Frank71 hat geschrieben:Hi!
Habe häufig gelesen,daß die Jobaussichten für kfm. Sparten nicht gerade als rosig eingestuft werden. Habe vor 10 Jahren in D mein FH-Studium mit Dipl.-Betriebswirt abgeschlossen und arbeite zwischenzeitlich in einer Führungsposition in einem kleineren Unternehmen.
Die Verlegung des Lebens nach Norwegen soll in ca. 4 Jahren (dann mit intensiven Kenntnissen der Landessprache) erfolgen. Wie schätzt ihr die Chance ein, dort ohne oder zumindest nur geringen Einkommensverlusten den beruflichen Einstieg zu finden?
Sind bestimmte Gegenden in Norwegen zu bevorzugen bzw. auszuschließen?
Gruß
Frank
Hier in Norwegen einen Job "im Kaufmännischen" zu bekommen sollte kein Ding der Unmöglichkeit sein. Du musst Dir allerdings vorher überlegen, warum ein norw. Arbeitgeber Dich anstellen soll, und nicht einen Norweger. Das bedeutet konkret: Spezialisierung. Du musst (solltest) etwas können, was Dich von den anderen Bewerbern unterscheidet. Das können Branchenkenntnisse sein oder Spezialausbildung... oder dass du sowohl Norwegisch als auch Deutsch beherrschst.
Eine Möglichkeit ist, bei einer internationalen Firma anzuheuern und sich nach Norwegen versetzen zu lassen (da kenne ich zwei Personen, die das so gemacht haben, der eine als Revisor, der andre als Finanzmgr. in der Pharmabranche). Der Vorteil dieser Methode ist, dass von dir nicht unmittelbar verlangt wird, dass du gut norweg. sprichst und schreibst. Der Nachteil ist, dass man nicht selber wählt, wann man denn nach Norwegen geht, und ob überhaupt etwas draus wird.
An deiner Stelle würde ich mal bei der Norwegisch-Deutschen Handelskammer nachfragen, was für Qualifikationen gefragt sind, und wer nach ihnen fragt. Von dort aus kann man denn ja Kontakt mit der einzelnen Firma aufnehmen.