Mag sein ich habe in dieser unenendlichen Geschichte

irgendwo ein Kapitel übersprungen oder sonstwie den Faden verloren ?
Bislang gehe ich - bis zum überzeugenden Beweis des Gegenteils - immer noch davon aus daß da eine bestimmte Reihenfolge bei der Geschichte einzuhalten ist : Erst das Kind, dann der Brunnen, Kind rein, Deckel drauf, dann fängt man an drüber nachzudenken
Ach nee, Mist, das war ja wieder eine andere Geschichte.
Also wie war das noch mit der P-Nummer ?
Richtig, erst braucht man die Aufenthaltserlaubnis - bevor man die nicht hat bekommt man gar keine P-Nummer (höchstens besagte D-Nummer).
Die Aufenthaltserlaubnis wiederum ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden, nicht allzu kompliziert und kostspielig für Menschen mit einer Staatsangehörigkeit aus EU oder EØS, aber es muß eben für das UDI klar sein was der (Haupt-)Zweck des Aufenthalts ist (Studium, Arbeit als Angestellter, Selbständige Tätigkeit oder was auch immer) und wovon der potentielle Neubürger seinen Lebensunterhalt betreiten möchte.
Erst wenn die Aufenthaltserlaubnis durch das UDI bewilligt ist und Du Dich beim Folkeregister angemeldet hast (sinngemäß das Einwohnermeldeamt) wirst Du von denen eine P-Nummer bekommen (nach auch wieder einiger Zeit) und gleichzeitig mit der P-Nummer solltest Du vom Likningskontor Deine Steuerkarte (auch wieder auf Antrag) bekommen können.
Diesen Stand der Dinge hatten wir aber eigentlich auch schon am Anfang, also irgendwann im letzten Sommer oderso, richtig ?
Daß die norwegischen Steuerbehörden sich mit dem Sonderfall ein klein wenig schwer tun daß da ein Ausländer freiwillig daherkommt und ihnen Geld anbietet auf ein Auslandseinkommen sollte man aber verstehen. Wie jede gute Bürokratie werden die irgendwann in den nächsten Jahren bestimmt eine Lösung für dieses "Problem" finden, da unterscheiden sich norwegische Behörden eigentlich nicht wirklich von deutschen - sie sind nur manchmal eben nicht ganz so schnell
PS - dringend abzuraten wäre m.E. auf jeden Fall von jedem ernsthaften Konflikt mit dem norwegischen Pendant zur deutschen Steuerfahndung. Von wegen "sollen die mir erstmal nachweisen..." - keine Bange, das machen die, das ist eine ihrer leichtesten Übungen und die machen das sogar im Unterschied zu anderen Behörden ratzfatz... Der wesentliche Unterschied zu Deutschland ist allerdings daß wir bei dem nicht oder nicht korrekten Anmelden und Bezahlen der Steuern in Norwegen immer über eine Straftat reden und nicht über irgendetwas beneidenswertes zwischen Kavaliersdelikt und Ordnungswidrigkeit wie (immer noch meistens) in Deutschland
PPS - wolltest Du nicht schon irgendwann letztes Jahr nach Oslo umziehen ?
alsterix