Moin Moin
Erstmal kann ich dir unseren Reisebericht empfehlen.
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http://forum.norwegen-freunde.com/viewtopic.php?t=7601&highlight=&theme=3
Tja. Was brauchst du. Am wichtigstens sind wirklich gute Winterreifen. Ich habe mir für den
G extra die finnischen Nokians kommen lassen. Lag aber auch daran, da die Größe von 265/65 R17
nicht unbedingt eine Größe ist, die ich als vorrätig in einer skandinavischen Werkstatt erwarte.
Alternativ dazu kannst du dir auch deine Reifen in den skandinavischen Ländern in der Werkstatt
einlagern lassen und solange dort Winterreifen mit Spikes mieten. Dazu musst du dann
allerdings quasi eine Rundreise planen und deine Reifen hinterher wieder in der gleichen
Werkstatt tauschen.
Ansonsten kann man seinem Auto noch mit einer Standheizung oder wie in Skandinavien
üblich mit einem Defa-Warmup (ist ein Tauschsieder im Motorblock mit 230V Anschluß)
etwas gutes tun. An jeder möglichen und unmöglichen Stelle gibt es dafür Säulen wo du
dich dann mit dem Stromkabel dranhängen kannst. Ich habe meinen Warmup auch gleich
mit einem Batterieladegerät ebenfalls von Defa gekoppelt und so ist das Auto morgens
immer gleich richtig fit.
Wie sehen die Verhätlnisse aus? Das Leben muß auch in Norwegen oder Schweden im
Winter funktionieren. Deshalb klappt dort auch der Winterdienst. Wir hatten letztes Jahr
allerdings auch ein bischen Glück mit dem Wetter und sind in keinen Schneesturm
geraten. So ein Sturm kann schon zu einem Zwangsaufenthalt sorgen, bis die betroffene
Strasse dann wieder geräumt ist. An besonders gefährdeten Stellen ist dann sowieso
Kolonnenfahren angesagt. D.h. es gibt zwei Sammelpunkte zwischen den dann ein oder
zwei Schneepflüge hin und her pendeln. Die Autofahrer werden dort dann eingesammelt
und fahren in einer Kolonne mit Sichtabstand hinter dem Schneepflug her. Man muß also
Zeit einkalkulieren bis der nächste Turnus dann ansteht. Hier kann es durch aus um ein
paar Stunden gehen.
LKWs auf der Strasse sollte man mit Respekt begenen, da sie doch recht rücksichtslos fahren
können. Ich hab es immer so gehalten, daß ich mich bis kurz vorher so weit links auf meiner
Spur wie möglich gehalten hab. Erst kurz vor der Begegnung bin ich dann nach rechts
gezogen und wir sind aneinander vorbei. Dieses Verhalten hat den Vorteil, daß der LKW-Fahrer
nicht gleich von vorneherein die Strassenbreite ausnutzen kann und die Gefahr besteht in
den Straßengraben gedrängt zu werden. Im Gegensatz zu Deutschland kann man nicht
darauf vertrauen, daß der Straßenrand eben an den Asphalt angepasst ist. Hier kann durchaus
eine richtige Kannte exisitieren. Da kommt man dann nicht so einfach wieder raus.
Ich hoffe das hilft erstmal für die weiteren Überlegungen.
Gruß
Christian