Mirko hat geschrieben: Es ist doch überhaupt kein Widerspruch Grundnahrungsmittel und Getränke mitzunehmen und sich dann dafür umso mehr die norwegischen Köstlichkeiten schmecken zu lassen.
Hi Mirko,
das finde ich schon. Denn wenn ich meine Grundversorgung mitbringe, hab ich doch gar keine Veranlassung sie in N. erneut einzukaufen.
Und dann die angeblich eingesparten 200 €. Wer sagt denn, daß sie anderweitig der Ökonomie des Gastgebers zugutekommen ?
Daß kein Norweger dich deswegen schief anschaut ist deine rein persönliche Wahrnehmung. In vielen Fällen, dessen sei dir gewiss, fußt sie allerdings alleine auf dem nicht unendlichen Boden der Gastfreundschaft.
Natürlich fahren die Norweger, die in einem dünnen Gürtel einer zumutbaren Entfernung zu Schweden wohnen, dort zum Einkaufen hin. Natürlich ist das eine völlig korrekte Haltung, die sich auch bei uns wiederspiegelt. Doch hier geht es m. E. nicht um Einwohner sondern um Gäste - Besucher - Turis. Leute, die sich aus Urlaubsgründen meist nur vorübergehend im Land aufhalten. Die sollten und könnten sich weiß Gott mal paar Gedanken machen, ob und wie sie diese tolle Gastfreundschaft der Norweger vergelten könnten (ohne daß den Leuten gleich ne Flasche Aldi-Fusel angedreht wird).
Zu den Preisen in D und N ist nu wahrhaft in diesem Forum genug geschrieben und diskutiert worden. Ich denke, per Saldo gibt sich's nicht viel. Insbesondere, wenn man die Frische, ausnehmend gute und kontrollierte Qualität und Originalität der Ware in die Waagschale wirft.
Alles in allem denke ich schon, daß man den Lebensmitteleinkauf für eine Urlaubsdauer von 2-3 Wochen im Inland vertreten kann ohne gleich als bescheuert oder reich zu gelten. Und wenn das gar nicht drin sein sollte - wie war das noch mit einmal Warschau all inclusive und zurück ????
Nichts für ungut und liebe
Grüße aus Mittelhessen
Björn