Island mit dem Wohnmobil - 2016

Schweden, Finnland, Svalbard, ...

Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon KaZi » Mi, 30. Okt 2019, 12:02

Danke für den schönen Bericht und die super Fotos. Island hatte ich auch noch mal auf dem Schirm. Allerdings hab ich das jetzt wegen der Massen erst mal auf Eis gelegt. :D Da bietet sich wahrscheinlich die andere Himmelsrichtung eher an. :wink:
Gruß Karsten


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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Kumulus » Mi, 30. Okt 2019, 15:23

KaZi hat geschrieben:Island hatte ich auch noch mal auf dem Schirm. Allerdings hab ich das jetzt wegen der Massen erst mal auf Eis gelegt.



Rechne nicht damit, dass es in fünf oder zehn Jahren mit dem Touristenansturm in Island besser aussieht. :)
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon KaZi » Mi, 30. Okt 2019, 15:53

Das glaube ich auch nicht. Ich überlege, ob ich es mir überhaupt noch vornehme, oder lieber Richtung Osten erkunde und meine Ruhe habe. Zumindest in den Jahren, in denen es nicht nach Norwegen geht.
Gruß Karsten


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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Mi, 30. Okt 2019, 16:45

Kumulus hat geschrieben:
Rechne nicht damit, dass es in fünf oder zehn Jahren mit dem Touristenansturm in Island besser aussieht. :)


Ich glaube die Besucherzahlen sind inzwischen rückläufig. Noch 2-3 Jahre und es normalisiert in Island sich wieder, dann ist der Goldrausch vorbei.
Ein Indikator ist für mich u.a. die Smyrilline. Seit 2015 habe ich das Buchungssystem genau beobachtet. Im Oktober 2015 konnte ich die letzte freie Kabine für Juli 2016 buchen. Danach waren die Überfahrten in der Hauptsaison ausgebucht! Ein Jahr später hat Smyrilline die Preise deutlich erhöht und noch frühere Buchungen ermöglicht. Wieder waren die Überfahrten Monate vorher ausgebucht.
In der Saison 2019 konnte ich mein (Probe-)Paket sogar noch im Mai 2019 buchen. Und in diesem Jahr sind die Preise für 2020 nur unwesentlich höher als in 2016. Bei Hotelübernachtungen und Rundreisen ist es wohl ähnlich.

Für mich gibt es zwei Kennwerte für eine erneute Islandreise:
1. Die Preise müssen sich normalisieren, - also sinken, oder
2. Der aus Island mitgebrachte Baumstumpf in meinem Garten ist verrottet und muss ersetzt werden :D

Jetzt frage ich mich nur, was wohl eher Eintritt.

Gruß,
Gerhard
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Dixi » Mi, 30. Okt 2019, 21:54

KaZi hat geschrieben:Das glaube ich auch nicht. Ich überlege, ob ich es mir überhaupt noch vornehme, oder lieber Richtung Osten erkunde und meine Ruhe habe. Zumindest in den Jahren, in denen es nicht nach Norwegen geht.


Hallo Karsten,

wenn Du mit "Osten" das Baltikum meinst, dann sieht es zumindest für Mitte/Ende September => Anfang / Mitte Oktober relativ gut aus. Herbst im Baltikum hat etwas und es ist "relativ" leer. Klar wenn in Tallinn Anfang Oktober noch 3 Kreuzfahrer liegen dann ist es nicht gerade leer in der kleinen Stadt. Wenn man aber abseits der Touristenstrecken fährt ( z. Bsp. an der russischen Grenze von Litauen gen Estland ) dann ist es schon sehr leer.
Alles in allem war es für uns ein sehr schöner Urlaub und mit 14 Tagen für die 3 Länder eigentlich zu kurz.

Viele Grüße
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Kumulus » Sa, 02. Nov 2019, 18:53

In Vorbereitung meiner eigenen Planungen bin ich eure Rundreise "mit dem Finger auf der Landkarte" noch einmal abgefahren. Es scheint einem, als lägen die Sehenswürdigkeiten entlang dieser Strecke. Auf alle Fälle habe ich mir viele "Lesezeichen" gesetzt.

Neben den vielen touristischen Höhenpunkten interessant sind natürlich auch eure Einschätzungen und vor allem Hinweise zu den Preisen und Zollregelungen, den Straßen und dem "Menschenmassen". Wie im Gänsemarsch im Kindergarten scheinen die Touristenscharen zum Gullfoss zu pilgern. Das erschreckt mich, ist aber sicherlich vermeidbar, wenn man selber ganz, ganz früh oder ganz, ganz spät solche Naturschauplätze besucht.

Deutlich erkennbar ist, dass solche Touristenströme an den West- und Nordfjorden anscheinend nicht vorhanden sind. Das verschafft Luft !! :) :)

Nun bin ich gespannt, wie es weiter geht und von welchen phantastischen Dingen ihr noch berichten könnt.

Schönen Sonntag
Martin
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Sa, 02. Nov 2019, 19:11

Kumulus hat geschrieben:Deutlich erkennbar ist, dass solche Touristenströme an den West- und Nordfjorden anscheinend nicht vorhanden sind. Das verschafft Luft !! :) :)

Ja, die Westfjorde und der Osten von Island haben deutlich weniger Besucher. Du must dich aber darauf einstellen, dass die Straßen dort alle negativen Erlebnisse von Norwegen übertreffen. Die Route nach Nyksund ist dagegen ein Highway :lol: Und dein Auto wird in den 3 Wochen mindestens ein Jahr älter :(

Dem Caddy solltest Du vor deiner Tour vielleicht noch Schmutzfänger und partiell Steinschlagschutzfolie spendieren.
Viele Grüße,
Gerhard
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Kumulus » Sa, 02. Nov 2019, 20:10

Mainline hat geschrieben:Dem Caddy solltest Du vor deiner Tour vielleicht noch Schmutzfänger und partiell Steinschlagschutzfolie spendieren.



Schmutzfänger hatte ich bereits geplant, aber Steinschlagschutzfolie kannte ich bisher noch nicht. Danke für den Tipp!!
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Ronald » So, 03. Nov 2019, 11:52

@Martin:

Vor unserer Islandreise haben wir uns eine Motorschutzplatte montieren lassen. Kfz: Volvo XC70.
Beim Werkstattbesuch nach der Reise konnte ich sehen, wie gut die sich auszahlte.
Gruß
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Kumulus » So, 03. Nov 2019, 12:48

Ronald hat geschrieben:Vor unserer Islandreise haben wir uns eine Motorschutzplatte montieren lassen.



Das wird ja immer aufwändiger !! Da kommt man schon ins Grübeln, ob das alles noch Sinn macht mit der Tour.

Schönen Sonntag
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Ronald » So, 03. Nov 2019, 12:52

Na ja, die Motorschutzplatte macht ja auch schon in Norwegen Sinn, wenn ich den "Highway nach Nyksund" betrachte …
Hab' noch mal eben in die Rechnung geschaut. Nennt sich Unterfahrschutz und hat inkl. Montage und MWSt 366,60 € gekostet.
Schönen Sonntag noch!
Gruß
Ronald
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » So, 03. Nov 2019, 13:06

Eine Motorschutzplatte würde ich, vor einer Islandreise mit unserem Bus, auch montieren lassen.

Hier wird der Caddy zum Offroader
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Dixi » So, 03. Nov 2019, 20:49

Mainline hat geschrieben:
Kumulus hat geschrieben:Deutlich erkennbar ist, dass solche Touristenströme an den West- und Nordfjorden anscheinend nicht vorhanden sind. Das verschafft Luft !! :) :)

Ja, die Westfjorde und der Osten von Island haben deutlich weniger Besucher. Du must dich aber darauf einstellen, dass die Straßen dort alle negativen Erlebnisse von Norwegen übertreffen. Die Route nach Nyksund ist dagegen ein Highway :lol: Und dein Auto wird in den 3 Wochen mindestens ein Jahr älter :(

Dem Caddy solltest Du vor deiner Tour vielleicht noch Schmutzfänger und partiell Steinschlagschutzfolie spendieren.
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Gerhard


Also , das mit dem Altern kann ich aus 2007 bestätigen. Schmutzfänger haben wir am Astra damals montieren lassen, nützen aber nur etwas wenn Du einen WOWA ziehst. Ansonsten schützt es die hinter Dir fahrenden Autos (logischerweise) . Also braucht es die eigentlich nicht. Touristenströme sind da, klar an den Hotspots. Da muss man vorher nachsehen wann die Kreuzfahrer anlegen und dann andere Zeiten wählen. 4 Kreuzfahrer in Akureyri machen Ort und Umgebung "PLATT".
Motorschutzplatte, .... hm ja. Sinnvoll sicherlich wenn das Auto neu ist. Mein Grundsatz: Wenn das Auto älter 5 Jahre ist, dann fahren wir nach Island. So eben 2019 wieder. Bei der letzten Tour 2007 sind wir 40 km lang vor / bis Akureyri auf der Ringstraße einer "Teermaschine" auf frisch asphaltierter Straße hinter her gefahren. Wie das Auto ausgesehen hat brauche ich nicht zu beschreiben. Daheim 2 Tage mit Teerentferner alles beseitigt. Dieses Jahr hätten wir auch wieder um Akureyri die Möglichkeit gehabt eine frisch asphaltierte Straße zu nutzen, wir sind dann lieber 40 km Umweg über das Fjell gefahren.

Viele Grüße
Dixi
Zuletzt geändert von Dixi am So, 03. Nov 2019, 21:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Dixi » So, 03. Nov 2019, 21:04

Hallo Kumulus,

ja, in den Westfjorden gibt es weniger Touristen. Wir hatten lediglich in Isafjördur ein kleines Kreuzfahrtschiff. Die Paxe sind in dem Ort aber nicht wirklich aufgefallen, evtl. gab es geführte Touren. Datum kann ich noch mal recherchieren im Reisetagebuch, wenn es interessiert. Man kann bestimmt auch googln, welche Schiffe in Isafjördur bzw. in den Westfjorden ankern. Es gibt auch kleinere Häfen wo dann "kleinere Kreuzfahrer" ankern ( z. Bsp- Hurtigruten ). Wenn die Touren dann natürlich mit 5 Bussen zum Dynjandi-Fossen gehen dann ist es da wieder "brechend" voll.
... und der Dynjandi-Fossen ist sehr sehenswert, wenn auch mit beschwerlicher Anfahrt.
Wir hatten da zum Glück nur einen Bus. :D

Viele Grüße
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Re: Island mit dem Wohnmobil - 2016

Beitragvon Mainline » Sa, 09. Nov 2019, 14:58

Heute schlafen wir aber lang! Es ist schon kurz vor neun als wir endlich aufstehen. Bis wir fertig sind ist es viertel vor zehn. Aber der ganze Platz liegt noch im Tiefschlaf, nur vereinzelt hört man eine Tür klappen oder einen Reißverschluss ratschen. Wir treten die ruckelige Rückfahrt an. Auf der schmalen Piste kommt uns eine ganze Schlange Wohnmobile entgegen, nicht so was kompaktes wie wir, nein, große Straßenkreuzer - alles Italiener und die schimpfen mit uns, weil wir nicht genug Platz machen. Aber der Straßengraben steht nun mal nicht zur Debatte! Sollen sie halt fahren lernen, die 14 Italo-Rentner-Paten... :lol:

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Wir rollen weiter auf der Staubpiste bis zur 62. Ab da ist wieder Teer! In Patreksfjörður holt die Frau in einem richtigen Tante-Emma-Laden Brot an der Theke und Silk (süß eingelegter Hering). An der Tankstelle nebenan füllen wir Diesel auf, entsorgen Abwasser und putzen die Scheiben! Wir genießen das ruhige Fahren, ganz ohne hüpfen und schaukeln.

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Leider geht die 63 bald wieder in Schotter oder Staubpiste über, so für ca. 100 km (gefühlt sind es bestimmt 1000!) und ungefähr alle zwei Kilometer ein "kurzer Fotostopp"! Zum Beispiel bei Reykjarfjordur an der heißen Quelle mit dem Schwimmbecken. Leider ist das Becken nicht gefüllt, denn es wird gerade saniert und so schauen wir uns den „Hot Pot“ nur an.

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Bei den heißen Quellen viele springen Touristen reflexartig ins warme Wasser. Leider ist dadurch die Belastung für das Wasser inzwischen sehr hoch. In Isländischen Zeitungen war bereits über gefährliche Keime und Bakterien in den heißen Quellen und Flüssen zu lesen. Wir waren etwa eine Stunde vor Ort und in dieser Zeit haben ca. 30 Personen in dem oberen Tümpel gebadet. :roll:

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Wir rumpeln weiter durch die Westfjorde.

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Irgendwo im Nirgendwo ist Abseits der Route 60 ein Platz zu sehen, da steht schon ein VW-Bus. Da möchte ich Pause machen! Hätten wir den Weg vorher gesehen, wäre ich wahrscheinlich durchgefahren. Das ist Gravel Road maximal! Dicke Steine, Löcher, tiefe Rillen und steil! Aber im nu sind wir unten, machen Pause und denken erstmal nicht nicht an die Weiterfahrt...

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Das Rauffahren klappt jedoch erstaunlich gut und oben beschließen wir, den gerade passierten Wasserfall genauer zu inspizieren. Das ist doch bestimmt der Dynjandi von oben! Meinst du wirklich? Ja!. Gut, was weiß ich schon... Wir machen Fotos aus allen Ansichten, ich klettere einen Hang hinunter, die Frau stapft durch ́s Gestrüpp zum anderen Ende und zum Schluss haben wir uns gefreut, wie groß die Bilderausbeute ist.


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Wir fahren nach anderthalb Stunden weiter - und sehen kaum 5 km weiter ein Hinweisschild: Info-Center, WC, Dynjandi - Waterfall. Ha!
 Das Wasser fällt länger und sieht auch spektakulär aus, aber "unserer" war schöner und menschenleerer.
 :lol: :lol:
Wir klettern hoch, machen Fotos, trinken eine Tasse Kaffee, dann geht ́s weiter.

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Bei Þingeyri ist mit Schotter erst mal Ende, für lange, lange Zeit, und der normale Fahrkomfort hat wieder Einzug gehalten. Das hat allerdings erstaunlicherweise auch Nachteile: Schafe stehen unvermittelt auf der Fahrbahn bei Tempo 90. Das ist für die Beifahrerin so ein Hallowach-Moment, wenn die eintönigen Fahrgeräusche und -bewegungen so schön einschläfernd wirken...


Vor Ísafjörður gibt es eine kleine Besonderheit: einen DREI- Wege-Tunnel! Da gibt es mitten im Berg eine Straßengabelung und der Tunnel zweigt ab. Laut Karte kommt man anders auf dem Landweg auch nicht nach Suðureyri, nur per Luft oder Wasser.


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In Ísafjörður liegt ein Küstenwachschiff, mit einem Bug zum Rammen von anderen Schiffen! Sehr imposant anzusehen. Es gibt in Island ja keine Armee, nur Polizei.


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Wir reisen weiter die 61 lang - momentan ist es wirklich "reisen", weil die Straßen breit sind und leise und wenig Verkehr, obwohl uns heute schon mehrere LKW entgegen gekommen sind.
 Bei Hvítanes am Eingang des Skötufjörður findet sich ein Hinweisschild auf Robben. Da halten wir doch gleich mal an und schauen nach... Tatsächlich, ganz in Ufernähe auf ein paar Felsen rekeln sich welche, eine vielleicht 20 köpfige Kolonie Seehunde oder Robben.
Allerdings schlafen fast alle, ist also nix los hier. Ab und zu hebt mal eine den Kopf, aber das war ́s dann auch schon mit der Aktion. Wenigstens kann man sie gut erkennen, auch ohne Fernglas (obwohl unseres natürlich mit Antiwackel-Guck ausgerüstet ist) und ein paar nette Fotos ergibt es auch.

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Wir fahren noch weiter bis zur Ostseite des Fjordes und halten dort auf einem Rastplatz an. Die Straße ist ruhig, ist ja auch kaum besiedelt hier, also wird das schon klappen mit Übernachten.


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