre dann die Fähre Tallin-Helsinki und durch Finnland nordwärts.

Grüße Gudrun

Ich würde es nicht als Alternative betrachten, es sei denn man will fahren. Aus Mitteldeutschland musst Du bis Tallinn Strecke machen. Es wird mindestens eine Zwischenübernachtung fällig werden. Die Fähre Tallinn - Helsinki benötigt zwar nur 2 Stunden, die Preise kannst Du bei den beiden Fährgesellschaften selbst einsehen.
Da wäre Travemünde-Helsinki mit der entsprechenden Gesellschaft für mich die bessere und vermutlich auch preiswertere Alternative. Natürlich muss man genau kalkulieren, Zeit, Kilometer, Spritpreis ( PL+ vlws. Baltikum etwas billiger ), Übernachtung usw..

Nun ja, meine Meinung.
Viele Grüße aus Sachsen
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