Norge 2004 / November

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Norge 2004 / November

Beitragvon MarkusD » So, 31. Jan 2021, 19:53

Ich hoffe für Reiseberichte gibt es kein Verfallsdatum. Es folgt der Bericht meiner ersten Reise nach Norge im November 2004.

Prolog

Nachträglicher Prolog/Epilog, geschrieben im Januar 2021

Wer oder was hatte mich dazu bewogen diese Reise zu unternehmen? Ich habe absolut keine Ahnung (mehr). Es war aber letztlich auch keine kurzfristige „Schnappsidee“ die ohne eine gewisse Vorbereitung abgelaufen wäre. Über die zu erwartenden Wetter- und Straßenverhältnisse war ich mir prinzipiell im Klaren. Viele Straßen sind zu der Zeit in Wintersperre. Die erste Überfahrt über das Saltfjell verlief unter den besten vorstellbaren Bedingungen überhaupt, strahlender Sonnenschein, dass dieser Streckenabschnitt wegen widriger Witterungsverhältnisse gesperrt sein könnte, so wie ich es 2020 erlebt hatte, das hätte ich mir damals nicht träumen lassen. Rückblickend muss ich sagen, dass mich Norge bei meiner ersten Reise bzgl. des Wetters sehr freundlich empfangen hat. Also zumindest auf den Straßen :D. Einige Streckenabschnitt auf der Fahrt mit der Hurtigrute von Harstad – Kirkenes – Harstad waren sehr „hoplrig“. Vermerkt hatte ich es nicht damals, bin mir also nicht mehr sicher, ob ich die „Fische gefüttert“ hatte oder nicht :D.

Informationen zu Fährüberfahrten konnte man sich damals schon recht gut über das Internet besorgen.

Hotels hatte ich keine gebucht. Fest stand nur, dass ich mit dem Hurtigruten-Schiff von Harstad nach Kirkenes und wieder zurück fahren, in diesem Bezug war alles fest gebucht. Das Auto wollte ich in Harstad so lange stehen lassen.

Das mein fahrbarer Untersatz nicht die beste Option war, war mit bewusst, aber die Winterreifen waren nigelnagelneu, Schneeketten waren an Bord. Letztlich gab es nicht eine brenzlige Situation.

Damals hatte ich noch keinen GPS-Logger, deshalb sind die Ortsbeschreibungen der Bilder nicht sehr präzise oder fehlen ganz.

Über meine Rückfahrt über Schweden habe ich damals absolut nichts notiert. Bis heute ist dieser Streckenabschnitt, der mich über Kiruna und dann an der Küste entlang führte, als super langweilig in Erinnerung. Ich weiß noch nicht mal mehr genau wo ich genau übernachtet habe.

Bericht der Reise von 2004 auf meiner Homepage.

Viel Spaß, Gruß, Markus
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Freitag 12.11.2004
Freitag 16:00 Uhr Abfahrt in Leipzig, Ankunft in Oslo Samstag kurz vor 04:00 Uhr.

Bei der Einreise in Schweden wurde ich genauestens ausgequetscht, der Zöllner wollte wissen was ich für einen Beruf habe, wo ich hin will, ob ich Bekannte oder Verwandte in Schweden/Norwegen hätte. Den Kofferraum musste ich öffnen und das Hurtigruten-Ticket wollte er auch sehen.

Wenn ich nur gewusst hätte, dass das noch bei weitem zu toppen war. :D An der schwedisch/norwegischen Grenze zunächst das gleiche Spiel, aber dann wollten die neben dem Personalausweis auch noch die Fahrzeugpapiere sehen. Da ist mir dann erst mal das Herz in die Hose gerutscht, weil ich mir nicht sicher war, ob Peter die wieder an Ort und Stelle gebracht hatte. Nachdem ich die gezeigt hatte war die inquisitorische Untersuchung aber noch nicht zu Ende.

Jetzt waren die Jungs erst richtig in Fahrt gekommen. Vielleicht wollten sie aber auch nur mal aus der Kälte ins Warme. Denn ich musste die Karre in eine Halle fahren und den gesamten Kofferraum ausräumen. Dabei immer schön freundlich bleiben, aber die Gedanken sind ja bekanntlich frei :D. Hinterher hatte ich mir überlegt, ob sie vielleicht nur mal den Wagen etwas genauer anschauen wollten, gut möglich, dass ihnen das Modell noch nicht unter die Augen gekommen war. :D
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Samstag 13.11.2004 Oslo

Ein paar Kilometer vor Oslo auf einem Parkplatz noch ein wenig gepennt. So gegen 8 war ich dann in der Stadt, die Sonne scheint. Am Bahnhof habe ich mir in der Touristeninfo ein Zimmer gesucht. Das war aber erst gegen 14 Uhr beziehbar, da bin ich dann erst in die Stadt und habe mir schon mal die Füße platt gelaufen.

Die Fußgängerzone war leider eine einzige Baustelle, aber wenn es fertig ist dürfte es sehr schön aussehen.

Vor dem Schloss konnte ich gerade die Wachablösung sehen. Von dort oben hatte man einen sehr schönen Blick auf die Fußgängerzone.

In der Stadt war schwer was los.

Das Hotelzimmer war schön, aber im Zimmer war es tierisch warm, kaum zu glauben, dass die kleine Elektroheizung an der Wand, die zwar auf 27°C eingestellt war, das Zimmer so warm gemacht hatte. Im Badezimmer war es noch viel wärmer, der Fußboden glühte fast.

Abends bin ich dann ein paar Stationen mit der U-Bahn in die Stadt gefahren, die ganze Strecke noch mal laufen wollte ich nicht mehr. Eigentlich wollte ich in Pepes Pizza, laut Reiseführer der Beste in Norwegen. Nun, es war Samstag Abend und da drin war alles voll, auch nicht schlimm. So bin ich dann im Cathedral Cafe gelandet.

Der griechische Salat war lecker, vor allem die Oliven waren Klasse, meistens schmecken die ja eher 08/15.

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13.11.2004 10:59 | Oslo | Diplomatenvilla am Parkveien

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13.11.2004 11:26 | Oslo | Das Hafengebiet Frognerkilen

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13.11.2004 11:29 | Oslo | Das Hafengebiet Frognerkilen

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3.11.2004 12:34 | Oslo | Das potthässliche Rathaus am Rådhus plassen [Nachtrag 2021: Backsteine finde ich prinzipiell sehr schön, es war vor allen Dingen der untere Teil des Gebäudes, wohl Baustelle, der einfach grauselig aussah.]

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13.11.2004 12:39 | Oslo | Am Akerhus kaia

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13.11.2004 12:44 | Oslo | Am Akerhus kaia

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13.11.2004 12:54 | Oslo | Oslo Universität (Bibliothek)

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13.11.2004 12:59 | Oslo | Das königliche Schloß

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13.11.2004 13:01 | Oslo | Die Wachablösung kommt

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13.11.2004 13:02 | Oslo | Der Ablösevorgang, alles sehr gewissenhaft

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3.11.2004 13:05 | Oslo | Das königliche Schloß

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13.11.2004 13:06 | Oslo | Blick vom Schloß auf Karl Johans gate

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13.11.2004 13:09 | Oslo | Das königliche Schloß

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13.11.2004 13:10 | Oslo | Der Nissberget (Teil des Schlossparks)

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13.11.2004 13:22 | Oslo | Schönes Haus auf der Karl Johans gate

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13.11.2004 13:26 | Oslo | Foto Shooting auf der Karl Johans gate

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13.11.2004 13:27 | Oslo | Smile

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13.11.2004 13:29 | Oslo | Hier tanzt der Bär

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13.11.2004 14:45 | Oslo | Ganz in der Nähe von meinem Hotel
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14.11.2004 Oslo – Bergen

Geschlafen wie ein Sack, in der Frühe haben ein paar Leute nebenan etwas Halligalli gemacht. Kurz nach 7 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und so gegen kurz nach 8 Uhr los gedüst.

Stationen: Hønefoss - Gulsvik - Gol - Geilo - „Hardangervidda“-Hochebene - Vøringsfossen - Brimnes - Fähre nach Bruravik - Voss - Bergen.

Die Fahrt über die „Hardangervidda“-Hochebene war schon mal nicht schlecht. Ab einem bestimmten Punkt war eine individuelle Weiterfahrt nicht möglich. Es sammelten sich ein paar Fahrzeuge vor einer Schranke und nach ein paar Minuten fuhr ein Schneepflug vorweg und die Kolonne hinterher. Das mit dem Schneepflug war auch keine schlechte Idee, denn durch stetigen Schneefall bei einem heftigen Sturm waren teilweise doch erhebliche Schneewehen auf der Straße.

Keine Ahnung wie lange wir so hintereinander herfuhren, aber es war eine ganze Weile. Die Reifen haben sich dabei schon mal gut bewährt. Bis auf kleine Test-Durchdreher, um zu checken was geht, war der Gripp gut, immerhin war die Straße auf der Hochebene fast ständig komplett verschneit.

Als es wieder ins Tal hinunter ging verwandelte sich der Schnee in einen Sturzbach aus Regen. Sicher wäre es schöner gewesen, wenn die Sonne geschienen hätte, aber so war es immer wieder imposant zu sehen, wie mächtige Wasserfälle oft hunderte von Metern die Hänge runter stürzten.

So gegen 17:30 Uhr erreichte ich Bergen, es goss immer noch in Strömen. Recht schnell hatte ich ein Hotel gefunden, direkt zwischen der Bryggen (früher deutsche Brücke). und der Festung/Håkonshalle. Jetzt (18:50) sitze ich in einer (ziemlich leeren) Kneipe, in der offensichtlich nicht geraucht werden darf (die Bedienung geht zum Qualmen raus), es stehen zumindest keine Aschenbecher rum. Dafür wird anscheinend auf den Hotelzimmern in Norwegen gepafft was das Zeug hält. Naja, andere Länder, andere Sitten. :D

Morgen geht es nun richtig in den Norden, ein Abstecher unterwegs wird die Flåm-Bahn sein.

Gerade schaue ich mir eine Wissensshow an (Ton abgedreht, da verstehe ich eh nix und Smooth-Jazz hörend) und amüsiere mich köstlich. Die in norwegischer Sprache eingeblendeten Fragen sind teilweise sogar für mich verständlich und auch koregged :D beantwortbar. Der „Jauch“ ist wirklich überall…

In den Nachrichten wird gerade gezeigt, dass da wo ich heute durchgefahren bin wohl ziemlich heftige und ungewöhnliche Wetterverhältnisse geherrscht haben. Straßen waren gesperrt, durch heftige Wassermassen und Erdrutsche.

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14.11.2004 12:50 | Bergen | Nach Geilo ging es auf die Hochebene „Hardangervidda“

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14.11.2004 20:40 | Bergen | Bergen mit Blick auf die Bryggen

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14.11.2004 23:34 | Bergen | Hafen (aus dem Hotelzimmer)

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14.11.2004 23:35 | Bergen | Festung/Håkonshalle (aus dem Hotelzimmer)

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15.11.2004 Bergen – Lillehammer

Schon um kurz nach 6 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und bereits um 7:15 Uhr auf der Piste. Der Wettergott hat ein Einsehen und zumindest bis zum Auto bin ich trockenen Fußes gelangt. Nicht weit nach Bergen fing der Regen allerdings wieder an und hörte nicht so schnell wieder auf.

Zunächst verlief alles planmäßig. Unterwegs klärte ich dann allerdings noch die Sache mit dem nicht korrekt funktionierenden Navi-System. Der Ergebnis war niederschmetternd. Ich hatte nicht die korrekte CD eingelegt. Hätte ich aber auch gar nicht können, weil die besaß ich nämlich gar nicht. Alles hin und her nützte nichts. Ich gab den gekauften Code wieder zurück, so muss ich wenigstens nix zahlen, was ich eh nicht nutzen kann, allerdings kann ich nun während der gesamten Reise in Skandinavien das Navi vergessen.

Irgendeiner beim Autohaus Schäfer oder dem Navi-Händler kann sich jetzt schon mal warm anziehen, da mache ich Einem nach meinem Urlaub die Rübe runter. [Nachtrag 2020: Damit da keine Missverständnisse auftreten, ich lehne jegliche Gewalt ab, solche Aussagen sind wirklich nur im übertragenen Sinne gemeint.]

Die nächste Enttäuschung gab es in Flåm. Aufgrund der schweren Regenfälle waren die Gleise unterspült und meine geplante Abfahrtszeit war schon mal storniert und die 2 Stunden später gehende Verbindung war noch nicht sicher. Zefix. Das dann aber auch die Fähre die ich nach Kaupanger nehmen wollte nur im Sommer verkehrt (das hatte ich im Fahrplan übersehen) machte den Bock dann noch fett. Also musste ich meine Route und das heutige Tagesziel ganz umwerfen, denn obwohl ich die Flåmbahn nicht nehmen konnte, brachte mir der Zeitgewinn nichts, denn die Strecke nach Lom war von Flåm aus nur über extreme Umwege zu erreichen.

Da Lom nun nicht unbedingt gesetzt war, entschied ich mich für Lillehammer.

Eines hatte die Routenänderung dann doch noch bewirkt. Ich fuhr durch den 24,5 km langen Lærdalstunnel (der längste Straßentunnel der Welt). Echt krass das Teil. Nicht nur die Länge ist ungewöhnlich, sondern auch die 3 „Dome“ - wie ich sie jetzt mal nennen würde. Diese gut 100 m langen Stellen im Tunnel waren ca. doppelt so hoch wie der restliche Tunnel und auch ca. doppelt so breit. Das Highlight war aber, dass der gesamte Raum blau angestrahlt war. Laut Reiseführer haben die Norweger Angst vor Tunnel (was ich mir nun gar nicht vorstellen kann, weil ich habe noch nirgends sonst gesehen, dass im Tunnel, bei Gegenverkehr, überholt werden darf und das auch gemacht wird) und deshalb sah man sich genötigt diese „Dome“ einzubauen.

Entlang der E16 verlief ein Teil der Fahrt auch wieder auf einer Hochebene. Hier wurde die Strecke zwar nicht in Kolonne gefahren, aber sie war nicht minder prickelnd, was die Schnee- und Sturmwerte anging. Aber die Reifen sind wirklich gut.

Rechtzeitig (15:30) kam ich dann in Lillehammer an. Schon von weitem konnte man die Sprungschanze sehen. Mit der Hotelsuche verlief es nicht so recht. Die mir im Touristinfo am Bahnhof angebotenen Hotels bewegten sich alle so um die 1.000 Kronen. Das war mir dann doch etwas viel. Also bin ich im Motel an der Autobahn „abgestigen“. Allerdings habe ich ein Zimmer nach hinten. Hier ist es ruhiger als in der weiten Steppe :D.

Zum Essen bin ich dann über eine lange Brücke ins Städtchen gelaufen. Irgendwie wirkte alles etwas ausgestorben, obwohl noch vor 18 Uhr, waren bereits alle Geschäfte geschlossen und im Fussgängerzonen-Bereich war es mit Restaurants nicht gerade üppig bestellt. So bin ich dann in einem Pepes-Pizza gelandet. Nicht ganz billig der Spaß, 172,- Kronen für Fajitas und einen Apfelsaft.

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15.11.2004 13:47 | Lillehammer | Eine sehr steife Brise irgendwo auf auf der E16 zwischen Lærdal und Fagernes

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15.11.2004 13:54 | Lillehammer | Der Himmel klart auf irgendwo auf auf der E16 zwischen Lærdal und Fagernes

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15.11.2004 13:55 | Lillehammer | Der Wagen auf eher untypischem Terain

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15.11.2004 16:02 | Lillehammer | Auf der 250 zwischen Dokka und Lillehammer

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15.11.2004 16:38 | Lillehammer | Die Schanze in Lillehammer
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16.11.2004 Lillehammer – Trondheim

Die Temperaturen lagen wenig unter dem Gefrierpunkt, es war keine Wolke am Himmel zu sehen, hier würde es sicherlich ein schöner Tag werden, wer weiß. Meine Fahrt sollte auf jeden Fall noch Überraschungen bereit halten.

Zunächst verlief alles smooth. Dann stieg die Straße doch stetig etwas an und vermehrt kamen einem Fahrzeuge entgegen die total verschneit waren. Nicht lange danach war die Straße dann auch immer mehr verschneit, genauso wie die Landschaft drumherum. Ab Dombås ging es dann richtig aufwärts, zunächst auf eine weite Hochebene mit guten Sichtverhältnissen.

Nach und nach setzte dann aber immer heftiger werdender Schneefall ein. Gepaart mit einem heftigen Wind wurde das Ganze dann ein doch mittelprächtiger Schneesturm. Und obwohl es mitten am Tag war, war es ziemlich düster.

An manchen Stellen wehte so viel loser Schnee herum, dass man plötzlich die Hand nicht mehr vor Augen sah. Naja, auch das war dann irgendwann vorbei und die Wetterbedingungen besserten sich wieder und die Sonne kam auch noch zum Vorschein.

Trondheim kam dann doch bald in Sichtweite. Schon eine größere Stadt, auf jeden Fall größer als Lillehammer.

Im Bahnhof gab es keine Touristinformation, also doch wieder eher Richtung Zentrum. Dort hat mir dann ein sehr nettes Mädel eine prima Unterkunft vermittelt. Nur ein paar Minuten vom Zentrum weg, aber dafür auch erheblich günstiger und das Zimmer war sehr schön.

Nachdem Ausladen bin ich gleich in die Stadt gelaufen, mit Schirm bewaffnet, denn es schneite heftig. Irgendwann wurde es so stürmig, dass ich mich in eine Kneipe gesetzt habe und schon mal die ersten Postkarten geschrieben habe. Auch hier wieder sehr angenehm, dass halt nicht gepafft werden darf. Und die Leute bei Sturm und Kälte vor der Tür schmauchen zu sehen macht wirklich Spaß :D.

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16.11.2004 11:20 | Trondheim | Nach Dombås auf dem Dovrefjell. Die Ruhe vor dem Sturm :D

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16.11.2004 11:20 | Trondheim | Nach Dombås auf dem Dovrefjell. Die Ruhe vor dem Sturm :D

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16.11.2004 12:59 | Trondheim | Nach Dombås auf dem Dovrefjell. Die Ruhe vor dem Sturm :D

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16.11.2004 13:25 | Trondheim | Der große Schneesturm ist vorbei

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16.11.2004 16:38 | Trondheim | Trondheim, Marktplatz

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16.11.2004 16:39 | Trondheim | Trondheim, Marktplatz
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17.11.2004 Trondheim – Mosjøen

Vor der Abfahrt musste ich erst mal das Auto vom Schnee befreien, das waren locker mehr als 10 cm. In der Stadt war schon ziemlich heftiger Verkehr, hat aber alles gut geklappt. Recht bald setzte wieder mehr oder weniger heftiger Schneefall ein, die Landschaft war bereits tief verschneit.

Zunächst hatte es den Anschein, das sich der Schneefall wieder in einen Schneesturm auswächst, dem war aber nicht so. Zwischendurch scheinte auch mal die Sonne durch, einfach genial. Unterwegs habe ich mir einen Pølser reingeschoben, lecker :D

Die weitere Fahrt verlief ohne weitere Vorkommnisse. Gegen 14:30 Uhr erreichte ich Mojøen. Ein Zimmer hatte ich auch recht flott gefunden, allerdings ist es tierisch verqualmt und auch recht mickrig, naja, da kann das nächste wieder besser werden :D. Immerhin ist im Zimmerpreis ein Abendessen inbegriffen. Da bin ich ja mal gespannt drauf.

Gerade noch hell draußen und schon wird es dämmrig. Im letzten Licht noch ein paar Fotos von den umliegenden Bergen gemacht und ein wenig durch das Städtchen gelaufen und nun sitze ich in einer Kneipe/Café. Die ganz hart gesottenen sitzen bei Minusgraden draußen, denn da dürfen sie ja qualmen. :D

Anscheinend ist es üblich sein Zeugs wirklich selbst an der Theke zu holen. Special Guests scheinen aber auch mal etwas gebracht zu bekommen :D. Auf jeden Fall ist es genial, dass in öffentlichen Einrichtungen, also auch in Restaurants und Kneipen, nicht geraucht werden darf, welch eine Wohltat.

Das Essen am Abend war gar nicht schlecht, am Buffet konnte man sich bedienen. Die warme Speise war zwar etwas abenteuerlich zusammengestellt, Würstchen klein geschnitten, Zwiebel, Kapern und Oliven, hat aber gut geschmeckt. Wirklich übel war allerdings das total verqualmte Zimmer, heidernei, die reinste Räucherbude.

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17.11.2004 11:57 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 11:57 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 11:57 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 11:58 | Mosjøen | Perfekte Straßenlage

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17.11.2004 12:02 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 12:06 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 12:08 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 14:30 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 14:32 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 14:39 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 15:02 | Mosjøen | Auf der Fahrt von Trondheim nach Mosjøen

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17.11.2004 16:27 | Mosjøen | Mosjøen, die Berge um die Stadt

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17.11.2004 16:27 | Mosjøen | Mosjøen, ein kleiner See
MarkusD
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon MarkusD » So, 31. Jan 2021, 19:54

18.11.2004 Mosjøen – Tysfjord

„brrrrr“ Das war ganz schön frisch heute morgen, -11°C. Geschneit hatte es nicht mehr, der Himmel war klar. Um 7:30 Uhr war ich auf der Piste. Langsam dämmerte es. Bis es richtig hell war dauerte es aber eine ganze Weile, was aber auch daran lag, das die immer umliegenden Berge ja auch erst mal überwunden werden mussten.

Als die Sonne dann die ersten Bergspitzen hellrot beschien war das natürlich göttlich anzusehen. Man konnte sich gar nicht satt sehen und wenn sich die Gelegenheit bot wurde ein kurzer Fotohalt eingelegt.

Während der ersten Kilometer stellte ich sehr seltsame Geräusche am Auto fest, sie kamen von der rechten Seite, eher hinten gelagert. Nach genauer Inspektion stellte sich dann heraus, dass die gesamten hinten Radkästen total mit Eis und Schnee voll waren und die Reifen daran scheuerten.

Dieses fest gebackene Zeugs wieder zu lösen war gar nicht so einfach, meinen Eiskratzer habe ich zumindest bei der Aktion schon teilweise zerbröselt. Richtig was ausrichten konnte nur der Regenschirm mit seiner massiven Spitze. Danach lief das dann auch wieder ohne irgendwelche Geräusche.

Tja, dann kam es kurz vor Fauske zum „Zwischenfall“. Zwecks Foto-Schießens, bin ich auf die andere Straßenseite auf einen vermeintlichen Parkplatz gefahren. Der war noch gut verschneit, schien aber sonst in Ordnung. Noch während ich meine Bilder schoss beschlich mich das Gefühl, dass die Stelle doch etwas brenzlig werden könnte.

So war es dann auch. In Null-Komma-Nix hatten sich die Hinterreifen eingegraben und es ging keinen Zentimeter mehr vor oder zurück. Naja, als ich mal ausstieg sah ich, dass ich mich doch ein paar Meter vorgewühlt hatte, aber letztlich doch nicht in Richtung Straße sondern nur parallel dazu.

Gerade als ich wieder im Wagen saß kam ein großes Abschlepp-Auto vorbei. Dem gab ich einfach mal Lichthupe, nicht hoffend, dass der wirklich anhält. Mann hatte ich ein Schwein, der hat mir wirklich geholfen. Sehr nett, „die“ Norweger! :D

Vorne am Auto gibt es gar keinen Haken, aber hinten. Bis ich dann noch den dazugehörigen Hering gefunden hatte, den man in das Gewinde drehen muss…

In Fauske noch mal getankt und weiter gefahren. Laut Reiseführer kann man auch in Bognes übernachten. Das würde sich natürlich anbieten, dann hätte ich morgen nur noch ein relativ kurzes Stück bis nach Harstad. Bognes selbst habe ich zwar nicht gefunden, aber 5 km vorher war auch ein Touristcenter an der Straße und so wie es aussah, war da auch ein Hotel dabei.

Also bin ich dahin wieder zurück gefahren und habe eingecheckt. Den Preis des Zimmers habe ich gar nicht erfragt, mal sehen, was mich da morgen erwartet. :D

Um 15 Uhr ist es im Prinzip schon fast ganz dunkel.

Kurz ausgepackt und dann erst mal was gegessen, außer 2 Äpfeln hatte ich heute noch nix, das Frühstück war aber dafür recht üppig.

Die Bedienung bei der ich mein Essen bestellte hatte irgendwie einen deutschen Akzent.

Nachdem ich fertig gegessen hatte, tippte ich wieder in den PSION und sie sprach mich auf englisch an. Da fragte ich sie, auf deutsch, ob wir nicht deutsch sprechen könnten. Sie lachte, da hätten wir uns ja vorher umsonst einen abgebrochen. :D

So erzählten wir ein wenig. Sie ist erst seit ein paar Monaten fest in Norwegen, wohnt auf den Lofoten kommt aber ursprünglich aus Berlin, hat auf Lotus-Notes programmiert und hätte nach Projekt-Ende keine Arbeit mehr bekommen.

Sie schwärmte auch von der Gegend hier, speziell die Lofoten kann sie auch empfehlen.

Ich glaube nach Hause fahre ich wirklich über Schweden, in der kurzen Zeit schaffe ich das sonst gar nicht. Zumal es wettermäßig so sein kann, dass ich über die ganzen Pässe gar nicht drüber komme.

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18.11.2004 09:20 | Bognes | Alles ist tief verschneit

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18.11.2004 09:26 | Bognes | Langsam wird es hell

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18.11.2004 10:33 | Bognes | Die „Piste“

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18.11.2004 10:33 | Bognes | Die „Piste“

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18.11.2004 10:50 | Bognes | In die Täler wird die Sonne gar nicht mehr kommen

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18.11.2004 11:21 | Bognes | Auf dem Saltfjelt

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18.11.2004 11:21 | Bognes | Auf dem Saltfjelt. Links und Rechts „Tunnel“ für die Eisenbahn

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18.11.2004 11:21 | Bognes | Auf dem Saltfjelt. Ziemlich frisch draußen [ja, das Bild ist unscharf, aber -19°C, das „Beweisfoto“ wollte ich behalten :D]

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18.11.2004 11:26 | Bognes | Auf dem Saltfjelt

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18.11.2004 12:30 | Bognes | Kurz vor Fauske am Skjerdalsfjord

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18.11.2004 12:30 | Bognes | Kurz vor Fauske am Skjerdalsfjord

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18.11.2004 14:08 | Bognes | ?

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18.11.2004 14:40 | Bognes | ?

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18.11.2004 14:41 | Bognes | ?

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18.11.2004 14:41 | Bognes | ?

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18.11.2004 14:48 | Bognes | ?

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18.11.2004 14:51 | Bognes | ?
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19.11.2004 Tysfjord – Harstad

Sehr schönes Zimmer, bisher allerdings auch das teuerste, mit 955 NOK (122 €).

Bereits um 6:30 Uhr aufgestanden. Es hatte in der Nacht wieder heftig geschneit, also musste das Auto erst frei geschaufelt werden. Die Fähre war pünktlich, ich auch :D.

Die Überfahrt dauerte nur ca. 25 Minuten. Beim Ablegen in Bognes war es noch stock dunkel, bei Ankunft in Skarberget wurde es schon etwas hell. Es dauerte aber noch bis ca. 9 Uhr bis man wirklich sagen konnte es war nicht mehr dunkel. Richtig hell konnte man das erst 11 Uhr nennen und kurz vor 12 Uhr sah man dann auch die Sonne.

Um kurz nach 12 Uhr kam ich in Harstad an und suchte mir im Touristeninfo ein Hotel. Das lag praktischer weise direkt gegenüber. Es schneite wieder heftig und nach den wenigen Minuten in denen ich im Touristoffice war, hätte man das Auto erst mal wieder frei schaufeln müssen, bin aber einfach nur mit Scheibenwischer losgefahren.

Wenn ich Glück habe, kann ich den Wagen im backyard abstellen.

Das Zimmer ist nett, nur die Lüftung nervt etwas, aber das ist ja schon mal eine gute Einstimmung aufs Schiff :D. Gegenüber dem prognostizierten Preis (> 1.000 NOK) aus dem Touristenbüro, war das Zimmer sogar ausgesprochen günstig, mit 530 NOK.

Später bin ich noch mal los getigert, wollte herausfinden, wo denn eigentlich das Hurtigruten Schiff ablegen wird. Alles abgelatscht, aber letztlich habe ich nix gefunden, kein einziges Schild nix. Und ein möglicher Durchgang zum Kai war laut Schild verboten. strange.

Zum Abendessen noch mal aufgebrochen. Es stürmte und schneite wie verrückt, manchmal musste man aufpassen, das man nicht weg geweht wurde.

Das mit dem Parken im Hinterhof hat geklappt, prima. Kostet auch nix.

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19.11.2004 12:01 | Harstad | Sonnenaufgang in der Nähe von Evenskjer, Nähe Harstad

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19.11.2004 12:02 | Harstad | Sonnenaufgang in der Nähe von Evenskjer, Nähe Harstad

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19.11.2004 12:03 | Harstad | Der Schnee in den Radkästen scheuert an den Reifen

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19.11.2004 12:03 | Harstad | Der Schnee in den Radkästen scheuert an den Reifen

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19.11.2004 16:19 | Harstad | Harstad by night (15 Uhr)
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20.11.2004 Harstad – Skjervøy

Rechtzeitig war ich auf dem Schiff. Man musste tatsächlich durch das Tor marschieren wo drauf stand, dass da kein Zutritt sei. Der Weg zum Landungssteg war auch durch ein Band gesperrt, bin ich auch einfach mal durchmarschiert. War alles OK, muss wohl so sein.

Zunächst war ich etwas enttäuscht als ich in die Kabine kam, weil das Bullauge verschlossen war und ich den Eindruck hatte, dass es fest verriegelt war. Später stellte sich dann heraus, dass man es selbst öffnen konnte, es war lediglich eine innere Klappe.

Gleich mal das Schiff inspiziert. Alles ziemlich leer, richtig ausgestorben. Im Laufe der Zeit war dann aber doch überall ganz gut Betrieb.

Zu Mittag habe ich im Restaurant gegessen, irgendwie hatte ich aber das komische Gefühl, dass da was nicht stimmen konnte. Ich meine mich daran erinnern zu können, dass ich eigentlich Frühstück und Abendessen bestellt hatte. Auf meiner Bordkarte steht aber was von (MID), da dachte ich das wäre Mittag, das norwegische „Middag“ steht aber für Abendessen.

Kontrolliert wurde aber niemand der ins Restaurant kam oder es verließ, sonst wäre es da schon aufgefallen.

Dann mache ich es halt morgen korrekt.

Mit meiner Heizung stimmt irgendwas nicht, seit ich heute morgen hier bin herrscht immer noch eine recht frische Temperatur hier. Der „Chef-Ingenieur“ - der gerade vom Landgang zurück kam - war gerade hier und brabbelte etwas von, er hätte gerade die Heizung irgendwie höher gedreht und das bräuchte seine Zeit.

Hinterher fiel mir ein, dass der evtl. meinte ich sei gerade erst hier in Tromsø zugestiegen und dass ich wohl nicht gleich eine Reaktion erwarten könnte. Falls das Thermometer in ein paar Stunden immer noch keine Reaktion zeigt werde ich mich wohl doch noch mal melden.

Gerade dachte ich es wäre eine gute Gelegenheit mal zu checken, ob man schon das Nordlicht sehen kann. Man, das war ja der Hammer, atemberaubend. Bisher hatte ich ja nur Fotos davon gesehen, aber die Bewegung ist ja das eigentlich Interessante daran. Die ganze Angelegenheit ist ja ständig im Fluss. Größe, Lage, Form, Intensität, Farbe, von einer Sekunde zur Nächsten ergibt sich ein neues Bild.

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20.11.2004 08:59 | 1. Tag Hurtigrute | Die M/S Narvik liegt in Harstad

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20.11.2004 09:05 | 1. Tag Hurtigrute | Harstad von der M/S Narvik aus gesehen

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20.11.2004 09:14 | 1. Tag Hurtigrute | Die M/S Versterålen nähert sich dem Hafen

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20.11.2004 09:34 | 1. Tag Hurtigrute | Ein letzter Blick auf Harstad

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20.11.2004 09:36 | 1. Tag Hurtigrute | Die Sonne geht langsam auf

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20.11.2004 12:32 | 1. Tag Hurtigrute | Ankunft in Finnsnes

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20.11.2004 12:32 | 1. Tag Hurtigrute | Die Brücke verbindet die (größte norwegische) Insel Senja mit dem Festland

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20.11.2004 13:05 | 1. Tag Hurtigrute | Finnsnes

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20.11.2004 13:08 | 1. Tag Hurtigrute | Die Brücke verbindet die (größte norwegische) Insel Senja mit dem Festland

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20.11.2004 14:50 | 1. Tag Hurtigrute | Hohe Berge am Straumsfjord

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20.11.2004 15:35 | 1. Tag Hurtigrute | Tromsø

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20.11.2004 15:35 | 1. Tag Hurtigrute | Tromsø

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20.11.2004 15:37 | 1. Tag Hurtigrute | Tromsø
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21.11.2004 Øksfjord – Berlevåg

Gerade (22:45) als es in Skjervøy losging und ich mich aufs Ohr hauen wollte ging das Geschaukel los. Man verlässt die schützenden Fjorde etwas - fährt zwar immer noch an der Küste entlang - aber das reicht schon, dass es etwas ruppiger zugeht. Irgendwann bin ich dann doch eingeschlummert.

Eigentlich gar nicht schlecht geschlafen. Als ich zum Frühstück ging war mir ganz schön flau im Magen. Die eine Treppe zum nächsten Stockwerk war ja wie Achterbahn fahren. Aber das Frühstück blieb wo es hingehörte. :D

Gegen 11:45 Uhr erreichten wir Honningsvåg, hier geht es erst um 15:15 Uhr weiter. So bin ich dann von Bord gegangen und etwas im Dorf umher marschiert. Heute ist Sonntag, da ist natürlich erst Recht tote Hose. Auch ein Restaurant habe ich nicht gefunden, zumindest keines das geöffnet hatte.

Also habe ich mir im geöffneten Narvesen wenigsten was zu lesen besorgt. Deutsche Tageszeitungen hat es hier natürlich keine, auch in Harstad nicht. Also habe ich mir ein Musik- und ein Filmmagazin geholt, halt in englisch.

Als ich zurück aufs Schiff kam hat mich gleich ein Stewart abgefangen und mich gefragt, ob mein Zimmer kalt sei. „Hajo“ sag' ich, denn es hatte sich wirklich absolut gar nichts getan.

Er hat dann gar nicht lange gefackelt und mir eine andere Kabine angeboten, ein sehr feiner Zug. Muss sich ja irgendwie herum gesprochen haben, dass meine Kabine kalt war.

Bei der Gelegenheit hat er mich auch auf das Abendessen angesprochen. Ihm war gestern nicht entgangen, dass ich zu Mittag gegessen hatte, obwohl ich eigentlich nur das Abendessen bestellt hatte. Das norwegische „Middag“ ist aber mitnichten das Mittag- sondern das Abendessen. Naja, dabei habe ich mich ja höchstens selbst betrogen, denn das Abendessen ist teurer als das Mittagessen.

Er hatte mich aber wohl hauptsächlich deshalb angesprochen, weil ich heute Abend der einzige Gast bin der Essen bestellt hat. Hoppala. :D Da kriegt man dann auch noch Extrawürste gebacken.

Das ich das Abendessen dann aber überhaupt noch eingenommen habe war eher Zufall, denn die Fjorde hinter uns lassend wurde es plötzlich rauh auf der See und das Schiff schaukelte ganz schön hin und her.

Danach habe ich mich hingelegt und es ging sofort viel besser. Was ein Glück, denn die Schaukelei hielt an. Nur bei den Zwischenstopps in den Häfen wurde es kurzzeitig etwas ruhiger.

Ich hatte mir ausgerechnet (erhofft), dass es nach Vadsø auch etwas ruhiger werden könnte, dann sind wir zwar genauso auf offener See wie vorher, aber wenn das Wetter eher aus Westen käme, dann wären wir auch da relativ gut geschützt. Die Rechnung ging auf, was ein Segen.

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21.11.2004 10:28 | 2. Tag Hurtigrute | Havøysund

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21.11.2004 10:28 | 2. Tag Hurtigrute | Havøysund

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21.11.2004 10:29 | 2. Tag Hurtigrute | Havøysund

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21.11.2004 10:41 | 2. Tag Hurtigrute | Havøysund, per pedes mal anders

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21.11.2004 10:41 | 2. Tag Hurtigrute | Havøysund, das Be- und Entladen ist bereits beendet

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21.11.2004 10:42 | 2. Tag Hurtigrute | Havøysund, die M/S Narvik von hinten gesehen

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21.11.2004 10:48 | 2. Tag Hurtigrute | Havøysund

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21.11.2004 11:23 | 2. Tag Hurtigrute | Die Sonne geht langsam auf
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22.11.2004 Båtsfjord – Kirkenes – Berlevåg

Die Nacht war ziemlich unruhig, eigentlich nur wenig geschlafen. Gegen 10 Uhr waren wir dann in Kirkenes. Das Wetter war recht angenehm, nicht komplett bewölkt und dadurch auch recht hell.

In die Stadt bin ich mit dem Bus gefahren, so konnte ich den Rückweg laufen, denn laut Stewart sollte das in knapp 20 Minuten machbar sein.

Kirkenes ist gar nicht so klein, es hat sogar eine kleine Fußgängerzone. Im örtlichen COOP bin ich etwas ziellos umher gelaufen und je nach Amplitude meiner Schritte wurde mir regelrecht schwindelig und setzte mich einmal kurz auf eine Bank.

Kirkenes liegt an einen sanften Hügel geschmiegt. Da ich genügend Zeit hatte lohnte es sich bestimmt einen guten Aussichtspunkt zu suchen um ein Bildchen zu schießen. Schon an einem erhöhten Punkt angelangt stand da ein Wegweiser: Bergen 2.600 km, Oslo 2.500 km, Rom 5.100 km. Wahnsinn, ganz schön weit weg von zu Hause.

Hinter den Bergen konnte man wunderbar sehen, wie sich die Sonne quälte aufzugehen, was sie aber nicht schaffte. Da war es bereit 11:30 Uhr. Wieder im Städtchen angekommen aß ich noch einen Burger mit Pommes und dann war es auch schon Zeit die Hände in die Füße zu nehmen, um das Schiff nicht zu verpassen.

Ich war allerdings zeitig da, die Busfahrt hatte halt doch nicht sehr lange gedauert. Bei Abfahrt war es schon langsam am dunkel werden.

Nun südgehend ließen wir Vardø aus und es ging direkt nach Vadsø. Dieser Teil verlief wieder ruhig, danach wurde es dann aber wie befürchtet wieder rauer. Auch die Nacht über wurde man wieder heftig geschüttelt und gerührt.

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22.11.2004 11:45 | 3. Tag Hurtigrute | Russland ist nicht weit

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22.11.2004 11:46 | 3. Tag Hurtigrute | Russland ist nicht weit

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22.11.2004 11:49 | 3. Tag Hurtigrute | Russland ist nicht weit

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22.11.2004 12:08 | 3. Tag Hurtigrute | Welche Entfernungen

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22.11.2004 12:20 | 3. Tag Hurtigrute | Die Sonne kämpft am Horizont

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22.11.2004 12:20 | 3. Tag Hurtigrute | Die Sonne kämpft am Horizont

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22.11.2004 12:21 | 3. Tag Hurtigrute | Kirkenes

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22.11.2004 12:24 | 3. Tag Hurtigrute | Kirkenes

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22.11.2004 12:25 | 3. Tag Hurtigrute | Kirkenes

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22.11.2004 12:29 | 3. Tag Hurtigrute | Die Sonne kämpft immer noch, schafft es aber nicht

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22.11.2004 13:28 | 3. Tag Hurtigrute | Die M/S Narvik liegt zur Abfahrt bereit

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22.11.2004 13:42 | 3. Tag Hurtigrute | Die M/S Narvik legt gleich ab

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22.11.2004 13:42 | 3. Tag Hurtigrute | Hafen

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22.11.2004 13:43 | 3. Tag Hurtigrute | Hafengebiet

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22.11.2004 13:51 | 3. Tag Hurtigrute | Ein russisches Schiff
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23.11.2004 Melhamn – Tromsø

Das Frühstück konnte schon in wieder ruhigeren Gewässern eingenommen werden. Der Tag verlief ohne weitere Vorkommnisse. Gerade sitze ich im Panorama Rom „Leden“ und schreibe die letzten Ereignisse nieder. Es ist schon wieder seit Stunden dunkel und in Skervøy werden wir gegen 19:15 Uhr eintreffen.

Jetzt befahren wir noch mal eine „Schaukelstrecke“, bis auf ein paar heftigere Bewegungen zwischendurch geht es im übrigen aber bis jetzt noch ganz zivil ab. Auf jeden Fall werde ich mein Abendessen so planen, dass ich es kurz vor Anlauf von Skervøy beginne und dann beim Auslaufen spätestens beim Dessert sitze. :D

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23.11.2004 12:25 | 4. Tag Hurtigrute | Hammerfest

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23.11.2004 13:02 | 4. Tag Hurtigrute | Hammerfest

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23.11.2004 13:02 | 4. Tag Hurtigrute | Hammerfest

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23.11.2004 13:02 | 4. Tag Hurtigrute | Hammerfest

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23.11.2004 13:04 | 4. Tag Hurtigrute | Hammerfest

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23.11.2004 13:53 | 4. Tag Hurtigrute | Hammerfest

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23.11.2004 13:57 | 4. Tag Hurtigrute | Hammerfest

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23.11.2004 16:58 | 4. Tag Hurtigrute | Øksfjord
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24.11.2004 Schweden

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24.11.2004 13:04 | Schweden | Schon auf der schwedischen Seite in Richtung Kiruna

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24.11.2004 13:16 | Schweden | Schon auf der schwedischen Seite in Richtung Kiruna

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24.11.2004 14:02 | Schweden | Kiruna

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24.11.2004 14:02 | Schweden | Kiruna
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25.11.2004 Schweden

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25.11.2004 12:18 | Schweden | Die Högakustenbrücke (schwedisch Högakustenbron) ist eine Hängebrücke über den Fluss Ångermanälven in der schwedischen Gemeinde Kramfors. Die 1997 eröffnete Brücke ist eine Straßenbrücke für die Europastraße E4 und das zweithöchste Bauwerk Schwedens: Die maximale Stützweite der Brücke beträgt 1.210 m und ist damit fast ebenso lang wie die der Golden Gate Bridge (1.280 m). Ihre lichte Höhe beläuft sich auf 40 m, die Gesamthöhe auf 186 m bei einer Gesamtlänge von 1.867 m. Die Brücke ist 17,8 m breit.

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25.11.2004 12:19 | Schweden | Am Fluss Ångermanälven an der Högakustenbrücke (schwedisch Högakustenbron)
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Gudrun » So, 31. Jan 2021, 20:58

Hallo Markus,

Dein Bericht ist bisher an mir „vorbei gegangen“. Danke für die Einblicke in Deine Reise. Wie Du schreibst: Reiseberichte haben kein Verfallsdatum. Schön, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, ihn direkt hier einzustellen.

Grüße Gudrun
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Canadier » Mo, 01. Feb 2021, 11:51

hallo Markus,
ich bin da auch mal "aufgesprungen".
RB`s verkürzen einem ja ein wenig die Zeit bis man wieder selber...
Im Winter mit nem "Flitzer"durch Skandinavien ist ja auch nicht jedermanns Sache! Hut ab davor.
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Ronald » Mo, 01. Feb 2021, 13:19

Moin Markus,
auch ich habe jetzt Deinen Bericht gelesen.
Schön, dass Du nach so langer Zeit noch einmal Deine Erinnerungen ausgegraben hast.
Da war ja nun auch eine Wintertour - allerdings bei bestem Wetter - gemacht hatten (2018), kann ich nur sagen "Hut ab", dass Du Dich da durch wirklich winterlichste Verhältnisse mit Deinem Flitzer gekämpft hast. Schön und kurzweilig geschrieben und dazu sehr schöne Winterfotos.
Danke!
Gruß
Ronald

PS Ich muss mal sehen, welche Norwegen-Reisen ich noch habe. Aber erst müssen noch die letzten vier Leuchtfeuer ran.
-----------
Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
Ronald
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Kumulus » Mo, 01. Feb 2021, 16:08

Hallo Markus

Danke für diesen tollen Bericht und die schönen Fotos. Da bekomme ich gleich "Appetit" und würde am liebsten selber sofort starten. Da das nicht geht, waren deine Reiseerlebnisse gerade richtig, in Erinnerungen zu schwelgen und vor allem Sehnsüchte zu wecken.

Vielen Dank
Martin
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Voronwe » Di, 02. Feb 2021, 9:37

Vielen Dank für diesen Bericht, die Winterbilder sind ja ein Traum. Hast aber doch eine ganz schöne Tour gemacht: Vor allem der Abstechner nach Bergen. Wenn man hier so etwas als Planung reinstellen würde, würde jeder sagen: "Bist du wahnsinnig?"

Es ist immer wieder schön, mal ältere Berichte zu lesen, hat hier jemand auch noch so richtig alte Sachen, also 90er wie ich oder noch früher? Ist nämlich auch interessant, was sich inzwischen geändert hat.

Und das mit dem Rauchen: Stimmt, damals war es ja in D noch erlaubt in Restaurants zu rauchen. Wie unangenehm das war, hatte man ja festgestellt, wenn man aus dem Ausland zurückkam, wo es nicht mehr erlaubt war. Gut das sich das hier auch geändert hat.

Sind das noch analoge Bilder oder schon Digital? (Das war ja gerade die Zeit des Umbruchs)

Rückblickend muss ich sagen, dass mich Norge bei meiner ersten Reise bzgl. des Wetters sehr freundlich empfangen hat.

Wie beim Dealer: Der erste Schuß ist frei, und wenn einen dann die Sucht gepackt, dann wird gnadenlos zugeschlagen :D
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon volkermuenster » Di, 02. Feb 2021, 18:39

Hallo Markus,

lieben Dank für das Einstellen dieser Norwegen Erinnerung ( :) ).

Ich mag so ältere Sachen - meine Norwegen - Reisehistorie ist noch nicht so alt.

Auf Youtube hat jemand Reisefilme aus den 70ern reingestellt, mit dem Käfer und Wohnwagen - klasse zu sehen. Vor allem der Vergleich zu dem wie es heute aussieht.

Danke nochmal....

Gruß
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Heidrun » Di, 02. Feb 2021, 20:32

Hallo Markus,
von mir auch herzlichen Dank für deinen schönen Reisebericht - ein richtiges Winterabenteuer mit Klasse Fotos!
Mir gefallen die "historischen" Reiseberichte sehr, ich war ja in den 90'er Jahren öfter in Norwegen unterwegs. Leider taugen meine Aufzeichnungen und die Qualität der Fotos nicht für einen eigenen Reisebericht. Umso mehr freue ich mich über die anderen :D

Herzliche Grüße, Heidrun
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon MarkusD » Di, 02. Feb 2021, 21:37

Hei,

danke an alle für das nette Feedback. :)

Voronwe hat geschrieben:.. hat hier jemand auch noch so richtig alte Sachen, also 90er wie ich oder noch früher? Ist nämlich auch interessant, was sich inzwischen geändert hat.

Also älter als 2004 habe ich nix zu bieten. ;-)

Voronwe hat geschrieben:Sind das noch analoge Bilder oder schon Digital? (Das war ja gerade die Zeit des Umbruchs)

Die sind schon digital. Meine erste digitale „Knipse“ hatte ich schon schon 1999, eine „OLYMPUS DIGITAL CAMERA, C2000Z“. 2004 war ich dann schon zu einer „Canon PowerShot G3“ aufgestiegen. :D Also alles im Verhältnis ziemlich „low tech“. :)

Voronwe hat geschrieben:Wenn man hier so etwas als Planung reinstellen würde, würde jeder sagen: "Bist du wahnsinnig?"

Volle Zustimmung. :) Aber mir gefällt es jeden Tag von früh bis spät unterwegs zu sein.

Gruß, Markus
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Voronwe » Mi, 03. Feb 2021, 14:28

volkermuenster hat geschrieben:Auf Youtube hat jemand Reisefilme aus den 70ern reingestellt, mit dem Käfer und Wohnwagen - klasse zu sehen. Vor allem der Vergleich zu dem wie es heute aussieht.


Du hast Da nicht zufällig den Link für?
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Andrea.t77 » Di, 16. Feb 2021, 16:25

Hallo Markus,

ich hatte mal wieder etwas Zeit, im Forum zu stöbern.
Ein sehr schöner Reisebericht. Du hast eine schöne kurzweilige Art zu schreiben.

Ich fand es auch spannend, wie sehr du immer darauf eingegangen bist, dass in den Kneipen nicht geraucht werden durfte. Musste dann direkt nachsehen, seit wann es in Deutschland geändert wurde. 2007 war es :wink:

Auch wegen solcher "Kleinigkeiten" finde ich ältere Reiseberichte nicht minder spannend.

Die Fotos sind super. Und passen dazu, dass wir hier auch endlich mal wieder Winter haben.

Herzlichen Dank und viele Grüße,
Andrea

PS: Die Reise ging über meinen Geburtstag... Eigentlich mal ne Idee :)
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Andrea.t77 » Di, 16. Feb 2021, 16:28

Ich habe gerade noch mal den ersten Satz gelesen - es war ja deine erste Norwegenreise. Dann ein ganz besonderes Hut-ab! :D
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon volkermuenster » Do, 18. Feb 2021, 10:59

Hallo zusammen,

sorry - habe es erst jetzt gelesen:

Voronwe hat geschrieben:
volkermuenster hat geschrieben:Auf Youtube hat jemand Reisefilme aus den 70ern reingestellt, mit dem Käfer und Wohnwagen - klasse zu sehen. Vor allem der Vergleich zu dem wie es heute aussieht.


Du hast Da nicht zufällig den Link für?


Habe mal zwei rausgesucht:

https://www.youtube.com/watch?v=Lu317NyRI1Y&list=PL2NYIPgGqGRLOqyL9F3OKIJIroCQyTaY9&index=10

https://www.youtube.com/watch?v=s_-lnKALF2I&list=PL2NYIPgGqGRLOqyL9F3OKIJIroCQyTaY9&index=17

Viel Spaß
Volker
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Re: Norge 2004 / November

Beitragvon Julindi » Do, 18. Feb 2021, 17:44

Ach wie schön, habe jetzt gar nicht mit einem Reisebericht gerechnet und dann das :D :D :D
Vielen Dank für das Ausgraben der Erinnerungen und der herrlichen Winterfotos!!
Da kommt mal wieder Fernweh auf! :shock:

War sehr kurzweilig zu lesen - vielen Dank :)
Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
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