Hallo Gemme,
dann will ich mal schauen, ob ich dir die ein oder andere Frage beantworten kann:
Gemme hat geschrieben:1. Drei Wochen im September sind vielleicht nicht die ideale Zeit für Reisen nördlich des Polarkreises. Sollten wir es dennoch wagen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Warum nicht? So spontan fällt mir nicht ein, was dagegen spricht, außer evtl. Antworten auf Punkt 2 bis 4.
Gemme hat geschrieben:2. Haltet ihr drei Wochen für geschätzte 7000 km (hin und zurück) incl. eines mindestens einwöchigen Aufenthaltes auf den Lofoten für ausreichend?
Naja, das sind 7 Tage Anreise, je nach dem, wo ihr herfahrt wäre es schade nur 7 Tage für die Anreise zu verwenden. Norwegen ist wunderschön und da kann man viel sehen unterwegs. Aber egal, evtl. könnt ihr die Rückfahrt über Schweden etwas zügiger gestalten und habt so am Anfang mehr Zeit zum Variieren. Sehr schön ist übrigens die Tour zurück über die E10, also von Narvik nach Kiruna. Da kommt ihr so richtig in den wunderschönen Herbst im Abisko-Nationalpark, evtl. mit Indian-Summer.
7 Tage für die Lofoten sind nicht viel, vor allem, wenn nicht immer die Sonne scheint. Für einen ersten Eindruck - o.k.!
Gemme hat geschrieben:3. Welche Erfahrung habt ihr mit dem Wetter zu dieser Jahreszeit gemacht?
Das Wetter ist eigentlich völlig unberechenbar, es kann ein wunderschöner Altweiber-Sommer werden oder auch ein total stürmischer Herbstanfang.
guck 2007
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http://forum.norwegen-freunde.com/viewt ... er&theme=5dagegen 2006:
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http://forum.norwegen-freunde.com/viewt ... er&theme=5Gemme hat geschrieben:4. Während unserer USA-Reisen haben wir grundsätzlich auf Campgrounds Platz genommen. Wie sieht das in Norwegen und Schweden aus? Ist dort "wild campen" erlaubt und wenn ja, ist das empfehlenswert oder würdet ihr eher davon abraten?
Ich spreche mal nur für die Lofoten. Klar kann man dort "wild campen", aber man sollte wirklich auf die Schilder achten, wo es erlaubt ist. Im Süden der Lofoten ist es z.B. gar nicht so einfach einen geeigneten Stellplatz zu finden, weil dort die Straße und Orte oft eng an die Berge gebaut sind und man mal nicht eben in die Wiese fahren kann. Auf Vestvågøy und im Norden-Westen Austvågøys, sowie im Raftsundgebiet ist es etwas einfacher. Auf der anderen Seite, die Campingplätze sind fast völlig leer und man hat dort die schönsten Ecken.
Für Lofoten-Reiseführer schau mal hier,
http://www.lofoten-online.de/bibliothek/index.php
da ist einiges zum Schmökern bei, vor allem auch für die langen Stunden, wenn es regnet und stürmt
Nun viel Spaß bei der Planung
Johannes
