04.07.2026
Auch den Samstag lassen wir ruhig angehen. Nach dem Frühstück sortieren wir uns noch einmal. Unter anderem füllen wir Wasser auf. Was brauchen wir noch. Wir sind in Norwegen, nicht in Schweden. Morgen haben die Geschäfte geschlossen. Bis zum nächsten Joker fahren wir ½ Stunde. Aber wir brauchen nichts. Also keine Hektik.

Dann doch lieber noch einen Spaziergang zum dritten Strand – Finnbugsanden. Mit dicker Jacke und Mütze aber ohne Schuhe.
Am frühen Nachmittag fahren wir los. Da steht Polizei! Wir sollen anhalten. Waren wir zu schnell? Ein freundlicher junger Mann bittet um die Papiere und erklärt, dass sie Alkoholkontrollen durchführen. Ob der Mann dazu bereit wäre? Ja klar ist er. Er weiß nur nicht, wie das geht mit dem Pusten ins Röhrchen. Natürlich ist das Ergebnis negativ. Wir werden freundlich verabschiedet und sind erleichtert, dass es nur um eine Routinekontrolle ging. Verständlicherweise gibt es keine Bilder von dieser Begegnung.
Unser Ziel ist Bø und der Mannen fra Haven. Was für ein Kontrast zu Hovden. Hier herrscht reges Touristentreiben. Es gibt einen Jachthafen, einen WoMo-Stellplatz, diverse Geschäfte und das Bø-Museum. Sehr interessant.

Männer aus dem Meer

Das ist kein Wrack. Das ist ein Kunstwerk.
Uns ist es hier viel zu turbulent. Also nichts wie weg. Wir fahren zurück nach Sortland. Langsam müssten wir mal etwas essen. Da gab es doch diesen kleinen Rastplatz mit dem Blick übers Meer Richtung Bø. Da fahren wir hin.

Alles aufgegessen, nur Kaffee ist noch da.
Noch ist es zu früh um schlafen zu gehen.

Der Berg ist uns aber auch zu hoch.
Wir fahren einige Kilometer weiter und wandern zu einem beliebten Strand und Übernachtungsplatz für Radwanderer.

Zum Baden lädt der Strand heute nicht ein. Außerdem ist es 21.30 Uhr. Es wird Zeit für einen Übernachtungsplatz. Keine Lust, auf dem schmalen Streifen zwischen Küste und Bergen etwas zu suchen.

Auf einem Parkplatz der Insel Hadsaløya beobachten wir die Mitternachtssonne, diesmal indirekt.
Grüße Gudrun