wir sind im April `08 nach Larkollen, in der Kommune Rygge gezogen.
Unser Haus hatten wir bereits 1996 gekauft. Man kann also nicht von einem überstürzten Aufbruch sprechen
Meine Frau ist Norwegerin, lebte aber seit 30 Jahren in Deutschland.
Wir sehen jetzt von der Terrasse auf ein Moor und nicht mehr auf `nen Haufen Sperrmüll.
Allerdings ist der Weg in die Kneipe etwas länger geworden.
Ich bin Schornsteinmaurer und habe meinen ersten Auftrag auch schon erledigt.
Als ich damit fertig war habe ich auch meine erste Erfahrung mit dem norwegischen Gesundheitswesen gemacht, da ich mir beim Sturz von der Leiter den Mittelfinger ausgekugelt habe.
Baustelle war in Risør, Krankenhaus in Arendal. 45 Autominuten, da möchte man über einen Herzanfall gar nicht weiter nachdenken.
Jedenfalls bin ich jetzt in der glücklichen Lage die realitätsnahen Talk- und Gerichtsshows zu geniessen.
Die norwegische Alternative ist auch nicht viel besser. Naja was solls.
Ich finde die norwegische Ruhe und Gelassenheit prima.
Unser Nachbar sagt, der Norweger hat im grössten Stress mindestens eine Hand in der Tasche.
Das fällt besonders auf, wenn man in Deutschland zu Besuch war und nach Hause kommt. Die automatischen Türen sind nicht auf den deutschen Stechschritt eingestellt.
Mal sehn was hier so abgeht. Wir freuen uns jedenfalls


