Tour 2 - Sommer 2013 Teil 8
Südnorwegen
Tag 4 Listra Fyr - Obrestad Fyr
Nach dem Frühstück gehts wieder an die Küste. Der Strand besteht überwiegend aus „groben Kies“ und ist zum Baden eher ungeeignet, aber zwischen den Steinen gibt es für uns immer wieder etwas zu entdecken.



Auch hier treffen wir wieder auf massive Betonbauten, die ihren Ursprung in militärischen Befestigungsanlagen aus dem 2. Weltkrieg haben. Viel freundlicher ist dagegen der Holzbau zur Vogelbeobachtung, der oberhalb der Küstenlinie steht.


Ein weiteres Highlight treffen wir an der Küste: Schafe in der „extra long Version“ tummeln sich auf den Wiesen unterhalb des Leuchtturms.


Achja,auf den Leuchtturm wollen wir ja auch noch. Den dürfen wir nach dem Erwerb von zwei Eintrittskarten (50 NOK) erklimmen. Im inneren des Turms erzeugt der starke Wind ein gespenstiges Heulen, dass uns beim Aufstieg begleitet. Zunächst steigen wir über eine enger werdende Wendeltreppe nach oben. Die letzten Meter müssen in einer Art Wendel-Leiter bezwungen werden.




Oben angekommen bläst uns erst einmal kräftiger Wind ins Gesicht. Der Blick aufs flache Land offenbart nichts neues, wie bereits gestern liegt auch heute Dunstschleier in der Luft. Ursprünglich standen an dieser Stelle einmal drei steinerne Leuchtfeuer nebeneinander, deren alte Fundamente von hier oben noch gut zu erkennen sind.




Nachdem wir den jetzt den zweiten Leuchtturm abgehandelt haben. Fahren wir über die Straße 465 und E39 rüber nach Flekkefjord.
Olaf der Elch ist natürlich auch dabei

Hier in Flekkefjord kann man mit Fahrraddraisinen über die verbliebenen Gleise der alten Flekkefjordbanen fahren.



Natürlich schauen wir uns auf unserer Tour auch die Häuser von Helleren in der Nähe des Jøssingfjords an.
Die Felsformation mit den kleinen Häusern darunter ist schon beeindruckend. Allerdings wirken die Häuser vor dem Parkplatz, der alten Straße und dem Abraum aus dem Steinbruch vielleicht etwas deplatziert.



Nach der Kaffeepause verlassen wir das „Gebirge" und fahren wieder an die Küste. Vielleicht können wir ja zum dritten Mal an einem Leuchtturm übernachten.

Als erste steuern wir Kvassheim Fyr an. Hier wurde das Leuchtfeuer zu einem Tagungszentrum umgebaut. Inzwischen haben sich dichte Wolken vor die Sonne geschoben, so dass der Ort sehr ungemütlich wirkt. Am Parkplatz steht ein Hinweis, dass Wohnmobile nicht über Nacht stehen dürfen, daher machen wir uns auf zum nächsten Feuer.



Am Obrestad Fyr fängt es kurz nach unserer Ankunft an zu regnen. Da ich hier aber unbedingt noch „schöne“ Fotos machen will, bleiben wir auf dem Parkplatz stehen und warten auf besseres Wetter.

Mal sehen ob die Sonne noch mal durch kommt...
Viele Grüße,
Mainline