Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon Mainline » Do, 28. Mär 2019, 20:14

Vielen lieben Dank für die Kommentare :D

Das ist kein Norwegen-Virus, - es muss etwas chronisches sein.... :lol:
Ich bin natürlich dankbar, dass mir der Seegang nix macht. Deshalb baue ich ja so gern das Postschiff in meine Winterreisen ein. Eigentlich wollte ich ja auch später fahren, aber damit es nicht so teuer wird, suche ich mir immer die günstigsten Passagen raus. Die gab es diesmal eben nicht später :roll:

Das ich Winter auf den Lofoten auch mit Sonne kann, habt ihr ja schon in meinem anderen Bericht sehen können.

Achja, wie mache ich das zeitlich? Für die 8 Tage habe ich nur Überstunden abgebaut 8)
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon Mainline » Do, 28. Mär 2019, 21:33

Tag 5

In der Nacht werde ich kurz nach zwei Uhr plötzlich munter, weil der Bus heftig durchgeschüttelt wird. Haha, auf die Wetter App ist verlass, denn jetzt geht der Sturm los. Nach einer knappen Stunde bin ich schon wieder munter, weil irgendwelche Idioten anscheinend den Bus umkippen wollen. Du meine Güte, das ist jetzt wirklich ein Orkan. Eisbrocken schlagen mit einem Höllenlärm an den Bus, der vom Wind hin und her geschüttelt wird. Der Schnee ist auch schon wieder geschmolzen. 

Weil ich das Gefühl habe, dass der Sturm immer stärker wird, beschließe ich, den Parkplatz zu verlassen um eine geschütztere Stelle zu suchen.

Die Fahrt auf der E10 wird ein kleiner Höllenritt. Schnee und Regen behindern die Sicht, dazu fallen Äste auf die Fahrbahn. Plötzlich ist vor mir ein gleisend heller Blitz, der überhaupt nicht dunkler wird. Kurz darauf an anderen Stellen die gleichen Blitze. Es sind Stromleitungen, die sich im Sturm berühren und starke Funkenschläge verursachen.

Unten am Fjord ist es kein Stück besser. Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Berge den Wind etwas bremsen. Jetzt dämmert es mir, dass ich heute Nacht einen kleinen Orientierungsfehler hatte. So schnell wie möglich folge ich der Straße am Fjord. Am anderen Ufer kann ich Blinklichter sehen, das ist bestimmt der Schneepflug, - hoffentlich. Aber nach wenigen Kilometern ist klar, das war kein Schneepflug, sondern ein Auto von Vegvesen, das die östliche Brückenauffahrt über den Tjeldsund absperrt. Tja, und ich stehe jetzt als fünftes Fahrzeug vor der westlichen Auffahrt. Mist, wäre ich in der Nacht noch eine Stunde weiter gefahren, könnte ich jetzt drüben schlafen.

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Ein Blick auf vegvesen.no bestätigt die Brückensperrung, leider ohne Angabe der Dauer. Die Wetter App sagt, dass ab 12 Uhr der Wind nachlässt, also sind mindestens 6 Stunden Wartezeit angesagt. Die verbringe ich aber nicht in der Fahrzeugschlange, sondern auf einem vereisten Parkplatz mit Blick auf die Brücke.

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Die Standheizung hält den Bus schön warm, das Frühstück mit Ei ist schon lange verputzt und der dritte Kaffee gekocht. Eigentlich könnte ich ja mal rausgehen und mit dem Teleobjektiv Fotos machen. Gesagt getan. Auf dem vereisten Parkplatz steht das Wasser und der Wind ist kräftiger als erwartet. Schwups, erfasst mich der Wind und schiebt mich stehend über das Eis. Die ersten Sekunden denke ich „Haha, das ist ja wie auf der Eisbahn“ und finde das lustig. Gleich darauf bin ich schon so schnell, dass ich versuche, mit ein zwei Schritten die Richtung zu beeinflussen um zu stoppen. Im gleichen Moment rutschen mir die Füße weg, ich stürze lang auf das Eis und werde vom Wind weiter geschoben. Mist, Mist, Mist, wie blöd von mir. Ich ärgere mich sofort über meinen Leichtsinn. Der Kamera ist zwar nichts passiert, aber die Hose ist kaputt, mein Schienbein und das linke Knie bluten, ich bin mit Dreck verschmiert und nass bis auf die Unterwäsche. Hier hätte um ein Haar meine Reise zu Ende sein können.

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Um zehn vor zwölf erkenne ich die ersten Autos auf der Brücke, jetzt muss ich schnell los. Gerade als ich vor dem Sicherungsfahrzeug ankomme, sperrt der Typ im Auto wieder die Brücke! Aber nur um den Gegenverkehr durchzulassen, denn die Brücke wird zunächst nur einspurig befahren.

Endlich kann auch ich fahren und es geht los mit dem Kilometerfressen. Das Wetter wird also die nächsten Tage weiterhin regnerisch und zu warm sein, und das hoch bis über Tromsö. Deshalb lautet mein neues Reiseziel NORDKAPP. Im Sommer sicher kein Wunschziel, aber im Winter ist es ja etwas anders. Ach ja, momentan sind viele Straßen in der Finnmark gesperrt, aber bis ich da bin, haben die Jungs und Mädels auf den Schneepflügen die Straßen bestimmt frei geräumt. Außerdem könnte ich mir sogar 2-3 Tage Wartezeit erlauben.

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Einen Teil der Route kenne ich noch von meiner Sommertour nach Tromsö, dachte ich zumindest. Aber bei diesen Straßenverhältnissen lege ich einen großen Teil der Strecke im Blindflug zurück. Für die erste Fjellüberquerung hänge ich mich an einen Lastwagen, der ein gutes Tempo vorlegt. Dank seiner Nebelschlussleuchte verliere ich ihn auch im dichten Schneetreiben nicht aus den Augen. Je weiter ich nach Norden komme, umso mehr Schnee liegt auf den Straßen.

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Es ist jetzt 20 Uhr und ich stehe an einer Tankstelle in Alta. Mein Knie bekomme ich nach der langen Fahrzeit nur unter Schmerzen gerade, was auch bis zum Ende der Reise so bleiben sollte.  Vielleicht kann ich ja eine Runde um die Nordlichtkathedrale laufen.

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In der Nacht und mit dem vielen Schnee ist die angestrahlte Kathedrale ein schöner Anblick. Als ich schon wieder auf dem Weg zum Auto bin, bemerke ich im Augenwinkel eine Veränderung. Wow, da flackern ja Nordlichter auf dem Gebäude. Tatsächlich, alle 30 Minuten werden für kurze Zeit bunte Lichter projiziert, die Nordlichter darstellen sollen.

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Hier gibts einen kurzen Film

Wenn es das Wetter zulässt, werde ich heute noch bis an den Porsangerfjord fahren. Bei der Fahrt über das Fjell machen mir Schneeverwehungen ordentlich zu schaffen.

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In Skaidi biege ich rechts ab Richtung Fjord. Aber wenige Kilometer später ist die Straße gesperrt. Es steht zwar ein Schneepflug bereit aber so spät in der Nacht habe ich keine Lust auf eine Kolonnenfahrt. Also geht es wieder zurück nach Skaidi auf einen beleuchteten Parkplatz, wo ich die Nacht verbringen werden.
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon gudrun55 » Do, 28. Mär 2019, 22:08

Du meine Güte, was für ein Bericht, was für Fotos, was für ein Abenteuer!

Wir haben ja im Sommer mal einen Sturm erlebt, wo wir von den Auffahrkeilen runtergefahren sind, um dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten, das hat mir schon gereicht - ich mag mir so einen Sturm im Winter gar nicht vorstellen :roll:

Klasse, das vom bequemen Sofa aus miterleben zu dürfen, danke! :wink:

und das erste Foto mit dem roten Bus im Schnee, absolut genial!!!

Ich bin gespannt, wie es weitergeht, liebe Grüße! gudrun55
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon syltetoy » Fr, 29. Mär 2019, 8:57

Das ist ein sehr beeindruckender Bericht, aber auch ein bisschen leichtsinnig .....für mich wäre das Nichts.

Auf jedenfall ist es ein spannendes Abenteuer.....ich bleib am Ball :wink:
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon KaZi » Fr, 29. Mär 2019, 10:30

Spannend, spannend, spannend.

Da hast du ja einige "Widrigkeiten" ausgehalten. Respekt. :D
Gruß Karsten


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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon cani#68 » Fr, 29. Mär 2019, 12:01

Coole und windige Fortsetzung, interessanter Bericht.
Ja so ein "leichter" Orkan kann einen schon umhauen - musste ich selber schon mal erleben

Ich muss feststellen, der Winter dort oben hat seine schönen aber auch schwierigen Seiten.
____________
Schöne Jrooß
Uwe

Norwegen Bilder - https://www.flickr.com/photos/uwe_cani/albums/72157647598018725
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon Michael Oppelt » Fr, 29. Mär 2019, 18:20

Toll, meine bevorzugtes Urlaubsgebiet (Lofoten) mal im Winter zu sehen, Danke!
43m/Sekunde an der Gimsoya-Brücke - das sind etwa 160 km/h - Wow. Da möchte ich echt nicht auf der Brücke sein :(

Mutig mutig :)
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon Mainline » Sa, 30. Mär 2019, 20:45

Tag 6

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Der nächste Morgen ist vielversprechend, denn das Wetter ist viel besser geworden. Auf dem Weg von Skaidi nach Olderfjord kommt sogar die Sonne zum Vorschein. Laut Straßenbericht ist die Europastraße 69 immer noch gesperrt. Davon kann ich mich einige Kilometer weiter auch selbst überzeugen. 

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Während man im Sommer die offenen Schranken und deren Hinweisschilder unbeachtet passiert, muss man im Winter schon sehr aufpassen, damit man nicht überraschend in eine geschlossenen Schranke fährt. 

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Der Fahrer eines Schneepfluges teilt uns mit, dass die Räumung der Straße noch etwa 5-6 Stunden in Anspruch nehmen wird. Für die beiden Testfahrer von Mercedes ist diese Pause zu lang. Sie wollten mit dem Testwagen als Wochenendausflug vom schwedischen Luleå ans Nordkap. Aber jetzt fahren sie wieder davon.


Ich genieße derweil die Sonnenstrahlen und mache ein paar Fotos. Plötzlich öffnet sich die Schranke und zwei Schneepflüge brausen heran. Der eine wendet und die beiden Fahrer besprechen sich, dann kommt ein Fahrer zu mir: „English?, yes. - Ok, Twelve fifty we come back, you stay here. You understand? Twelve fifty we come back. Than we start the Konvoi, OK? - Yes, that’s great I am waiting sure“. Und schon brausen beide Schneeflüge durch die geöffnete Schranke davon. Es geht also schon in anderthalb Stunden weiter.

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In der Zwischenzeit treffen weitere Fahrzeuge ein, die sich in einer Reihe vor der geschlossenen Schranke aufstellen. Ich könnte ganz vorne stehen, reihe mich aber wegen besserer Fotomotive in der Mitte ein.  Als der Schneepflug wieder zu uns zurückkehrt, hat starker Schneefall eingesetzt. Dann beginnt meine erste Kolonnenfahrt. Vorne weg der Schneepflug, dahinter die Fahrzeuge der Kolonne und ganz am Ende ein weiteres Sicherungsfahrzeug mit Blinklichtern.

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Wir fahren 50-60 km/h, wobei das Tempo häufig durch das erste Fahrzeug, einen Krankenwagen, bis auf 30 km/h gedrosselt wird. So passiert es, dass der Schneepflug manchmal einen Kilometer Vorsprung hat. Die Fahrt ist spannend aber auch anstrengend. Der Mietwagen aus Finnland vor mir hat kein Licht eingeschaltet und so ist er in den Schneeverwirbelungen oft nicht zu erkennen. Wenn er dann plötzlich dicht vor mir auftaucht, muss ich bremsen, was für die folgenden Fahrzeuge blöd ist.

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Auf etwa halber Strecke treffen wir auf den Konvoi aus der Gegenrichtung. Dazu halten wir an und lassen den anderen Konvoi passieren. Diese Fahrzeugschlange ist viel länger als unsere, denn die kommen von der Nordkap Insel und haben schon zwei Tage auf diesen Konvoi gewartet. 

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Einige Tunnelportale sind mit automatischen Toren verschlossen. Wenn sich ein Fahrzeug nähert, fährt das Tor nach oben und die Ampel springt auf grün. Danach schließt es sich wieder automatisch.

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Bei den Tunneldurchfahrten kann ich ein wenig verschnaufen, denn es gibt dort keine Schneeverwehungen. Er ist gut beleuchtet und es ist mit plus 7 Grad fast 20 Grad wärmer als draußen. Allerdings rumpelt es nach 5-6 km heftig denn das ist der Punkt, an dem sich im warmen Tunnel die Eisbrocken von den Fahrzeugen lösen und so völlig unerwartet für eine unebene Fahrbahn sorgen.

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Kurz vor Honningsvåg bleibt der Schneeflug in Fahrbahnmitte stehen und die Kolonne kann rechts vorbeifahren.

Im Hafen von Honningsvåg treffe ich wieder auf mein Schiff, die MS Trollfjord. Deren Passagiere müssen auf ihren Ausflug zum Nordkap verzichten, denn die Straße zum Plateau ist immer noch gesperrt. Ich schaue mich nur kurz in Honningsvåg um und fahre dann weiter in Richtung Nordkap. An den Webcams der Straßenüberwachung halte ich für ein Foto kurz an. 

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Der Abzweig zum Nordkap ist wie erwartet noch geschlossen. Also suche ich mir einen Übernachtungsplatz. Gerne würde ich den Parkplatz auf einem Fjell, nutzen aber vielleicht ist die Straße morgen wieder gesperrt und ich sitze dann fest. Vorhin bei der Kolonnenfahrt habe ich mehrere Fahrzeuge gesehen, die im Straßengraben lagen und mit Schnee zu geweht waren, - so soll es mir nicht ergehen.

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Schließlich fahre ich zurück bis zu dem Parkplatz des im Winter geschlossenen Scanic Hotel. Von hier habe ich auch die erste Straßensperre im Blick und kann mich relativ ungefährdet einschneien lassen. In der Nacht parkt noch ein weiteres Fahrzeug neben mir, dessen beide Passagiere im Auto schlafen.
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon Rapakiwi » Sa, 30. Mär 2019, 21:25

Das ist ja eine Hammertour! Ich schließe mich Gudrun umfänglich an: Schön, den Bericht vom Sofa genießen zu können!

Die Bilder sind wie immer fantastisch. Und die Spielerei, Bilder der Webcams einfließen zu lassen, gefällt mir sehr.
Super! :super:

Vielen Dank für diese aufregenden Schilderungen mit den tollen Bildern!
Ha det bra
Anja
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon Fjellpolo » So, 31. Mär 2019, 8:32

Wahnsinn! Was ein Abenteuer auf den vereisten und zugeschneiten Straßen und meterhohen Wellen auf See!!!! :shock:

Aber tolle Winterbilder!!! Danke, dass du deinen spannenden Bericht hier reinstellst!
Brauchtest du danach nicht erstmal eine Woche Urlaub zum Erholen???

Gruß, Claudia
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon Julindi » So, 31. Mär 2019, 16:17

Wow, das ist ein spannender Bericht - vielen Dank dafür!
Da gelobe ich mir doch das Wetter, dass ich in Finnland hatte: fast nur gutes Wetter und beim Schneesturm war ich froh, auf meinen eigenen Beinen zu stehen und nicht Auto fahren zu müssen :shock:
Bin gespannt, wie es weiter geht!! :D
Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon Mainline » So, 31. Mär 2019, 18:29

Fjellpolo hat geschrieben:Brauchtest du danach nicht erstmal eine Woche Urlaub zum Erholen???
Gruß, Claudia

Nein, überhaupt nicht :) ich bin Sonntags um zwei Zuhause angekommen und war Montag um sieben schon wieder an der Arbeit.

Julindi hat geschrieben:Wow, das ist ein spannender Bericht - vielen Dank dafür!
Da gelobe ich mir doch das Wetter, dass ich in Finnland hatte: fast nur gutes Wetter und beim Schneesturm war ich froh, auf meinen eigenen Beinen zu stehen und nicht Auto fahren zu müssen :shock:
Bin gespannt, wie es weiter geht!! :D

Es kommt ja auch noch sonniges Wetter und sogar schwaches Nordlicht. Zweimal hatte ich schon super Winterwetter auf den Lofoten, da war dieser Trip ein schöner Kontrast dazu.
Und natürlich macht mir Autofahren bei widrigen Bedingungen auch Spaß, sonst wäre es ja kein Urlaub. Aber zusammen mit meiner Frau würde ich auch lieber so eine schöne Hütte in Finland beziehen :lol:
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon Kumulus » So, 31. Mär 2019, 18:52

Ein echt spannendes Erlebnis und phantastische Aufnahmen, die ein wenig von dem Gefühl vermitteln, wie Winter in Norwegen sein kann. Echt irre - dort in der Wildnis im Bus zu übernachten.

Danke
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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon KaZi » So, 31. Mär 2019, 19:13

Hammertour. Vielen Dank fürs Mitnehmen. Meiner Frau zeige ich die Bilder aber erst nach unserer Wintertour. :shock:
Sonst muss ich vielleicht allein fahren. :lol:
Gruß Karsten


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Re: Lofoten 2019 - Vom Orkan ans Nordkap getrieben

Beitragvon CrazyHorse » Mo, 01. Apr 2019, 11:04

Sehr geile Tour und genau nach meinem Geschmack! Ich hoffe, dass ich eines Tages auch so eine Winterreise machen kann!

Gruß Matthias
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