Moin Martin,
hier geht es weiter.
Ja ich hatte Deinen Bericht gelesen.
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Teil 21 – Endelig sommer i Norge!
Tag 42 – 27. Juni 2017 – Bodø – ØrnesDie für diesen Tag geplante Distanz von 149 Kilometern ließ uns genügend Zeit, um in Ruhe zum Saltstraumen zu fahren und die mittelalterliche Steinkirche von Gildeskål zu besichtigen. Glücklicherweise war es trocken, wenn auch grau.
Wir saßen zu unserer üblichen Zeit im Auto. Die Distanz zwischen Hotel und Saltstraumen betrug zwar 32 km, aber wegen der Fahrt durch die Großbaustelle Bodø und der Suche nach dem Zugang zur Tankstelle inmitten der Baustelle benötigten wir über eine Stunde.
Wir blieben auf der Nordseite des Saltstraumen und erfrischten uns erst einmal mit einem Kaffee im ehemaligen Erlebniscenter. Jetzt ist es eine Cafeteria mit Vortragssaal, Souvenirshop und Toiletten.
Dann schnappten wir uns unsere Kameras und spazierten zum Ufer. Auf dem Parkplatz stellten wir fest, dass wir für unsere bisher zurückgelegten 8.521 km doch vielleicht das falsche Auto fuhren und die falsche Ausrüstung mit hatten, denn dort stand DAS Fahrzeug, um die vielen E-Straßen, RV- und FV-Wege sowie Schotterpisten problemlos zu bewältigen:
Es konnte sich nur um ein Explorationsfahrzeug mit „teutonischem“ Kennzeichen handeln. Die Personen, die das Fahrzeug verließen, um sich zum Ufer des Saltstraumen durch unwegsames, weil nicht gepflastertes Gelände vorkämpften, waren natürlich in Camouflagehose und –jacke gekleidet. Wie die beiden Fotos zeigen, handelt es sich um schier unüberwindbares Gelände, das eigentlich nur mit einem erfahrenen Guide bewältigt werden kann.


So kamen sie gut getarnt am Ufer an und konnten stolz am Leuchtfeuer für ein Selfie posieren.

Saltstraumen Knaplundsøya SW-side L 2516
Wir jedoch spazierten geruhsam zum Ufer. Es war jetzt 11.20 Uhr. Laut Gezeitentabelle sollte der Strom um 14.30 Uhr am stärksten sein. So lange wollten wir nicht warten, zumal wir zwar nicht den Saltstraumen, aber doch einige andere gewaltige Tidenströme, meist auf der offenen See, gesehen hatten.
Allerdings waren die Strudel, die wir gesehen hatten, doch recht beeindruckend.


0169



Auf dem Rückweg entdeckten wir am Weg noch einen Gletschertopf.

Etwa nach einer Stunde Fahrtzeit passierten wir diesen kleinen Wasserfall. Leider konnte ich diesen nicht identifizieren.


Unterwegs entdeckten wir wieder diese Art der Stockfischtrocknung.

Am Skaugvoll Kro legten wir eine kleine Rast ein und verzehrten Fish & Chips, bevor wir zur alten Gildeskål-Kirche aufbrachen. Wir hatten Glück, denn die nächste Führung – und nur mit dieser kann man in die Kirche gehen – sollte um 14.00 Uhr stattfinden. So konnten wir uns noch etwas auf dem Gelände der beiden Gildeskål-Kirchen umsehen.
Das Kirchdorf Gildeskål gehört u.a. zu dem Nordlandmuseum.
http://nordlandsmuseet.no/de/gildeskal-kirkested/

Es war zwar bedeckt und auch recht frisch, aber dennoch war der Frühling hier wohl angekommen, denn vor der Kirche blühte ein großer Fliederbusch.


Die alte Gildeskål-Kirche aus Stein wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil gebaut. Obwohl die erste schriftliche Erwähnung der Kirche erst 1589 erfolgt, geht man anhand der Bauweise bei den ältesten Teilen der Kirche von einem Bau zwischen 1130 und 1160 aus. Der Südflügel wurde 1711 errichtet.
1710 wurde die Kirche von einem Blitz getroffen und der größte Teil der Kirche verbrannte. Lediglich im Vorraum hingen einige Metallteile sowie eine kleine Tür, die von der alten Kirche stammten.



Dies erzählte uns auch die junge Kirchenführerin, eine Inderin, die als Baby mit ihren Eltern nach Norwegen kam. - Der Wiederaufbau erfolgte im Barockstil.



Empore –



Messgewand 1773
Vor der alten Kirche steht ein Gedenkstein für Elias Blix, den 1836 in Gildeskål geborenen norwegischen Theologen, Professor, Minister für Kirche und Bildung von 1884 bis 1888, der den kleinen Katechismus von Luther und große Teile der Bibel in Nynorsk übersetzte sowie Kirchenlieder schrieb.
https://de.wikipedia.org/wiki/Elias_BlixVor der neuen, 1881 gebauten Gildeskål „Hauptkirche“


steht ein Gedenkstein aus lokalem Marmor für die auf See gebliebenen Fischer der Gemeinde.

Auch der Kirchhof ist ein Besuch wert und besteht aus mehreren Gebäuden, die zum Teil über 200 Jahre alt sind.





Noch ein Blick auf die alte Kirche, deren Beleuchtung jetzt eingeschaltet war.

Dann machten wir uns auf den Weg nach Ørnes. In Storvika hielten wir kurz am Rastplatz, drehten uns um und dann sahen wir eine merkwürdige Felsformation: Finnesgjura im Finnesfjellet. Das Fjell ist ungefähr 500 m hoch und diese Figuren oder „Hörner“ sollen ca. 300 m.ü.M. hoch sein.


Nach langem Suchen habe ich auch eine Seite für Finnesgjura gefunden:
http://spekkhoggern.blogspot.de/2014/03 ... eskal.htmlKurz vor Ørnes führte der FV 17 direkt unterhalb des 904 m hohen Skjeggen vorbei.

Von unserem ersten Aufenthalt in Ørnes vor vier Jahren hatten wir noch die hervorragende „ishavsrøye“, den Seesaibling mit Gurken-Dill-Joghurt, Amadinekartoffeln und Spargel in Erinnerung – und das für nur 185 NOK!

Saibling war nicht mehr auf der Karte, dafür eine andere norwegische Spezialität: Gesalzenes Lammfleisch, Kohlrabi und Kartoffeln. Lecker.

Meine Frau hatte „biffsnadder“ – das Einfachste ist manches Mal das Beste.

Vor der Koje noch ein Drink und der Ausblick – zuletzt wurden sie am Hafen gesehen.

Die Fahrt von Bodø nach Ørnes.
Tag 43 – 28. Juni 2017 – Ørnes – SandnessjøenDa wir an diesem Tage drei Fähren auf dem Plan hatten, saßen wir schon um 09.00 Uhr im Auto. Hüllten sich die Gipfel der Bergkette Spilderhesten noch in den Wolken

konnten wir die Storskardtinden schon sehen.

Natürlich ist uns bewusst, dass es an der Küste ganz schön „pusten“ kann, aber der „Sicherheitsgurt“ für das Wartehäuschen hat uns dennoch ein Schmunzeln entlockt.

Die Sicht und der zunehmend blaue Himmel ließen uns hoffen, dass wir heute wieder einmal gutes Wetter zu erwarten hatten

Reben 833 m Glomfj

Glomfjord
Auf der gegenüberliegenden Seite rauschten mehrere Wasserfälle, eigentlich mehr Flussläufe, die wohl offensichtlich von den Eisfeldern um den Mugskogtinden und den 1.286 m hohen Sætertindan kamen und bei Mugskogvika in den Glomfjord flossen.



Jetzt lagen drei Tunnel vor uns: Zunächst war es der 2.238 m lange Glomfjordtunnel gefolgt von dem 1.946 m langen Fykantunnel. Dann kam der 7.624 m lange Svartistunnel.

Da er mit einer sog. „Tunnelbohrmaschine“ regelrecht „aufgebohrt“ wurde, ist die Fahrbahn sehr schmal und hatte keinen Mittelstreifen. In solchen Tunneln habe ich natürlich die Geschwindigkeit reduziert und lasse in den Ausweichstellen schon mal die „Eingeborenen“ vorbeifahren. Das eine oder andere Mal hatten wir aber auch erlebt, dass wir recht forsch überholt wurden.
Nach etwas über 10 Minuten Fahrtzeit lag der Nordfjord vor uns. Das etwas türkisfarbene, später grüne, Wasser deutete uns an, dass wir gleich an einen Gletscher kommen würden. Sollten wir wieder einmal das große Glück haben den Engabreen in voller Pracht zu sehen, wie schon 2013 und 2014 von der „AMADEA“ aus? Das Wasser im Nordfjord, einem Ausläufer des Holandsfjorden, war spiegelglatt. Es zeigten sich jetzt auch die Bergformationen Ressan und den 855 m hohen Kjølan


Am Informationshäuschen „Porten til Svartisen“ in Holand angekommen, sahen wir den Engabreen hinter der Landzunge Engeneset. Es ist immer wieder beeindruckend die Gletscherformation in den verschieden funkelnden Blautönen zu sehen.


Dazu das wirklich grüne Wasser.

Der Engabreen ist ein Ausläufer des Svartisen, des zweitgrößten Gletschers von Norwegen. Die Zunge des Engabreen erstreckt sich fast bis an den Rand des Holandsfjord. Es heißt auf einer Informationstafel, dass kein anderer Festlandsgletscher so dicht am Meeresspiegel liegt. Die Gletschermasse des Engabreen ist so mächtig, dass sie bis zu 2 Metern in 24 Stunden „wandern“ kann. Von Mai bis September fährt ein kleines Motorschiff, die „SVARTISEN“ fast stündlich von Holandsvik zum Engabreen. Die Überfahrt dauert 10 Minuten. Vom Kai geht man 20 Minuten zur Brestua und von dort noch einmal 40 Minuten zum Gletschereis.


Engabreen Midnatsoltinden

Engabreen und Fonndalsbreen
Etwas weiter westlich liegt der Fonndalsbreen. Sein Schmelzwasser bildet die Fonndalselva.

Bereits an einer anderen kleinen Ausweichstelle konnten wir einen Reisebus mit deutschen Touristen ausmachen. Wir wunderten uns, dass der Busfahrer an dieser Stelle hielt, obwohl es andere Plätze gibt, an denen der Engabreen in seiner vollen Pracht zu sehen ist, wie z. B. in Braset. Na ja, man muss nicht alles verstehen.
Hier sind noch weitere Informationen zum Svartisengletscher.
http://www.svartisen.no/?lang=enEin Fotostopp bei Korsvik musste reichen, denn es standen ja drei Fähren auf dem Plan.


So fuhren wir dann „straks“ nach Forøy zu ersten Fähre, die uns in 10 Minuten nach Ågskardet bringen sollte.
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Hinter uns kamen zwei Reisebusse mit „Norwegen-Sorglos-Rundreise-Touristen“. Ich sprach einen Herrn an und es ergab sich folgender Dialog.
Konversation an der Fähre
Ronald: „Wo müssen Sie denn heute noch ganz hin?“
Passagier: „Das weiß ich nicht. Wir haben noch zwei Fähren.“
Und weiter: „Und Sie, sind Sie privat hier?“
Ronald: „Wir sind seit sechs Wochen hier unterwegs.“
Passagier erstaunt: „Was machen Sie denn den ganzen Tag?“
Ronald: „Wir sind bis Kirkenes gefahren. Das ist unsere zweite Tour. Letztes Jahr sind wir rund um Island gefahren.“
Passagier: „Na, Sie sind ja ganz schön unternehmungslustig!“
Ronald: „Klar doch, solange man kann. Die anderen sind doch alle oben (ich weise auf den Himmel). Nächstes Jahr geht es nach Frankreich.“
Passagier: „Einmal rund?“
Ronald: „Nein, erst Flusskreuzfahrt auf der Rhone und Saône, dann Bretagne.“
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Als ich das meiner Frau erzählte, haben wir beide noch herzlich gelacht.
Von der Fähre aus sahen wir den 443 m hohen Rødøyløva. Heute allerdings hatte er sein Haupt mit Wolken verdeckt und die Stirn in Falten gezogen.
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Rødøyløva
Auf der Überfahrt kamen wir an den verschiedensten Felsformationen vorbei; der Rødøyløva wurde ja schon erwähnt. Hier waren es der Brektinden und der Telnestinden.

Brektinden und Telnestinden

Rødøyløva
Zwischendurch gab es wieder mal einen kleinen Wasserfall am Sørfjorden.

Sørfjorden
Die „Gegenfähre“, die SKUTVIK, dampfte nach Norden.

SKUTVIK
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Mit dem Busfahrer der deutschen Reisegruppe ergab sich dann noch eine weitere Unterhaltung, der mir erzählte, wie ahnungslos die Leute auf solch eine Busreise gehen. Dass ein Reisender keine Kreditkarte hätte, könne er ja noch verstehen. Aber es gäbe Leute, die weder eine EC-Karte noch norwegische Kronen dabei haben, sondern ihn abends im Hotel fragen würden, wo man denn Euro in Kronen tauschen könne.
In diesem Zusammenhang kommt mir in Erinnerung, dass, wo immer ich bezahlen wollte, mir sofort ein Kartenlesegerät hingehalten hatte. Ich bezahlte aber in der Regel „kontant“, also in bar, denn sonst kann man auf einer solch langen Reise schon mal die Übersicht über die Ausgaben verlieren.
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Langsam kam der Globus am Ufer in Sicht, der auf den nördlichen Polarkreis hinweist. Ich meinte mich zu erinnern, dass dieser am Breivikodden, am Eingang zum Melfjorden, steht.
Die Reiseleiterin der deutschen Reisegruppe erschien an Deck und verkündigte lauthals: „Bei der Überquerung des Polarkreises, bei so einem denkwürdigen Ereignis, da müsse man trotz der Kälte doch einfach mal an Deck erscheinen.“ Offensichtlich konnte sie aber nur eine Handvoll Reisender bewegen, die auch nach einem schnellen Foto gleich wieder unter Deck verschwanden.

Polarkreisglobus
Im Melfjorden können wir unter der Wolkendecke gerade einen kleinen Ansatz des Svartisen erkennen und am Nordufer die Kvandalelva.
Wir erreichten Kilboghamn oder Kilboghavn, rollten von der Fähre und ließen Busse und andere Fahrzeuge vorbei, um in Ruhe zur letzten Fähre an diesem Tag zu fahren: Nesna – Levång. Da diese alle Stunde fährt, konnten wir uns Zeit lassen.

Liatinden Aldersundet
Im Westen konnten wir die Bergformation des 571 m hohen Hestmannen oder Hestmonkallen sehen.

Hestmannen auf Selsøya
Der Polarkreis verläuft über den nördlichen Teil der Insel Selsøya, über die interessanterweise die Kommunegrenze zwischen der Kommune Rødøy und Lurøy liegt. Die Bewohner des südlichen Teils der Insel müssen einen beschwerlichen Weg auf sich nehmen, wenn sie die Gemeindeverwaltung aufsuchen müssen. Zunächst die Fähre von der Insel Selsøya nach Rangsundøya, dann die Fähre über Gjerøy, Rødøy nach Jektvik. Von dort mit der Fähre nach Kilboghamn und schließlich die Fähre von Stokkvågen nach Onøya und weiter mit dem Bus nach Lurøy. Es sei denn, man kann mit dem eigenen Boot die in Luftlinie gerade mal 10 km lange Seestrecke überwinden. – Also eine ähnlich Situation wie die der Einwohner von Veidnes (siehe 12.06.2017)
Gerade eben hatten sich die Wolken von den Spitzen der 925 m hohen Liatinden am Aldersundet verzogen.
Am 23. Mai 2013 hatten wir hier gestanden bei mindestens 25° und strahlendem Sonnenschein. Na ja, man kann nicht alles haben.
Nun klarte es auf und wir konnten die Küste nach Norden mal mit blauem Himmel sehen.

Lurøy nach Norden
Doch dann zogen wieder dunkle Wolken auf und es schüttete es, was der Himmel hergab.

Zwei Tunnel und eine Fähre waren noch zu befahren, bevor wir am nächsten Übernachtungsort Sandnessjøen ankommen sollten.
Am Sjona klarte es jedoch auf und wir konnten wieder einmal die herrlichen Ausblicke genießen. Hier hatte die Norwegische Straßenverwaltung einen sehr schönen Rastplatz mit entsprechend guten und – vor allen Dingen – gepflegten Toiletten angelegt: Hellåga.



Hellåga Rastplatz – Sjonafjord – Rana kommune
Wir lagen recht gut in der Zeit, fuhren über die 1.065 m lange Helgelandsbrücke, die seinerzeit bei der Eröffnung 1991 Norwegens längste Brücke war.
Um 17.00 Uhr kamen wir am Hotel an. Leider war die Parksituation nicht ideal, wie häufiger in „größeren“ Orten. Aber letztendlich haben wir es durch etwas „Trickserei“ hinbekommen, dass wir am nächsten Morgen bis 11.00 Uhr parken konnten, ohne, dass wir befürchten mussten, eine „kostspielige Belehrung“ zu erhalten.
Auch hier, im Scandic Syv Søstre Hotel waren wir wieder den Busreisenden im Restaurant unterlegen, denn man bat uns später wiederzukommen. Macht nix, denn wir haben später ausgezeichnet gegessen im italienischen Restaurant „Soprano“ und sind von einer hervorragend motivierten Bedienung betreut worden.
Anschließend unternahmen wir einen Abendspaziergang durch das fast menschenleere Städtchen und entdeckten so manche Malerei und Aussichten.

Der Bäckerjunge steht zwar immer noch in der Torulv Kveldulvsons gate, die Bäckerei, die früher hinter ihm stand hat schon lange geschlossen oder ist umgezogen in das Einkaufszentrum.

Auch Petter Dass, dem berühmten „Dichterprediger“ aus Alstahaug statteten wir einen Besuch ab.


An der Pier lag die 38,82 m lange „GAMLE HELGELAND“, ein Passagier- und Frachtschiff, das 1954 für die Det Helgelandske Dampskipsselskap AS in Sandnessjøen gebaut wurde. Neben seiner Funktion als Passagierschiff, diente es auch als Küstenwachschiff. Sie wurde auf der Route nach Træna als auch zwischen Rana und Mosjøen eingesetzt. Von 1954 bis 1977 hatte die Gesellschaft die meisten Routen bedient. 1977 wurde die „GAMLE HELGELAND“ durch einen der ersten Katamarane ersetzt und an die Partenreederei Bjørn Rostad verkauft und bis 2003 als Küstenwachschiff verwendet. 1998 wurde sie zu diesem Zweck grau angemalt und erhielt eine Küstenwachnummer. Ihr Arbeitsbereich lag in der Barentssee. 2003 wurde sie zum Verkauf angeboten. Eine lokale Gruppe gründete eine Aktiengesellschaft und kaufte das Schiff, um sie nach Empfehlung des „Riksantikvar“ in den ursprünglichen Zustand zurückzusetzen, so daß die „GAMLE HELGELAND“ 2006 unter Denkmalschutz gestellt werden konnte. Das Schiff ist heute Teil der Nordland Maritime Kulturhistorie und ist ein „segelndes Museum“.
Quelle:
http://norsk-fartoyvern.no/medlem/gamle-helgeland/ und
http://www.helgelandcruise.com

Die bunten Graffiti hellten die sonst trist wirkenden Hafenschuppen ein wenig auf.



Blick auf Løkta und Tomma

Und hier ist unser Fähr-Fahrtverlauf zu sehen.

Fortsetzung folgt.