mein Bericht ist leider etwas ins Stocken geraten. Leider war mein rechter Arm die letzten Wochen bei der Bedienung von Maus und Tastatur stark eingeschränkt. Aber jetzt kann es weiter gehen

Tour 3 - Herbst 2013 Teil 23
Austvågøya, Lofoten
Tag 4 Laudvik - Svolvaer - Henningsvaer
Als um kurz nach 6 Uhr aufstehe, hängt über der Küste eine dichte Nebelbank. Zum Fotografieren taugt das nicht, also lasse ich mir etwas Zeit zum Frühstücken. Das tut gut, denn wenn ich bis weit nach Mitternacht Nordlicht fotografiere und dann zum Sonnenaufgang schon wieder draußen sein will, werden die Nächte ganz schön kurz.

Nachdem alles verstaut ist, folge ich der Fv888 bis nach Laudvik. Die Atmosphäre am kleinen Hafen ist eigenartig, es geht kein Wind und der Nebel schluckt alle Geräusche. Nur ab und zu macht sich eine Möwe kreischend bemerkbar.





Ein Blick auf das Smartphone verrät mir, dass ich hier noch länger auf Sonne warten müsste. Dann fahre ich eben zurück zur E10 und dann nach Svolvaer.
Unterwegs fällt mein Augenmerk auf ein kleines Wäldchen, in dem sich ein Friedhof befindet.


Die Wetterapp hat mal wieder recht, denn jetzt kommt endlich auch die Sonne durch.



Als nächstes schaue ich mir Svolvaer an. Am Hafen wird überall gearbeitet und auf den Werften dröhnen die Maschinen.












Von Svolvaer fahre ich weiter nach Henningsvaer. Bei meinem letzten Besuch war hier mit dem Wohnmobil kein durchkommen.





An der Straße nach Henningsvaer suche ich mir einen kleinen Platz für die Nacht. Hier müsste es eigentlich heute Nacht mit dem Nordlicht klappen. Aber zuerst fange ich mir das Abendessen. Nach 10 Minuten sind zwei Makrelen am Haken und eine davon in der Pfanne, - frischer geht es nicht



Den Abend verbringe ich mit beobachten des Himmels und kontrollieren des Wetterradars. Was sich da um die Berge herum bildet sieht zwar schön aus, ist aber nicht das, was ich heute Abend am Himmel haben möchte.


Naja, irgendwann reißen die Wolken auf und geben den Blick auf etwas Nordlicht frei



Es reicht leider nur für wenige Fotos, dann ist der Himmel wieder zu. Dafür bin ich schon um Mitternacht im Schlafsack.
Die Nacht am Straßenrand ist sehr ruhig.
Viele Grüße,
Mainline