Der Tag beginnt mit Regen, ab und zu guckt auch mal die Sonne durch - eigentlich wieder Regenbogenwetter, aber gesehen haben wir keinen. Da es zum Nachmittag hin eigentlich besser werden soll, fahren wir nach Gol zum Museum "bygdetun".


Das Museum liegt etwas oberhalb und 2km entfernt vom Zentrum.

Laut Webseite sind in den Sommermonaten alle Häuser geöffnet und es gibt Führungen. Aber irgendwie stimmte das nicht ganz, denn die Häuser waren geschlossen, nur ein Haus mit einem Studenten(?) als Museumswärter und einer Art Café hatte auf. Die Häuser kann man nur mit Führung sehen, aber als wir das wollten, klappte es nicht mit der Bezahlung. Das geht seit diesem Jahr nur noch mit Vipps oder QR-Code-Scannen, aber mit Karte oder Bargeld war nichts möglich. Also mussten wir ohne Besichtigung wieder gehen.

Aber erst einmal war ein langer Regenschauer abzuwarten. Dann haben wir uns überlegt, noch der Stabkirchenkopie einen Besuch abzustatten. Aber auch das war irgendwie nicht wirklich schön, denn die Kirche wird vom Hallingresort (Hütten und Wohnmobilstellplätze) mit vermarktet. Zu Gelände gab es auch einen Antikmarkt (also alte Haushaltsgegenstände, Truhen, Gläser usw.) und eine Nissewerkstadt (animierte Weihnachtsmannpuppen - aber nicht gut gemacht).
Früher (vor 20 Jahren?) gab es hier auch einmal eine Ausstellung über die nordischen Gottheiten, die ich mir gerne nochmal ansehen wollte. Aber die scheint nicht mehr da zu sein und der Mensch an der Kasse war neu und wusste von nichts. Aber er hat uns als "Senioren" eingestuft (eigentlich müsste man da eher beleidigt sein) und so haben wir zumindest nur 70 statt 110 NOK p.P. bezahlen müssen.






Im Ort direkt sind wir nicht mehr gewesen, sondern haben nur in Ulsåk beim Kiwi unsere Pfandflaschen abgeliefert. Und da wir kein normales einfaches Eis (pinup o.ä.) gefunden haben, wurde es dann so etwas ähnliches im 10er-Pack (war mit 29 NOK auch viel billiger als die einzelnen abgepackten Eisvarianten).
Lange vor Hemsedal sieht man immer wieder das Storehorn.

Seit zwei Tagen macht unser Auto auch ein wenig "Spaß" mit uns - wenn man die Kofferklappe zumacht, geht sie nach kurzer Zeit sehr oft von alleine wieder auf (dann meckert beim Fahren natürlich die Türenüberwachung) und irgendwie ist es ein Glücksgriff, wenn sie wirklich zu bleibt. Manchmal lässt sich die Klappe aber auch gar nicht händisch aufmachen, dann hilft nur die Entriegelung per Fernbedienung. Wenn man von außen schnell abschließt, bleibt sie aber zumindest zu.
Also werden wir zu Hause als erstes die Werkstatt aufsuchen müssen.