Was damals geschah

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Was damals geschah

Beitragvon usch » Di, 29. Jun 2004, 13:48

Hi ihrs,

ich suche Informationen darüber, was im 2. Welktkrieg in und mit Norwegen tatsächlich geschah. Wenn frau im Land unterwegs ist findet sie immer wieder Gedenksteine und Hinweise. Auch in vielen allgemeinen Infomationsschrift ... aber eben immer nur bruchstückhaft. "Stadt im 2. Weltkrieg von den Deutschen teilweise zerstört..."

Hab vor kurzem das Buch von Rut Brandt "Freundesland" wieder mal gelesen und das hat mich nun vollends neugierig gemacht.

Kann mir von euch jemand ein Buch empfehlen? Ich möchte gerne wissen was tatsächlich geschah. Darf auch gerne in romanform sein - nur eben wahr soll es sein.

Grüße
usch
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Re: Was damals geschah

Beitragvon Nøtterøy » Di, 29. Jun 2004, 15:08

Vær så god:


Das deutsche Besatzungsregime in Norwegen

Ihm die "Norweger als Freunde gewinnen" sollte der Essener Gauleiter Josef Terboven, als ihn Adolf Hitler noch während der deutschen Besetzung des Lands am 24. April 1940 zum Reichskommissar für Norwegen ernannte. Obwohl Hitler nie zu einer eindeutigen Aussage über die Zukunft der besetzten Gebiete bereit war, so war doch vorauszusehen, daß er das "nordische Volk" der rund drei Millionen Norweger nach dem deutschen "Endsieg" in ein Großgermanisches Reich zu integrieren gedachte. Die Maßgabe Hitlers konnte Terboven, der nach der Flucht König Håkons VII. (1872-1957) und der norwegischen Regierung einen kommissarischen Staatsrat als Zivilverwaltung installierte, nie verwirklichen. Unterstützt vom deutschen Wehrmachtsbefehlshaber in Norwegen, General Nikolaus von Falkenhorst (1885-1968), führte Terboven eine diktatorische Unterdrückungsherrschaft, die vor allem den Haß der Norweger auf die deutschen Soldaten schürte. Unterstützung erhielten die Besatzer lediglich von der von Vidkun Quisling (1887-1945) geführten

http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsv ... rwegenbes/


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Was taten die Norweger gegen Hitler?

Thu, Mar 11, 2004; by Andreas Landl.

Norwegen widersetzt sich dem Hitler-Regime (1940)
Zum Inhalt von
Aktionen

"Nachdem der militärische Widerstand gegen die Besetzung Norwegens 1940 durch die Deutschen in kurzer Zeit zusammengebrochen war, organisierte sich sehr schnell ein breiter gewaltfreier Widerstand gegen die Besatzer. Zunächst beschlossen die vier großen norwegischen Parteien (Arbeiterpartei, Konservative, Liberale und Bauernpartei), ihre eigenen Ziele zurückzustellen und einen gemeinsamen Arbeitsausschuß zu bilden, der in kürzester Zeit von allen relevanten Kräften Unterstützung bekam. Auch nachdem der von den Deutschen eingesetzte Reichskommissar Terboven die Auflösung dieses Ausschusses sowie die Absetzung der Regierung und des Königs Hakoon VII. verfügt hatte, setzte sich der Widerstand fort. (...)
Zunächst begann es mit symbolischen Widerstan....


http://www.friedensnews.at/stories/storyReader$2344


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Norwegen und der Zweite Weltkrieg

Als Hitler-Deutschland am 9. April 1940 mit überlegenen Streitkräften Norwegen angriff, kam dieser Angriff höchst überraschend über die Norweger. Sowohl die politischen Behörden als auch die Allgemeinheit waren des Glaubens gewesen, das Land könne sich _ wie es im Ersten Weltkrieg der Fall war _ auch aus dem Zweiten heraushalten. Man glaubte ganz einfach, das Land sei eine strategische Peripherie, beschützt von der britischen Seemacht, und daß norwegische Neutralität in diesem Großkrieg den Interessen der Kriegführenden entgegenkomme.

Von Tor Dagre

Aus diesem Grunde hatte die norwegische Regierung das Land als neutral erklärt, als im Herbst 1939 der Krieg ausbrach, und in politischen Kreisen war man sich in diesem Punkt weitgehend einig. Die militärischen Kräfte wurden im Hinblick auf den Grenzschutz zugeschnitten und darauf, Neutralitätsverletzungen zu verhindern. Im ersten Kriegswinter verhandelte Norwegen dennoch mit Deutschland beziehungsweise Großbritannien über Handelsabkommen. Ergebnis der im Februar 1940 abgeschlossenen Verhandlungen war, daß Großbritannien einen Teil der norwegischen Handelsflotte befrachten und Norwegen dagegen seinen Handel mit Deutschland auf normalem Vorkriegsniveau fortsetzen würde. Sollte es jedoch nicht gelingen, Norwegen aus dem Krieg herauszuhalten, ging die Regierung Nygaardsvold davon aus, daß man keinesf...


http://www.dep.no/odin/tysk/om_odin/sti ... ok-bn.html






Ha det,
Andi
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Re: Was damals geschah

Beitragvon Nøtterøy » Mi, 30. Jun 2004, 17:54

Noch was:

das gab es heute bei uns in den Online-Nachrichten.

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Die Kinder der deutschen Soldaten

Das "Weltjournal" berichtet über ein offenes Kapitel in der norwegischen Nachkriegszeit.

 
Viele Ereignisse aus dem Zweiten Weltkrieg sind mittlerweile in Norwegen aufgeklärt, manche harren noch der Analyse.

So finden sich im Reichsarchiv in Oslo Geheimdokumente zu einem besonders heiklen Kapitel des Zweiten Weltkriegs: In dem Archiv sind die Lebensgeschichten Tausender Frauen archiviert, die Kinder von deutschen Soldaten geboren haben.

Dokumente über 12.000 Menschen

Unter dem Begriff "Geheimakte Lebensborn" verbarg sich bis vor einigen Jahren das bestgehütete....


http://www.orf.at/040630-75805/index.html



Grüße,
Andi
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Re: Was damals geschah

Beitragvon Helmer » Sa, 03. Jul 2004, 0:14

abc
Zuletzt geändert von Helmer am Mi, 03. Nov 2004, 0:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was damals geschah

Beitragvon usch » Di, 13. Jul 2004, 12:55

Danke für eure Reaktionen und die Links!

Das von Helmer genannte Buch ist ganz sicher nicht das, was ich mir vorgestellt habe.

Aber ich warte mal ab ... vielleicht fällt ja noch jemandem ein Buchtitel ein.

Grüße
usch
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Re: Was damals geschah

Beitragvon usch » Di, 13. Jul 2004, 13:03

Danke für eure Reaktionen und die Links!

Das von Helmer genannte Buch ist ganz sicher nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Es entstand nämlich im Autrage des Oberkomandos der Kriegsmarine. :-(


Aber ich warte mal ab ... vielleicht fällt ja noch jemandem ein Buchtitel ein.

Grüße
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Re: Was damals geschah

Beitragvon Doris » Di, 13. Jul 2004, 16:14

usch hat geschrieben:Das von Helmer genannte Buch ist ganz sicher nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Es entstand nämlich im Autrage des Oberkomandos der Kriegsmarine. :-(


Hallo Usch,
Mir ist neulich ein ähnliches Buch in die Hände gefallen- über die Kämpfe in Narvik. Wenn Du Dich vorher mit neutraler Information versorgt hast, ist ein solches Nazi- Propaganda Werk durchaus interessant- und vor allem erschreckend. Ich konnte kaum glauben, wie extrem einseitig die Kampfhandlungen von Naziseite aus bewertet wurden.
Hier in Narvik gibt es ansonsten das Kriegsminnemuseum. Solltest Du also mal durch Narvik fahren, ist das unbedingt einen Stopp wert. Mehr Infos unter http://home.world-online.no/knnygaa/museum/
Liebe Grüße aus Narvik
Doris
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Re: Was damals geschah

Beitragvon usch » Fr, 16. Jul 2004, 12:40

Danke für den Tipp Doris.

So weit im Norden waren wir bisher noch nicht. Wenn wir aber, und das haben wir auf alle Fälle vor, nach Narvik kommen, werden wir dieses Museum sicher besuchen.

Überhaupt habe ich festgestellt, daß es sich lohnt Museen und Informationszentren zu besuchen. Sie sind i.d.R. sehr gut ausgestattet und hervorrragend gemacht.

lg usch
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