Island mit dem Wohnmobil - 2016

Schweden, Finnland, Svalbard, ...

Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » So, 15. Apr 2018, 16:57

Wir bewegen uns immer noch innerhalb des Goldenen Zirkels von Island und die Dampffahnen in der Landschaft zeigen an, dass wir uns in einem Geothermalgebiet befinden.
Hier im Heißwassertal Haukadalur stößt der Geysir Strokkur regelmäßig im Abstand von ca. 10 Minuten eine kochende Wassersäule aus. Diese erreicht eine Höhe von 25 bis 35 Meter.

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Alle starren gespannt auf die Wasseroberfläche und warten auf die Fontäne. Ich habe einige Versuche gebraucht, den „Blub“ aufs Bild zu bekommen, denn jedesmal habe ich mich erschrocken und die Kamera verrissen :oops:

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Natürlich schauen wir uns auch die Gegend um den Þingvellir-Nationalpark an.
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Die durch den Nationalpark verlaufenden Silfra-Spalte ist eine spaltenförmige, kilometerlange Verwerfung, die in den Þingvallavatn mündet. Entstanden ist die Spalte durch das Auseinanderdriften der Nordamerikanischen und der Eurasischen Platte. Aufgrund des klaren Wassers ist die Silfra-Spalte ein beliebtes Tauchgebiet.

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Nach kurzer Einweisung dürfen Touristen zum Schnorcheln ins Wasser.
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Irgendwie ist mein Bedarf an Menschenansammlungen erschöpft, deshalb widmen wir uns der schönen isländischen Hauptstadt Reykjavík auch nur einen Nachmittag. Die Stadt bildet einen schönen Kontrast zu Rest des Landes und verbreitet Hauptstadt-Flair. Die die kulinarische Bandbreite von vielen Lokalen ist enorm. Kneipen und Cafés laden zum Verweilen ein und an vielen Ecken spielen Straßenbands.
Ich erlebe aber auch Alkoholexzesse, Schlägerei, Drogenhandel und „robuste“ Polizeieinsätze mit Festnahmen, - die allerdings den positiven Eindruck der Stadt nicht trüben.
Beeindruckend fand ich die Hallgrímskirkja, in der die moderne Betonbauweise sehr ansprechend umgesetzt wurde.
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Ich freue mich, dass es jetzt Richtung Westfjorde geht. Die nächste Nacht verbringen wir bereits in den Bergen im Hintergrund.
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Viele Grüße,
Gerhard
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Kumulus » Mo, 16. Apr 2018, 12:17

"Irgendwie ist mein Bedarf an Menschenansammlungen gedeckt" - treffender kann man den touristischen Alltag auf Island kaum ausdrücken, denke ich. Auf alle Fälle bin ich nach dem Lesen deines tollen Berichtes und Betrachten der phantastischen Bilder ins Grübeln gekommen, ob ich mich nun auch noch im kommenden Jahr auf den Weg nach Island machen soll, um die Hotspots des Landes zu bestaunen. Liebe ich doch eigentlich die nordische Einsamkeit. Na ja, ein paar Menschen trifft man überall. Aber wie eine Kindergartengruppe alle in Reih und Glied bis zum Wasserfall marschieren halte ich nicht gerade für besonders erbaulich. Ich überleg es mir.

Dir danke ich aber für diesen wirklich gelungenen Bericht und die perfekten Fotos. Du hast uns wieder einmal verwöhnt.

Gruß
Martin
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon CrazyHorse » Mo, 16. Apr 2018, 12:26

Kumulus hat geschrieben:Auf alle Fälle bin ich nach dem Lesen deines tollen Berichtes und Betrachten der phantastischen Bilder ins Grübeln gekommen, ob ich mich nun auch noch im kommenden Jahr auf den Weg nach Island machen soll, um die Hotspots des Landes zu bestaunen. Liebe ich doch eigentlich die nordische Einsamkeit. Na ja, ein paar Menschen trifft man überall. Aber wie eine Kindergartengruppe alle in Reih und Glied bis zum Wasserfall marschieren halte ich nicht gerade für besonders erbaulich. Ich überleg es mir.

Ich würde mich nicht davon abschrecken lassen. Je nach dem, wann du nach Island reisen willst, hast du noch viele andere Möglichkeiten. Wenn du im Sommer dort bist, kannst den einen oder anderen Spot auch nachts besuchen, da sind weniger Menschen unterwegs und es ist immer noch halbwegs hell. Zudem gibt es im Land noch viele andere Spots, die schwieriger zu erreichen sind und daher weniger überlaufen sind. Vorausgesetzt, man hat das richtige Gefährt (4x4) dazu oder man ist zu Fuß bzw. zu Pferd unterwegs. Dann kommt man dahin, wo viele andere nicht hinkommen.

Gruß Matthias
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon schneutzl » Sa, 23. Jun 2018, 13:11

Ein sehr schöner Bericht mit klasse Photos, Gerhard.

Wie lange ward ihr denn auf Island unterwegs?
Wir waren 2016 dort, auch mit dem Womo. Wir haben uns mit unseren 3 Kindern abgewechselt, wir haben den Wagen hingebracht, sind 5 Wochen an Nordküste und in den Westfjorden unterwegs gewesen. Dann wurde alle 2 Wochen in Keflavik getauscht, unsere Brut ist mit Partner die Ringstraße gegen den Urzeiger gefahren. Nach 6 Wochen sind wir wieder hin, haben noch 4 Wochen Südküste und Ostfjorde besucht, dann über die Färöer (1 Woche Aufenthalt) wieder zurück. Das Womo war 3einhalb Monate unterwegs.

Du schreibst, ihr habt frei gestanden. Darf man das überhaupt noch? Wir standen meist auf Campingplätzen, aber 4 Nächte standen wir auch frei. 2x in den Westfjorden am Schiffswrack Gardur, einmal am Gletschersee, einmal bei scheußlichstem Wetter irgendwo an einem Leuchtturm im Süden.

Zudem habe ich deinen Bildern nach den Eindruck, dass viel mehr Touristen unterwegs waren als 2016. Am Golden Circle war es ziemlich voll, ebenso bei Vik, aber sonst ging es eigentlich. In den Westfjorden war dagegen nix los.


Walter
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Mo, 25. Jun 2018, 18:07

Hallo Walter,
Wir waren im Juli/August 2016 für drei Wochen auf Island.
Mit Genehmigung der Landbesitzer ist das Übernachten außerhalb eines Campingplatzes erlaubt.

Bei der Anzahl der Touristen kann der Eindruck natürlich täuschen. Gefühlt waren jeweils Zehntausenden Touristen vor Ort, tatsächlich waren es aber nur Tausende :lol:

Gruß,
Gerhard
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » So, 27. Okt 2019, 13:01

Unserem groben Zeitplan für die Rundreise hinken wir bereits deutlich hinterher und aus der Heimat wird inzwischen jede Standortmeldung mit „Was, da seid Ihr erst?“ kommentiert. Ich beschließe deshalb die Reykjanes-Halbinsel nicht zu besuchen. Zum einen kann ich mich nicht mit den Besuchermassen hier rund um Reykjavik anfreunden, zum anderen lässt sich diese Region bei Bedarf auch in einen Kurztrip mit dem Flieger erreichen.

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Also haben wir gegen 19:30 Uhr Reykjavík auf der 1 in Richtung Norden verlassen und durchfahren bei Hofsvik den einzigen mautpflichtigen Tunnel Islands. Ab Borgarnes geht es über die 54 zur Halbinsel von Vesturland zum Snæfellsjökull-Nationalpark. Wir schaffen es, bis 22:30 Uhr einen Übernachtungsplatz bei Hellnar an der 574 zu finden. Meine Güte, das ist vielleicht stürmisch hier! Aber laut Prospekt ist es fast immer windstill, bis auf die paar Stürme halt...

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Okay, die Nacht im Wind war ziemlich wackelig, aber wir haben trotzdem ganz entspannt geschlafen. Zum Frühstücken fahren wir ein paar Kilometer weiter auf einen Rastplatz und ab 9:30 Uhr erkunden wir die Straßen.
An der Nordwestspitze ist der Leuchtturm ausgeschildert, Önderverðarnes, da soll es hingehen. Die Straße ist schmal und kurvig, aber asphaltiert. Ich habe es etwas eilig und wir hüpfen nur so über die kleinen Unebenheiten hinweg. Als dann dauernd Flaschen und andere Utensilien durch die Gegend sausen, krallt sich die Frau schon an der Tür fest - dann kracht auch noch das I-Pad von der oberen Ablage erst auf den Kopf und dann aufs Schlüsselbein! Das tut weh und sie macht ihren Ärger Luft. Zum Glück konnten wir gleich an einem Aussichtspunkt anhalten um schnurstracks zum Strand zu marschieren. "Wenn da 70 steht kann man auch 70 fahren“ versuche ich zu erklären. - "Ja, mit zwei Meter großen Reifen, Allradantrieb und diesem Seiten-schlinger-schutz- dingsbums“ bekomme ich zu hören.

Als sich die weitere Straße als solch üble Gravel Road entpuppte, dass schon 20 km/h ausreichen, um bei Unachtsamkeit aus der Kurve zu hüpfen, registriere ich von der Beifahrerseite ein breites Grinsen. Viele tiefe Schlaglöcher, Spurrillen, Querrillen, oft zu schmal für Gegenverkehr und sehr kurvenreich. Diese Rumpelstrecke lässt sich wirklich nicht mit 70 befahren.

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Zu allem Übel geht heute auch noch die Kamera der Frau kaputt, sozusagen Sand im Getriebe: Das Objektiv knirscht und bleibt dann stecken, Kamera aus. Mist. Zurück zum Wobi, andere Kamera holen, tippel, tippel, knips, knips, Akkus leer. Wieder zurück, Akkus tauschen, weiter... Fernglas vergessen - egal, muss jetzt auch so gehen.

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Gegen Mittag geht es den gleichen Weg zurück, auf die Ringstraße 574 mit gelegentlichen Fotostopps und einem unerwarteten Sonntagseinkauf in Ólafsvik; der Supermarkt hat auf! Ein bisschen Brot, Lachs, Margarine, fertig. Am Kirkjufellsfoss ist der Parkplatz voll und entsprechend viele Menschen unterwegs. Wir ziehen uns auf die andere Straßenseite zurück und verzichten auf den kleinen „Must have“ Wasserfall.

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Vor Grundarfjörður liegt ein Kreuzfahrtschiff, ein recht betagtes, es hat seinerzeit bei einer Kollision die Andrea Doria versenkt...- mittlerweile schippert es unter dem Namen Astoria durch die Meere.

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Am Ortsausgang ist ein Rastplatz, den nutzten wir gleich für eine Pause. Später am Tag geht die 54 von asphaltiert zu geschottert über - für fast 70 km. Geht erstaunlich gut vorwärts, und irgendwann ist das auch vorüber. Die 60 ist weitestgehend geteert und der folgen wir von Búðardalur über Króksfjarðarnes bis hinter Djúpidalur, da ist allerdings wieder Schotter angesagt. Auf einem großen Schotterplatz hoch über dem Fjord nächtigen wir dann.

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Übernachtungsplatz Westfjorde
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Ronald » So, 27. Okt 2019, 14:07

Moin Gerhard,
ich bin eigentlich durch Deinen letzten Beitrag auf Deinen tollen Island-Bericht gestoßen. Bericht und Fotos sind natürlich wieder „erste Sahne“ – wie nicht anders zu erwarten von Dir!

Wir waren von 22.Mai bis 15. Juni in Island. Was die Hotspots angeht, da haben wir auch viele Touristen angetroffen, allerdings nicht so viele wie bei Euch. Weiß auch nicht warum. Bei Seltun als auch an der Brücke zwischen Europa und Amerika waren es lediglich eine Handvoll. Ich habe mir diesbezüglich noch einmal meine Fotos angesehen. Auch der Parkplatz am Jökulsárlón war nicht übermäßige belegt.

Die Überfahrt mit der NORRÖNA war gespalten. Hinreise: Spiegelglattes Wasser. Rückreise: Erster Teil bis Färöer Sonnentag, zweiter Teil: Hier zeigte sich das „Seeverhalten“ des Schiffes. Wir blieben bis Mittag in der Koje.
Na, ich berichte später mal, wenn ich meine Leuchttürme fertig habe.

Nochmals: Klasse geschrieben und wie immer „Profifotos“.

Vielen Dank und Gruß
Ronald
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Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Di, 29. Okt 2019, 18:54

Die Nacht war ruhig, der Tag fängt mit bedecktem Himmel an und ich fühle mich nicht ganz auf der Höhe - es tut alles weh, besonders die Hände (schwere Kamera den ganzen Tag getragen). Also gibt es erstmal ein gemütlichen Frühstück.

Um 9:45 Uhr geht es weiter gen Westen. Wir folgen der 60 die Küste lang (teilweise mit Steigungen bis zu 16%!), tanken in Flókalundur und schwenken auf die 62 ein. Mittlerweile scheint die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel. Die 62 ist schön zu fahren, so leise und rumpelfrei! Das ändert sich auf der 612, die führt bis an den Vogelfelsen Látrabjarg und staubt wie doll.

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Das Walfangschiff Garðar BA 64 wurde am Ende seiner Betriebszeit 1981 auf Grund gesetzt und verrottet seit dem zur Freude zahlreicher Fotografen am Strand des Patreksfjörður.

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Am Straßenrand von Örlygshöfn begegnet mir die dritte DC 3 in Island. Eigentlich sind es Fragmente einer DC 3, die hier rum liegen und zu einem kleinen Museum gehören.

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Um 13:40 Uhr erreichen wir den Parkplatz am Látrabjarg - und bleiben!!


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Lauter Puffins, Papageitaucher! Und so nah, fast könnte man sie mit den Händen greifen. Die haben gar keine Scheu vor den Menschen, hocken da an der Kante, hüpfen umeinander rum oder beäugen die komischen bunten Vögel mir dem riesigen Auge, das als klick klick klick macht. Wir können uns gar nicht satt sehen. Nach einer Weile sind alle ausgeflogen und wir genießen im Wobi ein Kaffeepäuschen. Später, so gegen sechs, gehen wir nochmal an die Kante. Da hocken sie zu Hauf! Wir knipsen wie die Wilden drauflos, der Frau gelingt sogar ein Bild mit der Glaskugel und dem Handy, so nah sind wir dran!

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Das geht stundenlang so weiter, aber gegen 22 Uhr hören wir auf. Die Vögel wollen sich zur Ruhe begeben und es wird kalt. Der nahegelegene C-Platz, eine kurzgemähte Wiese mit Toilette, dient als Nachtlager, denn auch hier ist Naturschutzgebiet, also wild campen verboten. Das war so ein richtig schöner Tagesabschluss.

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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Kumulus » Di, 29. Okt 2019, 19:03

Sensationell schöne Fotos und eine fantastische Fortsetzung deines Reiseberichts. Er kommt auch gerade zur rechten Zeit für mich, weil ich in Kürze mit den Planungen meiner eigenen Rundreise im Juni nächsten Jahres beginnen möchte.

Danke
Martin
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Dixi » Di, 29. Okt 2019, 19:18

Hallo Gerhard,

Vielen Dank für die Fortsetzung.
Ja,wir waren dieses Jahr auch wieder mal auf Island per Norröna-Fähre. Parken da ist schon grenzwertig, wird nur noch übertroffen von DFDS Kiel-Klaipeda. Da werden PKW´s auf Deck 2 ( das unterste ) vorwärts/rückwärts und kreuz und quer eingeparkt :roll:
LKW´s übrigends auf Ihren Deck´s auch :D :D
Wir waren Ende Juni bis Mitte Juli in Island. Die Hotspots waren gut gefüllt, vor allem wenn Kreuzfahrer ( auch HR-Schiffe an kleineren Orten ) angelegt haben. Die Westfjorde, welche wir aber erkundet haben blieben davon weitestgehend verschont.

Viele Grüße
Dixi
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Di, 29. Okt 2019, 20:12

Kumulus hat geschrieben:Sensationell schöne Fotos und eine fantastische Fortsetzung deines Reiseberichts. Er kommt auch gerade zur rechten Zeit für mich, weil ich in Kürze mit den Planungen meiner eigenen Rundreise im Juni nächsten Jahres beginnen möchte.

Danke
Martin

Ja, deine Reiseplanung waren ein Grund, hier mal weiter zu machen :)
In der Mediathek vom Hessenfernsehen gibt es eine schöne Island Reportage (Wildes Island). Die lief am Freitag im Fernsehen und hat mich tatsächlich dazu gebracht, nochmal über einen Islandurlaub nachzudenken :wink:

Dixi hat geschrieben:Hallo Gerhard,

Vielen Dank für die Fortsetzung.
Ja,wir waren dieses Jahr auch wieder mal auf Island per Norröna-Fähre. Parken da ist schon grenzwertig, wird nur noch übertroffen von DFDS Kiel-Klaipeda. Da werden PKW´s auf Deck 2 ( das unterste ) vorwärts/rückwärts und kreuz und quer eingeparkt :roll:
LKW´s übrigends auf Ihren Deck´s auch :D :D
Wir waren Ende Juni bis Mitte Juli in Island. Die Hotspots waren gut gefüllt, vor allem wenn Kreuzfahrer ( auch HR-Schiffe an kleineren Orten ) angelegt haben. Die Westfjorde, welche wir aber erkundet haben blieben davon weitestgehend verschont.

Viele Grüße
Dixi


DFDS Kiel-Klaipeda sind wir im Sommer auch gefahren. Unser roter Bus stand ganz vorn auf Deck 2 (wo der Schiffsrumpf spitz zuläuft), dadurch haben wir einmal Wenden gespart. Allerdings mussten wir später Rückwärts die Rampen hochfahren.
Auf der Norröna standen wir bei den Wohnmobilen nicht ganz so eng. Aber bei den PKW ist das schon heftig. Vor allem, wenn vor Ankunft alle versuchen sich mit dem Gepäck in die eng geparkten Autos zu quetschen. Da bleiben Kratzer und abgebrochene Außenspiegel leider nicht aus.
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Voronwe » Di, 29. Okt 2019, 21:16

Wow, Wahnsinnsbilder
Aber sehe ich es richtig, daß Du im Bericht ein Jahr Pause gemacht hast? :shock:
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Dixi » Di, 29. Okt 2019, 21:31

Hallo Gerhard,

genau wie geschrieben persönlich erlebt... und Kratzer auf Grund von Gepäck der PKW suchenden Reisenden sind nicht mal auf Color-Line ,Stena-Line ( also den etwas "höher-preisigen" Fähren ) ausgeschlosen.
Nichts für ungut... muss man einkalkulieren.

Viele Grüße
Dixi
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Di, 29. Okt 2019, 21:43

Dixi hat geschrieben:Hallo Gerhard,

genau wie geschrieben persönlich erlebt... und Kratzer auf Grund von Gepäck der PKW suchenden Reisenden sind nicht mal auf Color-Line ,Stena-Line ( also den etwas "höher-preisigen" Fähren ) ausgeschlosen.
Nichts für ungut... muss man einkalkulieren.

Viele Grüße
Dixi


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Du musst eine richtige Dreckskarre auf die Fähre stellen. Dann sucht sich jeder, der die Möglichkeit hat, einen anderen Weg zu seinem Auto :lol:
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Di, 29. Okt 2019, 22:02

Voronwe hat geschrieben:Wow, Wahnsinnsbilder
Aber sehe ich es richtig, daß Du im Bericht ein Jahr Pause gemacht hast? :shock:

Ja, das ist richtig. Seit unserer Islandreise 2016 machen wir viel mehr Reisen mit dem eigenen VW Bus. Da reicht die Zeit kaum noch für einen ausführlichen Bericht mit Bildern :oops:
Momentan bereite ich gerade die letzte Sommertour ins Baltikum auf, dazwischen etwas von der Islandtour 2016. Von Sardinien, der Finnmark und den Alpen habe ich bisher nur die Bilder gesichtet :roll:
Aber das ist klagen auf hohem Niveau :oops: Wenn Island durch ist, zeige ich hier vielleicht ein wenig von Litauen & Co.

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