Dialekte verstehen!?

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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon hobbitmädchen » Di, 17. Aug 2004, 12:41

also, es ist ja nunmal so, dass wohl kein mensch auf der welt seine muttersprache perfekt und fehlerfrei nach allen grammatik-, aussprache- und sonstewas-regeln spricht, was ja anscheinend dann bokmaal bzw. hochdeutsch wäre, oder wie?!

allerdings werden im sprachgebrauch trotzdem diese ausdrücke für dialekte verwendet die diesem perfekten hochdeutsch/bokmaal sehr nahe sind - oder is das dann überhaupt ein dialekt?!

und gerade wenn ausländer anfangen norwegisch zu lernen, lernen sie die grammatik und aussprache so, wie sie sein sollte. also lernen sie ja doch irgendwie bokmaal zu sprechen...
andersrum ist das genauso. norweger lernen hochdeutsch, also ja dann eigentlich deutsch wie es perfekt ist.

ach, keine ahnung, ich weiß nur, dass norweger selbst ein perfektes norwegisch was nicht nynorsk ist, als "bokmaal" bezeichnen. denn "komischerweise" fragen mich immer wieder norweger warum ich kein bokmaal sondern dialekt spreche...

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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon Rolf » Di, 17. Aug 2004, 13:12

Hei,

ich muss da Ingo in gewisser Weise zustimmen: Bokmål wird tatsächlich nirgends gesprochen. Man darf in Bezug auf die norwegische Sprache nicht unsere deutschen Gewohnheiten zum Vergleich heranziehen.

Bei uns ist die Schriftsprache gleichzeitig auch die gesprochene Hochsprache (auch wenn nirgends reines Hochdeutsch gesprochen wird), die - so scheint das Ideal in den meisten Landstrichen auszusehen - zumindest in öffentlichen Zusammenhängen verwendet werden soll.

In Norwegen dagegen gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache, vor allem fehlt eine gemeinsame Hochsprache. Deutlich wird das, wenn man die Nachrichten hört: anders als die unsere deutschen Sprecher, denen man die antrainierte Einheits-Aussprache anhört, behalten die norwegischen Sprecher ihren Dialekt bei.

Korrekter Weise müsste man deshalb sagen, dass jeder Landstrich - einschließlich Oslo - einen eigenen Dialekt hat. Diese Dialekte wiederum stehen einer der beiden Schriftsprachen nahe. Ich persönlich rede darum gerne von Bokmåls- und Nynorsk-Dialekten, um deutlich zu machen: die gesprochene Sprache ist nicht die Schriftsprache, steht aber einer schriftlichen Sprachform nahe.

Ich selber habe in Oslo an der Uni norwegisch gelernt, dabei wurde immer wieder betont, dass wir nicht Bokmål lernen, sondern "Standard Øst-Norsk".

Was das Lernen der Sprache angeht, so denke ich, dass man gut beraten ist, wenn man zunächst einmal die standardisierte Sprachform lernt, die in den Kursen unterrichtet wird. Dialekte lernt man verstehen, indem man sich einhört - dazu muss man aber nicht extra einen Dialekt "lernen".
Nach einiger Zeit ergibt es sich dann von selbst, dass die eigene Sprache eine Dialektform annimmt - ganz gleich, wo man sich im Land aufhält. Ich selber habe auch Elemente aus süd-westnorwegischen Dialekten aufgenommen und verwende Femininum, Imperfekt auf -a statt -et, ikkje.
Es ist ein wenig so, wie mit dem Schreiben lernen in der Grundschule: alle beginnen mit einer einheitlichen Normschrift, aus der sich dann die persönliche Handschrift entwickelt.

Hilsen
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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon Ingo M » Di, 17. Aug 2004, 13:26

Sehr schön, Rolf!
Es ging mir in erster Linie darum, zu betonen, dass Bokmål zu Dialekt nicht das gleiche ist wie Hochdeutsch zu Dialekt.
Jemand aus Bergen, aus Oslo und auch z.B. aus Trondheim können alle sehr nahe am Bokmål orientiert sprechen, nur dass es sich aufgrund der verschiedenen Dialekte halt sehr verschieden anhört!

Das Beispiel mit den Nachrichtensprechern war in diesem Sinne wunderbar.

Also nehmt mir das nicht übel, ich wollte nur mal ein (auch unter Norwegern) nicht ungewöhnliches Misverständnis aufklären.
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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon Bjørn » Di, 17. Aug 2004, 13:34

hobbitmädchen hat geschrieben:also, es ist ja nunmal so, dass wohl kein mensch auf der welt seine muttersprache perfekt und fehlerfrei nach allen grammatik-, aussprache- und sonstewas-regeln spricht, was ja anscheinend dann bokmaal bzw. hochdeutsch wäre, oder wie?!


Hei Hobbitmädchen, wie recht du hast, kann jeder beurteilen, der mal nähere Kontakte zu Menschen aus deinem Sprachraum gepflegt hat. :lol: :wink:
Nein - im Ernst: Du liegst da völlig richtig. Nach sprachwissenschaftlichen Erhebungen soll angeblich in einem engen Radius um Hannover ein zu 90 % reines Hochdeutsch gesprochen werden. Der Rest ist ein wildes Sammelsurium zwischen Dialekt und Schriftdeutsch.

hobbitmädchen hat geschrieben:und gerade wenn ausländer anfangen norwegisch zu lernen, lernen sie die grammatik und aussprache so, wie sie sein sollte. also lernen sie ja doch irgendwie bokmaal zu sprechen...


Logisch, was sollten sie auch sonst lernen, wenn sie gezielt lernen. Per Saldo wundern sie sich aber, wenn sie in ihrer Heimat ein steríles Retorten-Deutsch gelernt haben und damit in D ernsthafte Verständigungsprobleme haben.

hobbitmädchen hat geschrieben:"komischerweise" fragen mich immer wieder norweger warum ich kein bokmaal sondern dialekt spreche...


So komisch ist das gar nicht. Vielleicht gehts dir da ähnlich wie mir. Ich z.B. spreche fließend Norwegisch (men eg prater vestlenning dialekt, som kalles for "pekal"). Der Grund liegt in der Tatsache, daß ich die Sprache ausschließlich "am Mann" in N und nix in einem Seminar, einer VHS oder sonstigen Sprachschule gelernt habe.

Somit werd ich in N auch regelmäßig angemacht, daß meine Aussage, ein Deutscher zu sein, Hochstapelei sei. Bild

mvh
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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon Madlen » Di, 17. Aug 2004, 15:30

Wir sind seit ueber einem Jahr hier und haben mit und ohne unsere Vorkenntnisse verschiedene Dialekte gelernt. Mein Freund arbeitet mehr in Richtung Kristiansund und ich in Molde. Eidedialekt und Moldedialekt. Man hört doch oft schon Veränderungen von Tal zu Tal heraus. Und außerdem liegen hier Kommunen mit Nynorsk und Bokmal sehr dicht beieinander, so dass es da auch wieder neue Varianten gibt. Bei Mundart unter Feten und Festen (lallen) oder im Radio (also wenn man sein Gegenüber nicht sieht) hakt es auch bei uns entgültig aus :D

Gruß Madlen
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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon Bjørn » Di, 17. Aug 2004, 15:41

Madlen hat geschrieben:............haben mit und ohne unsere Vorkenntnisse verschiedene Dialekte gelernt. Mein Freund arbeitet mehr in Richtung Kristiansund und ich in Molde.


Siehste, Madlen, so klein is die Welt. Ich hab mein "pekal" auf Averøy (grad umme Ecke :wink: ) gelernt.

Å e kakkler mej frem slik heile tia. Det virker som bare det. Du får iche nokko lall to det, vis du bare kjører på Oslo-prating, sjø...........
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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon hobbitmädchen » Di, 17. Aug 2004, 16:15

hei björn

Bjørn hat geschrieben:Logisch, was sollten sie auch sonst lernen, wenn sie gezielt lernen. Per Saldo wundern sie sich aber, wenn sie in ihrer Heimat ein steríles Retorten-Deutsch gelernt haben und damit in D ernsthafte Verständigungsprobleme haben.


ja das stimmt, eine schwedische freundin von mir hatte anfangs ziemlich probleme in dresden klar zu kommen, so dass sie sich schon gefragt hat, ob soe überhaupt in deutschland ist...

Bjørn hat geschrieben:So komisch ist das gar nicht. Vielleicht gehts dir da ähnlich wie mir. Ich z.B. spreche fließend Norwegisch (men eg prater vestlenning dialekt, som kalles for "pekal"). Der Grund liegt in der Tatsache, daß ich die Sprache ausschließlich "am Mann" in N und nix in einem Seminar, einer VHS oder sonstigen Sprachschule gelernt habe.


ja, also das komischerweise war so gemeint, dass ja sogar norweger diesen begriff "bokmaal" benutzen, wenn es darum geht, dass ich eben trøndersk spreche und eben grade nicht "bokmaal". insofern wird der begriff ja auch von norwegern so gebraucht wie wir ihn hier im forum gebraucht haben.

Bjørn hat geschrieben:Somit werd ich in N auch regelmäßig angemacht, daß meine Aussage, ein Deutscher zu sein, Hochstapelei sei.


mir wollten das einige gar nich glauben, dass ich aus deutschland bin. lustig is es dann, wenn man auch noch anfängt den singsang der trönder beim deutsch-reden zu verwenden :wink:

naja, ich versteh jedenfalls nicht, warum man wegen dem begriff wie wir ihn verwendet haben so eine aufruhr hier startet, wenn doch die norweger den gleichen begriff im selben zusammenhang verwenden. ich rede eben nun mal so, wie sich norweger mit mir unterhalten... egal was in der grammatik oder in sonstirgendwelchen regelwerken steht!

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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon hobbitmädchen » Di, 17. Aug 2004, 16:20

hei ingo!

Ingo M hat geschrieben:Jemand aus Bergen, aus Oslo und auch z.B. aus Trondheim können alle sehr nahe am Bokmål orientiert sprechen, nur dass es sich aufgrund der verschiedenen Dialekte halt sehr verschieden anhört!


ich muss sagen, wenn franken, bayern oder sachsen versuchen hochdeutsch zu reden, hört sich das auch sehr unterschiedlich an! schließlich hat jeder dialekt eine andere betonung der wörter, die dann auch mit ins hochdeutsche eingehen.

ich kann ja nach längerem aufenthalt in norwegen auch nur noch deutsch mit trönder-tonfall sprechen...

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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon Bjørn » Di, 17. Aug 2004, 16:22

hobbitmädchen hat geschrieben:naja, ich versteh jedenfalls nicht, warum man wegen dem begriff wie wir ihn verwendet haben so eine aufruhr hier startet, wenn doch die norweger den gleichen begriff im selben zusammenhang verwenden. ich rede eben nun mal so, wie sich norweger mit mir unterhalten... egal was in der grammatik oder in sonstirgendwelchen regelwerken steht!



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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon Ingo M » Di, 17. Aug 2004, 19:14

hobbitmädchen hat geschrieben:hei ingo!

Ingo M hat geschrieben:Jemand aus Bergen, aus Oslo und auch z.B. aus Trondheim können alle sehr nahe am Bokmål orientiert sprechen, nur dass es sich aufgrund der verschiedenen Dialekte halt sehr verschieden anhört!


ich muss sagen, wenn franken, bayern oder sachsen versuchen hochdeutsch zu reden, hört sich das auch sehr unterschiedlich an! schließlich hat jeder dialekt eine andere betonung der wörter, die dann auch mit ins hochdeutsche eingehen.



Das ist doch genau der Punkt!
Ein Franke, Bayer oder Sachse, der Hochdeutsch zu sprechen versucht, weicht von seinem Dialekt ab!
Ein Norweger kann sich an seinen Dialekt halten, ohne notwendigerweise wesentlich vom Bokmål abzuweichen!

Aber ist auch egal, wenn hier einige meinen, dass ich hier "Aufruhr" mache, nur weil ich mal erklären wollte, dass Bokmål nicht das norwegische Pendant zum Hochdeutschen ist, kann ich's auch bleiben lassen, hier beizutragen. :wink:
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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon hobbitmädchen » Di, 17. Aug 2004, 19:45

Ingo M hat geschrieben:Das ist doch genau der Punkt!
Ein Franke, Bayer oder Sachse, der Hochdeutsch zu sprechen versucht, weicht von seinem Dialekt ab!
Ein Norweger kann sich an seinen Dialekt halten, ohne notwendigerweise wesentlich vom Bokmål abzuweichen!


das kapier ich nu nich... es gibt zum beispiel in tröndersk einige wörter, die du im bokmaal nicht finden wirst. da weicht der norweger dann doch vom bokmaal ab, wenn er sich an seinen dialekt hält... oder hab ich das nu irgendwie falsch verstanden?!
wenn der sachse zu einem putzlappen "scheiorrhahdorr" sagt ist das doch dasselbe wie wenn der trönder "läll" anstatt likevel sagt oder anstatt drar "fär" benutzt. oder nich?!

Ingo M hat geschrieben:Aber ist auch egal, wenn hier einige meinen, dass ich hier "Aufruhr" mache, nur weil ich mal erklären wollte, dass Bokmål nicht das norwegische Pendant zum Hochdeutschen ist, kann ich's auch bleiben lassen, hier beizutragen. :wink:


das hat keiner gesagt, dass du das bleiben lassen sollst, nur wenn man begriffe verwendet so wies die norweger selbst machen, dann find ichs irgendwie komisch wenn mir das ein deutscher ausreden will.
aber egal, ich red einfach so wie ichs bei den norwegern gelernt hab :wink:

is ja alles nich böse gemeint, nur versteh ich deine argumentation eben teilweise nich, grade wie, dass der norweger trotz dialekt noch bokmaal spricht, wo ich einfach nicht zustimmen kann!

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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon Ingo M » Mi, 18. Aug 2004, 0:28

OK, um das etwas zu relativieren, ist natürlich jeder Dialekt näher am oder entfernter vom Bokmål bzw. Nynorsk.
Einige Dialekte sind so obskur, dass man sich tatsächlich in den ersten Jahren fragt, ob man es überhaupt mit Nowegisch zu tun hat. Andererseits passiert es zuerst dass man Schweden für Norweger hält und umgekehrt. Ist mir jedenfalls mal passiert :oops:

Wenn du in Gegenden verkehrst, wo der Dialekt etwas "heftiger" ist, ums mal so zu sagen, wird natürlich ein Dialekt, der näher an der Schriftform dran ist, gerne als "Bokmål" oder "Nynorsk" bezeichnet. Was für den Praxisgebrauch natürlich ausreichend präzise ist.

Komischerweise sind der Bergensdialekt und der Oslodialekt beide sehr nahe am Bokmål. Obwohl sie sich so verschieden anhören.
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Re: Dialekte verstehen!?

Beitragvon Joeggi » So, 22. Aug 2004, 16:30

Hei,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mich mit meinem nun wahrlich nicht perfekten Zwei-Semester-VHS-Norwegisch fragte aus welcher Gegend in Norwegen ich den komme, weil ich den Dialekt meines Gegenüber nicht verstanden und dieser sich, wie das für die Norweger typisch zu sein scheint, umgehend dafür entschuldigt hatte.

Er redete dann in Englisch mit norwegischem Akzent weiter, was ich nun wiederum auch nicht so recht verstand. :oops:

Aber irgendwie kamen wir dann doch noch auf eine gemeinsame Sprache: :prost:
Gruß Joeggi

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