g-star79 hat geschrieben:Soviel Gepäck wie du mit hattest möchte ich auch nicht unbedingt mitnehmen,
es sollten nur 2 Gepäcktaschen hinten drauf, das kleine Zelt und dazu ein 15l Deuter Rucksack.
Hallo Karsten,
packst du den Rucksack hinten auf den Gepäckträger oder hast du vor, den Rucksack auf dem Rücken zu tragen. In beiden Fällen, besonders aber mit dem Rucksack auf dem Rücken wird meiner Meinung nach das Fahrverhalten sehr ungünstig beeinflusst. Die erste Tour habe ich auch mit dem ganzen Gepäck hinten absolviert. So möchte ich heute auf gar keinen Fall mehr fahren. Vielleicht überdenkst du dir die Sache mit dem Gepäck vorne nochmals, schließlich möchtest du doch bestimmt auch noch Proviant in gewissen Mengen mitnehmen? Entscheidende Frage wäre ob du mit Feder- oder Starrgabel fährst, da gibt es dann jeweils passende Träger. Das muß ja am Anfang nicht gleich ein Tubus sein, einfachere Modelle tun das auch erst mal. Günstige Packtaschen gibt es bei
Globetrotter. Auf einen extra Rucksack verzichte ich auf meinen Touren. Für Tageswanderungen kommt das
Tragesystem von Ortlieb zum Einsatz. Da kann ich dann mit wenigen Handgriffen innerhalb von ein paar Sekunden aus einer Fahrradtasche einen akzeptablen Rucksack machen, welcher sogar noch wasserdicht ist.
Da du was von einem Hardtail geschrieben hast, gehe ich mal davon aus, daß du hinten einen richtigen Gepäckträger montiert hast und nicht so ein Murksbehelf für die Sattelstütze.
Zu den Temperaturen im Fjell kann ich nur sagen, dass bei mir Ende Juni, Anfang Juli die Temperaturen oft auch tagsüber tief im einstelligen Bereich waren. Bei der Abfahrt vom Immingfjell war ich über meine Winterhandschuhe! froh. Mein Schlafsack ist zwar schon ziemlich alt und wird wohl in Kürze durch was neues ersetzt werden müssen

, hat aber einen Komfortbereich von bis zu -5°C. Auch zum Thema Schlafsäcke wirst du im Radreise-Forum unter "Ausrüstung unterwegs" fündig werden.
Mein Gepäck sieht auf den Fotos nach mehr aus als es in Wiklichkeit war. Bei mir war vorne links die Wechselbekleidung (hatte jeweils 2x komplett Sommer und Wintersachen dabei, um im Falle wenn ich mal nass werde wechseln zu können) vorne rechts Schlafsack und Isomatte, hinten rechts Zelt und Regenbekleidung, hinten links Ersatzfaltmantel, Ersatzschläuche, Esatzschuhe, Werkzeug und sonstiger Kleinkram wie z.B. Ladegeräte für Fotoapparat und Handy, Ersatzbatterien usw.. Im Koffer haben sich ausschließlich meine Lebensmittel, der Kocher und Gaskartusche befunden. Im Sack ganz oben waren schließlich 2 bis 3 Getränkeflaschen a 1,5 Liter sowie ein Leichtbauhocker. Die Sachen in diesem Sack hätte ich auch noch locker in dem Koffer untergebracht, aber seit mir mal eine Flasche mit Apfelsaftschorle ausgelaufen ist, kommen die Getränke extra. Der Koffer ist nämlich wirklich dicht

. Außerdem war mir wichtig überall Staureserven zu haben, damit ich auch noch einen Einkauf gut unterbringe und beim Zusammenpacken nicht so genau sein muss.
@gs47: Es ist schon gut möglich, daß wir uns irgendwo begegnet sind. Es waren aber auch noch viele andere Radfahrer in Norwegen unterwegs.
Nachtrag:
g-star79 hat geschrieben:In meiner Karte ist ein Fuß-Wanderweg und ein Eisenbahntunnel von Myrdal nach Upsete eingezeichnet, vielleicht kann auch mit der Eisenbahn gefahren werden!? Das MTB muß auf dem Fuß-Wanderweg eventuell geschoben werden, zum Glück sind es max. 8-10km laut Maßstab Karte.
Ich habe mir für meine Tour im vergangenen Jahr
diesen Reiseführer besorgt. Da steht drin, daß man zwischen Myrdal und Upsete den Zug benutzen soll. Wahrscheinlich handelt es sich beim Wanderweg um einen Singletrail, der mit Gepäck grenzwertig bis unmöglich zu bewältigen ist. Vielleicht ist dann noch
dieser Reiseführer was für dich? Die Reiseführer sind zwar sehr teuer, waren mir aber eine sehr große Hilfe. Ich besitze neben dem Rallarvegen auch das Exemplar für das Setesdal. Ich habe mir die Arbeit gemacht und nach dem Kartenmaterial der Führer einen Track für mein GPS Gerät gezeichnet.