Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Mainline » Di, 15. Jan 2019, 20:41

Kumulus hat geschrieben:Sind solche Stellplatz ein Zufallsfund oder guckt ihr vorher auf die Karte ??


Spontane Entdeckerlust. Bei diesem Urlaub bin ich öfters mal den kleinen dünnen Linie auf dem Navi, die von der Hauptroute wegführen, gefolgt. :D
Mit dem Bus war die Stellplatzsuche viel einfacher, als mit dem Wohnmobil. Es schien mir auch, als wären Einheimische etwas toleranter, - vielleicht war es aber auch Mitleid :lol:

Gruß,
Gerhard
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Kumulus » Di, 15. Jan 2019, 20:54

Mainline hat geschrieben:Es schien mir auch, als wären Einheimische etwas toleranter, - vielleicht war es aber auch Mitleid



Genau - das wird's gewesen sein!! Kleiner VW-Bus statt Niemann Clou, da sind die Norweger immer nachsichtig. :lol:
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon CrazyHorse » Mi, 16. Jan 2019, 9:31

Mainline hat geschrieben:Mit dem Bus war die Stellplatzsuche viel einfacher, als mit dem Wohnmobil.

Kommt auch immer auf das Womo an, mit unserem Sprinter wären wir auch zu diesem Platz gefahren... 8)

Ansonsten sehr schöne Bilder von Røros!

Gruß Matthias
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Mainline » Mi, 16. Jan 2019, 9:56

CrazyHorse hat geschrieben:
Mainline hat geschrieben:Mit dem Bus war die Stellplatzsuche viel einfacher, als mit dem Wohnmobil.

Kommt auch immer auf das Womo an, mit unserem Sprinter wären wir auch zu diesem Platz gefahren... 8)

Gruß Matthias


Ja, im Gegensatz zum Mietfahrzeug musst Du Dich beim eigenen Fahrzeug nicht für jede Delle oder Kratzer am Dach rechtfertigen.
Bei unserem Bus haben die Äste auf dem Dach gekratzt. Aber wenn bei LittleB die Markise und Dachluken robust genug sind, kannst Du den Birkenstamm in 2,20m Höhe ignorieren :lol:

Gruß, Gerhard
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon CrazyHorse » Mi, 16. Jan 2019, 11:52

Okay, wegen dem Solarmodul auf dem Dach vom LittleB müssten wir ziemlich aufpassen...

Gruß Matthias
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon KaZi » Mi, 16. Jan 2019, 15:42

Vielen Dank für die schöne Fortsetzung. Immer wieder ganz tolle Bilder. :D
Gruß Karsten


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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Mainline » Mi, 16. Jan 2019, 19:47

28.06.2018
Am Morgen, nach einer ausgiebigen Dusche, gehen wir runter zum Frühstücksbufett. Dass sieht schon sehr opulent aus, mehrere Reihen mit herzhaften Sachen wie Würstchen, Fisch, Ei, Käse, fruchtig-frischen wie Müsli, Joghurt, Obst, Smoothie, Süßes wie Marmelade, Kuchen, Konfekt, Brot - und das alles in vielfältigen Variationen. Wir nehmen uns über eine Stunde Zeit, um von möglichst vielen Sachen einen kleinen Happen zu probieren. Das Personal ist sehr aufmerksam und bietet auch an den Tischen weitere Leckereien an. Jedenfalls schlemmen wir sehr ausführlich und genüsslich.
Um kurz nach zehn sind wir raus aus dem Hotel und schon fängt es wie vorhergesagt an zu regnen. Dies war auch der Grund für die erste Routenänderung.
Trondheim und Stokksund lassen wir ausfallen, ebenso Rørvik und den ersten Teil der Küstenstraße 17. Stattdessen machen wir etwas Strecke und fahren auf der E6 bei nahezu ununterbrochen Regen, nach Norden.

Als am Nachmittag der Regen aufgehört hat, legen wir an einem geschlossenen Hotel am Majavatn unsere Kaffeepause ein und lassen uns den leckeren Kuchen schmecken. Der Platz am Seeufer würde sich wahrscheinlich auch gut für eine Übernachtung eignen, aber wir wollen noch etwas weiter fahren.

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Wir werden schließlich auf einem Stellplatz am Ufer des Storsvenningvatnet fündig und richten uns häuslich ein. Auf der E6 sind in diesem Abschnitt umfangreiche Bauarbeiten mit neuer Trassenführung im Gang, daher ist es gut möglich, dass diese Platz im nächsten Jahr nicht mehr erreichbar ist.

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Am Abend regnet es nicht mehr und ich buche mal für Montag ein Hotelzimmer in Narvik.

29.06.2018
Die Sonne kommt nur gelegentlich zwischen den Wolken durch, es ist aber trocken und die Nacht war angenehm kühl. Wir sind um 9:30 Uhr wieder unterwegs, halten mal eben am Laksfossen (es springen aber keine Lachse) und sind eine Stunde später in Mosjøen.

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Auf bisherigen Reisen haben wir immer nur an der Tankstelle ver- und entsorgt, getankt, eingekauft um anschließend sofort weiter zufahren. Heute machen wir im strömenden Regen einen Bummel durch die historische Altstadt. Irgendwann hört es sogar auf zu regnen und die Sonne kommt raus.

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Es hat jedenfalls Spaß gemacht und uns völlig neue Eindrücke der Stadt vermittelt.


Hinter Mo i Rana verlassen wir die E6, denn wir wollen zum ’Marmorschloss’. Die Straße dahin ist ein kleines Abenteuer.

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Die eigentliche Route ist wegen Bauarbeiten gesperrt, jedenfalls interpretieren wir das Schild so, aber ich fahre trotzdem los, vielleicht kommt man ja durch? - Nein, kommt man nicht. Nach einigen Kilometern versperren Baufahrzeuge den Weg, aber wir machen nette Fotos von türkisfarbenem Wasser vor sonniger Bergkulisse und fahren wieder zurück. Die Umleitungsstrecke führt über sonst gesperrte Nebenstraßen, soll heißen, es ist eine echte 'Gravel road' mit Schlaglöchern, grobem Schotter, eng und kurvig.

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Am Ende ist ein Parkplatz und der Hinweis, dass es von hier noch ca. 2 km Fußweg sind.
Wir essen erst mal was und kochen ein Käffchen. Dann packen wir unsere Fotoausrüstung, stecken was zu trinken ein, schnüren unsere Schuhe und tippeln los.
Also bis auf die letzten 300 Meter ist der Weg okay, ein bisschen matschig, über Steine, Baumwurzeln, Hänge rauf und runter, über wackelige Planken, aber gut zu schaffen. Dann kommen die letzten Meter - ein Hang, steil, direkt am Abgrund zum Fluss - gefühlt 100 m tiefer (sind wohl eher 20), rutschig, ohne richtige Möglichkeiten zum Festhalten, dann eine „Hühnerleitertreppe“ runter, über und unter Felsen durch, an einem Seil einen großen Stein runter rutschen (knapp 20 cm bis zum Abgrund ) und dann noch um die letzte Felsnase rum - endlich da!

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Die Steine, Felsen, Flächen leuchten tatsächlich sehr hell und glitzern auch, sind marmoriert und mit dem türkisfarbenem Wasser schon ein Hingucker. Leider hat sich der Himmel zugezogen, aber wir verbringen trotzdem 1-2 Stunden mit fotografieren.

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Am Abend fahren wir weiter zum Parkplatz am Svartisen See. Auf der Fahrt dahin ereilt uns ein Plattfuss und ich muss am sandigen Straßenrand das linke Hinterrad wechseln. Die Frau ist etwas angespannt, aber wir haben ja alles erforderliche an Bord. Es kommen nur wenige Autos vorbei, aber jedes hält an und bietet Hilfe an.

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(Das Schild hat meine Frau im Straßengraben entdeckt)


Nach einer knappen Stunde stehen wir am kostenpflichtigen Parkplatz (100 NOK) :evil: und lassen den Tag ausklingen.
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon CrazyHorse » Do, 17. Jan 2019, 8:40

Mainline hat geschrieben:Hinter Mo i Rana verlassen wir die E6, denn wir wollen zum ’Marmorschloss’.

Was für eine tolle Location! Genau das richtige für mich!

Gruß Matthias
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Kumulus » Do, 17. Jan 2019, 9:37

Eigentlich heißt es ja, der "Himmel hängt voller Geigen" - aber mit den bunten Regenschirmen sieht das noch besser aus. Klasse

Die Bilder vom Marmorschloss sind auch total schön. Ich hatte diese Tour 2017 unternommen und kann mich gut an die Quälerei beim Abstieg erinnern. Es kam mir damals vor, wie 90 Grad nur senkrecht, gesichert mit einem Seil. Die "Hühnerleiter" hatte ich erst beim Rückweg entdeckt.

Und dann passiert dir noch, was sicherlich für uns alle eine Horrorvorstellung ist - eine Reifenpanne. Gut, wenn man dann noch Reserverad und Wagenheber dabei hat. Die meisten Fahrzeuge haben doch nur noch diesen Reparatur-Set. Hatte ich bei meinem Golf auch immer nur, aber zusätzlich hatte ich immer ein Reserverad dabei. Sicher ist sicher. Und dein Beispiel zeigt - es kann auch mal was kaputt gehen.

Schöne Fortsetzung
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Julindi » Do, 17. Jan 2019, 10:25

Da ist er wieder - der rote Bus :D :D
Vielen Dank für den wunderbaren Bericht mit den noch wunderbareren Fotos :)
Das Marmorschloss ist klasse!! Aber auch toll dieser kleine versteckte Rastplatz am Ende des kleinen Weges - herrlich!
Ich freue mich schon auf's Weiterfahren!!
Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Mainline » Do, 17. Jan 2019, 21:23

30.06.2018

Der Tag begrüßt uns schon morgens beim Aufstehen mit viel Sonne und Wärme. Wir sitzen bereits um halb acht beim Frühstück, als Autos vorfahren und dann noch ein Reisebus. Eigentlich geht das erste Boot über den See Richtung Gletscher doch erst um 10 Uhr. Eine Reisegesellschaft, bestehend aus jungen Leuten, erstürmt das Plumsklo, dann das Boot, welches kurz darauf ablegt. Okay, eine frühe Gruppe, die auch zügig starten.

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Allmählich trudeln immer mehr Besucher ein, auch Ältere und Kinder darunter. Das beruhigt die Frau etwas, denn sie ist gestern am Mamorschloss ausgerutscht und gestürzt. Aber es sollte trotz Schmerzen auch für sie zu schaffen sein.
Wir starten unsere Exkursion mit dem Boot, welches im Fahrgastraum einen Höllenlärm verbreitet. Kaum wieder an Land geht das Kraxeln schon los. Der Weg ist mit rot bemalten Steinen markiert und gut zu erkennen. Uns kommen gleich zu Beginn die ersten jungen Leute von vorhin entgegen.

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Auf dem Hinweg fotografieren wir viel, mit Mini-Bus und Glaskugel, das dauert. Aber nach anderthalb Stunden sehen wir den Gletscher --- mindestens noch 1 km entfernt! Und die rote Markierung hört auch auf. Wir suchen wie alle anderen auch unseren Weg selbst, müssen immer wieder rauf und runter, vor und zurück, weil es da nicht weiter geht, zumindest für uns. Zu großer Spalt, zu hoher Fels, oder endet am Gletschersee. Wir sehen zwar Leute am Gletscher, aber irgendwann reicht es uns mit den vielen Sackgassen und wir treten den Rückweg an.

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Da wir kaum noch Fotos machen - oder erheblich weniger als auf dem Hinweg - sind wir schon um 14 Uhr am Anleger. Wir stärken uns und freuen uns auf unseren Bus. Die komplette Tour fanden wir nicht so ansprechend.

Zurück auf der E6, die eine 30 Kilometer lange Baustelle ist, flicke ich an einer Tankstelle mit Druckluft den kaputten Reifen. Das Flickset hatte ich anlässlich unserer Islandreise gekauft. Jetzt kann ich es endlich mal ausprobieren. Zunächst wird das Loch im Reifen mit einer Art Raspel durchstoßen und aufgeraut. Mit einem zweiten Dorn, der eine Öse wie bei einer Nähnadel hat, drückt man einen Streifen klebriges Gummi in das Loch. Dann dreht man den Dorn eine halbe Umdrehung und zieht ihn rasch aus dem Reifen. Der Gummistreifen verschließt jetzt das Loch im Reifen. Dann kommt schon wieder Druckluft auf den Reifen - Fertig. Jetzt haben wir wenigstens noch einen Notreifen für alle Fälle. Zu Belohnung gibt es für mich ein Softeis.

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Nach einer knappen Stunde fahren wir weiter bis zum Polarkreiscenter und machen die obligatorischen Fotos.

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Dann gehts noch etwas weiter bis zum Sukkertoppen. Hier wollen wir übernachten. Ein Parkplatz mit einem kleinen Weg hinter einen Hügel - wie für uns gemacht!

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Die Sonne knallt vom Himmel und heizt den Bus gut auf. Am Abend machen wir Spagetti im Bus. Die Frau geht früh schlafen, ich sichere Bilder und tippe Notizen für diesen Bericht.
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Kumulus » Do, 17. Jan 2019, 22:36

Ach ja - die kleine Birke am Svartisen:


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(August 2017)



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(August 2018)

Ich finde es bemerkenswert, wie unter solch schwierigen Bedingungen, wie am Gletscher doch neues Leben entsteht.

Ein Frage noch zu deiner Reifenpanne: Dieser Flicken ist doch auch nur eine Notlösung, oder?

Auf alle Fälle total interessante Fortsetzung und phantastische Bilder.

DANKE
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon syltetoy » Fr, 18. Jan 2019, 8:37

Ich finde die Tourfotos toll.....ist doch wunderschön dort.
Was hat euch denn an der Tour nicht so gut gefallen ?
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Mainline » Fr, 18. Jan 2019, 22:21

Kumulus hat geschrieben:Ein Frage noch zu deiner Reifenpanne: Dieser Flicken ist doch auch nur eine Notlösung, oder?

Ja, das ist eine Notlösung. Aber wenn es richtig vulkanisiert ist, kannst Du die Fahrt fortsetzen. In Island kann Dir auf diese Weise jeder Bauer einen Reifen reparieren.
Nach dem Urlaub habe ich die Reifen auf der Felgen tauschen lassen (Also Reifen vom Reserverad auf die Alufelge und umgekehrt. Das Flickwerk sah auch von innen gut aus und der geflickte Reifen ist immer noch mit vollem Luftdruck als Reserverad unter dem Auto :)
Inzwischen habe ich auch einen Kompressor im Auto, dann kann ich (hoffentlich) gleich den Reifen flicken und aufpumpen, ohne das Rad zu wechseln :lol:

syltetoy hat geschrieben:Ich finde die Tourfotos toll.....ist doch wunderschön dort.
Was hat euch denn an der Tour nicht so gut gefallen ?

Ja, schön ist es dort. Die Überfahrt mit dem Boot fand ich aufgrund des hohen Lärmpegels sehr unangenehm. Wäre es ein Arbeitsplatz, müsste dort ein besonderer Gehörschutz getragen werden.
Der letzte Teil des Weges bis zum Gletscher war für uns leider nicht erkennbar. Vielleicht hätten wir bei niedrigeren Temperaturen länger weiter gesucht, aber so sind wir halt nicht bis zum Eis gekommen. Und von den Ausmaßen des Gletschers war ich auch ein wenig enttäuscht. Aber das wird wohl bald bei allen europäischen Gletschern so sein. Im Herbst haben wir die Schweizer Gletscher besucht, das war beindruckend traurig.
Wer also noch keinen Gletscher besuchen konnte, sollte dies möglichst bald tun :)

Viele Grüße,
Gerhard
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Re: Nordtour 2018 - der Weg ist das Ziel

Beitragvon Kumulus » Fr, 18. Jan 2019, 23:47

Mainline hat geschrieben: Der letzte Teil des Weges bis zum Gletscher war für uns leider nicht erkennbar. Vielleicht hätten wir bei niedrigeren Temperaturen länger weiter gesucht, aber so sind wir halt nicht bis zum Eis gekommen.



Ich glaube, dahinter steckt pure Absicht. Denn der Weg ist ja bis auf die letzten 400/500 Metern sehr gut markiert. Ich denke, die Experten für die Strecke wollen einfach nicht, dass die "Ballerina- oder Stöckelschuh-Touristen" bis ans Eis kommen und sich damit in Gefahr bringen. Denn immer und immer wieder gibt es Unglücke von Touristen, die sich zu dicht ans Eis heranwagen, ohne die Risiken zu kennen bzw. zu beachten. "Das Eis ist in Bewegung" - steht auf jedem Schild. Das sollte man schon ernst nehmen.

Mainline hat geschrieben:Die Überfahrt mit dem Boot fand ich aufgrund des hohen Lärmpegels sehr unangenehm. Wäre es ein Arbeitsplatz, müsste dort ein besonderer Gehörschutz getragen werden.



Für mich ist es unerklärlich, warum dort kein Elektroboot eingesetzt wird.


Mainline hat geschrieben:Wer also noch keinen Gletscher besuchen konnte, sollte dies möglichst bald tun



Gletscher und Eis faszinieren mich; ich werde jede Gelegenheit nutzen, mir das Erlebnis immer wieder zu gönnen.
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