Vær så god:
Das deutsche Besatzungsregime in Norwegen
Ihm die "Norweger als Freunde gewinnen" sollte der Essener Gauleiter Josef Terboven, als ihn Adolf Hitler noch während der deutschen Besetzung des Lands am 24. April 1940 zum Reichskommissar für Norwegen ernannte. Obwohl Hitler nie zu einer eindeutigen Aussage über die Zukunft der besetzten Gebiete bereit war, so war doch vorauszusehen, daß er das "nordische Volk" der rund drei Millionen Norweger nach dem deutschen "Endsieg" in ein Großgermanisches Reich zu integrieren gedachte. Die Maßgabe Hitlers konnte Terboven, der nach der Flucht König Håkons VII. (1872-1957) und der norwegischen Regierung einen kommissarischen Staatsrat als Zivilverwaltung installierte, nie verwirklichen. Unterstützt vom deutschen Wehrmachtsbefehlshaber in Norwegen, General Nikolaus von Falkenhorst (1885-1968), führte Terboven eine diktatorische Unterdrückungsherrschaft, die vor allem den Haß der Norweger auf die deutschen Soldaten schürte. Unterstützung erhielten die Besatzer lediglich von der von Vidkun Quisling (1887-1945) geführten
http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsv ... rwegenbes/
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Was taten die Norweger gegen Hitler?
Thu, Mar 11, 2004; by Andreas Landl.
Norwegen widersetzt sich dem Hitler-Regime (1940)
Zum Inhalt von
Aktionen
"Nachdem der militärische Widerstand gegen die Besetzung Norwegens 1940 durch die Deutschen in kurzer Zeit zusammengebrochen war, organisierte sich sehr schnell ein breiter gewaltfreier Widerstand gegen die Besatzer. Zunächst beschlossen die vier großen norwegischen Parteien (Arbeiterpartei, Konservative, Liberale und Bauernpartei), ihre eigenen Ziele zurückzustellen und einen gemeinsamen Arbeitsausschuß zu bilden, der in kürzester Zeit von allen relevanten Kräften Unterstützung bekam. Auch nachdem der von den Deutschen eingesetzte Reichskommissar Terboven die Auflösung dieses Ausschusses sowie die Absetzung der Regierung und des Königs Hakoon VII. verfügt hatte, setzte sich der Widerstand fort. (...)
Zunächst begann es mit symbolischen Widerstan....
http://www.friedensnews.at/stories/storyReader$2344
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Norwegen und der Zweite Weltkrieg
Als Hitler-Deutschland am 9. April 1940 mit überlegenen Streitkräften Norwegen angriff, kam dieser Angriff höchst überraschend über die Norweger. Sowohl die politischen Behörden als auch die Allgemeinheit waren des Glaubens gewesen, das Land könne sich _ wie es im Ersten Weltkrieg der Fall war _ auch aus dem Zweiten heraushalten. Man glaubte ganz einfach, das Land sei eine strategische Peripherie, beschützt von der britischen Seemacht, und daß norwegische Neutralität in diesem Großkrieg den Interessen der Kriegführenden entgegenkomme.
Von Tor Dagre
Aus diesem Grunde hatte die norwegische Regierung das Land als neutral erklärt, als im Herbst 1939 der Krieg ausbrach, und in politischen Kreisen war man sich in diesem Punkt weitgehend einig. Die militärischen Kräfte wurden im Hinblick auf den Grenzschutz zugeschnitten und darauf, Neutralitätsverletzungen zu verhindern. Im ersten Kriegswinter verhandelte Norwegen dennoch mit Deutschland beziehungsweise Großbritannien über Handelsabkommen. Ergebnis der im Februar 1940 abgeschlossenen Verhandlungen war, daß Großbritannien einen Teil der norwegischen Handelsflotte befrachten und Norwegen dagegen seinen Handel mit Deutschland auf normalem Vorkriegsniveau fortsetzen würde. Sollte es jedoch nicht gelingen, Norwegen aus dem Krieg herauszuhalten, ging die Regierung Nygaardsvold davon aus, daß man keinesf...
http://www.dep.no/odin/tysk/om_odin/sti ... ok-bn.html
Ha det,
Andi