So 05.02.2023 Longyearbyen – {Flugzeug} – TromsøLesezeit: 10 min
So 05.02.2023 Longyearbyen – {Flugzeug} – Tromsø1 – RoutenbeschreibungIm Gegensatz zu 2022 ist ja nun wieder alles so wie in den vergangenen Jahren auch. Rückkehr am Sonntag, da ist die Ølhallen geschlossen. Leider lässt sich im Moment (20.12.2022) nicht ermitteln, ob der Vinmonopolet am Sonntag geöffnet hat. Denn dann könnte ich wieder ein paar leckere Büchsen Øl der Svalbard Bryggeri erstehen. Da soll es ja in der Heimat dankbare Abnehmer gegeben haben.

Aber nee, das ganze Einkaufszentrum „Nerstranda“ hat an einem Sonntag geschlossen. Ja, das Vinmonopolet hat sogar noch etwas eingeschränktere Öffnungszeiten: Man-Fre: 10:00 - 18:00; Lørdag: 10:00 - 16:00; Søndag: Stengt. Statt am Sonntag dann am Montag das Øl zu ergattern scheidet auch aus, dafür ist meine Strecke mit gut 500 km am Montag zu lange, dass ich da erst gegen 10:30 Uhr los fahre. Nix lecker Svalbard Bryggeri Øl <schnief>
Flugdaten: SK 4425 | Airbus A320neo | 14:55-16:30 | (1h 35m) | Longyearbyen LYR - Tromso TOS | Sitzplatz: 4A
2 – UnterkunftSmarthotel Tromsø, Vestregata 6, 9008 Tromsø, Norwegen
3 – WetteraussichtenVærvarsel for Longyearbyen /
Værvarsel for Tromsø4 – „Schreiben, schreiben, schreiben“Nach dem Frühstück Aufbruch zu einer Erkundigung, Richtung Adventdalen, so hoch wie es geht, es dämmert schon gut, es gibt kein Wölkchen am Himmel, der Mond ist fast in voller Pracht am Firmament. Der dogyard ist recht ruhig heute. Wieder Richtung „Zentrum“ zurück und dann noch mal zur Straße die ins Adventdalen führt. Dort steht eine neue Informationstafel, sie zeigt jede Menge Temperaturen in der Gegend. Das Bild ist sehr unterschiedlich, -19°C, gefühlt -29°C.
Langsam zurück zum Hotel, Klamotten ablegen, Aufbruch ins Stationen. Leute warten schon auf den Einlass. Nach ein paar Minuten später geht es los, ich liege im Spitzenfeld und finde einen guten Platz. Die eigentliche Band Swing'it tritt nicht auf, der Ersatz ist Bendik Hofsethn und Sidiki Camara.
Ich ordere mein Essen am Tresen. Das Øl darf vor 12 Uhr nicht ausgeschenkt werden, es ist 11:55 Uhr, das ist aber so was von vor 12 Uhr und die Sportart des Augenzudrückens scheint es hier nicht zu geben. Ich nehme daher erst Mal mit einem klaren Wasser vorlieb. Das Stationen füllt sich langsam. Die Musiker starten, auch hier hat es wieder weitere Unterstützung durch einen Keyboarder und für ein Stück ein Posaunist, er legt ein wahnsinniges Solo hin. Nach einer Zugabe geht es über die Straße zur erst kürzlich neueröffneten Galleri Nordover. Dort spielt Pitsj, ich muss gestehen ich weiß noch nicht mal was das heißt.
Es dauert nicht lange bis es auch schon los geht. Vier junge Frauen treten auf die Bühne, da fällt mir gar nicht auf, dass in der Ankündigung fünf angegeben waren. Es wird zwar kurz darauf hingewiesen, aber den genauen Grund habe ich nicht verstanden. Was soll man sagen, traumhaft was hier dem Gehör geboten wurde. Es klang alles unheimlich leicht und als jemand der unmusikalischer nicht sein könnte kann man nur erahnen wie viel stetige Übung dahinter steckt. Als Gäste treten bei einigen Stücken auf, Thea Wang und jemand mit Trompete. Das finde ich so phantastisch, dass spontan andere Künstler in das Programm eingebaut werden.
Nach Pitsj gibt es erst Mal eine Verschnaufpause, im Hotel. Nächster Programmpunkt sind Harr og Hartberg im Gruvelageret. Von einem Bus der dort hin fährt stand in den Ankündigungen nichts, hmm, also dann so zu 4/5 dick anziehen, denn ich trödel ja jetzt nicht rum und komme durchs Laufen auf das restliche Fünftel. Aber der Weg zieht sich, denn ab dem Huset steigt es doch noch mal ganz schön an. Ich erreiche das kleine Gebäude schwer „dampfend“. Im Vorraum sind eigentlich schon alle Garderobenhaken belegt, aber ein Plätzchen findet sich immer. Und dann erst Mal Klamotten ausziehen. Freie Plätze hat es keine mehr. Es strömen immer noch Leute herein. Da erspäht mein Auge ein Platz der wohl irgendwie gar nicht belegt ist, ich frage artig, ob noch frei ist, keiner weiß Bescheid, ja, dann sitze ich wohl jetzt hier, perfekt.
Einschub: Ich sitze im Gate, der vorherige Flieger hatte eine halbe Stunde Verspätung, ist jetzt aber auch vom Hof. Für meinen Flieger gibt es noch keine Verspätung, sieht gut aus. Nicht das der Sturm noch für Verzögerungen im Betriebsablauf sorgt. Für heute sind auf jeden Fall heftige Winde vorhergesagt und steigende Temperaturen, bei Windgeschwindigkeiten von bis 18 m/s, Spitzen bei 25 m/s. Ende Einschub.
Harr og Hartberg spielen sehr jazzig daher, drei weitere Musiker sind fest mit von der Partie, gar nicht so einfach auf der kleinen Bühne. Die Zeit verfliegt im nu. Zugabe. Und schon wieder Klamotten anziehen, die Schuhe mit den Spikes sind übrigens der Hit, fester und sicherer Tritt selbst auf blankem Eis. Die Frage, ob denn wenigstens jetzt ein Bus (vom Huset) zurück ins Zentrum fährt klärt sich nach dem ein Sicht versperrender Hügel passiert wurde, ja, da steht ein Bus.
Kurze Verschnaufpause im Hotel. Zum gemütlich Essen gehen reicht die Zeit nicht, ich war glaube ich nur ein Mal in der Svalbar, zumindest zum Essen. Schade.
Also dann Thea Wang im Kulturhuset. Es überwiegen auch hier eher die ruhigeren Töne. Wenngleich das Musikgenre eigentlich nicht zu meinen Highlights zählt ist das live vorgetragen doch eine ganz andere Sache. Also auch hier volle Punktzahl.
Dann, zur prime time sozusagen, kommen Silje Nergaard und Espen Berg. Silje erzählt ebenfalls viel und durch eine langsame und klare Aussprache kann ich recht viel verstehen, einige Anekdoten zu den Songs habe ich ganz verstanden. So rekapitulierend würde ich sagen gehören Aha, Silje Nergaard und Rebekka Bakken sicherlich zu den ersten norwegischen Künstlern die mir so in Erinnerung sind. Nicht das ich jetzt die anderen Künstler in irgendeiner Weise gering schätzen wollte, aber Silje ist irgendwie eine andere Liga, aber auf keinen Fall auf eine abgehobene Art, sondern nahbar und mit viel Herz. Es wurden ruhige Stücke geboten, aber speziell Espen Berg am Piano legte grandiose Soli hin, da ging es wild zu, das Publikum war auf jeden Fall ganz Ohr und begeistert bis zum Anschlag.
Der Saal musste geräumt werden, für das folgende Konzert gab es ja auch Einzelkarten und waren nicht im kveldspass inkludiert. Eine gute Gelegenheit Ausschau zu halten, ob man bei Silje Tonträger per Kreditkarte erwerben kann. Kurze Nachfrage, nein kann man so nicht wirklich, aber ich könnte ihr den Betrag ja überweisen. Ich bin fassungslos, die Welt ist doch nicht so schlecht. Es dauert eine Ewigkeit bis wir feststellen, dass sie ihre IBAN nicht parat hat, auf ihrer Bankkarte steht sie nicht drauf. Sie ruft mich auf meinem Handy an, damit habe ich ihre Nummer und wir können per SMS die notwendigen Bankdaten austauschen. Wir wechseln noch kurz ein paar Worte. Was für eine unkapriziöse Künstlerin, ich bin tief beeindruckt, sicherlich eine Erinnerung die ich nicht vergessen werde.
Einschub: Im Gate laufen auch wieder einige Künstler ein, direkt mir gegenüber sitzt die komplette Gruppe von Ole Børud und eine der beiden Frauen von TORA. Weiterhin im Gate Thea Wang, Harr og Hartberg, Teile von Pitsj. Die Anzeige am Gate zeigt nun auch eine Verspätung für meinen Flieger, eine halbe Stunde. Einschub Ende.
Nach der Pause kommt Ole Børud. Ja, das ist funky, alle Lieder fetzen, dank einer großen Band, immerhin spielen drei Männer in der Trompeten- und Saxofonsektion. Jetzt stören auch keinen Tische mehr, genau richtig um sich auch zu bewegen. Der Saal kocht und ist trotz der späten Stunde sehr gut gefüllt.
Ja, es hilft nix, die letzten Töne sind verklungen. Was ziehen wir für ein Fazit? So viele Konzerte wie nie, und einfach alle, jedes auf seine Art, p-h-a-n-t-a-s-t-i-s-c-h.
Einschub: Mein Flieger landet gerade, verspätet, aber egal. Einschub Ende.
Noch einmal Übernachtung, Frühstück, mit den Gedanken schon minimal auf der Heimreise. Alles packen, sich in der kleinen Lobby platzieren, schreiben, schreiben, schreiben. Blick auf die Uhr, der Bus kommt gleich, anziehen, das letzte Mal in die Kälteschleuse. Auf den Bus warten, einsteigen, die Hotels werden abgeklappert, Ankunft Flughafen. Boarding-Karte am Automaten holen, das geht natürlich jetzt schon recht routiniert, bis nächstes Jahr wo alles vergessen ist. Gepäck am self bagdrop aufgeben. Zur Security gehen, das ganze Geraffel auf X Schüsseln verteilen. Öhm, wo ist meine Boarding-Karte? Verflucht, alles läuft wie am Schnürchen, nur jetzt fehlt die Boarding-Karte, irgendwo in den tausend Taschen wird sie sich verstecken. Es hilft nix, ich muss noch mal aus der Schlage raus und mir eine neue Boarding-Karte ausdrucken lassen, peinlich. Neuer Anlauf, jetzt läuft alles, ich muss auch keine Schuhe ausziehen oder den Gürtel. Nur noch das ganze Zeugs wieder einsammeln und einpacken.
Geschafft, ich sitze im Gate, abdampfen. Zeit weiter zu schreiben.
Wieso bin ich eigentlich so früh mit dem Bus gefahren, schon um 10:15 Uhr, obwohl doch der Flieger erst um 14:45 Uhr gehen soll? Mal wieder den Plan nicht richtig gelesen, da steht gut lesbar, dass auch um 13 Uhr ein Bus fährt, ich Hasenhirn. Nun gut, so nutze ich die Zeit eben und schreibe (weiter). Mittag es wird, gute Gelegenheit für ein leichtes Mahl und ein letztes Øl es sei. Das Øl kommt formvollendet (naja fast) gezapft in ein richtiges Glas, nix Blechbüchse oder Plastikbecher. Das schmeckt, z-i-s-c-h.
Auch ohne Aufruf stehen plötzlich alle auf und versammeln sich am Ausgang. Draußen stürmt es sehr wild, also sehr wild, der aufgewirbelte Schnee fliegt quasi horizontal. Die übliche Ansage ertönt, klar und verständlich. Eine priorisierte Einsteigereihenfolge ist möglich. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sehr stürmisch ist und teilweise glatt, man soll vorsichtig sein. Das war nicht übertrieben, der Sturm kommt frontal und heftig, man kommt kaum vom Fleck. Zumindest gibt es beim Einsteigen in den Flieger keinen Stau wie sonst, man ist flugs im sicheren Flieger. Gepäck verstauen, Sitzplatz einnehmen.
Der Fensterplatz nutzt heute nicht viel, nicht nur hier ist es stockdunkel, auch bei der Ankunft in Tromsø wird es schon dunkel sein. Alle Leute sind im Flieger, die Treppe wird abgezogen, es schaukelt spürbar, der Wind zerrt an allen Ecken der Maschine. Wir rollen, aber noch nicht zur Startposition, erst noch das DeIcing. Hier kommt noch ein etwas älteres Fahrzeug zum Einsatz. Ein Fahrer steuert das Gerät und eine Person steht an der Lanze im Korb, und zwar im Freien. Alter Schwede, das ist nix für Weicheier. Mit nur einem Fahrzeug dauert alles etwas länger. Auch das ist geschafft, nun rollen wir die ganze Startbahn entlang zum westlichen Ende, gestartet wird mehr oder weniger voll gegen den Wind, etwas kommt er seitlich. Die Triebwerke heulen auf, Schub. Gefühlt nach wenigen Sekunden sind wir schon in der Luft. Es ruckelt, aber nichts was sofort in die Magengrube geht. Wir steigen schnell weiter, es holpert weiter herum, aber alles im sehr erträglichen Rahmen.
So, nun sind wir in der Echtzeit angekommen, es wurde gerade ein Snack und ein Getränk gereicht. Der Flug ist weiterhin sehr ruhig, linkerhand (östlich) sieht man den Vollmond. Es ist 17:11 Uhr. Ich glaube der Sinkflug setzt ein. Kleine Verschnaufpause, etwas dösen.
Durchsage aus dem Cockpit, wir fliegen eine Ehrenrunde, die Wetterverhältnisse habe ich weder auf Norwegisch noch auf Englisch verstanden. Der Landeanflug ist nicht so kritisch wie noch in Longyearbyen angekündigt, keine Turbulenzen, alles easy. Der Flieger rollt langsam an das Behelfsterminal, der Blick aus dem Fenster ist ein Blick ins Grauen. Es schüttet wie mit Kübeln. Ich war so auf Longyearbyen fokussiert, dass ich mir kein einziges Mal die Wetterverhältnisse auf der weiteren Heimreise angeschaut hatte. Aber was hätte das verändert, außer die Stimmung zu killen. In den wenigen Minuten die vergehen, bis wir aussteigen können, kurz über das Rollfeld, hat es komplett aufgehört zu regnen.
Durch den Zoll geht es zügig, die Beamtin wundert sich über mein Passbild, es sei im Profil. Tja sorry, ich habe es nicht gemacht. Ich darf trotzdem passieren. Wie schon letztes Jahr das gleiche Bild am Gepäckband, alle drängeln sich 1 cm vor dem vielleicht 10 Meter langen Band. Zwei Helfer schichten schon jede Menge Koffer auf. Ich wage mal ein Blick, meine Tasche ist noch nicht dabei. Kurze Zeit später taucht das gute Stück schon auf, ich lasse es mir reichen, selbst ran kommen ist nicht möglich, alles verstopft.
Ich steige in den Shuttle-Bus, obwohl es wirklich nicht weit zu laufen ist, aber alles ist vermatscht. Der Bus fährt los, ist flugs angekommen, Handy zwischendurch wieder in Betrieb gesetzt. Eieiei, schon kurz nach 18 Uhr, mein Parkplatz ist nur bis 18 Uhr gebucht. Bis ich ausfahre habe ich eine gute viertel Stunde überzogen, mal sehen ob das noch durchgeht oder nachbelastet wird. Klar, bei den Temperaturen ist die Karre natürlich kein Eisklotz. Durch den Matsch bahne ich mir den kurzen Weg zum Tunnelsystem und tauche in das Felsenparkhaus ein, dieses Mal aus einer Richtung aus der ich noch nicht gekommen bin, nach ein paar Sekunden konnte ich mich aber orientieren. Schon mal die erste Fuhre Gepäck zum Hotel mitschleppen. Boah ist das warm, mit der dicken Skihose bin ich maßlos überausgestattet. Hilft nix.
Etwas das Gepäck sortieren, was nicht mehr gebraucht wird wieder zurück ins Auto, jenes noch mal etwas besser parkieren. Ins Walter & Leonhard, der Skrei lacht mich an und der Vino vom letzten Mal war ein Gedicht, beides schmeichelt dem Gaumen aufs Vortrefflichste. Ein Dessert ist kurz in der Überlegung, wird aber verworfen, ein Espresso darf es sein. Das letzte Schlückchen des köstlichen Rebensaftes darf nicht im Glas verkommen.
Abmarsch, ohne irgendwelchen Firlefanz ins Solid, draußen ist es bei den Temperaturen irgendwie deprimierend. Trotzdem sieht man einige Leute die eingepackt sind als ob sie auf einer Expedition zum Südpol wären, Schals, Mütze, wuchtige Handschuhe, aufgeplusterte Jacken, herjeminee.
By the way, in Tromsø soll es die nächsten Tage sowohl nachts als auch tagsüber Nullgrad haben, selbst zu Hause wird es zumindest nachts kälter werden, verrückt. Die Wetteraussichten auf dem Rückweg bis einschließlich Geilo für die nächsten Tage sind eine einzige Katastrophe. Tagsüber überall Plusgrade, nachts teilweise auch.
Und nun, was steht auf dem Plan? Das Øl ist irgendwie verdampft, im Solid ist es auch immer gut warm. So darf der Tag (genau 22 Stunden alt) nicht enden, en Øl till noch ein Weihnachtsbier bitte.
Nein also wirklich, dass es jetzt auf der Rückreise nicht pausenlos gut zweistellig (also mal mindestens -15°C) kalt wird darauf hatte ich mich schon eingerichtet, aber Plusgrade, es ist zum Heulen. Warum bewirkt der ganze Klimawandel nicht einfach das es kälter wird, mir würde das sehr gut passen. Die in Longyearbyen erworbenen Spikes, wo soll ich die in den nächsten 362 Tagen noch mal nutzen, bei mir zu Hause sicher nicht. In Longyearbyen hatte ich bei genauerem Hinsehen doch das eine oder andere Elektroauto gesehen, ja der Strom kommt derzeit in der dunklen Jahreszeit noch aus dem Kohlekraftwerk, aber auf dem Dach der Svalbardbutiken sind Solarpaneele installiert, die können im kurzen aber auch stundenmäßig langen Sommer etwas liefern. Mehr soll in der Pipeline sein, hatte ich vor einiger Zeit gelesen. Da wird einfach mal gemacht, in Bedenkenträger-Deutschland dagegen eher sehr schwierig, 16 laaaange Jahre Stillstand und im Gegenteil Rückschritt, worst Regierung ever. Und wenn dann die Bundeskanzlerin a. D. stoisch sagt sie hat nix falsch gemacht, da könnte man platzen vor Wut. Jetzt ist der Blutdruck sicher wieder in die Höhe geschnellt. Themenwechsel.
Bisher war es eine fantastische Reise, die Schleichwege in Schweden, bei gefrosteten Temperaturen, ein Traum. Der gesamte Aufenthalt in Longyearbyen in allen Aspekten 1a mit Sternchen. Schön kalt, geniales Wetter, lecker Essen, Øl sowieso, phänomenale Konzerte (alle), sehr nette Begegnungen. Geklappt hat auch alles wie am Schnürchen. Wer jammert noch über die versemmelte Episode bei der Security am Flughafen, längst Schnee von gestern oder die erst mal halb gefrorenen Fingerspitzen wenn man nach draußen gegangen ist, der um die Ohren pfeifende Wind. In der Erinnerung Erlebnisse von denen man gerne mehr gehabt hätte. Positiv denken, die Wettervorhersagen haben sich ja auch schon öfter als nicht sehr zuverlässig heraus gestellt. Es kann nur besser werden. Das Øl ist schon wieder verdampft, die Mucke ist zwar extra cool, aber die letzten Nächte waren recht kurz. Zeit zu gehen.