Lebenshaltungskosten...

Arbeiten, Formalitäten, Wohnen, Studieren, Au-pair, Schüler-/Studentenaustausch, Praktika. Wir sind keine Jobbörse!

Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon Christoph » Mi, 24. Mai 2006, 18:02

Meiner Meinung nach sind Lebenshaltungskosten doch ein völlig subjektives Thema ist, da für jeden der Warenkorb unterschiedlich ist. Was da bei mir in großen Mengen drinliegt, muß doch bei xy noch lange nicht, geschweige denn in der Menge gewünscht sein.
Daher sind mir diese ganzen Statistiken auch höchst suspekt. Ich sehe das, was wir hier pro Monat/Jahr ausgeben bzw was im Portemonnaie bleibt und vergleiche das dann mit dem, wie es früher für uns in D war.

Allen einen schönen morgigen Feiertag...
vom NarVikinger Christoph
"Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land am Polarkreis (Helgeland)."

frei interpretiert (erweitert) nach einem Zitat von Dr. Ludwig Ganghofer
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon Frøken Ur » Mi, 24. Mai 2006, 18:55

Mirko hat geschrieben:Aus meinem Bekanntenkreis verdienen alle mind. 30 - 50 Prozent mehr als im selben Beruf in D, ganz zu schweigen von meinen eigenen Erfahrungen !

Ja, dafuer musst du auch ordentlich was abzweigen, damit im Fall der Faelle deine Familie auch mal zum Zahnarzt gehen kann, hochwertige Nahrung zu essen bekommt usw. Ausserdem hast du so einige Mehrkosten je nachdem, wo du wohnst. Hier z.B. brauche ich eine staendig gut gefuellte verdikort fuer die Faehre und nahezu zwingend ein Auto, und das geht locker in die Tausende.

Hier ist es stark vom Einkommen abhaegig, und ich jedenfalls finde, dass es mit entsprechendem Einkommen hier nahezu paradiesische Zustaende gibt, waehrend viele von der Hand in den Mund leben.

Soll das hier eine Anti-Auswander-Aktion sein ?

In meinem Falle sicherlich nicht :wink:
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon bgh » Mi, 24. Mai 2006, 20:00

lole hat geschrieben:In vielen norwegischen Familien müssen beide Eltern zur Arbeit gehen ,um ihren Lebensstandard halten zu können!!
In meinem Bekanntenkreis sind viele Paare die sich nur im vorbeigehen sehen,denn sie arbeiten in der Gegenschicht.
Manche erzählen auch ganz frei, das ihr Bankkonto leer ist und sie auf den nächsten Lohn warten müssen.
Der Lehrer meiner Tochter kann sich gar kein Auto leisten.Sein ganzes Geld geht für Miete und Zigaretten drauf.

Hei, da fiel mir ein FAZ-Artikel vom Nov `05 ein: ..."Allerdings machen die Norweger angesichts des Öl-Booms und des starken Wirtschaftswachstum fleißig Schulden. 336 Milliarden Kronen haben sie inzwischen an Verbindlichkeiten angehäuft, während das Bruttoinlandsprodukt bei 263 Milliarden liegt, wie Bloomberg News aufzählt."...
[habe ich hier schon einmal erwähnt:http://forum.norwegen-freunde.com/viewtopic.php?t=7304]

@kenras, der folgende thread setzt sich auch mit der Thematik Lebenshaltungskosten auseinander :arrow: http://forum.norwegen-freunde.com/viewtopic.php?t=6821

Hilsen, bgh
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon Imsewims » Mi, 24. Mai 2006, 20:59

Wie schon andere gesagt haben, es ist wohl sehr verschieden, was die verschiedenen Familien so im Monat fuer Lebensmittel ausgeben.
Macht man viel selber oder kauft man Tuetensuppe, -sossen usw. Wo kauft man ein? Bei Rema oder bei Ultra?

Wir sind auch abhængig von 2 Einkommen, aber nur, weil wir uns eine grosse Wohnung leisten wollen. Und somit kønnen wir uns auch kein Auto leisten. Aber was solls? Ist ja unsere eigene Entscheidung.

In Oslo wohnt man teuer, dafuer braucht man dort kein Auto. Auf dem Lande sind Hæuser viel billiger, dafuer hat man einen længeren Reiseweg zur Arbeit und ist auf ein Auto angewiesen.
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon bgh » Mi, 24. Mai 2006, 23:44

Imsewims hat geschrieben:In Oslo wohnt man teuer, dafuer braucht man dort kein Auto. Auf dem Lande sind Hæuser viel billiger, dafuer hat man einen længeren Reiseweg zur Arbeit und ist auf ein Auto angewiesen.

:mrgreen:, ich glaube die Hessen sagen: "s`lebbe s`dair" (Das Leben ist teuer, wie man es auch dreht und wendet) - bgh
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon IRedeker » Do, 25. Mai 2006, 0:11

Hallo, Hallo, ich wollte hier kein Feuer entfachen. Norwegen ist sicher nicht das gelobte Land. Aber, man kann mir dort einen Job bieten was man wohl in D nicht mehr bieten kann.
Ich habe als Abteilungsleiter in einer Kinderklinik 32 Cent über existentes Minimum verdient. Mir geht es darum zu Arbeiten und Geld zu verdiene. Ich würde alles drum geben hier einen Job zu bekommen, allerdings sieht es hier schlecht aus. Durch mein Arbeitslosen Gel und Miete, Strom, KiGa usw. bleiben mir für Essen und Kleidung usw. 300 Euro im Monat und ich denke da geht es mir in Norge auf jeden Fall besser als hier auf Harz IV zu warten.
Grus
Ingo

P.S.
Ja, mir kommt es auch bald so vor als würde es hier um eine „Soll das hier eine Anti-Auswander-Aktion sein ?“ gehen.
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon knubbelelch » Do, 25. Mai 2006, 12:34

Hallo IRedeker!
Bitte nicht von so ein paar Leuten entmutigen lassen.. KLar ist das Leben hier oben schon was anderes, aber es ist schön. Nervig, wenn man viele negative Antworten hier auf diesen Seiten bekommt..Aber frustrierte Leute gibst überall. Ich sag nur: Gut Arbeit zu haben, anständige Arbeitszeiten, kein Ausnutzen, bessres Gehalt, kaum Hierachie, Freizeit! und und und... Ist doch auch was positives, oder :roll:
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon IRedeker » Do, 25. Mai 2006, 12:39

@ knubbelelch Danke für die Antwort das baut auf.
Gruß
Gruß
Ingo
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon IRedeker » Do, 25. Mai 2006, 12:42

Ich kann natürlich auch einige verstehen. Wir sind vor 4 Jahren vom Harz an die Nordsee gezogen. Damals auch wegen der Arbeit. Viele unser Freunde meinten „ ans Meer, oh genial.“. Aber schnell kommt der Alltag und es werden die neuen Dinge Langweilig.
Gruß
Ingo
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon erik-turambar » Do, 25. Mai 2006, 17:18

Det stemmer det!
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon lole » Do, 25. Mai 2006, 22:38

P.S.
Ja, mir kommt es auch bald so vor als würde es hier um eine „Soll das hier eine Anti-Auswander-Aktion sein ?“ gehen.[/quote]

Hallo,

nur weil man beschreibt ,wie es unter Umständen sein kann, ist das doch lange keine "anti-auswander-kampange"!!
Wenn jemand etwas unbedingt will, macht er es ja sowieso.

Wir haben in Deutschland sparsam gelebt und in Norwegen müssen wir dies auch.
Besonders wenn du dein Auto einfühen willst ,zahlst du drauf.

Hilsen lole
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Re: Lebenshaltungskosten...

Beitragvon Mirko » Fr, 26. Mai 2006, 14:06

Das ist ja gerade das was ich meine, Norwegen bietet so viel, aber es ist TROTZ der sehr viel höheren Löhne immer noch recht teuer ...

Das Einige beides bestreiten, finde ich immer etwas verwunderlich !
Mirko
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