Wir (2 Erwachsene und 2 Mädels (7+10) haben eine 2 wöchige Rundreise mit dem Auto durch Südnorwegen gemacht, Übernachtung war hier immer in Hütten. Das Zelt hatten wir als Notfall auch dabei, haben es aber nie genutzt.
Gleich vorweg: Obwohl es schön war und wir viel gesehen und erlebt haben, würde ich die Tour in dieser Form nicht wieder machen. Durch die häufigen Ortswechsel und das damit verbundene Aus- und Einpacken und Aufräumen der Hütten blieb die Erholung doch ziemlich auch der Strecke.
Also lieber 1 oder 2 feste Standorte im Ferienhaus und von da aus Touren unternehmen - oder tatsächlich eine mehrtägige Wanderung im Fjell von Hütte zu Hütte - aber da müssen die Kinder erst größer sein, bzw. das würden wir dann ohne sie machen.
Genug der Vorrede, hier ist unsere komplette Route (Ich nehm jetzt mal die Spannung weg

Mein Focus liegt nicht so sehr auf dem Schreiben, sondern eher auf dem Fotografieren, hoffe es macht trotzdem Spaß zu lesen.
Tag 1+2 (15. 8. 2017) -Anreise nach Kiel und von Göteborg nach Songnabben
Im letzten Jahr hatten wir die Idee, im Urlaub nach Norwegen zu fahren. Diesmal sollte es kein fester Ort sein, sondern ein Rundreise in Südnorwegen mit Unterkünften in Hütten auf Campingplätzen oder auch mal im Zelt (haben wir am Ende nicht gemacht, da zu kalt).
Da wir uns selbst versorgen wollten, mußte viel in’s Auto gepackt werden:
[list]
[*]Zelt
[*]4 Isomatten
[*]4 Schlafsäcke
[*]2 Koffer
[*]Handtücher und Bettlacken
[*]Wanderschuhe
[*]Kochgeschirr
[*]Essgeschirr
[*]Lebensmittel
[*]Rucksäcke
[*]Wanderstöcke
und noch diverses anderes
Auf jeden Fall war es sehr gut, daß ich früher intensiv Tetris gespielt habe:

So gepackt ging es dann nach Kiel. und auf die Fähre, die uns über Nacht nach Göteborg bringen sollte
Route
Nach einer entspannten Nacht auf der Fähre ging es erst einmal zum Frühstück.
Leider war das Frückstück nichts, an was man sich gerne zurückerinnert, besonders der Kaffee war unglaublich dünn.
Aber Hauptsache etwas im Magen
Danach gingen wir auf Deck, um die Einfahrt nach Göteborg zu verfolgen

Begleitet von Möwen

und vorbei an anderen Schiffen

kamen wir dem Hafen immer näher.
Noch unter der Brücke durch, …

… ein Blick auf das ehemalige Werftgelände, ….

... und dann legen wir an.

Nun gab es viel Stau auf den Treppen, da alle zu den Auto gingen.

Noch etwas Wartezeit auf dem Autodeck, und dann konnten wir um 9:45 von Bord fahren.
Unser heutiges Ziel war der Campingplatz in Songnabben, was ca. 350km Fahrt bedeutete.
Zunächst ging es auf einer Umgehungsstraße an Göteborg vorbei und über die Autobahn nach Uddevalla. Dort verließen wir die Autobahn (nach einem kurzen Stop an einer Tankstelle, um richtigen Kaffee zu besorgen) und fuhren über Landstraßen Richtung Bengtsfors, das wir gegen Mittag erreichten. Hier wurde sich erstmal im Supermarkt mit schwedischen Lebensmitteln (Polarbröd! salzige Butter! Keks!) eingedeckt und dann fuhren wir in’s Freilichtmuseum Bengtsfors zum Picknicken.
Den Platz kannten wir schon vom letzen Jahr und wurden auch diesmal von der Aussicht nicht enttäuscht.

Weiter ging es dann in Richtung Norden.

Kaffeepause am See, natürlich mit Zimtschnecken

Das Wetter verschlechterte sich leider und es begann zu regnen.
Bei Charlottenberg überquerten wir den Grenze nach Norwegen, nicht ohne im Vorbeifahren die Einkaufszentren auf schwedischer Seite kurz vor der Grenze zu bestaunen.
Schließlich erreichten wir den Campingplatz Songnabben am Storsjøn. Hier bezogen wir Quartier in einer kleinen, aber für eine Nacht ausreichenden Hütte.

Nur die Betten waren etwas wackelig, weswegen die Kinder auf Isomatten auf dem Boden schliefen. Aber besser als bei Regen im Zelt.
