Hallo,
ich bin selber Waldliebhaber und staendig "in den Pilzen". In meiner frueheren Gegend in D. (Odenwald) war sowohl die Anzahl der Zecken wie auch die Gefahr der FSME betraechtlich groesser.
Davon abgesehen ist es wichtig, sich richtig zu kleiden und zu verhalten.
Man sollte gut geschlossene Schuhe mit langen Socken und Hosen tragen, so gut wie alle Zecken kommen von unten (und nicht von den Baeumen!). Ein gutes Mittel zum Einreiben (ich verwende Autan aktiv) hilft noch etwas dazu. Exorbitant wichtig ist es, saemtliche Kleidung sofort nach dem Aufenthalt im Wald abzulegen und in die Waschmaschine zu packen, danach sich abzuduschen. Dadurch werden eine ganze Menge Bisse vermieden. Die Zecken bleiben naemlich in der Kleidung und am Koerper und beissen nicht sofort, sondern bewegen sich dort erst eine Weile.
Ich habe, bei ausgiebiger Freizeitnutzung und Schutzmassnahmen, auch ca. 3-5 Bisse pro Jahr, aber ich merke sie sofort, weil ich das seltene Glueck (Glueck??) habe, gegen die Viecher allergisch zu sein, und dann ziehe ich sie sofort raus.
FSME oder Borelliose bisher Fehlanzeige, und ich sammle schon viele viele Jahre Pilze. Die Alternative waere ja, behuetet und in staendiger Angst vor Zecken und deren Folge zu Hause zu bleiben. Nee, kein Leben fuer mich
