2. Tag: Ein grauer Tag in Bodø, Wanderrung auf den Keiservarden bei strömenden Regen, Fahrt zum Saltstraumen und Übernachtung auf dem dortigen Campingplatz
3. Tag: Überfahrt mit der Fähre nach Moskenes, kurzer Fußmarsch nach Reine.
4. Tag: Sonne und blauer Himmel! Und ich dachte schon, hier oben gibt es sowas nicht ... Ich mache die geplante Wanderrung auf den Reinebriggen, dann am Abend eine spontane Radtour durch den Reinefjord. Wieder zurück in Reine ist es immer noch taghell. Wäre da nicht der Muskelkater vom Bergsteigen und Radfahren gewesenm hätte ich noch mehr unternommen, wahrscheinlich bis zum Umfallen...

5. Tag: Å besichtigt und auf einer kurze Wanderrung am Ågvatnet entlang vom Regen überrascht worden. Dann eine Bootsfahrt und Führung zum Moskenstraumen und nach Refsvika, mit Besichtigung der Steinzeithöhle und einem ungeplanten längeren Aufenthalt in der Mitternachtssonne am Ende der Welt ... diese Tour war ein Erlebnis, und ich kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen!
5. Tag: Wieder schönes Wetter. Da es der letzte Tag vor meiner geplanten Trekkingtour über die Insel war, machte ich das, was ich mir eigentlich für schlechtes Wetter vorgenommen hatte: Eine Busfahrt nach Borg und Besichtigung des Wikingermuseums (inklusive Führung und Fahrt mit dem originalgetreuen Nachbau des Gokstad-Schiffs ("Everyone come on and row! We're going to Iceland!")).
Auf der Rückfahrt bin ich nicht ausgelastet. Ich steige in Mølnarodden aus und mache eine Wanderung zum Solbjørnvatnet ... dessen Ufer leider mit Stromleitungen verschandelt wurde. Der Pfad durch die Schlucht wurde von einer Fahrstraße plattgebügelt, die durch eine Kette und ein Verbotsschild abgeriegelt ist. Beides hält mich nicht auf, und am Ende wird es doch noch ein netter Spaziergang, und der Blick auf den See ist fantastisch, wenn man nicht in Richtung der Stromleitungen schaut.
Zurück nach Reine musste ich dann trampen, und wurde nach langem Warten von einer deutschen Familie mit Wohnmobil mitgenommen (die wollten eigentlich nur bis Hamnøy ... zum Glück gibt es nur in Reine einen Stellplatz und eine Tankstelle und eine Einkaufsmöglichkeit am Sonntag

6. Tag: Der Wetterbericht in der Zeitung vom Vortag hat sich bewahrheitet. Und für die kommenden Tage sieht es düster aus. Ich habe mich schon am Tag zuvor entschieden, meine Pläne zu ändern. Heute geht es auf die Fähre zurück nach Bodø und dann mit dem Nachtzug zurück nach Süden, in der Hoffnung auf besseres Wetter... Den ganzen Tag giest es in Strömen, und auf der Fähre herrscht starker Seegang. Am Bahnhof von Bodø unterhalte ich mich mit einem Norweger, der mit dem Fahrrad von Kirkenes bis nach Bodø gefahren und nun ebenfalls auf der Flucht vor dem Wetter ist. Eine Gruppe deutscher Touristen kocht sich derweil in der Bahnhofshalle ihr Abendessen mit dem Gaskocher

Fortsetzung folgt, aber heute nicht mehr.
Hier noch ein paar Bilder (sorry für die Größe. Nach dem ganzen Ärger mit Googles verbugter Fotocommunity habe ich glatt vergessen, sie zu verkleinern):

Pallfjellet bei Bodø, im Hintergrund die Insel Landegode

Der Saltstraumen

Reine

Der Reinebriggen von unten

Reinebriggen, kurz vor dem Gipfel.

Reine vom Reinebriggen gesehen.

Kjerkfjorden vom Reinebriggen gesehen.

Der Reinefjord

Der Ågvatnet bei Å, links der Gjerdtinden

Sandstrand bei Refsvika

Refsvika. Rechts sieht man die Höhle, und links davon den "Schulweg" nach Helle.

Gjerdtinden und Refsvika vom Höhleneingang aus gesehen

Das Vikingermuseum in Borg, dahinter der Himmeltinden

Typische Landschaft auf Vestvågøy

Kurzer Abstecher zum Solbjørnvatnet auf der Rückfahrt nach Reine