Welcher Campingkocher ist der Beste?

Alles rund um Camping und Wohnmobile/Gespanne

Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Ninchen » Sa, 08. Mär 2003, 17:37

Hallo liebe Norwegenfreunde!

Wir werden im August das erste mal nach Norwegen fahren und ich kanns kaum noch erwarten.
:D
Wir wollen mit Auto und Zelt reisen und sind aber absolute Campingneulinge.. Nun habe ich mit Schrecken festgestellt, wie viele verschiedene Arten von Campingkochern es gibt: Mit Gas, Benzin, Spiritus,... Jetzt bin ich absolut ratlos, welchen dieser Kocher wir uns zulegen sollen, welche Vor- und Nachteile es gibt und so weiter! :oops:
Da wir beide keine technisch begabten "Superhelden" sind (auch wenn mein Liebster das nicht so sieht! :wink: ) sollte er einfach betrieben werden können und uns nicht so schnell beim Kochen um die Ohren fliegen...
Es wäre super, wenn Ihr ein paar Tipps und Infos für mich hättet!

Im voraus schon vielen Dank! Liebe Grüsse

Ninchen
Ninchen
 
Beiträge: 6
Registriert: Sa, 28. Dez 2002, 16:53
Wohnort: BaWü

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon scotti » Sa, 08. Mär 2003, 18:45

Hallo!
Am einfachsten funktioniert Gas und wenn ihr den Kocher nicht mit in die Wildnis nehmen wollt so würde ich euch eine 3kg Gasflasche mit, je nach Bedürfnis, ein oder zweiflammigen Aufsatz empfehlen. Das Ganze sieht dann so aus :

Gaskocher

und hier gibt es auch noch eine gute Beratung: http://www.globetrotter.de/de/beratung/ ... e85567b0a7

Gruß scotti
scotti
NF-Stammbesucher
NF-Stammbesucher
 
Beiträge: 108
Registriert: So, 16. Feb 2003, 15:33

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Joeggi » So, 09. Mär 2003, 2:54

Hei Ninchen,

ich habe bisher im gg. mit verschiedenen Geräten von "Campinggaz" gute Erfahrungen gemacht, wenn auch nur im Sommer. Ein Liter Wasser ist mit den Modellen auf den Kartuschen CV270/CV470 in 3 bis 4 min kochend heiß. Die kleinen "Power-Kocher" sind praktisch für die Wanderung.
Der größere ein-oder zweiflammige Gaskocher mit Gasflasche ist ok beim Zelten.

Nachteil bei allen Gaskochern ist die Wind- und im Winter die Kälteempfindlichkeit.
Gruß Joeggi

"Die Lebensspanne ist dieselbe, egal ob man sie lachend oder weinend verbringt"
Japanisches Sprichwort
Joeggi
NF-Stammbesucher
NF-Stammbesucher
 
Beiträge: 184
Registriert: Di, 27. Aug 2002, 22:03
Wohnort: Rostock

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Gast » So, 09. Mär 2003, 3:45

wind und kalt ist kein problem mit tragia stormkjøkken.
und sehr frauenfreundlich ;-))
gruss karoline
Gast
 

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Gast » So, 09. Mär 2003, 3:46

muss natuerlich heissen : Trangia stormkjøkken

gruss karoline
Gast
 

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Christian König » So, 09. Mär 2003, 10:16

Hallo zusammen!

Es gibt auch die Möglichkeit den Trangia mit Gas anstatt mit Spiritus zu betreiben. Hat das schonmal jemand ausprobiert und kann sagen, wie windempfindlich die Kombination ist?

Gruß,
Christian
Lust auf Abenteuer heißt: ein großes Ja zum Leben und ein kleines Nein zur Gesellschaft.
(G. Seeßlen)

peakbook ... ein buch der berge
pixelsea ... ein meer aus bildern
Christian König
NF-Mitglied
NF-Mitglied
 
Beiträge: 530
Registriert: Do, 08. Aug 2002, 9:35
Wohnort: Düren

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Karoline » Mo, 10. Mär 2003, 0:23

hei christian,
wir gebrauchen trangia nur mit gas - wunderbar - schnell und sehr einfach zu bedienen ( das meine ich mit frauenfreundlich ;-))
gruss karoline


ps. eignet sich auch zum zelt aufwaermen ;-))
Karoline
 

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Christian König » Mo, 10. Mär 2003, 1:00

Hei Karoline!

Wie windempfindlich ist der Trangia mit Gas (im Gegensatz zu Spiritus) denn? Braucht es einen ausgewachsenen Lofotensturm um die Flamme "auszupusten" oder reicht da auch schon ein laueres Lüftchen? Bei meinem jetzigen Gaskocher ist letzteres der Fall ... :evil:

Gruß,
Christian
Lust auf Abenteuer heißt: ein großes Ja zum Leben und ein kleines Nein zur Gesellschaft.
(G. Seeßlen)

peakbook ... ein buch der berge
pixelsea ... ein meer aus bildern
Christian König
NF-Mitglied
NF-Mitglied
 
Beiträge: 530
Registriert: Do, 08. Aug 2002, 9:35
Wohnort: Düren

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Gast » Mo, 10. Mär 2003, 4:28

hei christian,

er ist uns noch nie ausgegangen ;-)) und anbekommen haben wir ihn auch immer.....

kann ich dir wirklich nur anraten - heisst ja auch trangia stormkjøkken. wir haben ekstra auf diesen gewechselt da wir vorher schon oefter mal schwierigkeiten hatten .

gruss karoline
Gast
 

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Birgit » Mo, 24. Mär 2003, 7:36

Hallo,

ich greife nochmal Flubbers Frage auf (weiter unten, 0 Anworten :( ), da wir ebenfalls mit dem Trangia/Gaskartuschen in Norwegen unterwegs sein wollen:
Bekommt man in Norwegen ohne Probleme für den Trangia mit Gas die passenden Kartuschen (das sind Schraubkartuschen) ? Ich möchte nämlich möglichst nicht im Sommer mit vielen Gaskartuschen reisen; das könnte etwas unangenehm werden, wenn wir das Auto abstellen, eine Woche wandern - und dann (in Norwegen scheint halt auch manchmal die Sonne :) ) ist unser Auto weggepustet, wenn wir zurückkommen!

Gruß, Birgit
Birgit
 
Beiträge: 7
Registriert: Mo, 27. Jan 2003, 16:07
Wohnort: Berlin

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Carsten » Mo, 24. Mär 2003, 10:04

Birgit hat geschrieben:Bekommt man in Norwegen ohne Probleme für den Trangia mit Gas die passenden Kartuschen (das sind Schraubkartuschen)?

Man bekommt die Kartuschen meistens an Tankstellen. Nicht jede führt sie und dann ist die Auswahl in Bezug auf Größe der Kartuschen nicht so gross. Wir waren letztes Jahr mit dem Fahrrad unterwegs und haben - als es nötig war - die Kartusche bekommen. Mit dem Auto ist es dann ja noch einfacher, die ein oder andere Tankstelle anzufahren.

Viele Grüsse, Carsten
Carsten
NF-Stammbesucher
NF-Stammbesucher
 
Beiträge: 458
Registriert: Fr, 23. Aug 2002, 15:23
Wohnort: Porsgrunn, Telemark

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon matze » Mi, 26. Mär 2003, 10:03

Hi Ninchen,

ich war letztes Jahr auch das erste Mal in Norwegen, habe ebenso das erste Mal (seit langem) wieder gecampt, und es war traumhaft. So, dass ich dieses Jahr wieder fahren. Also ich will nur sagen, Eure Vorfreude wird bestimmt nicht enttäuscht werden.

Zum Kocher: Wir hatten letztes Jahr von Campingaz den Party Grill und einen einfachen Brenner, den wir dieses Jahr gegen den Campingaz Twister ersetzen werden, mit. Schau mal hier nach:

http://www.campingaz.com

Übrigens, die Gerätschaften habe ich jeweils bei ebay als Neugeräte erstanden. Da kann man echt ein Schnäppchen machen. Die erforderlichen Gaskartuschen kann man auch in Norwegen und Schweden nachkaufen.

Ich wünsche Eure eine super Vorfreude und natürlich tolle Reise.

Matze
matze
 
Beiträge: 19
Registriert: Di, 25. Mär 2003, 10:16
Wohnort: Laasdorf bei Jena

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Fritz » Do, 27. Mär 2003, 20:36

Hallo,

aus eigener langjähriger Erfahrung empfehle ich nur noch
Benzinkocher (v.Fa. Colemann) die werden mit bleif. Benzin (erhältlich an jeder Tankstelle)
betrieben und haben eine gute Ernergieausnutzung, d.h. 1 Liter
Wasser in ca. 3 Min.(sehr stabil bei Wind) und auch die Handhabung ist sehr einfach, auch die
Größe ist ok. Butangas (GAZ) ist wenn es mal kalt werden sollte nicht
einfach in der Handhabung(verpufft), deswegen sind die Kartuschen oder Flaschen
nur selten in N oder S zu bekommen. Propangas ist bei Kälte besser !



Fritz
Fritz
 

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Balu » Fr, 28. Mär 2003, 14:02

Hi Ninchen,

vorab, ich bin Anhänger der Benzinfraktion, versuche aber Dein Informationsdefizit etwas zu verringern.

Gas:
Unproblematisch in der Handhabung, gibt es in Europa fast überall, in der Anschaffung preiswert und für jeden Zweck was dabei. Die Gefahr einer Stichflamme ist gegenüber Benzinkochern geringer. Aber dafür sind die Kartuschen teuer, bei Minustemperaturen kann es Probleme geben. In dünnbesiedelten Gebieten kann es mit der Versorgung problematisch werden.

Spiritus:
Unproblematisch in der Handhabung, gibt es in Europa überall. Die meisten Modelle sind eher für Rucksacktouris gedacht, es gibt jedoch auch einige mehrflammige Kocher für den Bootsbau, die sind aber nicht gerade preiswert.

Benzin:
Handhabung sollte man vorher ausprobieren, mit ein wenig Übung aber unproblematisch. Die Übung ist eigentlich notwendig, um die Stichflamme, die bei unsachgemäßer Handhabung entstehen kann, zu vermeiden. Dafür ist Benzin nahezu überall zu haben. Der Brennwert ist auch sehr hoch. Man hat eine beträchtliche Auswahl zur Verfügung. Die Anschaffungskosten sind höher als bei Gas, dafür ist Treibstoff günstiger als Gaskartuschen (Hängt natürlich auch vom Benzin ab).

Diesel/Petroleum:
Kompliziert in der Handhabung. Beides stinkt im unverbrannten Zustand. Dafür sicherer in der Handhabung als Benzin. Sehr teuer in der Anschaffung. Dafür gibt es jedoch auch Kocher mit Ceranfeld (Eher für Wohnmobile geeignet und schweineteuer)

Ich habe mich für Benzin entschieden. Das hat folgende Gründe. Ich habe Kocher, eine Lampe und Katalytheizung. Man braucht für alles mindestens drei Gaskartuschen aber nur eine Benzinflasche. Ich wollte nur ein Treibstoff für alle drei Dinge. Nun zu den Produkten (wenns auch etwas Schleichwerbung ist). Ich habe den 2-flammigen Kocher von Coleman. Vollkommen unproblematisch in der Handhabung, sehr gute Leistung (auch bei Minusgraden) und ist selbst im Neuzustand noch gut zu bezahlen. Dann habe ich noch 2 Benzinkocher der Fa. Enders aus halten Bundeswehrbeständen (bei eBay). Die Dinger sind das non-plus-ultra. Die heizen wie Sau, sind sehr stabil und verhältnismäßig günstig zu haben. Die Wartung ist simple, gehen die Dichtungen aus, schneidet man sich eben neue. (Zur Info, sind Baujahr 1965 aber unbenutzt gewesen. Damals legte man noch Wert auf leichte Reparabilität :P ) Falls Du einen ersteigern willst, über 45€ würde ich dafür nicht ausgeben. Dann habe ich noch die Benzinlampe Northstar von Coleman. Ist zwar ein Benzinfresser (1 ltr. in 7 - 14 Stunden je nach Leistung, dafür kannst Du damit allerdings auch in der Wüste ein Auto in der Nacht reparieren und wärmen tut sie auch noch. Dann habe ich noch einen Katalytofen von Coleman (Baujahr 1970, werden leider nicht mehr hergestellt). Einfach Spitze. Man heißt damit ein Tipi für 6 Leute und es stinkt überhaupt nicht (was man von den DDR-Teilen nicht behaupten kann). Erhältlich sind die Dinger noch in eBay USA. Dann aber wg. der Bezahlung und Lieferung sehr teuer.

Wenn Du mit dem Rucksack unterwegs sein willst, ist das o. g. Zeugs natürlich zu schwer. Dann würde ich mir mal den Primus anschauen. Da kannst Du alles mit verfeuern. Hat allerdings seinen Preis.


Hoffe, Dir ein wenig geholfen zu haben.

Gruß

Balu
Balu
 
Beiträge: 15
Registriert: Do, 05. Sep 2002, 12:50
Wohnort: Halle/Saale

Re: Welcher Campingkocher ist der Beste?

Beitragvon Ninchen » Sa, 29. Mär 2003, 14:28

Hallo an alle!!

Vielen lieben Dank für Eure zahlreichen und hilfreichen Antworten!! Einfach klasse so ein Forum! :lol:

Wir haben jetzt einen Gaskocher der Firma Campinggaz gekauft und hoffen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Aber ist ja eigentlich auch egal, schließlich kommt es in Norwegen ja sicher nicht hauptsächlich auf unser aufgewärmtes Dosenessen an! :wink:

Nochmals Danke für Eure Tipps und Schilderungen!

Liebe Grüsse

Ninchen
Ninchen
 
Beiträge: 6
Registriert: Sa, 28. Dez 2002, 16:53
Wohnort: BaWü

Nächste

Zurück zu Camping

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste