Polarjazz avlyses

Schweden, Finnland, Svalbard, ...

Polarjazz avlyses

Beitragvon MarkusD » Do, 28. Jan 2021, 21:52

Hei,

als Fan des PolarJazz Festivals (in Longyearbyen, immer in der ersten Februarwoche) war ich in 2020 natürlich froh noch vor „den Ereignissen“ einen unbeschwerten Urlaub verbracht zu haben. Das in 2021 das Festival nicht statt finden würde stand für mich außer Frage. „Zwischen“ den Jahren 2020/2021 lass ich dann, das es statt finden soll (es gab allerdings nur eine begrenzte Anzahl vor Karten und zugelassen waren auch nur Leute die auf Spitzbergen leben) und war, hmm, begeistert, dass die das echt durchziehen wollen und aber natürlich auch traurig, dass ich da nicht hinfahren werde können.

Heute lese ich auf der Homepage des Festivals: „POLARJAZZ AVLYSES“ („POLARJAZZ ABGESAGT“). https://www.polarjazz.no/

Das tut einem in der Seele weh. Man fragt sich wie es den Leuten die dort wohnen so geht. Deren Wirtschaft basiert ja immer mehr auf dem Tourismus. Die Kohleförderung wird immer weiter zurück gefahren und selbst für die eigene Energieversorgung will man mittelfristig von der Kohle weg kommen, was einem Kraftakt gleicht.

Wollt' ich mal loswerden. ;-)

Gruß, Markus
MarkusD
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Re: Polarjazz avlyses

Beitragvon Canadier » Fr, 29. Jan 2021, 10:59

Hallo Markus,
leider bin ich der norwegischen Sprache nicht mächtig,aber ich vermute mal dass das Festival abgesagt wurde.
Das es in viele Gebiet, die sehr stark vom Tourismus abhängig sind nicht so rosig aussieht ist aber grade ein globales Problem
Canadier
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Re: Polarjazz avlyses

Beitragvon MarkusD » Sa, 30. Jan 2021, 13:18

Hallo Canadier,

Canadier hat geschrieben:leider bin ich der norwegischen Sprache nicht mächtig,aber ich vermute mal dass das Festival abgesagt wurde.

Ja, abgesagt, im Text hatte ich es übersetzt „POLARJAZZ AVLYSES“ („POLARJAZZ ABGESAGT“). :D

Canadier hat geschrieben:Das es in viele Gebiet, die sehr stark vom Tourismus abhängig sind nicht so rosig aussieht ist aber grade ein globales Problem

Keine Frage. Auf einer anderen Seite hatte ich letztes Jahr einen Bericht gelesen, dass es aber diesen sehr kleinen Ort vielleicht härter traf als andere Regionen, alleine schon deswegen, weil nun Longyearbyen der einzige Ort ist wo dieser Tourismus statt findet, man kann nicht einfach sagen, ich gehe ins nächste Dorf oder in die nächste Stadt. Dann muss man wieder auf das Festland zurück. Nur, bestimmte Bereiche, Reinigungskräfte oder Servicekräfte in der Gastronomie, das sind mutmaßlich (so meiner persönlicher Eindruck bei meinen Aufenthalten dort) keine gebürtigen Norweger, sondern eher aus dem asiatischen Raum, da ist dann auch ruck-zuck Schluss mit staatlicher Unterstützung.

Letztlich wäre das Festival dort unter den angepeilten Bedingungen sicherlich vorstellbar gewesen, geringe Teilnehmerzahl und nur Leute die dort wohnen. Mal vorausgesetzt, dass diese Leute natürlich auch nicht 2 Tage vorher von einer Reise zurück gekommen wären.

Gruß, Markus
MarkusD
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