Island mit dem Wohnmobil - 2016

Schweden, Finnland, Svalbard, ...

Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon inesmstaedt » Di, 20. Mär 2018, 12:34

Hallo Gerhard,

vielen Dank fürs Mitnehmen :D
Was für eindrucksvolle Aufnahmen :-o :D , aber auch lustige (die Muu-Packung hat mir gleich ein Lachen entlockt). Und bei diesem Foto
Der isländische TINE-Laster :D
kam dann gleich der Gedanke: Aaah, das Muu-Auto. :lol:
Ich freu mich auf die Fortsetzung!
LG Ines
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Di, 20. Mär 2018, 20:23

Hier kommen noch ein paar Eisbilder :D
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Angesichts des Nebels fahren wir ein paar Kilometer weiter zum Gletschersee Fjallsárlón. Hier gibt es keinen direkten Zugang zum Meer, daher ist das Wasser durch Sediment getrübt.
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Die Bauarbeiten für die touristische Erschließung sind auch hier im vollen Gange.
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Zum Übernachten fahren wir wieder an den Eisstrand. Nach dem Abendessen gehen wir bis in die Nacht auf Motivsuche.
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Soweit die Gletscherbilder.
Gruß,
Gerhard
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon syltetoy » Do, 22. Mär 2018, 18:06

Ganz toll, das vorletzte sieht aus wie ein Fisch ;)
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Do, 29. Mär 2018, 20:01

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Der Skeiðarársandur ist ein Sander, d. h. eine Schwemmlandebene, an der Südküste Islands.
Hier überqueren wir auf der mit 880 Metern längsten Brücke Islands eine Schwemmlandebene. Nachdem in 1996 eine Vulkan unter dem Gletscher ausgebrochen ist, kam es zu gigantischen Überflutungen. Die ins Meer gespülten Eisbrocken hatten die Größe von Einfamilienhäusern.
Im norwegischen Gletschermuseum in Færland gibt es übrigens eine Ausstellung zu dem Vulkanausbruch mit anschließenden Gletscherlauf.
Ein Rest der zerstörten Brücke ist als Monument erhalten geblieben.
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An der Küste vor Vik schauen wir uns (im strömenden Regen) die schwarzen Felsnadeln an. Die See ist an dieser Stelle tückisch, denn es können plötzlich hohe Wellen an den Stand schlagen und Menschen ins Meer ziehen.

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Auch wenn hier jedes Jahr Touristen ihr Leben lassen, üben die Wellen einen ungemeinen Reiz auf Anwesende aus. :lol:

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Eigentlich wollten wir auf dem Campingplatz in Vik übernachten, aber dessen sanitäre Einrichtungen sind in katastrophalen Zustand. Unsere anschließende Suche nach einem freien Stellplatz gestaltet sich schwierig und endet letztlich auf einem Rastplatz. Im Verlauf des späten Abends werden hier von anderen Reisenden sogar noch fünf Zelte aufgebaut…

Am nächsten Morgen steht Dyrhólaey auf dem Plan. Dyrhólaey (isl. „Türlochinsel“) ist eine 115 m hoch aufragende Halbinsel im Süden Islands, etwa 6 km westlich von Vík í Myrdal.

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Von oben haben wir eine hervorragende Aussicht über das Meer und auf den Mýrdalsjökull. Nach Osten hin sieht man die Reynisdrangar, die schwarzen Felsnadeln vor Vík, nach Westen den weiten Blick entlang der Südküste.
Die Spitze des Kap bildet ein Felsentor, durch das Boote fahren können und welches namensgebend wirkte. Sehenswert ist auch der Leuchtturm von 1927.

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Der schwarze Strand ist leider wegen der Gefahr von Felssturz gesperrt. Aber von hier oben gibt es genug zu sehen.

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Viel spannender als die Völkerwanderung auf dem Felsen, waren die Seeschwalben an der Straße.
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Soweit für heute.
Viele Grüße,
Gerhard
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon glasertysk » Fr, 30. Mär 2018, 12:46

Beim Anschauen der Bilder kommt bei mir Gänsehaut auf, da ich letztes Jahr auch 3 Wochen auf Island war, viele gleiche Stationen wie ihr gemacht hab. Sehr schöne Bilder!!!
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon syltetoy » Sa, 31. Mär 2018, 19:31

Wunderschön .....vielen Dank
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Kumulus » So, 01. Apr 2018, 9:13

Super schöne Bilder ! Und die Möwen sind der Burner !!!


Danke
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » So, 01. Apr 2018, 12:22

Für die nächste Übernachtung fahren wir zum Sólimajökull. Der Sólimajökull ist eine Gletscherzunge des Mýrdalsjökulls im Süden Islands. Die Gletscherzunge ist etwa zehn Kilometer lang und liegt ca. 6 Kilometer östlich von Skógar. Über die neu gebaute Straße 221, ist sie von der Ringstraße aus schnell zu erreichen.

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Es ist ein „schmutziger“ Gletscher, denn die Oberfläche ist zum großen Teil mit schwarzer Lavaasche bedeckt. Trotzdem sind die angebotenen Gletscherwanderungen beliebt und gut besucht.

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Am Abend treffen keine weiteren Besucher ein und wir verbringen eine verregnete, aber ruhige Nacht am Gletscher.

Der morgendliche Blick aus dem Fenster ist viel versprechend. Also noch schell ein paar Luftaufnahmen am Gletscher, bevor wir ohne Frühstück zurück zur Ringstraße fahren.

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Am nächsten touristischen Hotspot möchte ich möglichst früh eintreffen und die Zufahrt mit Fahrzeugen ist leider verboten. Deshalb mache ich mich ohne Frühstück auf den Weg zum Strand von Sólheimasandur. Dort liegt seit 1973 das Wrack einer notgelandeten DC 3 der US Army. Das Flugzeugwrack ist seit einigen Jahren bei vielen Island Reisenden ein begehrtes Fotomotiv.
Meine Frau will es etwas gemütlicher angehen und wird mir in einer Dreiviertelstunde langsam folgen. Sie brachte sogar ein komplettes Frühstück mit :D

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Als ich die 4 Kilometer durch den Lavasand hinter mir habe, frage ich mich, was zwei junge Mädels bewegt, noch früher los zu gehen und vor mir an diesem Flugzeugwrack anzukommen? Achja, es gibt ein Musikvideo von Justin Bieber, in dem er auf dem Flugzeugwrack mit einem Skateboard herunter fährt. Naja, wenigstens standen wir uns nicht im Bild. :D

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Auf dem Rückweg zur Straße begegnen uns natürlich auch Geländewagen, die direkt zum Flugzeugwrack fahren :evil:

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Alle anderen stehen brav an der Ringstraße 8)

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Soweit für heute.
Gruß, Gerhard
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon CrazyHorse » Di, 03. Apr 2018, 8:36

Wieder sehr schöne Bilder!

Ich hatte ja noch das Glück, im September zum Flugzeugwrack fahren zu dürfen. Es ist auch irgendwie nicht mehr schön, was für ein Rummel an manchen Hotspots herrscht. Das ist schon krass, wie es zugenommen hat...

Gruß Matthias
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon syltetoy » Di, 03. Apr 2018, 10:18

Herrlich, wieder wunderschöne Aufnahmen.
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon glasertysk » Di, 03. Apr 2018, 21:42

Mit den vielen Leuten an den Hotspots...hatte mich auch sehr genervt, hab mir aber eine typische Tourisache zu nutze gemacht, wenn man nicht an gebuchte Hotels oder ähnlichem gebunden ist wie ich es auch nicht war, da ich im Auto gepennt hab, dann ist es empfehlenswert die bekannten Sehenswürdigkeiten inner Nacht zu besuchen... zumindest wenn man um die Sonnenwende rum dort oben ist, denn dann hat man seine Ruhe. Ich hab mir z.b. Godafoss mit nur 5 anderen Touristen teilen müssen, weil ich abends um 22 uhr dort war... und dies Ende Juni!!!!!!! Und positiver Nebeneffekt war, dass es ein wahnsinns Farbenspiel durch die tiefstehende Sonne gab...sehr empfehlenswert.
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Do, 05. Apr 2018, 20:17

Nur einen Kilometer von der Ringstraße entfernt, stürzt der Skógafoss auf einer Breite von 25 Metern ganze 60 Meter in die Tiefe. Die Zufahrt zum Parkplatz ist bereits mit Fahrzeugen kreuz und quer zugestellt, dadurch ist der freie hintere Teil des Parkplatzes für uns nicht erreichbar. Leider sind die Pfade am Wasserfall durch die letzten Regenfälle sehr aufgeweicht und rutschig, deshalb schauen wir uns das Spektakel nur von unten an.

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Dann verlassen wir die Ringstraße und folgen der 26 in Richtung Norden. Hier sehen wir regelmäßig die Warnhinweise zum aktiven Vulkan Hekla. Was sind Anzeichen für einen Ausbruch? Was ist bei einem Ausbruch zu tun? Wohin ergießt sich der Lavastrom? Kaum zu glauben, dass tatsächlich die Gefahr eines Vulkanausbruchs besteht. Mir fällt dazu spontan mein Heimatkunde-Unterricht in der vierten Klasse ein. Da wurde mir der hessische Vogelberg als Vulkan verkauft, der wieder ausbrechen könnte. Hier ist das tatsächlich real :shock:

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Der schneebedeckte Hekla.

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Bei einem Fotostopp begegnen wir einer Pferdeherde, die durch den Staub getrieben wird. Es war das erste Mal, dass ich eine Herde mit über 80 Pferden so in Bewegung gesehen habe. Kannte ich bis dahin nur aus Westernfilmen :lol:

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Wir fahren noch ein paar Kilometer die F208 und suchen uns dann einen Übernachtungsplatz.

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Die F208 ist die Rennstrecke nach Landmannalaugar, der Region mit den bunten Bergen.

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Der Gullfoss gehört mit Þingvellir und dem benachbarten Geysir zum sogenannten Golden Circle der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Islands.
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Im Juli 2016 sind etwa 235.000 Besucher mit dem Flugzeug auf Island eingetroffen. Die riesige Schar von Mietwagen die überwiegend den Südwesten von Island befährt, war für mich bis heute unvorstellbar. Es hat mir auch die Illusion des unberührten Island schnell genommen, denn hier im Südwesten herrscht eine besondere Reisekultur, von der ich in den unzähligen Reiseberichten im Internet noch nie etwas gelesen hatte. Fast alle bewegen sich wie auf der Flucht, getrieben vom engen Terminplan der viel zu kurzen Island-Rundreise :(

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Im nächsten Teil erreichen wir den bekannten Geysir.
Gruß,
Gerhard
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon CrazyHorse » Fr, 06. Apr 2018, 9:46

Ja, das ist leider so. Das betrifft vor allem die Sehenswürdigkeiten, die in der Nähe von Reykjavik sind, besonders die im sogenannten Golden Circle. Dieser Massenbetrieb ist einer der Gründe, warum wir auf der letzten Islandreise den Gullfoss (und ein paar andere Locations) ausgelassen haben. Aber es gibt ja noch viele andere schöne Orte in Island. Die sind allerdings schwieriger zu erreichen, weshalb wir uns ein Womo mit Allrad angeschafft haben...

Gruß Matthias
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon syltetoy » Di, 10. Apr 2018, 18:37

Sehr schöne Impressionen....ich bin fasziniert und warte auf die Fortsetzung.
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Julindi » Fr, 13. Apr 2018, 8:32

Ganz ganz tolle Bilder - herrlich anzusehen!!! :D Vor allem die ohne andere Menschen :wink: :lol:
Wirklich sehr schade, dass Island mittlerweile so überlaufen ist...
Danke für's Einstellen deines Berichts! :D
Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
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