Bundestagswahl 2013

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Bundestagswahl 2013

Beitragvon Christoph » Di, 30. Jul 2013, 9:09

Nur mal als kleine Hilfe für alle ausgewanderten Deutschen, die an der diesjährigen Bundestagswahl teilnehmen wollen:

http://www.bundeswahlleiter.de/de/bunde ... sdeutsche/

Bis 01.09.13 muß nämlich da der schriftliche Antrag auf Eintragung ins Wählerverzeichnis vorliegen.

Und jetzt bitte keine Diskussion darüber, wie sinnvoll der Wahlgang ist oder welche Partei wählbar/nicht wählbar ist..., aber das wißt Ihr ja. :wink:

Grüßlis aus dem hochsommerlichen Helgeland...
Christoph
"Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land am Polarkreis (Helgeland)."

frei interpretiert (erweitert) nach einem Zitat von Dr. Ludwig Ganghofer
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon muheijo » Di, 30. Jul 2013, 10:05

Danke fuer den Hinweis, da habe ich ja noch ein bischen Zeit zum Nachdenken. Es ist næmlich inzwischen etwas "eigenartiges" passiert:
Obwohl ich es als ausgesprochen wichtig empfinde, seine demokratischen Rechte wahrzunehmen und wæhlen zu gehen, weiss ich nicht, ob es in diesem Fall noch richtig ist, seine Stimme in einem Land abzugeben, mit dem man eigentlich nichts mehr zu tun hat. Zu entfernt ist das ganze inzwischen, trotz hæufigem "update" durch Nachrichten... als Norweger fuehle ich mich aber auch ganz und gar nicht. Mal sehen.

Gruss, muheijo
"Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen."

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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon fjellnorge » Di, 30. Jul 2013, 10:31

muheijo hat geschrieben:... als Norweger fuehle ich mich aber auch ganz und gar nicht. Mal sehen.

Gruss, muheijo


Weshalb eigentlich (noch?) nicht? Bist doch schon ewig im Ländl und trotzdem ist noch keine wirklich innere Verbindung entstanden?

fjellnorge
(Wie geht es eigenlich richtig, das Zitieren? Habe es schlicht und ergreifend vergessen, wie ihr seht - schuldigung)
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon Christoph » Di, 30. Jul 2013, 12:10

muheijo hat geschrieben:Obwohl ich es als ausgesprochen wichtig empfinde, seine demokratischen Rechte wahrzunehmen und wæhlen zu gehen, weiss ich nicht, ob es in diesem Fall noch richtig ist, seine Stimme in einem Land abzugeben, mit dem man eigentlich nichts mehr zu tun hat. Zu entfernt ist das ganze inzwischen, trotz hæufigem "update" durch Nachrichten... als Norweger fuehle ich mich aber auch ganz und gar nicht. Mal sehen.


Die spannende Veränderung, die bei mir kurz nach Auswanderung einsetzte war, daß ich so als "Außenstehender" eine ganz anderer Sichtweise auf die Geschehnisse und Probleme in D bekam. In meinen Gedanken dreht sich dann vieles erstmal mehr um die Sache als um irgendeine Parteipolitik...und das ist irgendwie echt spannend.

Und ansonsten würde ich am liebsten hier wie dort wählen!!!

Grüßlis aus dem Helgeland...
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon waldfee » Di, 30. Jul 2013, 12:15

Dürfen denn Ausgewanderte zweimal wählen? (In Deutschland und in Norge?)
Könnte ich nicht nachvollziehen, wer ausgewandert ist, sollte nur in Norge wählen können.

Gruß, Andreas
Wenn ich nochmal auf die Welt komme, dann hoffentlich als Norweger.
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon Christoph » Di, 30. Jul 2013, 12:27

waldfee hat geschrieben:Dürfen denn Ausgewanderte zweimal wählen? (In Deutschland und in Norge?)

Eben leider nicht...wenn ichs richtig weiß, dann dürfen wir ausgewanderte Deutsche an der Bundestags- und der Europawahl in D (keine Kommunalwahlen) teilnehmen und dürfen in N umgekehrt nur bei der Kommunalwahl mitmachen, nicht aber bei der Stortingwahl.

Grüßlis...Christoph
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon Gudrun » Di, 30. Jul 2013, 12:36

Christoph hat geschrieben:...wenn ichs richtig weiß, dann dürfen wir ausgewanderte Deutsche an der Bundestags- und der Europawahl in D (keine Kommunalwahlen) teilnehmen und dürfen in N umgekehrt nur bei der Kommunalwahl mitmachen, nicht aber bei der Stortingwahl.

Grüßlis...Christoph
So ist die Regelung jedenfalls in der EU für EU-Bürger. Man darf an Kommunalwahlen teilnehmen in der Kommune, in der man den Hauptwohnsitz hat (Storting ist doch kommunal?) und an Wahlen, die den Staat betreffen, für den Staat, dessen Staatsangehörigkeit man hat.

Grüße Gudrun
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon hobbitmädchen » Di, 30. Jul 2013, 13:05

Gudrun hat geschrieben:]So ist die Regelung jedenfalls in der EU für EU-Bürger. Man darf an Kommunalwahlen teilnehmen in der Kommune, in der man den Hauptwohnsitz hat (Storting ist doch kommunal?) und an Wahlen, die den Staat betreffen, für den Staat, dessen Staatsangehörigkeit man hat.

1. An der Kommunalwahl darf man teilnehmen, wenn man mehr als 3 Jahre in Norwegen gewohnt hat. Und das gilt fuer alle Einwanderer (wobei es fuer Schweden, Dænemark, Sialnd und Finnland da wieder eine Sonderregelung gibt).
2. Storting ist nicht kommunal. Das sind Bundestagswahlen sozusagen.

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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon EuraGerhard » Di, 30. Jul 2013, 16:37

Gudrun hat geschrieben:So ist die Regelung jedenfalls in der EU für EU-Bürger. Man darf an Kommunalwahlen teilnehmen in der Kommune, in der man den Hauptwohnsitz hat (Storting ist doch kommunal?) und an Wahlen, die den Staat betreffen, für den Staat, dessen Staatsangehörigkeit man hat.

Nicht ganz: EU-Bürger, die in einem anderen EU-Staat wohnen, als dem dessen Staatsbürgerschaft sie haben, dürfen in ihrem Wohnsitzland an den Kommunal- und EU-Parlamentswahlen teilnehmen. Voraussetzung ist lediglich, dass man seit mindestens 3 Monaten im Wohnsitzland gemeldet ist. Ob sie das Parlament des Staatsbürgerschaftslandes mitwählen dürfen, hängt so weit ich weiß vom jeweiligen nationalen Recht dieses Landes ab.

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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon waldfee » Mi, 31. Jul 2013, 18:32

Ich fände es am besten und gerechtesten, wenn man in dem Land, in das man ausgewandert ist normal wählen gehen kann und nicht mehr in der Heimat!

Gruß, Andreas
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon EuraGerhard » Fr, 02. Aug 2013, 8:27

waldfee hat geschrieben:Ich fände es am besten und gerechtesten, wenn man in dem Land, in das man ausgewandert ist normal wählen gehen kann und nicht mehr in der Heimat!

Das geht auch, wenn man die Staatsbürgerschaft des Landes annimmt, in das man ausgewandert ist.

Noch eine Anmerkung zur Europawahl: EU-Bürger, die im EU-Ausland leben, können auf Antrag auch an der Europawahl im Land ihrer Staatsbürgerschaft teilnehmen.

MfG
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon waldfee » Do, 05. Sep 2013, 12:04

Wichtig ist es, wählen zu gehen, wer darf und die Möglichkeit hat! Denn jede Stimme, die ungülig abgegeben wird (einige Oberschlaue im Netz schlagen das ja vor), oder Enthaltung, wird nicht gezählt, also die Prozente der abgegebenen, gültigen Stimmen entscheiden! Sollte man wissen.
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon hobbitmädchen » Do, 05. Sep 2013, 12:12

waldfee hat geschrieben:Wichtig ist es, wählen zu gehen, wer darf und die Möglichkeit hat! Denn jede Stimme, die ungülig abgegeben wird (einige Oberschlaue im Netz schlagen das ja vor), oder Enthaltung, wird nicht gezählt, also die Prozente der abgegebenen, gültigen Stimmen entscheiden! Sollte man wissen.

Ich erinnere daran:
Christoph hat geschrieben:Und jetzt bitte keine Diskussion darüber, wie sinnvoll der Wahlgang ist oder welche Partei wählbar/nicht wählbar ist..., aber das wißt Ihr ja. :wink:

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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon gs47 » Do, 05. Sep 2013, 15:34

Ich habe lange überlegt ob ich hier mal mein Senf abgeben möchte im Beitrag.Also ich bin eine absolute ehrliche Haut immer und noch.Muß sagen zu den Wahlen und überhaupt zu einer .....gehe ich nie...!!Das war mein Senf dazu und das jahrelang.
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Re: Bundestagswahl 2013

Beitragvon Christoph » Do, 05. Sep 2013, 17:02

hobbitmädchen hat geschrieben:Ich erinnere daran:
Christoph hat geschrieben:Und jetzt bitte keine Diskussion darüber, wie sinnvoll der Wahlgang ist oder welche Partei wählbar/nicht wählbar ist..., aber das wißt Ihr ja. :wink:

Danke, hobbitmädchen!!!

Und damit dann nicht noch mehr "Senfsorten" hinzugefügt werden, schließe ich dann mal den thread.

Grüßlis aus dem heute mal wieder sonnig-warmen Helgeland...
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