Hallo zusammen,
nach einigen Umzügen in Deutschland überlegen meine Frau und ich, ob wir nicht grundsätzlich auswandern wollen. Aktuell hat es uns von der Schweizer Grenze an die Ostsee verschlagen.
Neben dem Land mit seiner Kultur spielt dabei sicherlich auch die berufliche Anerkennung eine große Rolle.
Daher möchte ich hier mal Erfahrungswerte bei Akademikern sammeln.
Meine Frau (27) ist staatlich geprüfte Kinderpflegerin, staatlich geprüfte Erzieherin (fünf Jahre Ausbildung) und studiert gerade Psychologie auf Bachelor in Deutschland. Gibt es Anerkennungsmöglichkeiten hierfür?
Ich (34) habe eigentlich keinen Beruf. Ich habe früher drei Fächer auf Magister studiert, darunter auch Sprachwissenschaften, danach in drei anderen Fächern den Doktor gemacht und noch einen Master in öffentlicher Verwaltung. Ich habe einige Jahre in der Forschung gearbeitet und bin dann in die öffentliche Verwaltung gewechselt. Dort war ich bisher Leiter einer großen Bildungseinrichtung und bin gerade Dezernent mit vier Ämtern unter mir bei einer Stadt. Nach Kennzahlen verantwortlich für etwa 700 Mitarbeiter und 50 Millionen € im Sozial- und Bildungsbereich. Ich wechsle nun an die Ostsee in eine Leitungsposition eines Ministeriums.
Bei meiner Frau mache ich mir weniger Sorgen, ich bezweifle aber, dass ich einfach wechseln könnte. Habt ihr Empfehlungen, zum Beispiel ein berufsbegleitendes Studium, bestimmte Bereiche der Verwaltung oder Politik? Vielleicht auch bi- oder internationale Stellen?