Freicampen - ja oder nein?

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Mit meinem Auto / WoMo campe ich...

Umfrage endete am Do, 16. Okt 2003, 10:19

nur auf Campingplätzen
16
19%
zumeist auf Campingplätzen
23
27%
hält sich die Waage
11
13%
zumeist in der freien Natur
13
15%
ausschließlich in der freien Natur
2
2%
ich campe nicht...
21
24%
 
Abstimmungen insgesamt : 86

Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Arrietty » Mi, 04. Mai 2011, 10:59

Hallo!

Also, wennn ich dort mit dem Wohnmobil bin stelle ich mich auch nur auf ausgewiesene Stellplätze. aber noch liber Zelte ich frei im Nationalpark. (Hier achte ich natürlich pingelig auf meine umwelt!)

aber es gibt für mich nichts schönerers als das Übernachten in freier Natur... Totale entspannun, klarer sternenhimmel, eine schöne Frau und eine gute Flasche Wein!
Besser gehts nicht! ;-)

Liebe Grüße!
Arrietty
 
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon LEW » Do, 05. Mai 2011, 9:02

Manche Dinge halten sich sehr lange.
Auch mehr als sieben Jahre nach Start der Umfrage ist dieses Thema offensichtlich noch aktuell.
Ich würde mir hier eine neue Umfrage wünschen.
So passend zum 8. Geburtstag.
Sagen wir mal, so in der Zeit von Anfang September bis Oktober.
Mich interessiert dabei, ob sich große Veränderungen gegenüber 2003 ergeben.
Hat sich gesetzmäßig in Norwegen zwischenzeitlich was getan, um "wildes" Campen zu unterbinden?
Regeln das die Kommunen immer noch für sich, wie weiter oben im Jahr 2006 beschrieben?
Kann hier jemand darüber Auskunft geben?
Ach ja, ich war bisher immer nur in Hütten. Möglichst weit weg von irgendwelchen anderen Touristen.
War immer schön.
LEW
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Guni-Quäler » Do, 05. Mai 2011, 22:40

Hallo,
ich wollte fragen, ob man beim Übernachten in der freien Natur wilde Tiere (Bären, Füchse, ....) in Norge zb. Lofoten fürchten muss. Weil die Tiere ja beim Riechen von Nahrung "ungemütlich " werden könnten.
Danke,
Robert
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon uscarfreak » Mi, 11. Mai 2011, 20:26

also es gibt wilde tiere hier!

am gefæhrlichsten sind meistens die blaubæren

so spass beiseite: elche, rentiere und fuechse sind am ehesten zu sehen
angriffslustige møwen gibt es , dass meiste essen wird von den raben geklaut
also ganz beruhigt campen gehen
achso die frei umherlaufenden schafe hab ich vergessen

mfg steven
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Gudrun » Do, 12. Mai 2011, 12:51

...und die frei umherliegenden Schafe. Die sind besonders gefährlich nach einer Haarnadelkurve auf einer beliebigen schmalen Straße im Gebirge. Scheinen sich auf dem Asphalt zu wärmen oder warum sonst liegen die immer auf der Straße?

Grüße Gudrun
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Harry132 » Do, 12. Mai 2011, 15:54

Guni-Quäler hat geschrieben:ich wollte fragen, ob man beim Übernachten in der freien Natur wilde Tiere (Bären, Füchse, ....) in Norge zb. Lofoten fürchten muss. Weil die Tiere ja beim Riechen von Nahrung "ungemütlich " werden könnten.

Hallo Robert,

wohl nicht auf den Lofoten aber in Norge gibt es u.a. Bären, Luchse und Moschusochsen. Insbesondere südlich von Kirkenes gibt es in einem, ich meine Nationalpark eine sehr große Bärendichte. Wildes Campieren im Zelt würde ich mir dort nicht (so recht) trauen...

Ansonsten habe ich in Norwegen schon fast "überall" wild mein Zelt aufgeschlagen. Überall heißt hierbei aber praktisch immer nahebei von Straßen.

Gruß
Harry
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Thomas M. » Fr, 13. Mai 2011, 16:15

War das Thema nicht Freicampen - mit meinem Auto / WoMo campe ich....?
Die Frage, ob man beim Freicampen im Zelt vom Bären gefressen werden kann ist natürlich auch interessant. Gerade geht auch das Thema Kreuzottern durch die Presse. Diese dürften weit zahlreicher sein als die paar scheuen Teddys.
Interessant wäre auch, wie groß die Chance ist als Freicamper verscheucht, belästigt oder sogar überfallen zu werden.
Thomas M.
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Dixi » Mo, 23. Mai 2011, 22:09

Hallo Thomas M.
Wenn man sich an die Regeln hält wird man nicht verscheucht.Von belästigt oder überfallen ist mir in N nichts bekannt.
Hilsen Dixi
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Ahorn » Mo, 30. Mai 2011, 13:21

Hi Freunde,

JA

Für uns ist das liberale Recht Norwegens mit ein Grund gewesen, dieses Land zu bereisen.

Allerdings wird das, was als Jedermannsrecht bekannt ist, von uns gar nicht praktiziert.
Wir übernachten im Wohnmobil auf ausgewiesenen Stellplätzen, auf öffentlichen Parkplätzen außerhalb der Touristengebiete und gelegentlich auch auf Campingplätzen.
Unterwegs halten wir auch mal an Rastplätzen und nutzen die dort angebotene Infrastruktur für eine kurze Rast oder zum Mittagessen.

Kurz – wir halten es so, wie in jedem anderen europäischen Land auch. Camping außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche kommt nicht in Frage – wohl aber das einmalige Übernachten möglichst ohne Sichtkontakt zu irgendwelchen Ansiedlungen und am nächsten Morgen weiterfahren. Bis jetzt haben wir keinen Grund für irgendwelche Ermahnungen geliefert und haben dies auch nicht vor.

Würden Campingplätze etwas großzügigere An- und Abmelderituale kennen, so würden wir öfter dort übernachten. Aber das Prozedere mit Formularen, Wartezeiten und festen Bürozeiten nervt – besonders, wenn man nur eine Nacht bleiben möchte. Ein Kuvert mit Autokennzeichen, An- und Abfahrtstag, in das man den Geldbetrag einlegt und irgendwo einwirft, würde vieles vereinfachen.

Gruß
Ahon
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Harry132 » Mi, 01. Jun 2011, 8:20

Hallo,

ich bevorzuge "wildes"zelten (eine Nacht jeweils). Aberganz und gar nicht weil mich irgendwelche Rituale stören. Im Gegenteil, das wird in Norwegen z.T. sehr locker gehandhabt.

Davon abgesehen, dürfte es auch dort so etwas wie eine polizeiliche Meldepflicht geben. Und dafür braucht man halt ein paar schriftliche Angaben.

Also - locker sehen

Gruß
Harry
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon KaJu » Mi, 01. Jun 2011, 19:19

Hei,
wir bereisen seit 12 Jahren sowohl Schweden, Finnland als auch Norwegen. Wir *campen* grundsätzlich nur auf Campingplätzen.

@ Ahorn; hast Du schon einmal das Procedere auf Campingplätzen in anderen Ländern erlebt (auch in Deutschland)? Ich möchte dazu bemerken, dass es uns bisher nirgendwo einfacher gemacht wurde als in Norwegen.

Hilsen KaJu
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Thomas M. » Do, 02. Jun 2011, 7:40

Ahorn hat geschrieben:Aber das Prozedere mit Formularen, Wartezeiten und festen Bürozeiten nervt


Also wo warst du denn in Norwegen ? Feste Bürozeiten habe ich in Norge noch nie erlebt. Ist keiner da, stellt man sich irgendwo hin und meldet sich später an, wenn nicht sogar abends jemand vorbeikommt und kassiert. Wartezeiten ? Kann schon sein, dass man mal 5min warten muss. Also wenn das ein Problem ist... Und was für Formulare ? Ab und zu muss man Name und Adresse auf den Quittungszettel schreiben - ist doch auch keine große Sache.
Was mich nervt ist einzig der Quatsch mit der Camping Card die von einigen wenigen CP verlangt wird. Hat man keine, gehts so gut wie immer trotzdem. Wer Probleme hat seinen Namen auf einen Zettel zu schreiben kann sich ja die Camping Card besorgen und sich damit ganz einfach Anmelden. Die Karte selbst ist kostenlos, die kostenpflichtige Wertmarke interessiert sowieso keinen.
Thomas M.
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Re: Freicampen - ja oder nein?

Beitragvon Hamburger Jung » Mo, 25. Jul 2011, 17:14

Begrüße erstmal Campen in Norwegen generell, da ich einstimmig von norwegischen Freunden und Bekannten darüber informiert wurde, dass sie von den ganzen Wohnmobilen und Wohnwagen sehr genervt sind.

Das Wild-Campen betreffend:
Wenn jemand mal eine Nacht dies tun möchte, dann habe ich da nichts gegen. Ich persönlich habe früher Campingplätze bevorzugt, wo ich mein kleines Zelt aufschlug, denn sie sind größtenteils sehr gepflegt und das ist eigentlich auch das einzige Kriterium, welches für mich wichtig ist. Einen besonderen Grund, warum man wild-campen sollte, kenne ich nicht und persönlich hatte ich auch nur einmal einen Gedanken daran verloren, als ein Wohnmobil gefühlte 30cm neben meinem Zelteingang geparkt hatte.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian

P.S. Bürokratische Schwierigkeiten, wie sie manch anderer hier äußert, sind mir nicht bekannt. Ich bin einfach immer ins Haupthaus gegangen und habe gefragt, ob ich eine Nacht hier mein Zelt aufschlagen darf und damit war die Sache geklärt.
Hamburger Jung
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