Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

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Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon s_johein » Di, 09. Jul 2024, 22:20

Servus miteinander, ich möchte mit meiner Freundin im August nach Norge.
Kurze Vorstellung:
Ich bin Jonas, 23 Jahre und fahre mit meinem Gespann (A6 4B, Hymer Nova 520) im August für etwa 4 Wochen hoch. Zuerst geht es über Schweden und den Inarisee ans Nordkapp, dann über Senja-Andenes, Lofoten, Bodø, Fv17 wieder gen Süden. Ich möchte noch nach Bergen, dann wieder über die Brücke heim ins Allgäu.
Auf der Karte habe ich eine Interessante Straße endeckt, den Aujorsvegen.
Im Internet steht geschrieben, dass man diesen nicht mit Gespann fahren sollte, aber nicht dass es nicht geht.
Ist einer von euch diese Straße schon mal mit WoWa oder Womo gefahren und kann was dazu berichten?
Ich bin der Meinung dass ich Anhänger fahren im Griff habe, und habe vor wenig Angst. Ich würde mich freuen, wenn jemand was zu dem Pass sagen kann.

Liebe Grüße an alle, Jonas
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon gundhar » Di, 09. Jul 2024, 23:27

Mein Vorschlag:
Geh irgendwo im Drivatal auf einen Campingplatz, z.B. in Gröa und mach einen Tagesausflug über den Aursjövägen.
Das ist immer noch genug Abenteuer, besonders bei Regen.
Ich bin ihn bisher nur ohne Wowa gefahren. Prinzipiell ist es aber wohl möglich.
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon jonn68 » Mi, 10. Jul 2024, 6:49

Es gibt auf YT einige Videos wo fast der komplette Streckenverlauf mitgefilmt wurde, vielleicht kannst du Dir einen Eindruck machen, ob du das mit Gespann fahren willst.
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon Karsten » Mi, 10. Jul 2024, 9:16

jonn68 hat geschrieben:Es gibt auf YT einige Videos wo fast der komplette Streckenverlauf mitgefilmt wurde, vielleicht kannst du Dir einen Eindruck machen, ob du das mit Gespann fahren willst.

Jepp, u.a. hier:
:arrow: https://youtu.be/mm4ESxkMZyI?si=P4DRGdbZZn6T8Aum&t=288

Ab dem verlinkten Zeitpunkt siehst du die Durchfahrt durch einen schmalen, komplett unbeleuchteten und einspurigen Tunnel.
Wenn du dir das Rangieren in totaler Dunkelheit rückwärts aufgrund von Gegenverkehr zurück aus dem Tunnel mit deinem Gespann zutraust, kein Problem.

Viel Spaß!

P.S.: Ich habe die Bezeichnung der Straße im Titel dieses Themas mal korrigiert, damit es ggfs. auch zu finden ist, wenn man mit den richtigen Suchbegriffen sucht. :wink:
Bild

Ruut-wieß kritt mer ahnjeboore, en die Weech erinnjelaat,
wer en dä Südkurv opjewaaße, dä blieht ruut-wieß bess en et Jraav.
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon Julindi » Mi, 10. Jul 2024, 10:00

Hi Jonas,
das ist ein echt schöner Weg - ich würde das mit Gespann jedoch nicht machen - der Weg ist zu 90% einspurig und es kommt Gegenverkehr, heißt, du musst rückwärts fahren, um auszuweichen... stellenweise auf der einen Seite die Felswand und auf der anderen der Abgrund mit nicht sehr vertrauenserweckenden Leitplanken :lol: ... und dann eben noch der von Karsten erwähnte Tunnel 8)

Viel Spaß im Urlaub
Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon s_johein » Mi, 10. Jul 2024, 13:16

Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten.
Auf dem Video schaut die Straße echt Mega aus. Ich denke, ich mach das spontan je nach Wetterlage und Uhrzeit.
Vor ein wenig zurücksetzen hab ich keine Angst- im Tunnel hätt ich die Hoffnung, dass dann der genannte Gegenverkehr Platz macht. Notfalls kann immer noch Schatzilein aussteigen und schauen :D :D
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon Bjørn » Mi, 10. Jul 2024, 14:38

s_johein hat geschrieben:Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten.
Auf dem Video schaut die Straße echt Mega aus. Ich denke, ich mach das spontan je nach Wetterlage und Uhrzeit.
Vor ein wenig zurücksetzen hab ich keine Angst- im Tunnel hätt ich die Hoffnung, dass dann der genannte Gegenverkehr Platz macht. Notfalls kann immer noch Schatzilein aussteigen und schauen :D :D


Dazu fällt mir echt nix mehr ein
Vennlig hilsenBild
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon jonn68 » Mi, 10. Jul 2024, 15:04

Wenn du die Strecke mit dem WoWa gefahren bist, würden uns deine Erfahrungen interessieren, die einen fahren sie mit dem Unimog und die anderen mit dem WoWa, spannend.
Unten zu Beginn der Strasse ist doch ein Parkplatz, stelle den Wohnwagen dorthin und fahre die Strasse ganz einfach und entspannt mit deinem Zugfahrzeug, ich glaube dann kannst du die Strasse auch wirklich geniesen.
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon Steffen15 » Do, 11. Jul 2024, 23:59

Wir sind den mit dem Womo (7.5 m) gefahren, das geht auf jeden Fall und die Straße ist ja eigentlich für die Baufahrzeuge der Stauseen errichtet wurden.
Die Norweger ziehen natürlich auch ihre Boote auf Anhängern über diese Straße, die sind nicht kürzer als ein Wowa. Man sollte sein Gefährt bzw. Zug natürlich fahrerisch beherrschen... Ich würde mit dem WoWa nicht fahren, aber ich habe das auch nie geübt.
Letzte Norwegenreise https://lofotenreise.jimdo.com
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon Norbert Kloss » Fr, 12. Jul 2024, 16:58

Steffen15 hat geschrieben:... Ich würde mit dem WoWa nicht fahren, ...


Mal abgesehen davon, dass du deinem Wohnwagen und dem darin befindlichem Inventar wohl keinen Gefallen tun wirst. Ich denke, dass nichts im Wohnwagen, es sei denn es ist fest verstaut, an seinem Platz bleiben wird. Die Straße ist überwiegend geschottert mit tiefen Spurrinnen und gerne auch mal "Wellblech". Der Wohnwagen wird leiden und besonders bei nasser Straße auch nicht sauber von dieser Straße zurück kommen. Magst du wirklich den Steinschlag in der Front deines Wohnwagen riskieren? Nur um die Straße einmal gefahren zu sein wäre mir mein Wohnwagen dazu zu wertvoll, es gibt ja unter den Antworten schon Vorschläge, wie du die Reise über den Aursjøvegen viel entspannter, vielleicht auch für Schatzilein, gestalten kannst.
Grüße aus Wickede
Norbert
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon Norbert Kloss » Fr, 12. Jul 2024, 17:06

s_johein hat geschrieben:... Vor ein wenig zurücksetzen hab ich keine Angst ...


Ach, da fällt mir ein, vielleicht wird es auch ein bisschen mehr als ein wenig. Ich selbst durfte, allerdings ganz woanders in Norwegen, schon einmal etwa 400 Meter mit Wohnwagen zurücksetzen. Ist auch nicht alltäglich und ich verwette meinen A.... darauf, dass du so weit noch nicht in einem zurückgesetzt hast. Ist jedenfalls kein Spaß und bedarf wirklich der Erfahrung, die du ganz offensichtlich herausfordern willst.
Noch einmal Grüße
Norbert
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon gundhar » Fr, 12. Jul 2024, 18:26

400m zurücksetzen ist erstmal kein Problem, wenn mans kann.
EinProblem ist es dann wenn man mangels Licht den Wohwwagen beim zurücksetzen nicht sieht und nicht auf seitliches Ausbrechen reagieren kann. Dann muss man alle pasr Meter wieder vorwärts geradeziehen.

Diejenigen hier die den Weg kennen raten davon ab mit dem Wohnwagen zu fahren

Ansonsten hat Peer seinen Trecker einsatzbereit, wäre nicht der erste den er rauszieht. ( und bringt gutes Geld!)
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon Norbert Kloss » Fr, 12. Jul 2024, 18:33

@gundhar
Wenn man es kann!
Ich bin Gliederzug gefahren, ich bilde mir ein, mit allen Fahrzeugen rangieren zu können, im Tunnel mit wenig Platz zum ausschwenken, dann noch in der Kurve und ohne Licht, das würde mich bestimmt an meine Grenzen bringen. Ich bin da voll bei dir und rate daher davon ab, mit dem Wohnwagen den Aursjøvegen zu fahren.
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon Anette » Sa, 13. Jul 2024, 7:15

Beantworte dir doch einfach die Fragen:
Aus welchem Grund fährst du da lang? Weil die Strecke eine persönliche Herausforderung ist? Dann mach es.
Weil die Gegend so schön ist? Dann koppel ab und fahr ohne.
Und, ganz wichtig: Was meint dein "Schatzilein"?

Ich gehöre selber zu den Schotterpistenliebhaberinnen und weiß aus Erfahrung, daß sich auch Beifahrer bei engen Straßen mehr auf die Straße als auf die Natur konzentrieren.

Und, wenn du doch feststeckst: Sie werden dich hassen! :mrgreen:
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Re: Aursjøvegen mit dem Wohnwagen

Beitragvon jonn68 » Di, 16. Jul 2024, 8:14

Anette hat geschrieben:Beantworte dir doch einfach die Fragen:
Aus welchem Grund fährst du da lang? Weil die Strecke eine persönliche Herausforderung ist? Dann mach es.
Weil die Gegend so schön ist? Dann koppel ab und fahr ohne.
Und, ganz wichtig: Was meint dein "Schatzilein"?

Ich gehöre selber zu den Schotterpistenliebhaberinnen und weiß aus Erfahrung, daß sich auch Beifahrer bei engen Straßen mehr auf die Straße als auf die Natur konzentrieren.

Und, wenn du doch feststeckst: Sie werden dich hassen! :mrgreen:


Ich denke deine Worte enthalten sehr viel Wahrheit, warum macht man so eine Tour?
Ich sehe immer mehr Berichte in den verschiedenen soziale Medien, die Reise nach Norwegen ist nicht mehr der schönen Natur gewidmet, die Schönheit und die Ruhe zu geniessen. Sondern es zählt der Eventcharakter, Bucketliste abgearbeitet. Kann man alles so machen, kein Problem.

Von mir auch nochmals der Tip, abkoppeln und die Strasse geniessen, an den schönen Punkten halten, tolle Fotos machen, vielleicht ein kleines Picknick machen, das kannst du an vielen Stellen nur ohne Wohnwagen.
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