Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Mainline » Fr, 12. Okt 2018, 15:39

Einen schönen Reisebericht zeigst Du uns da. :D
Vielen Dank dafür.
Gruß,
Gerhard
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon syltetoy » Sa, 13. Okt 2018, 20:03

Toll, schön das sich die Tour gelohnt hat und ihr einige Moschusochsen fotografieren konntet.
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Fjellpolo » So, 14. Okt 2018, 10:37

Guten Morgen,

danke für eure netten Rückmeldungen! Auf einer Moschusochsensafari trifft man wohl immer auf Moschusochsen, aber manchmal muss man dazu sehr weit laufen...

Weiter geht's mit unserem letzten Tag in dieser schönen Gegend Norwegens:
Fjellpolo
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Fjellpolo » So, 14. Okt 2018, 11:23

6. Tag – 27. Juli 2018

Nach der Vogelwanderung und der Moschusochsensafari im Dovrefjell ging es heute nochmal ins Rondane-Gebirge: Über eine Mautstraße von Høvringen zur Smuksjøseter Fjellstue, welche auf 1130 m Höhe gelegen ist. Von dort sind es etwa 4 km bis zur Peer Gynt Hytta. An der Fjellstue parkten viel Autos, auch ein schöner Oldtimer mit „Gepäckfach“:

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Bei richtig heißem Wetter führte der Weg von Smuksjøseter zunächst am wunderschön blau glitzernden Høvringsvatnet entlang.

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Von dort ging es über den fast ebenen Wanderpfad weiter vorbei an anderen Seen und durch die immer karger werdende Landschaft Rondanes. Unser Jüngster hatte allerdings nicht so einen guten Tag und stöhnte die ganze Zeit, so dass wir fast umgekehrt wären. Aber unser Ältester war ja schon wieder nach vorne verschwunden, alleine auf dem Weg zur Peer Gynt Hytta, und so mussten wir hinterher…

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Schließlich kam die Peer Gynt Hytta hinter dem Canyon Imbertglupen, durch den die Vesle Ula fließt, in Sicht. Der Große hatte es sich unten am Fluss gemütlich gemacht…

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An der Peer Gynt Hytta mussten wir uns unbedingt mit den berühmten Waffeln stärken. Vor uns warteten zum Glück nur 2 Personen, die alle mehrere Waffeln wollten. Anscheinend gibt es nur ein Waffeleisen, das mit einem Holzfeuer betrieben wird. Alle 3-4 Minuten wurde eine neue Waffel fertig. Die Waffeln konnte man sich mit Rømme und Marmelade verfeinern. Hier habe ich wirklich die unglaubliche Geduld und Gelassenheit der Norweger bewundert: Hinter uns war nämlich, als wir dann dran waren, inzwischen eine riesige Warteschlange entstanden. Und niemand murrte oder beschwerte sich, dass es so lange dauerte oder die Waffeln für 50 NOK zu teuer seien! Sie schmeckten wunderbar in der urigen Hütte. Da erwachten zum Glück auch wieder die Lebensgeister unseres Jüngsten. Auf dem Rückweg war er dann putzmunter…

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Nach einer längeren Pause mit Betrachten der Tiere und Befüllen unserer Trinkflaschen mit frischem Quellwasser gingen wir erst ein Stück am Canyon entlang.

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Danach ging es auf demselben Weg wieder zurück nach Smuksjøseter.

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Am Bergsee Høvringsvatnet zurück zogen wir erstmal Schuhe und Strümpfe aus und erfrischten unsere Füße im Wasser. Das Wasser war eiskalt, und schmerzte fast an den Füßen. Ein paar Norweger badeten richtig im See. Das wollten unsere Jungs dann auch. An Badesachen hatten wir nicht gedacht – aber ein paar Boxershorts tun es ja auch, im Wasser ist da kein Unterschied zu sehen… Es kostete doch ganz schön Überwindung, in das kalte Wasser einzutauchen, aber schließlich waren sie alle drin und drehten ihre Runden.

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Nach dem Baden half nur durch die Gegend rennen, um wieder trocken und warm zu werden und eine Fleecejacke beim Abtrocknen. Die nassen Boxershorts wurden gegen die Wanderhosen getauscht, und dann ging es zurück nach Dovreskogen.
Fjellpolo
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon fcelch » So, 14. Okt 2018, 12:55

Genau da war ich auch baden als uns Rondane nach der Hüttentour wieder ausgespuckt hat....s. mein Bericht.
fcelch
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Fjellpolo » So, 14. Okt 2018, 13:47

Der kurze Enthusiasmus hier baden zu wollen schwindet als wir die Wassertemperatur testen und bis zum Knie im glasklaren See stehen. Erst als der (vermutlich) Opa der norw. Familie ohne große vorheriger Abkühlung (er muss eine andere Körpertemperatur haben) in den See taucht und rausschwimmt trauen wir uns auch. Wir sind ja keine Lappen….


Hallo FCElch,
die Stelle in deinem Bericht kam mir sehr bekannt vor! Wir sind euch im Verlauf noch ein bisschen hinterher gefahren - etwa 1 Woche später, denke ich.
Das Wasser im Høvringsvatnet war echt kalt!!! Und wir hatten ja noch nicht einmal Badesachen oder Handtücher dabei. Uns Erwachsenen hat es gereicht, die Füße zu erfrischen... :wink:

Gruß, Claudia
Fjellpolo
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon nasanase » So, 14. Okt 2018, 14:29

Herrliche Bilder und ganz viele Tipps fürs nächste Mal! Vielen Dank für den tollen Reisebericht!

Viele Grüsse aus der Schweiz
Christoph
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Fjellpolo » Mi, 17. Okt 2018, 15:36

nasanase hat geschrieben:Herrliche Bilder und ganz viele Tipps fürs nächste Mal! Vielen Dank für den tollen Reisebericht!

Viele Grüsse aus der Schweiz
Christoph


Gerne! Rondane und Dovrefjell kann man auf jeden Fall empfehlen!!!

Herzliche Grüße, Claudia
Fjellpolo
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Fjellpolo » Mi, 17. Okt 2018, 16:40

7. Tag – 28. Juli 2018

Heute ging es weiter Richtung Nordwesten. Über Dombas fuhren wir auf der E136 durch das Romsdalen, eine wunderschöne Strecke an der Rauma entlang.

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In Åndalsnes erblickten wir unseren ersten Fjord des Norwegenurlaubs, den Romsdalsfjord! Fjorde gehören zum Norwegenurlaub einfach dazu – auch wenn ich eigentlich die karge Fjelllandschaft am liebsten mag… In diesem Urlaub haben wir festgestellt, dass unser Großer am liebsten die Baumgrenze mit Birkenwäldchen mag, der Papa die Landschaft im Tal mit grünen Wiesen und Landwirtschaft, und die beiden Jüngsten finden Fjorde, Seen und Flüsse zum Angeln (und Steine reinwerfen…) und Berge am besten. Toll, dass man in Norwegen alles auf engem Raum findet!
In Isfjorden sind wir ins Vengedalen abgebogen. Über eine staubige Mautstraße (75 NOK über Kreditkarte) ging es durch das Tal bis an den Fuß des 790 m hohen Litlefjellet.

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Auf diese schöne, nur 1,6 km lange Wanderung, die wir bei fjellnisse.com entdeckt haben, hatten wir uns schon gefreut. Die Tour war zwar kurz, aber wirklich steil – Höhenangst darf man nicht haben, da man auf einem Trampelpfad am Steilhang entlang läuft. Nur stellenweise war der Weg auch gesichert.

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Die Aussicht von oben war einfach grandios bei dem herrlichen Wetter!

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Der Blick zurück ins Vengedalen:

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Und der Blick Richtung Romsdalshorn:

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Aussicht auf Trollwand/Trollveggen:

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Richtung Norden konnte man auf das Raumatal bis Åndalsnes und den Romsdalsfjord blicken:

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An diesem Tag war es wieder sehr, sehr heiß, über 30 °C! Auf dem Höhenzug waren mehrere kleine Teiche. Ein etwa 80 Jahre altes, norwegisches Ehepaar hatte den steilen Berg erklommen, um zu baden! Wahnsinn – in diesem Alter den steilen Weg zurückzulegen, um baden zu gehen!!!

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Zurück ging es dann auf dem selben Weg wieder den steilen Berg runter – wir waren froh, als wir alle wieder unten angekommen sind – die Jungs wurden uns ein wenig zu übermütig…

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Und wieder gibt es einen Film, der zeigt, dass es ganz schön steil ist…

https://www.youtube.com/watch?v=FYi2gjcQ5P0

Das war auch der letzte Film des Urlaubs – danach war die Lust zu wandern und zu filmen nicht mehr ganz so groß bei den Jungs…

Nach der tollen Wanderung ging es wieder zurück durch das Tal und dann am Fjord entlang Richtung Norden bis Eresfjord, wo wir ins Eikesdalen abgebogen sind. Am Eikesdalsvatnet hatten wir eine Hütte für 3 Tage auf dem Meringdal Camping gemietet. Die Campingplatzbesitzer hatten uns vorher darauf hingewiesen, dass es eine sehr alte Hütte sei, was uns aber überhaupt nicht störte – im Gegenteil… Es gab einen Flur mit Kochgelegenheit und Küchenschränken, ein Schlafzimmer mit 2 Doppelstockbetten und ein großes Wohn-/Eßzimmer. Wasser gab es im Wasserhahn hinter dem Haus und natürlich im neuen Waschhaus. In einem alten Schrank fanden die Jungs ein über 50 Jahre altes, norwegisches Kartenspiel und spielten damit immer Mau-Mau. Unbedingt wollten sie danach auch so ein Kartenspiel kaufen, was wir leider nirgendwo mehr finden konnten…

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Nach dem Auspacken gingen die beiden Jüngsten erstmal im eiskalten Eikesdalsvatnet baden. Obwohl es ja schon viele Wochen lang richtig heiß war, ist das Wasser in den Seen trotzdem immer eiskalt!!! Wir waren auf jeden Fall sehr glücklich, dass wir in der ersten Urlaubswoche überhaupt kein Norwegen-typisches Wetter hatten, sondern fast immer über 30°C im Tal und ganz trockene Wege... Trotz des eisigen Wassers hatten die Jungs viel Spaß mit dem Bodyboard, das sie in der Hütte gefunden hatten.

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Bei dem herrlichen Wetter machten wir es uns dann mit Liegestühlen neben der Hütte mit dem tollen Ausblick auf See und Berge gemütlich und genossen die wunderbare Ruhe! Der Campingplatz liegt am Ende einer 2 km langen Sackgasse: Endlich war kein Autolärm mehr von der E6 oder anderen Straßen zu hören....

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Abends, es war schon bald Mitternacht, bemerkten wir ein riesiges Lagerfeuer am Seeufer, der Wind trieb den Rauch am bewaldeten steilen Hang hoch. Eine Gruppe junger Leute veranstaltete am privaten Ufer einer Villa eine Party. Welch ein Wahnsinn! Überall in Norwegen war zu dieser Zeit aufgrund der Trockenheit das Feuer machen und Grillen verboten! Wir sahen schon den Wald in Brand geraten - und wir auf dem Campingplatz am Ende der Sackgasse am bewaldeten Hang… Eine Norwegerin bot uns schonmal vorsorglich an, dass sie uns mit ihrem Boot mitnehmen würde, sollte es zum Waldbrand kommen… Da kam auch schon die Feuerwehr mit etlichen Einsatzfahrzeugen die Sackgasse entlang. Mit Wasser aus dem Tankwagen und Pumpe aus dem See wurde das Feuer zum Glück gelöscht…

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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Fjellpolo » Mo, 22. Okt 2018, 15:53

8. Tag – 29. Juli 2018

In der ersten Woche hatten wir ja wahnsinnig Glück mit dem Wetter gehabt und konnten richtig viele schöne Touren machen. Leider war es jetzt vorbei mit der Schönwetterperiode, und das Wetter war im weiteren Verlauf eher durchwachsen. Am ersten Morgen am Eikesdalsvatnet war es bewölkt und regnete erstmal. Ich muss zugeben, dass wir in der ersten Urlaubswoche doch sehr viel Programm hatten, und die Jungs wollten endlich mal einen Tag zum Ausruhen und einfach nur Spielen… Den Campingplatz in dieser Gegend hatten wir uns jedoch extra ausgesucht, um die wunderschöne, spektakuläre Passstraße Aursjøvegen zu befahren, den Kumulus hier im Forum so empfohlen hatte. Da die Wetter-App für den nächsten Tag besseres Wetter vorhersagte, entschieden wir uns, den Entspannungstag mit Baden auf den nächsten Tag zu legen, und dann an diesem Tag doch die etwa 4-stündige Autotour über den Aursjøvegen zu machen und dabei zwischendurch eine Wanderung entweder auf der alten Eisenbahntrasse im Steilhang über dem See Hallarvatnet und dem Litledalen oder zum Mardalsfossen zu machen. Leider kann man die Lust und Laune der Kinder nicht der Wetter-App anpassen! Und außerdem war es auch überhaupt keine gute Idee, an einem bewölkten Tag die Passstraße zu befahren! Auf jeden Fall sind wir dann bei schlechtem Wetter mit schlecht gelaunten Kindern losgefahren, zunächst eine Stunde am Langfjord und dann am Tingvollfjord entlang bis Sunndalsøra. Dort sind wir abgebogen ins Litledalen, wo die Mautstraße (100 NOK) begann. Es ging steil den Berg hoch – und wir kamen ruckzuck in die Wolken und sahen kaum mehr etwas!

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So ging es dann die ganze Zeit im Schneckentempo in Serpentinen den Berg hoch: Man konnte gerade noch so eben die Straße vor sich sehen und musste sehr aufpassen, diese nicht zu verfehlen. Ich nehme an, dass es neben der Straße sehr steil den Berg runter ging…
Aber nach einer Ewigkeit im grauen Nebel tauchten wir plötzlich auf dem Hochplateau aus den Wolken auf und sahen wieder Landschaft und Farben!

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Ich fand es richtig schön dort oben und bin immer wieder ausgestiegen, um Fotos zu machen. Die anderen hatten jedoch weiterhin keine Lust, etwas zu unternehmen und blieben standhaft im Auto sitzen…
Kaum verließen wir das Hochplateau auf etwa 900 m Höhe, tauchten wir wieder in die graue Nebel- bzw. Wolkenwand ein. Eine große Gruppe jugendlicher Radfahrer kämpfte sich auf dem rutschigen, sehr steilen Schotterweg mit praktisch keiner Sicht den Berg herunter, schlitternd und teilweise schiebend – ich hoffe, dass sie gut wieder unten angekommen sind!

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Irgendwann tauchten wir wieder unterhalb der grauen Wolken auf:

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Es ging dann noch durch einen abenteuerlichen, langen, unbeleuchteten und nur einspurig zu befahrenden Tunnel, aber dort war die Sicht immerhin deutlich besser als vorher auf der Passstraße!

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Wieder im Tal kamen wir am Abzweig zum Mardalsfossen entlang, aber auch dort wollte keiner mehr aussteigen und wandern…
Dafür bin ich dann die letzten 2 Kilometer zum Campingplatz zurück gelaufen. Heute war nicht unser Tag – nur die Trolle hatten ihren Spaß…

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Ich kam auch an den Überresten des Feuers vom Vortag vorbei – ohne Feuerwehr hätte das noch eine Weile gebrannt…

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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Steffen15 » Mo, 22. Okt 2018, 20:14

Hallo,

ich finde Deien Reisebericht toll, er weckt Erinnnerungen an unsere Tour letztes Jahr. Im Vengedalen waren wir auch, haben dort mit dem Wohnmobil übernachtet und die Tour über den Romsdalseggen gemacht. Ist praktisch die große Ausgabe zu Eurer Wanderung.
Dann sind wir auch noch bis zum Eikedalsvatnet, allerdings so weit, dass man den Mardalsfosssen schon sehen konnte. Auf einem großen Platz neben der sehr ruhigen Strasse hatten wir dann mit dem Wohnmobil übernachtet.
Dass Ihr da gerade für den Aursjövegen so schlechtes Wetter erwischt hattet, ist echt schade. Vielleicht schafft Ihr es ja noch mal bei besserem Wetter dahin. So sah es letztes Jahr aus: Aursjövegen
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Ich glaube aber, Ihr habt da einen taktischen Fehler gemacht - in die andere Richtung wäre ziemlich bald zuerst der Mardalsfossen gekommen und im Kiosk vielleicht eine Waffel oder ein Eis - das hätte vielleicht die Motivation erhöht. Der Weg zum eigentlichen Fall ist kindgerecht und es gibt dort nette "Bauwerke" (Steinmänner ) zu bewundern. Da brach auch bei meinem Sohn (16) und meiner Frau (51) der "Jenga"-Trieb aus... Am Wasserfall kann man auch gut die Dichtheit der Regenkleidung testen.
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon gudrun55 » Mo, 22. Okt 2018, 23:08

Hallo Claudia, es ist toll, deinen Reisebericht zu lesen - irgendwie waren wir dieses Jahr gemeinsam unterwegs :D

Wir waren auf dem Eikesdalen Campingplatz (da führte der Abendspaziergang zum Mardalsfossen) und sind von dort aus den Aursjovegen gefahren.

Beim ersten Versuch hatten wir nur Wolken und dicke Nebelsuppe, auch ganz weit oben, da sind wir umgekehrt.

Am nächsten Tag hat es geklappt, da hatten wir tollstes Wetter und sind auch die alte Eisenbahntrasse gegangen. Aber ich glaube, da hätte ich mit Kindern einen Herzinfarkt bekommen, da geht es ja ganz steil und weit nach unten!!! Ich habe schon Panik geschoben wegen dem Hund und ihn ganz kurz gehalten - womit mein Mann mich allerdings immer wieder aufzieht :lol:

bin gespannt, wie es bei euch weitergeht, danke für deine Mühe und liebe Grüße! gudrun55
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Ari » Di, 23. Okt 2018, 8:57

Vielen Dank fuer den tollen Bericht! Da ist eine Menge bei, was ich mir fuer unsere næchsten Urlaube merken muss! Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

Viele Gruesse,
Ari
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Rapakiwi » Di, 23. Okt 2018, 12:53

Ein herrlicher Bericht, der sich bei jetzt herbstlichem Wetter in Norddeutschland besonders sehnsuchtsvoll lesen lässt!

Vielen Dank, dass du uns mit in diese schöne Ecken nimmst!
Ha det bra
Anja
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Re: Familienurlaub in Rondane, Dovrefjell und Fjordland

Beitragvon Fjellpolo » Di, 23. Okt 2018, 16:59

Danke euch für eure netten Rückmeldungen! Da macht das Schreiben gleich nochmal soviel Spaß!

Steffen15 hat geschrieben:Dass Ihr da gerade für den Aursjövegen so schlechtes Wetter erwischt hattet, ist echt schade. Vielleicht schafft Ihr es ja noch mal bei besserem Wetter dahin. So sah es letztes Jahr aus: Aursjövegen
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Ich glaube aber, Ihr habt da einen taktischen Fehler gemacht - in die andere Richtung wäre ziemlich bald zuerst der Mardalsfossen gekommen und im Kiosk vielleicht eine Waffel oder ein Eis - das hätte vielleicht die Motivation erhöht. Der Weg zum eigentlichen Fall ist kindgerecht und es gibt dort nette "Bauwerke" (Steinmänner ) zu bewundern. Da brach auch bei meinem Sohn (16) und meiner Frau (51) der "Jenga"-Trieb aus... Am Wasserfall kann man auch gut die Dichtheit der Regenkleidung testen.


Ein tolles Bild vom Aursjövegen aus!!! Da müssen wir auch unbedingt nochmal hin! - Aber eigentlich kann man das fast überall in Norwegen sagen! Die Runde im Uhrzeigersinn haben wir gemacht, da wir eigentlich vorher in Eresfjord einkaufen wollten - im Internet stand, dass der Supermarkt sonntags vormittags offen hätte. War dann aber nicht so, Verhungern mussten wir trotzdem nicht...

gudrun55 hat geschrieben:Hallo Claudia, es ist toll, deinen Reisebericht zu lesen - irgendwie waren wir dieses Jahr gemeinsam unterwegs :D
Wir waren auf dem Eikesdalen Campingplatz (da führte der Abendspaziergang zum Mardalsfossen) und sind von dort aus den Aursjovegen gefahren.


Am Mardalsfossen waren wir noch zu zweit. Da haben wir ein nettes Paar aus Süddeutschland getroffen und uns eine halbe Stunde unterhalten - das wart aber nicht ihr??? Ich bin schon gespannt auf deinen Reisebericht - es ist auch immer schön, Bekanntes nochmal zu sehen und sich an den eigenen Urlaub zu erinnern!

Gleich geht's weiter, wenn die Bilder hochgeladen sind...

Herzliche Grüße,
Claudia
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