Dyrskar hat geschrieben:Kann ja eigenltilch nur der Kattanakken am Melkevollbreen sein...
Na siehste, geht doch!
Jetzt bleibt eigentlich nur die Frage wer von euch das nächste Rätsel einstellt. Richtige Antworten hat es ja von euch beiden gegeben, macht es unter euch aus, wer als nächster ein Rätsel veröffentlicht. Vom Gefühl her würde ich das Rätsel gerne an titho (Bettina) weitergeben, die hat sich so viel Mühe gemacht...
Wen es interessiert:
Mal ganz abseits des großen Besuchersturmes zum Briksdalsbreen interessierte mich schon der etwas unbeachtete Wegweiser zum Kattanakken. Im Jahr 2010 folgte ich dem Schild entlang des Flusses, der den Abfluss des Sees vor dem Briksdalsbreen bildet. Zunächst über einen tief unter Wasser stehenden Pfad entlang des Flusses, durch niederen Wald und dann später über immer felsigeren und steileren Grund bis hinauf auf den "Katzenbuckel". Lange Zeit ist nur der Talkessel des Briksdalsbreen mit den Heerscharen an Menschen zu sehen, die diesem, zweifellos schönem, Touristenziel entgegenströmen. Erst an einer Schlüsselstelle des Aufstieges, hier brauchte ich dann auch meine Hände zur Unterstützung, öffnete sich auch der Blick in das Oldedalen und ein erstes Mal lagen auch der messerscharfe Gipfelgrat des Kattanakken und der Melkevollbreen vor mir. Allein dieser Ausblick rechtfertigt den recht mühsamen Anstieg! Das Gefühl zu wissen, dass all die Besucher dort unten am Briksdalsbreen ganz ehrfürchtig vor dem Gletscher stehen mögen, von der sprichwörtlichen Erhabenheit, der Ruhe, hier oben auf dem Kattanakken mit seiner Nähe zu Europas größtem Festlandsgletscher aber keine Ahnung haben, befriedigt ungemein. Der Blick entlang des Oldedalens sucht seinesgleichen obwohl der Gipfel des Kattanakken nur etwas mehr als 1300 Meter hoch ist. Für viele mag es eher mittelgebirgige Höhe sein, für mich war es eine ausgewachsene Bergtour, die nichts an Höhepunkten vermissen ließ.
Für alle die sich zu einem Aufstieg entschließen mögen, sei aber mitgeteilt, dass unbedingt das Wetter im Auge behalten werden sollte. Große Teile der Tour führen über glatten Fels, der kann ganz schön rutschig werden bei Nässe. Daher lieber im Trockenen aufsteigen - auch von der Fernsicht hat man dann sicher mehr.
Prädikat: Für wanderfeste und schwindelfreie Touristen unbedingt empfehlenswert!
Grüße aus Soest
Norbert