Gute Sache

Fortbewegung per Auto, Fahrrad, Motorrad, Bus/Bahn, Fähren, Flugzeug sowie Routenplanungen

Gute Sache

Beitragvon fjellnorge » Di, 11. Mär 2008, 8:28

...meine ich und da lacht doch unser norwegisches Herz:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 06,00.html

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Re: Gute Sache

Beitragvon Christoph » Di, 11. Mär 2008, 8:46

Das hört sich ja richtig interessant an..., ich wußte gar nicht, daß in N soetwas Innovatives produziert wird. Danke für den link!

Grüßlis aus dem Norden, wo schon die Sonne vom Himmel "brennt"...
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"Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land am Polarkreis (Helgeland)."

frei interpretiert (erweitert) nach einem Zitat von Dr. Ludwig Ganghofer
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Re: Gute Sache

Beitragvon EL PRESIDENTE » Di, 11. Mär 2008, 12:58

Na super, wieder so ein Schwachsinnsversuch, mit unausgereiften und total verkehrsunsicheren Tupperdosen den Markt der angeblich umweltfreundlichen Autos zu erobern.

Der Strom aus der Steckdose schädigt wohl nicht die Umwelt, was? Und auch die riesigen, nachher zu entsorgenden Batterien runden das ganze ab. Mal abgesehen davon kommt man doch mit sowas kein 300km weit. Und dann muss man wieder nach Hause, weil es fast nirgends Steckdosen gibt. Tja und wehe man wird mal von einer 2Tonnen-Limosine erwischt.

Tut mir leid, aber das ist doch alles Mist. Die Menschheit muss sich damit abfinden, dass ein geräumiges und verkehrssichereres Auto IMMER ein Umweltsünder sein wird, völlig egal, ob dadurch 100 oder 300 g/km CO² entstehen. 0 g geht nunmal nicht, auch nicht bei reinen Elektro-Autos. Wer die Umwelt so wenig wie möglich belasten will, sollte sich einen sparsamen Benziner oder Hybrid kaufen und nicht so oft sinnlose Strecken fahren. Das ist der beste Kompromiss, den man machen kann.
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Re: Gute Sache

Beitragvon fjellnorge » Di, 11. Mär 2008, 14:12

Christoph hat geschrieben:Das hört sich ja richtig interessant an..., ich wußte gar nicht, daß in N soetwas Innovatives produziert wird. Danke für den link!

Grüßlis aus dem Norden, wo schon die Sonne vom Himmel "brennt"...
Christoph


Und Norge hat das auch bitternötig, produzierendes Gewerbe abseits fossiler Brennstoffe aufzubauen.

El Presidente: Soweit Strom aus Wasserkraft und erneuerbaren Energien produziert wird, ist er doch eine gute Alternative zu den bisherigen Antriebsformen. Und auch die Akkus sind sehr leistungsfähig etc. geworden. Warum den Anfang der oder einer Entwicklung so verteufeln!?

Was wurde bspw. alles bei der Einführung prophezeit: Siehe Flugzeug, Dampflokomotive...

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Re: Gute Sache

Beitragvon waldfee » Di, 11. Mär 2008, 16:41

EL PRESIDENTE hat geschrieben:Tut mir leid, aber das ist doch alles Mist. Die Menschheit muss sich damit abfinden, dass ein geräumiges und verkehrssichereres Auto IMMER ein Umweltsünder sein wird, völlig egal, ob dadurch 100 oder 300 g/km CO² entstehen. 0 g geht nunmal nicht, auch nicht bei reinen Elektro-Autos. Wer die Umwelt so wenig wie möglich belasten will, sollte sich einen sparsamen Benziner oder Hybrid kaufen und nicht so oft sinnlose Strecken fahren. Das ist der beste Kompromiss, den man machen kann.


Vielleicht fahren die Autos mal irgendwann mit Wasserstoff und Wasserdampf kommt hinten raus.
Wenn ich nochmal auf die Welt komme, dann hoffentlich als Norweger.
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Re: Gute Sache

Beitragvon Chris665 » Di, 11. Mär 2008, 17:59

Es gibt sowieso keine andere Lösung, denn das Erdöl wird bald alle sein. Und schon lange bevor es endgültig alle ist, wird es wahnwitzig teuer und blutig umkämpft sein. Biomasse (=Nahrung) kann man nicht in dem erforderlichen Umfang zu Kraftstoff machen. Es geht also gar kein Weg daran vorbei, mit aller Kraft in Elektroantriebe zu investieren, entweder mit Batterien oder mit An-Bord-Stromerzeugung durch Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff betrieben werden, wobei der ja auch wiederum mit Strom erzeugt wird. Jedes Dach und jede Fassade wird mit bald effektiveren und billigeren Solarzellen Strom erzeugen.
Gruß, Chris
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Re: Gute Sache

Beitragvon EL PRESIDENTE » Di, 11. Mär 2008, 20:08

waldfee hat geschrieben:Vielleicht fahren die Autos mal irgendwann mit Wasserstoff und Wasserdampf kommt hinten raus.


Klar produziert das Auto selbst null Emmission, da reines Wasser aus dem Auspuff kommt. Klingt ja auch erst mal toll. Die Sache hat nur einen entscheidenden Haken.

Wasserstoff erhält man, in dem man ihn vom Sauerstoff der Wassermoleküle trennt. Das ist ein sehr aufwendiger Vorgang, bei dem viel Energie verballert wird. Wasserstoff-Autos sind daher ein reiner Industrie-Gag. Noch schlimmer eigentlich. Die Industrie will ja selbst größtenteils nichts damit zu tun haben. Nur BMW baut momentan den 7er mit Wasserstoffantrieb. Und es gibt doch momentan lediglich 2 oder 3 Tankstellen in ganz Deutschland für Wasserstoff. Das schränkt die Tankmöglichkeiten doch ein klein wenig ein...

@fjellnorge: OK ein Teilpunkt geht an Dich. In Norwegen gibt es ausreichend Wasserkraft zur Stromerzeugung, da hast Du natürlich schon recht. Ich hab sogar mal ein Parkhaus mit Stromanschluss für E-Autos gesehen, müsste Kristiansand gewesen sein. Aber klein und unsicher ist das Auto wie gesagt dennoch.

Die sollen erst mal ein Auto in Golf-Größe bauen mit normaler Kofferraumgröße, allem möglichen Standard-Schnickschnack wie Heizung, Klima- und Stereoanlage, Navi und und einer Reichweite von 350-400km bei 130km/h auf der Bahn. Dann bin ich immerhin schon mal von der technischen Seite beeindruckt :D Die Absatzzahlen solcher Autos zeigen ja, dass momentan keiner sowas haben will... E-Autos dürfen einfach keine oder nur wenige Nachteile gegenüber normalen Autos haben bei gleichzeitig gleichen Preisen. Auch das "tanken" dauert einfach viel zu lange. Lediglich Smart-Käufer, die mit einem unsicheren Kleinstwagen in der Stadt rumeiern wollen, könnte man momentan mit sowas locken.
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Re: Gute Sache

Beitragvon EL PRESIDENTE » Di, 11. Mär 2008, 20:10

waldfee hat geschrieben:Vielleicht fahren die Autos mal irgendwann mit Wasserstoff und Wasserdampf kommt hinten raus.


Klar produziert das Auto selbst null Emmission, da reines Wasser aus dem Auspuff kommt. Klingt ja auch erst mal toll. Die Sache hat nur einen entscheidenden Haken. Wasserstoff erhält man, in dem man ihn vom Sauerstoff der Wassermoleküle trennt. Das ist ein sehr aufwendiger Vorgang, bei dem viel Energie verballert wird. Wasserstoff-Autos sind daher ein reiner Industrie-Gag. Noch schlimmer eigentlich. Die Industrie will ja selbst größtenteils nichts damit zu tun haben. Nur BMW baut momentan den 7er mit Wasserstoffantrieb. Und es gibt doch momentan lediglich 2 oder 3 Tankstellen in ganz Deutschland für Wasserstoff. Das schränkt die Tankmöglichkeiten doch ein klein wenig ein...



fjellnorge hat geschrieben:El Presidente: Soweit Strom aus Wasserkraft und erneuerbaren Energien produziert wird, ist er doch eine gute Alternative zu den bisherigen Antriebsformen.


OK ein Teilpunkt geht an Dich. In Norwegen gibt es ausreichend Wasserkraft zur Stromerzeugung, da hast Du natürlich schon recht. Ich hab sogar mal ein Parkhaus mit Stromanschluss für E-Autos gesehen, müsste Kristiansand gewesen sein. Aber klein und unsicher ist das Auto wie gesagt dennoch.

Die sollen erst mal ein Auto in Golf-Größe bauen mit normaler Kofferraumgröße, allem möglichen Standard-Schnickschnack wie Heizung, Klima- und Stereoanlage, Navi und und einer Reichweite von 350-400km bei 130km/h auf der Bahn. Dann bin ich immerhin schon mal von der technischen Seite beeindruckt :D Die Absatzzahlen solcher Autos zeigen ja, dass momentan keiner sowas haben will... E-Autos dürfen einfach keine oder nur wenige Nachteile gegenüber normalen Autos haben und auch nicht mehr kosten. Auch das "tanken" dauert einfach viel zu lange. Lediglich Smart-Käufer, die mit einem unsicheren Kleinstwagen in der Stadt rumeiern wollen, könnte man momentan mit sowas locken.
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Re: Gute Sache

Beitragvon bayer » Di, 11. Mär 2008, 20:39

Hallo
Hier in Ålesund sehe ich einige von den kleinen Flitzern fahren,
und es størt keinen.
ElPresidente : 130 km/h ? Sind in Norge nicht angebracht.
Also hat es die richtige Geschwindigkeit.

Gruss Klaus
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Re: Gute Sache

Beitragvon EL PRESIDENTE » Di, 11. Mär 2008, 23:18

Ja ok, in Norwegen gibt es meinetwegen keine Autobahnen. Aber ansonsten kann man fast in ganz Europa mit 130km/h fahren. Und die wollen die Dinger doch auch exportieren :roll:
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Re: Gute Sache

Beitragvon Linda » Mi, 12. Mär 2008, 15:04

Smart gibts ja jetzt auch mit Elekroantrieb, ist sogar sparsamer wie ein Benziner laut Fith Gear (britische Auto Sendung)

Also wirds nicht ganz so einfach für Think.

Aber in .no scheint ja welche damit zu fahren, in Sandvika Einkaufszentrum gibts Parkplätze mit Stromanschluss für Stromautos.
Grüsse,
Linda
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Re: Gute Sache

Beitragvon waldfee » Mi, 02. Jul 2008, 22:27

EL PRESIDENTE hat geschrieben:
Klar produziert das Auto selbst null Emmission, da reines Wasser aus dem Auspuff kommt. Klingt ja auch erst mal toll. Die Sache hat nur einen entscheidenden Haken. Wasserstoff erhält man, in dem man ihn vom Sauerstoff der Wassermoleküle trennt. Das ist ein sehr aufwendiger Vorgang, bei dem viel Energie verballert wird. Wasserstoff-Autos sind daher ein reiner Industrie-Gag. Noch schlimmer eigentlich. Die Industrie will ja selbst größtenteils nichts damit zu tun haben. Nur BMW baut momentan den 7er mit Wasserstoffantrieb. Und es gibt doch momentan lediglich 2 oder 3 Tankstellen in ganz Deutschland für Wasserstoff. Das schränkt die Tankmöglichkeiten doch ein klein wenig ein...




Es gibt doch diese Autoscooter. Wenn man so ein Auto von so 'nem Autoscooter auf die Straße stellt und damit rumfährt, hat man doch auch keine Emmisssion. Das wäre doch auch mal 'ne gute Idee.
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Re: Gute Sache

Beitragvon fcelch » Do, 03. Jul 2008, 8:25

waldfee hat geschrieben:
EL PRESIDENTE hat geschrieben:
Klar produziert das Auto selbst null Emmission, da reines Wasser aus dem Auspuff kommt. Klingt ja auch erst mal toll. Die Sache hat nur einen entscheidenden Haken. Wasserstoff erhält man, in dem man ihn vom Sauerstoff der Wassermoleküle trennt. Das ist ein sehr aufwendiger Vorgang, bei dem viel Energie verballert wird. Wasserstoff-Autos sind daher ein reiner Industrie-Gag. Noch schlimmer eigentlich. Die Industrie will ja selbst größtenteils nichts damit zu tun haben. Nur BMW baut momentan den 7er mit Wasserstoffantrieb. Und es gibt doch momentan lediglich 2 oder 3 Tankstellen in ganz Deutschland für Wasserstoff. Das schränkt die Tankmöglichkeiten doch ein klein wenig ein...




Es gibt doch diese Autoscooter. Wenn man so ein Auto von so 'nem Autoscooter auf die Straße stellt und damit rumfährt, hat man doch auch keine Emmisssion. Das wäre doch auch mal 'ne gute Idee.



Ja prima :super: , völlig umweltschonend, man braucht nur die bunten Plastichips von der Kirmes in ausreichender Menge umweltschonend herzustellen. Die schmeisst man in den Schlitz und das Ding fährt ohne weitere Energie (die kommt aus den Chip :idea: ) bis zum Ziel aller Träume (Nordkap?).

Du solltest schnell Patent anmelden. Der Nobel-Preis ist dir heut schon sicher!!!!
Pass nur auf das die Kirmesbudden-Gewerkschaft nicht Protest wegen Schädigung des Geschäfts anmeldet.

Ich falle um .... :kopfmauer: ....ein Brüller!
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Re: Gute Sache

Beitragvon tropenfisch » Do, 03. Jul 2008, 12:36

fjellnorge hat geschrieben:Und auch die Akkus sind sehr leistungsfähig etc. geworden. Warum den Anfang der oder einer Entwicklung so verteufeln!?

Naja, mag ja sein daß die Akkus leistungsfähig geworden sind - das ist aber leider nur der positive Aspekt der Geschichte.
Für Hochleistungsakkus braucht man u.a. einen Rohstoff namens "Seltene Erden" und der ist überaus knapp. Wenn nun über kurz oder lang ein Großteil des Verkehrs auf Strom umsteigt und Hochleistungsakkus braucht, dann dürften die Ressourcen der für die Produktion notwendigen Rohstoffe binnen weniger Jahre aufgebraucht sein. Schon jetzt gibt es massive Lieferprobleme, weil das Hauptförderland China Anfang 2008 den Export von "Seltenen Erden" verboten hat.

Also von der Angebotsseite her ist das langfristig alles Kiki-Kram ... :(

Im Grunde genommen sieht man es an solch einer Meldung:
http://www.ftd.de/unternehmen/autoindus ... 81310.html

Wenn sich ein Big Player im Automobilgeschäft vom batteriebetriebenen Elektroauto verabschiedet, dann sollte das ein unmissverständliches Signal sein.

I.w.S. brauchen wir uns nichts vorzumachen: Das Mobilitätszeitalter hat seinen Hochpunkt wahrscheinlich gesehen, ultralangfristig (also auf Sicht der nächsten 30 bis 50 Jahre) wird es zum Zusammenbruch der Globalisierung kommen, die ja einzig und allein auf günstig zu betreibenden Lieferketten/ Transportmöglichkeiten aufbaut. Die steigenden Ölpreise sind nur der erste Dolchstoss.
.
"Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition."
(J.N. Nestroy) http://www.youtube.com/watch?v=O4vbdusj7Pk
.
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Re: Gute Sache

Beitragvon fjellnorge » Do, 03. Jul 2008, 13:00

Denke, das ist allzu pessimistisch. Klar ist, dass sich in Sachen Energiebereitstellung für Antriebe aller Art etwas Grundlegendes tun muss. Alle anderen in diesem Zusammenhang diskutierten und teilweise eingeführten Alternativen zum ölbasierten Antrieb verzögern nur das Ende des Ölzeitalters: Insgesamt gesehen bieten sie keinen Ersatz. Das ist klar.

Wasserstoff bildet da schon etwas gänzlich Neues, wenn dessen Primärenergiebedarf (für Herstellung von Wasserstoff) und daraus resultierende schädliche Emission abgedeckt ist...

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