Fjordnorwegen – Reiseplanung

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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Steffen15 » Di, 08. Jan 2019, 22:11

Ich würde noch mal den Vorschlag von Gudrun55 hochholen, lieber über Rostock oder Sassnitz die kurze Fähre Richtung Dänemark oder nach Trelleborg zu nehmen. Wir haben von Dresden aus einmal die Variante über Hirtshals ausprobiert (im August - Touristenhochsaison und immer Staus um Hamburg und Berlin). Danach haben wir immer die kurze ANfahrt nach Swinemünde genommen (ca. 5h am Abend gut zu fahren), um dort über Nacht nach Trelleborg zu fahren. Man hat dann noch einen Tag durch Schweden, aber dort ist die Autobahn viel angenehmer und stressfreier zu fahren und man kann jederzeit für eine Pause Richtung Ostsee abbiegen.
Die TTLine bietet auch noch 15% extra Rabatt mit einem passenden Aktionscode 647101.
Die Karte braucht man dazu gar nicht.

Es kommt natürlich drauf an, von wo genau gestartet wird.
Letzte Norwegenreise https://lofotenreise.jimdo.com
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon gudrun55 » Mi, 09. Jan 2019, 14:13

Steffen15 hat geschrieben:Ich würde noch mal den Vorschlag von Gudrun55 hochholen, lieber über Sassnitz die kurze Fähre Richtung Dänemark oder nach Trelleborg zu nehmen.

Kleine Korrektur: Der Vorschlag ist nicht von mir, sondern der anderen Gudrun :D

Wir wohnen in NRW (linksrheinisch) und deshalb ist die Anreise über Schweden - egal jetzt ob über Trelleborg, Malmö, Varberg, Göteborg...- für uns nur interessant, wenn es nach Ost-, Mittel- oder Nordnorwegen geht.

Für Südnorwegen und Fjordland ist für uns die Anreise über Dänemark die Strecke der Wahl, von Hirtshals entweder nach Kristiansand oder Langesund/Larvik. Dasselbe gilt klar auch für die Rückreise :wink:

Bis Hirtshals sind es 940 km, die wir natürlich nicht in einem durchfahren, denn mit Wohnwagengespann kann man eh nicht so brettern :D und der Hund braucht auch Auslauf. Der erste Stop ist von uns aus hinter Hamburg, denn dann haben wir das schlimmste hinter uns.

Klar zieht sich die Strecke durch Schleswig-Holstein und Dänemark, aber es ist gut und zügig zu fahren, was für uns aus dem Stauland Nr.1 schon Urlaub bedeutet.

2018 haben wir die Fähre Fredrikshavn - Oslo genommen, was wir (ohne unseren Hund) auch durchaus wieder in Erwägung ziehen würden, war preiswert und angenehm.

Ok, wenn ihr klar seid, wie ihr die Tour fahren wollt, kann man ja nochmal über Details reden.

weiter viel Spaß beim Planen und liebe Grüße! gudrun55
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Kumulus » Mi, 09. Jan 2019, 14:37

gudrun55 hat geschrieben:Klar zieht sich die Strecke durch Schleswig-Holstein



Was soll das denn heißen ??? :D :D :D

Vom Hamburger Elbtunnel bis zur Dänischen Grenze in Ellund sind es rund 160 km. Und seit Mitte Dezember ist der dreispurige Ausbau von Hamburg bis zum Bordesholmer Dreieck abgeschlossen. Vier Jahre hat der Ausbau gedauert. Und rund 600 Millionen hat's gekostet. Aber jetzt fließt der Verkehr.

Ein letzter kleiner Abschnitt von drei Kilometern fehlt allerdings noch bei Neumünster. Er soll im ersten Quartal diesen Jahres fertig werden.

Also: Gute Fahrt !!
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Neuling86 » Mi, 09. Jan 2019, 15:31

@Gudrun:
Preikestolen und Bergen würde man natürlich nicht zusammen machen, sondern aller höchstens zwischen Bergen und Hardangerfjord übernachten oder einfach jeweils in an beiden Orten.

Visitnorway.de? Danke für den Tipp. Schaue ich mir später an.

In der Regel wird man vermutlich die Hütten nicht kurzfristig einfach so stornieren können oder? Muss ich mich mal kundig machen, wo das evtl. geht.

Eigentlich steht die Route mittlerweile recht genau. Sie entspricht der Route, die ich am Anfang erläutert habe, nur eben doch von Süden nach Norden.
Nur wo genau in den genannten Regionen wir übernachten richtet sich in erster Linie danach, welche Unterkünfte z.B. hier im Forum oder in meiner Internetrecherche empfohlen werden. Ich schaue hierzu auch nachher mal auf z.B. visitnorway.no

@fcelch:
Ich sehe gerade…auf die Fähre kann man mit Auto. Das ist ja super. Bisher war ich im Glauben, dass wir hin- und zurückfahren müssten 

@artep:
Ich denke, eine oder zwei Nächte in Oslo können schon sinnvoll nach so einer Anreise sein oder? Zumal Oslo ja auch ganz okay sein soll. Und eine zweite Stadt mit Bergen ist vielleicht auch ganz ok.

@Dixi:
Dann schaue ich mir das nochmal genauer an :-)
@Allgemein:
Meine geplante Rundreise in Norwegen (Start: Kristiansand bis hoch nach Trollstigen bis Oslo) sind bereits 1.600 KM. Wenn es stimmt, dass ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h rechnen muss, würden wir bereits 1.600 / 40 = 40 Stunden (somit fast 3 Stunden pro Tag) fahren. Hinzu kommt ja noch, dass wir innerhalb der einzelnen Regionen viel herumfahren müssen.

Meint ihr nicht, dass ich die Route doch kürzen sollte? Oder betreffen die 40 km/h doch eher nur manche Abschnitte?
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Gudrun » Mi, 09. Jan 2019, 15:52

- Durchschnittsgeschwindigkeit: 60 km/h ohne Stopps.
- Viele Wege führen nach Rom, wenn auch in Norwegen nicht ganz so viele. Für detaillierte Hinweise braucht es eine detaillierte Route. Die fehlt mir.

Grüße Gudrun
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Neuling86 » Mi, 09. Jan 2019, 16:44

Die geplante Route ist:
Ankunft Kristiansand
Direkte Weiterfahrt nach Preikestolen
Nach Hardangerfjord
Nach Bergen
Nach Sognefjorden
Nach Flam
Nach Geiranger
Nach Trollstigen
Nach Oslo – Abreise

Direkte Strecke laut Google Maps 1.650 KM. Aber wie schon gesagt, kommt ja sicherlich noch einiges Hin- und Hergefahre dazu. Aber das ist okay?

Bisher geplante Unterkünfte in:
Preikestolen – 2-3 Nächte
Zwischen Hardangerfjord und Bergen – 4 Nächte
Zwischen Flam oder Sognefjorden – 3 Nächte
Zwischen Trollstigen und Geiranger – 4 Nächte
Oslo – 1 Nacht
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Gudrun » Mi, 09. Jan 2019, 16:51

Kannst Du mal den Link der Route hier einfügen?

Grüße Gudrun
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon fcelch » Mi, 09. Jan 2019, 19:06

Ja, es gibt im Geiranger auch die Autofähre. Die fährt eine gute Stunde pro Strecke zw. Geiranger und Hellesylt. Dann braucht man nicht den Ausflugdampfer, an Bord wird über Lautsprecher erklärt: Wasserfälle, die verlassenen Höfe am Ufer usw. Man sollte sich oben an Deck aufhalten. Bei trüben Wetter sieht man natürlich nicht viel.
Die Fähre kann man online buchen. Das ging bei uns auch noch am gleichen Tag. ICh denke das aber morgens viele mit der Fähre raus wollen, und am späten Nachmittag rein nach Geiranger. dann könnte es also eng werden. Kurz vorher checken!
Kosten lagen für PKW mit 4 Pers. um 100 Euro.

Zur Route: Flexibel bleiben, nicht vorbuchen. Aufs wetter schauen! Ich würde z.B. vielleicht Preikestolen auslassen und ggf. ab Kristiansand die interessante Route direkt nordwärts Richtung Hardanger nehmen (via Evje, Hovden, Röldal).

Amnerkungen:
Preikestolen – 2-3 Nächte
-> nur wenn man rauf will

Zwischen Hardangerfjord und Bergen – 4 Nächte
-> Lofthus oder Utne, evtl besser 2 x 2 Nächte

Zwischen Flam oder Sognefjorden – 3 Nächte
-> Flam ist Sognefjord, oder? Guter Ausgangspunkt ist Balestrand, auch für Ausflug zum Gletscher (Nigardsbreen)

Zwischen Trollstigen und Geiranger – 4 Nächte
-> da ist nicht viel dazwischen, da reicht eine Nacht.

Oslo – 1 Nacht



VG
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Neuling86 » Do, 10. Jan 2019, 10:43

Erstmal vielen Dank nochmal für Eure Tipps…da hat sich das Anmelden echt gelohnt 

@fcelch:
Ist die Autofähre denn weniger schön oder ist es ungefähr das Gleiche?

Preikestolen echt auslassen? Interessant…

Naja, in der Hochsaison ist es mit „flexibel bleiben“ und „spontan buchen“ vermutlich etwas schwierig oder wie hast du das gemeint?

Bei Trollstigen und Geiranger ist nichts?
Was ist denn mit Rapestreken, Bispevatnet, Gudbrändsjuvet, Ornesvingen, …?
Diese Orte klangen für mich sehr vielversprechend und sind ja sicherlich nicht an 2 Tagen besucht oder?

@Gudrun:
Anbei schicke ich Dir den Link zur Route:

Sollte ich den Ratschlag von fcelch folgen und Preikestolen auslassen, würde die sich natürlich entsprechend verändern.

https://www.google.co.in/maps/dir/Krist ... !3e0?hl=de
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon fcelch » Do, 10. Jan 2019, 16:01

Neuling86 hat geschrieben:@fcelch:
Ist die Autofähre denn weniger schön oder ist es ungefähr das Gleiche?

Nö, die ist prima. Dann schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe. Wie gesagt: raus aufs Deck. Bei Nieselregen und zugezogenem Wetter macht die Fjordfahrt aber mit keinem Boot sinn, denn dann sieht man eh nix.

Neuling86 hat geschrieben:Preikestolen echt auslassen? Interessant…

Ja wieso nicht. Man kann nicht alles in einem Urlaub machen.
Ich wollte aber sagen das es sich nicht loht dort hin zu fahren, wenn ihr absehen könnt, dass ihr die Wanderung eh nicht macht (z.B. wegen Wetter).
Ich persönlich würde den Umweg wegen dem Preikestolen nicht fahren.

Neuling86 hat geschrieben:Naja, in der Hochsaison ist es mit „flexibel bleiben“ und „spontan buchen“ vermutlich etwas schwierig oder wie hast du das gemeint?

Nein, nicht unbedingt.
Wenn man in Geiranger eine Hütte sucht sollte man vorab buchen (ist aber vergleichsweise sehr teuer).
Wann fahrt ihr noch mal? Vor Juli und ab August ist es nicht so voll.
Aber ich würde, außer ihr wollt unbedingt in den Hotspots übernachten, nichts vorbuchen. Einfach unterwegs schauen.....ggf. einen Tag vorher anrufen wenn ein Ziel fest steht. Ich würde die Ziele aber gar nicht definieren sondern mich treiben lassen.

Neuling86 hat geschrieben:Bei Trollstigen und Geiranger ist nichts?

Nö, was soll da sein. Im Prinzip fährst du morgens z.B. den Trollstiegen rauf, Fotostop, dann weiter nach Geiranger (Fotostop am Mittag), dann wieder auf der anderen Seite den Berg rauf und am Nachmittag suchst du dir ne Hütte.
(Alternative ist die Fahrt mit der Fähre rein nach Geiranger oder eben raus).
Wenn man, wie in meinem Reisebericht beschrieben, eine Ganztageswanderung in Geiranger plant macht eine oder 2 Nächte dort Sinn. sonst ehr weniger.

Neuling86 hat geschrieben:Was ist denn mit Rapestreken, Bispevatnet, Gudbrändsjuvet, Ornesvingen, …?
Diese Orte klangen für mich sehr vielversprechend und sind ja sicherlich nicht an 2 Tagen besucht oder??

Kenne nicht alle, aber z.B. Ornesvingen ist kein Ort sondern eine bzw. mehrere Kurven (auf deutsch Adlerschwingen), da gibt's nichts zu besuchen, da kommt man auf dem Weg vom Trollstiegen entlang gefahren.
Bispevatnet wird dem Namen nach ein See sein....vermutlich an der Strasse?


Fazit:
Ihr plant zu viel. Macht euch eine grobe Liste und Route, fahrt los und schaut euch mal um. Dann haltet ihr wo es interessant aussieht und dann übernachtet ihr wo was frei ist. Es macht keinen sinn so Orte wie oben genannt abzuklappern, es gibt unzählige die nirgens erwähnt aber am Wegesrand genau so toll sind.
Ein Plan geht i.d.R. nicht auf, oder macht keinen sinn wenn man zwanghaft dran festhält weil einem das Wetter (zu gut zum Fahren....oder wahlweise zu schlecht um zu wandern) meist die Planung kaputt macht.

VG
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Gudrun » Do, 10. Jan 2019, 16:46

fcelch hat geschrieben:
Neuling86 hat geschrieben:Bei Trollstigen und Geiranger ist nichts?

Nö, was soll da sein. Im Prinzip fährst du morgens z.B. den Trollstiegen rauf, Fotostop, dann weiter nach Geiranger (Fotostop am Mittag), dann wieder auf der anderen Seite den Berg rauf und am Nachmittag suchst du dir ne Hütte.
(Alternative ist die Fahrt mit der Fähre rein nach Geiranger oder eben raus).
Wenn man, wie in meinem Reisebericht beschrieben, eine Ganztageswanderung in Geiranger plant macht eine oder 2 Nächte dort Sinn. sonst ehr weniger.

Neuling86 hat geschrieben:Was ist denn mit Rapestreken, Bispevatnet, Gudbrändsjuvet, Ornesvingen, …?
Diese Orte klangen für mich sehr vielversprechend und sind ja sicherlich nicht an 2 Tagen besucht oder??

Kenne nicht alle, aber z.B. Ornesvingen ist kein Ort sondern eine bzw. mehrere Kurven (auf deutsch Adlerschwingen), da gibt's nichts zu besuchen, da kommt man auf dem Weg vom Trollstiegen entlang gefahren.
Bispevatnet wird dem Namen nach ein See sein....vermutlich an der Strasse?

Wenn Ihr jetzt mit G-Maps plant, dann wird Euch die Route, die fcelch oben genannt hat, nicht angezeigt. Die Trollstigen sind im Winter geschlossen.
Im Sommer sieht das so aus.
Wenn ich nicht irre wandert man zum Bispevatnet in der Nähe der Trollstigen (oben) los.
Rampestreken ist der Hausberg von Åndalsnes.
Gudbrandsjuvet liegt ebenfalls direkt auf dem Weg von Geiranger zu den Trollstigen.
Da kann man natürlich Tagesausflüge draus machen, fährt aber immer wieder die gleiche Strecke über Ørnesvingen-eagle Road.
In die andere Richtung ist es ähnlich, wenn Ihr z.B. Dalsnibba besuchen wollt und den gamle strynefjellsvegen.
Die Aussichtspunkte lohnen aber nur, wenn man auch was sieht und nicht im Regen, Nebel oder in den Wolken steht.

Grüße Gudrun
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Gudrun » Do, 10. Jan 2019, 17:11

Bergen - Preikestolen:
Ich würde z.B. diese Strecke fahren. Warum? Wenn Ihr Eure geplante Strecke fahrt, dann ist das Inselhopping. Von den typischen Fjorden seht Ihr da nur die breiten Eingänge, nicht die steilen Felswände, die sich direkt aus dem Fjord erheben.

Grüße Gudrun
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Kumulus » Do, 10. Jan 2019, 18:50

Gudrun hat geschrieben:[Wenn ich nicht irre wandert man zum Bispevatnet in der Nähe der Trollstigen (oben) los.



Ja, ganz genau - siehe mein Bericht aus 2017; 20. Tag !


God tur
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon Michael Oppelt » Fr, 11. Jan 2019, 11:13

Eigentlich ist es immer wieder der gleiche Mechanismus:

Jemand (der wenig oder keine Erfahrung mit Skandinavien hat) bastelt sich mit dem Finger auf der Landkarte einen ausgetüftelten Plan in dem er jede Sekunde seines Urlaubs verplant. Mit all den Spots, von denen er gehört hat.

Und alle die schon viel Erfahrung mit Norwegen haben sagen dann: "Lass das, ergreife stattdessen viel mehr die Gelegenheit des Augenblicks und des Wetters!"

Und ob dieser Rat fruchtet .... ich bezweifle es. Dabei ist das der wichtigste Rat bei einer Norwegen-Reise ...

Wir hatten 2018 mit unseren Motorrädern einen (auch für meine 40 Jahre Skandinavien) sensationell schönen Urlaub. Warum? Na, ganz einfach: Weil das Wetter so toll war. Und daran sieht man wieder mal, wie bedeutsam das Wetter ist. An alle Neulinge: "Richtet euch um Himmels Willen flexibel nach dem Wetter und begrabt eure Detailpläne!"

Und jetzt warte ich auf den nächsten, der mit seinen Detailplänen ankommt weil er glaubt, damit seinen Urlaub besonders schön zu machen ... :D

Grüße

Michael
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Re: Fjordnorwegen – Reiseplanung

Beitragvon fcelch » Fr, 11. Jan 2019, 12:18

Michael Oppelt hat geschrieben:Eigentlich ist es immer wieder der gleiche Mechanismus:

Jemand (der wenig oder keine Erfahrung mit Skandinavien hat) bastelt sich mit dem Finger auf der Landkarte einen ausgetüftelten Plan in dem er jede Sekunde seines Urlaubs verplant. Mit all den Spots, von denen er gehört hat.

Und alle die schon viel Erfahrung mit Norwegen haben sagen dann: "Lass das, ergreife stattdessen viel mehr die Gelegenheit des Augenblicks und des Wetters!"

Und ob dieser Rat fruchtet .... ich bezweifle es. Dabei ist das der wichtigste Rat bei einer Norwegen-Reise ...

Wir hatten 2018 mit unseren Motorrädern einen (auch für meine 40 Jahre Skandinavien) sensationell schönen Urlaub. Warum? Na, ganz einfach: Weil das Wetter so toll war. Und daran sieht man wieder mal, wie bedeutsam das Wetter ist. An alle Neulinge: "Richtet euch um Himmels Willen flexibel nach dem Wetter und begrabt eure Detailpläne!"

Und jetzt warte ich auf den nächsten, der mit seinen Detailplänen ankommt weil er glaubt, damit seinen Urlaub besonders schön zu machen ... :D

Grüße

Michael


Prima
am besten du speicherst deinen Text und kopierst ihn bei der nächsten, gleichen Frage, als erste Antwort darunter. Dann sparen wir uns Aufwand :wink:
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