Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon gudrun55 » Di, 22. Okt 2019, 0:26

cani#68 hat geschrieben:wow, das sind aber viele Bilder

Naja, lange Zeit unterwegs und immer so viele tolle Motive, da kann ich nicht anders 8)

cani#68 hat geschrieben:Schön, dass ihr uns weiterhin an eurer Reise teilhaben lasst -

Sehr gerne!

Kumulus hat geschrieben:Die kleine Pause tut gut -

Nun gibt es doch keine Pause, wir mussten leider unsere Reise canceln. Doch jeder kann ja die Geschwindigkeit, mit der er (oder sie) liest, selber bestimmen :D Und bald ist ja sowieso Ende...


6. Juli 2019

Heute Morgen regnet es zwar, doch yr.no verspricht Besserung. Deshalb brechen wir zu einer Tour mit dem Auto auf, ich möchte endlich mal den Strynefjellsvegen fahren.

Erster Stop am Jostedalsbreen – Nationalparksenter,

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von dort aus statten wir der denkmalgeschützten Kirche von Oppstryn einen Besuch ab.

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Weiter geht`s, wir nehmen aber statt des Hjelletunnel die alte Straße durch Hjelle. Eine sehr gute Entscheidung! Die Spiegelungen in stillen Wasser des Oppstrynsvatnet sind wunderschön, und das Hjelle Hotel hat ein sehr gemütliches Cafè für einen kleinen Imbiss.

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Gut gestärkt nehmen wir wieder den Rv15 unter die Räder,

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aber nur kurz, nächster Stop am Øvstebro Foss.

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Dann geht es auf eine der ältesten Passstraßen Norwegens, den Rv 258 über das Strynefjell.

Der Gamle Strynefjellsvegen ist eine 27 km lange schmale Schotterstraße, die nur von Mai bis September für den Verkehr freigegeben ist. Der höchste Punkt der Strecke liegt auf 1139 m. 1894 erfolgte nach zwölfjähriger Bauzeit, während der die Straße in den schneefreien Sommermonaten in Handarbeit aus dem Fels gehackt, gesprengt und gefräst wurde, die Einweihung. Erst 1978 löste eine neue, 12 km lange und ganzjährig befahrbare Straße mit drei Tunneln den Gamle Strynefjellsvegen als Hauptverkehrsweg ab. 1997 wurde der Strynefjellsvegen zur „nationalen Touristenstraße“ erklärt.

Nach den ersten Serpentinen erreichen wir das im Umbau befindliche und geschlossene Videsæter Hotell. Dort stellen wir das Auto ab und gehen zur Aussichtsplattform am Buldrefossen.

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Weiter hinauf geht es, das grün in der Landschaft verschwindet, es wird immer felsiger und karger,

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dann wird es weiß und kurz darauf geht es nicht mehr weiter für uns, wir müssen wenden! Schade, irgendwie will das mit uns und dem Strynefjellvegen nicht klappen.

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… und doch sind wir hochzufrieden mit dem Verlauf des Tages!

Nach einer kurzen Erholungsphase am Wohnwagen geht es am Abend noch zur Loen Kirke. Sie wurde im Mittelalter vermutlich als Stabkirche errichtet, in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts durch eine kleine Holzkirche ersetzt und im Jahr 1838 durch den heutigen Kirchenbau. Aus der frühesten Zeit der Christianisierung Norwegens stammt noch das neben der Kirche befindliche alte keltische Steinkreuz.

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7. Juli 2019

Nach 3 schönen Tagen Stryn geht es heute weiter Richtung Heimat. Vor der Abfahrt noch eine Runde durch den Wald.

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Wir möchten über das Gaularfjellet fahren, nehmen deshalb den Fv60 Richtung Byrkjelo, dann die E 39 bis Førde, wo der LPG Tank wieder gefüllt wird und schließlich den Fv13. Eine tolle Route, die vielen Wasserfälle, die Felsen, Kiefern, zwischendurch ein Skulpturenpark... :D

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Nach vielen Stops erreichen wir "Hov Hyttegrend", einen Campingplatz am Wasserfall Likholefossen und checken ein.

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Über den Wasserfall führt eine schmale Metallbrücke, als wir das erste Mal hier waren, haben wir unseren damaligen Hund Paco nicht dazu bekommen, sie zu überqueren, was schade war, denn auf der anderen Seite ist ein sehr schöner Wanderweg, der "Fossestien". Ja, und was macht unser Schisserchen Bo, der keine Treppen geht und auf glatten Böden Panik bekommt? Er geht rüber, zwar mit angelegten Ohren, aber ohne Probleme, manchmal versteht man die Welt nicht. So können wir heute noch eine feine kleine Wanderung machen, und zwar bis zum Hovsfossen.

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8. Juli 2019

Heute Morgen hängen die Wolken entgegen der Wettervorhersage sehr tief. Wir brechen trotzdem auf, möchten den oberen Abschnitt des Fossestien laufen. Vor der Wanderung schauen wir uns vom Aussichtspunkt "Utsikten" mal die Serpentinen an, die wir morgen herunterfahren werden.

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Dann geht es zum Wanderparkplatz.

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Am Beginn der Route finden wir -außer neugierigen Schafen- ein Kunstobjekt, welches die norwegische Künstlerin Marianne Heier in Zusammenarbeit mit UNICEF geschaffen hat.

Es besteht aus zehn Brunnen: neun befinden in dem afrikanischen Staat Malawi, einer hier und sie hat es „Mirage“ genannt. Der Titel bezieht sich auf das optische Phänomen Fata Morgana, bei dem die Lichtstrahlen so gebeugt werden, dass Dinge, die sich in Wirklichkeit hinter dem Horizont befinden, sichtbar werden und nah erscheinen. Mit diesem Projekt werden wir dazu eingeladen, über das Wasser als lebensnotwendigen Rohstoff und die ungleiche Verteilung der Rohstoffe in der Welt nachzudenken.

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Nun, die Wanderung selber, so schön es auch hier ist, endet relativ schnell. Der Weg ist für mich einfach nicht begehbar, ich habe zu viel Angst wieder auszurutschen und zu fallen.

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So verbringen wir einen ruhigen Tag am und um den Campingplatz herum, wo die Hütten mit dem Wald verwachsen scheinen und wo es noch so viel anderes Schönes zu sehen gibt.

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Wir sind ja nun etliche Kilometer südlich des Polarkreises, doch das Gefühl von Nacht haben wir immer noch nicht, es ist eher so, dass der späte, langdauernde Sonnenuntergang direkt in den Sonnenaufgang übergeht. Und du sitzt da und gibst ständig Ahhs und Ohhs von dir wegen der sich ständig ändernden Lichtstimmung... dann rennst du auch noch draußen rum wegen Fotos und entdeckst unbekannte Dinge, wie das " Hängezelt"…

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9. Juli 2019

…und am nächsten Morgen scheint immer noch die Sonne, wir können uns nicht sattsehen an der schönen Umgebung, sie wird aus allen möglichen Perspektiven bestaunt und fotografiert.

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Jetzt in vollem Sonnenschein wirkt auch der Wasserfall wieder ganz anders.

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Doch irgendwann brechen wir auf, nochmal übers Gaularfjell,

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und dann die Serpentinen runter an den Sognefjord,

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wo uns wieder eine Fähre schluckt, die von Dragsvik nach Vangsnes.

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Auf der anderen Seite des Sognefjordes geht es weiter auf dem Rv13, Richtung Vikafjell.

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Vor dem Storehaugtunnel sehen wir aufgetürmte Wolkenwände, hier oben wird uns wieder Regen begleiten.

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die Abfahrt dann über Serpentinen, die wie mit dem Lineal gezogen aussehen.

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Kurzer Halt am Tvindefossen,

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weiter durch einige Tunnel zum Hardangerfjord. Im Kreisverkehr des Tunnels wählen wir die Ausfahrt zur Hardangerbru und von der aus geht es direkt in den nächsten Tunnel, wieder mit Kreisverkehr, irgendwann haben wir wieder Tageslicht und bestaunen den Kreuzfahrtriesen im Fjord,

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Zum Verdruss der hinter uns fahrenden Fahrzeuge (die auf der engen unübersichtlichen Strecke nicht überholen können) schrauben wir uns gaaanz langsam auf 1000 m Höhe, hoch auf die Hardangervidda. Dort schlagen wir unser Lager auf einem Rastplatz auf, genießen lecker gegrilltes, die Aussicht und den Sonnenuntergang. Herrlich!

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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon KaZi » Di, 22. Okt 2019, 7:52

Danke für die Fortsetzung. Diesmal war einiges Bekanntes dabei. Schöne Erinnerungen. :D
Das mit dem Strynfjellvegen ist ja blöd. Wir sind im Juli 2017 dort mit dem Motorrad lang,
bei strahlendem Sonnenschein und Skibetrieb inclusive Lifte. :shock:
Gruß Karsten


http://www.kazis-seite.de
"Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg in einer Kupferrüstung zu stehen und »SCHEISS GÖTTER!« zu rufen." (Terry Pratchett)
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon Julindi » Di, 22. Okt 2019, 11:34

Soooo herrliche Bilder!!!!
Die Tour am Fossestien bis zum Hovsfossen haben wir ja dieses Jahr mit den Kindern auch gemacht - total schön!!
Und auch bei dir so schön Strecken und Orte zu sehen, die von uns dieses Jahr besucht wurden :D Das Vikafjell und das Gaularfjell zählen dieses Jahr zu meinen Lieblingsorten :wink:
Total (!!!) erschreckt haben mich die Bilder vom Bødalsbreen... es ist gerade einmal 7 Jahre her, dass ich dort war - ich habe mir das zugehörige Bild auf meiner HP rausgesucht (Reise 2012) und habe es mit deinem Bild verglichen :shock: :shock: :shock: Wahnsinn, da ist ja kaum noch was da :cry:
Schade, dass die Reise bald vorbei ist!
Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon syltetoy » Di, 22. Okt 2019, 11:36

Schade das ihr bei Kortmans keinen angetroffen habt, ich bin jedes Jahr einmal dort, das Museum ist wirklich sehenswert.
Ihr habt soviele traumhafte Plätze besucht und immer tolle Fotos gemacht, auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, ich mag aber auch die Schlechtwetterfotos...die geben eine besondere Atmosphäre wieder.
Ich freue mich auf die Weiterfahrt.
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon gudrun55 » Mi, 23. Okt 2019, 16:51

Hier ist nun schon die letzte Fortsetzung…

10. Juli 2019

Schon der 10. Juli, die Zeit rast... Da wir in 4 Tagen zu Hause sein müssen und noch knapp 1800 km vor uns haben, dürfen nicht mehr so viele - und vor allem lange - Zwischenstops eingelegt werden. Aber zunächst frühstücken wir mal in aller Ruhe mit diesem tollen Ausblick.

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Dann genießen wir die Fahrt auf dem Rv7 über die Hardangervidda gen Osten.

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In Geilo ein Tank – Ent- und Versorgungsstop, dort biegen wir ab auf den Fv 40 und fahren durch das Numedal Richtung Kongsberg. Eine fantastische Strecke mit vier Stabkirchen und vielen alten Zeugen bäuerlichen Lebens,

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selbst die Hauptkirchen wie hier die Uvdal Kirke sehen Stabkirchen ähnlich.

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Es geht immer am Numedalslagen entlang, der mal breiter, mal schmaler, mal ruhig, mal wild daherfließt. Die schönsten Bilder z.B. von herrlichen Spiegelungen konnte ich aus dem fahrenden Auto heraus leider nicht machen… die bewahren wir in unseren Herzen, wie Johannes immer sagt…

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Wir machen noch einen Abstecher, zur Stabkirche Rollag, dem ersten christlichen Versammlungsort im Numedal. Vor der Kirche steht ein Steinkreuz aus dem 11. Jh.

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Innen ist sie wunderbar reich und bunt ausgestaltet.

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Ein keltisches Kreuz,

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und was mir sonst noch so auffiel :wink:

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Das war es dann schon mit unserer diesjährigen Norwegentour, leider, leider… Wir erreichen heute noch Schweden, übernachten auf einem Stellplatz an der Schärenküste nahe Tanumshede.

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12.Juli 2019

Nach Nutzung dieser Solardusche sind wir unweigerlich hellwach

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und bewältigen eine Mammutstrecke von 560 km. An der Storebeltbrücke in Dänemark die letzten schönen Aufnahmen,

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die restlichen 700 km müssen wir uns durch jede Menge Staus im Urlaubsreiseverkehr kämpfen. :evil:

Fazit: Es war mal wieder phantastisch und supergenial, egal wo und egal bei welchem Wetter. Von unseren Lieben zu Hause kam relativ schnell die Frage " Und, seid ihr jetzt oft genug in Norwegen gewesen?" Was wir dann sehr schnell und sehr einvernehmlich verneint haben. Es gibt natürlich noch viele andere interessante Ziele, aber nächstes Jahr möchten wir unbedingt noch mal in die Finnmark. Hoffen wir, dass es möglich sein wird :D

Vielen Dank für das Interesse und die netten Kommentare

bis denn, liebe Grüße! gudrun55 :winkewinke:
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon syltetoy » Mi, 23. Okt 2019, 19:52

Ich liebe die Gegend um das Gaularfjell, ich war einige Jahre dort, in der Nähe von dem wunderschön gelegenen Hov Campingplatz.
Es war schön in Erinnerungen zu schwelgen ...vielen Dank.
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon Fjellpolo » Fr, 25. Okt 2019, 22:12

Hallo Gudrun,

ich bin gerade erst dazu gekommen, deinen Reisebericht zu lesen, und jetzt ist er leider schon zu ende... :(

Danke für die so nett geschriebene Reisebeschreibung mit ganz tollen Fotos: richtig schöne Tier-, Natur- und Landschaftsaufnahmen!!! Schade, dass ihr auf den Lofoten und Vesteralen soviel Regen hattet, aber toll, dass ihr die Zeit dort trotzdem genießen konntet und nicht auch sagt:"Nie wieder Norwegen!"
Dafür hattet ihr dann zum Glück im Süden besseres Wetter, sogar in der Hardangervidda! Dass der Gamle Strynefjellsvegen am 6. Juli noch gesperrt war, ist ja kaum zu glauben - im Hochsommer! Der hat mir von allen Landschaftsrouten bisher am besten gefallen, vielleicht lag es aber auch daran, dass wir Mitte Juli strahlenden Sonnenschein bei über 20 Grad hatten.

Die Bilder von der Mitternachtssonne sind ja echt unwirklich! Das würde ich auch gerne mal erleben! Leider ist die Fahrt bis dahin echt weit... Da braucht man schon einen Wohnwagen, Wohnmobil o.ä., um die Fahrt flexibel gestalten zu können, denke ich.

Auf jeden Fall nochmal ein herzliches Dankeschön für deine Mühe mit dem Bericht!

Gruß, Claudia
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon Ronald » Sa, 26. Okt 2019, 11:46

Liebe Gudrun55,

das war wieder einmal ein gaaaanz toller Bericht mit nooooch tolleren Fotos. Viele Orte hast Du uns gezeigt, wo schöne Erinnerungen wach wurden. Viele Orte hast Du uns gezeigt, die wir noch nicht angefahren haben und so wird’s den wohl auch nächstes Jahr wieder nach Norwegen gehen, um eben diese unbekannten Orte zu sehen und unbekannte Strecken zu fahren, wie z.B. das Gaularfjell. Wir waren ja dieses Jahr zwei Nächte in Dragsvik, gewissermaßen am Ausgangpunt zum Gaularfjell, aber das es uns nicht gut ging an dem Tag (war wohl der Toast von der Tanke), blieben wir länger im Bett und wagten uns erst nachmittags nach Balestrand.

Noch einmal gaaanz herzlichen Dank für den Bericht.
Was mir aufgefallen war dieses Jahr in Norwegen: An den Straßenrändern von Serpentinen oder auch zum Fjord abfallende Lagen, sind immer mehr Betonbegrenzungen statt der alten Metallschienen. Das gab mir ein Gefühl von etwas mehr Sicherheit, z.B. als wir von Innvik nach Utvik fuhren oder den Sognefjellvegen. Ist es Euch auch so gegangen?

Beste Grüße
Ronald
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Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
Ronald
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon gudrun55 » So, 27. Okt 2019, 20:46

syltetoy hat geschrieben:Ich liebe die Gegend um das Gaularfjell, ich war einige Jahre dort, in der Nähe von dem wunderschön gelegenen Hov Campingplatz.

Ja, wir waren jetzt ja auch schon das zweite Mal dort, es ist fantastisch, ich beneide dich echt um die lange Zeit dort! :D

Fjellpolo hat geschrieben:Die Bilder von der Mitternachtssonne sind ja echt unwirklich! Das würde ich auch gerne mal erleben! Leider ist die Fahrt bis dahin echt weit... Da braucht man schon einen Wohnwagen, Wohnmobil o.ä., um die Fahrt flexibel gestalten zu können, denke ich.

Ja, das ist wirklich etwas ganz Besonderes und auch immer wieder, man kann es nicht oft genug erleben! Aber wie du sagst, es ist echt weit, du musst dazu noch den richtigen Ort finden und auch das Wetter muss mitspielen. Also sind Zeit und Flexibilität notwendig -oder Glück! Aber ihr bekommt das bestimmt auch irgendwann hin :D

Ronald hat geschrieben:Was mir aufgefallen war dieses Jahr in Norwegen: An den Straßenrändern von Serpentinen oder auch zum Fjord abfallende Lagen, sind immer mehr Betonbegrenzungen statt der alten Metallschienen. Das gab mir ein Gefühl von etwas mehr Sicherheit, z.B. als wir von Innvik nach Utvik fuhren oder den Sognefjellvegen. Ist es Euch auch so gegangen?

Ich muss gestehen, das ist uns nicht so aufgefallen. Johannes ist ein sehr erfahrener und sicherer Fahrer, ich fühle mich nie unsicher - allerdings fahre ich das Gespann in Norwegen auch nicht :wink:

Nochmal herzlichen Dank für die netten Worte! liebe Grüße, gudrun55 :D
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon Julindi » Mo, 28. Okt 2019, 21:15

Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass mein Kommentar, den ich heute Morgen geschrieben habe, vom Internet wohl verschluckt wurde...
Ich bin sehr traurig, dass auch Deine Reise zu Ende ist, es war wunderbar mit zu fahren und die vielen wunderschönen Fotos zu betrachten. Der Bericht war sehr kurzweilig und es machte Spaß zu lesen!

Diese Fragen von Bekannten und Freunden von wegen "schon wieder Norwegen" oder "ist's langsam nicht genug" kenn ich... aber die haben halt alle keine Ahnung :lol:
Von wegen oft genug... es ist nie genug und es gibt immer noch viel zu entdecken!

Vielen herzlichen Dank und Grüße,
Jule
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon Kumulus » Mo, 28. Okt 2019, 22:27

Da bin ich gerade mal für drei Tage unterwegs und du machst "dicht" - menno. Ich hatte doch inständig gehofft, ihr fahrt noch ein paar Wochen durch dieses wunderschöne Land und schreibst und schreibst und schreibst an deinem tollen Bericht weiter und ergänzt ihn mit diesen fantastischen Aufnahmen.

Der Teddybär im Fenster ist ein supertolles Motiv!!

Danke für deinen schönen Bericht !! Wann fahrt ihr wieder ??

Gruß
Martin
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon Bea-Cara » Mi, 10. Jun 2020, 21:40

Liebe Gudrun, dein Bericht ist sehr schön, ihr hattet ja richtig viel Zeit und konntet es umso mehr genießen, auch wenn das Wetter nicht immer schön war. Herrliche Aufnahmen und Beschreibungen. Vielen Dank .
Nächstes Jahr muss unbedingt ein Norwegenurlaub klappen.
Liebe Grüße Bea- Cara
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon gudrun55 » Mi, 10. Jun 2020, 23:39

Bea-Cara hat geschrieben:Liebe Gudrun, dein Bericht ist sehr schön, ihr hattet ja richtig viel Zeit und konntet es umso mehr genießen, auch wenn das Wetter nicht immer schön war. Herrliche Aufnahmen und Beschreibungen. Vielen Dank .
Nächstes Jahr muss unbedingt ein Norwegenurlaub klappen.

Vielen Dank! Ja, als Rentner kann mann sich wirklich Zeit lassen und genießen. Das haben wir auch bei den Reisen davor gemacht, von denen ich (zufällig :lol: ) auch Reiseberichte eingestellt habe... :wink:

viewtopic.php?f=45&t=31667#p300665

viewtopic.php?f=45&t=31072#p290878

viewtopic.php?f=45&t=30520#p282525

viewtopic.php?f=45&t=29954

Kumulus hat geschrieben: Danke für deinen schönen Bericht !! Wann fahrt ihr wieder ??

Gruß
Martin

Tja, Martin, wer hätte gedacht, dass so etwas wie Corona dazwischen kommt - wir im Leben nicht!!! Nun warten wir auf Infos... und hoffen immer noch, dieses Jahr wieder fahren zu können 8)

Liebe grüße! gudrun55
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Re: Wieder auf Tour… Norwegen 2019

Beitragvon skandinavian-wolf » Fr, 12. Jun 2020, 21:26

Noch 2 Jahre muss ich "euch Rentner" um die 6 Wochen beneiden....... :lol:
Und froh sein, 3 Wochen "am Stück" zu bekommen.
Viele Grüße
Uwe
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