Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

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Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon AufUndDavon » So, 18. Jan 2015, 21:27

Hallo :D

meine Schwester und ich (16 und 19 Jahre alt) wollen im Sommer ca 3-4 Wochen das erste mal durch Norwegen reisen.
Da wir das ziemlich frei machen wollen, ist die Idee mit rucksäcken und einem Zelt einfach mal loszuziehen.

Da wir das noch nie gemacht haben, kommen einige Fragen zusammen:)

Ist es überhaupt ungefährlich frei in der Wildnis zu campen? (Unsere Eltern machen sich ein wenig Sorgen ;) )
Kennt jemand ein gutes, am besten noch preisgünstiges Zelt für 2 Personen, dass auch noch leicht ist?
Wie sieht es aus mit den Rucksäcken: Wie viel Platz bräuchte der? Oder kennt jemand vlt schon gute Rucksäcke?
Wir haben leider nur ziemlich dünne Schlafsäcke:/ Wird es wirklich sehr kalt nachts?
Da Wasser ja ziemlich schwer zum tragen ist, haben wir gehört dass es solche Tabletten gibt mit denen man normales Wasser zu Trinkwasser machen kann. Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

soo, das wars jetzt erstmal:D ich würde mich wahnsinnig über Tipps und Ratschläge freuen!

Viele Liebe Grüße:)
AufUndDavon
 
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon Gudrun » So, 18. Jan 2015, 21:44

Willkommen im Forum.
- Man wird beim Campen in der Wildnis nicht von Bären, Wälfen, Vielfraß und Elch angfallen. Das Zelten selbst ist nicht ungefährlich. Zum Wandern in der Wildnis gehört aber mehr als ein wasserdichtes und sturmfestes Zelt. Ein einfaches würde ich nicht nehmen. Gut, leicht und preiswert schließen sich da gegenseitig aus.
- Ja, es kann sehr kalt werden. Auch im Hochsommer sind Temperaturen unter 10° und tiefer keine Seltenheit - je nachdem wo es hingehen soll auch unter Null.
- Wie sieht es mit Navigation in der Wildnis bei Euch aus? In Norwegen gibt es nicht so die gut ausgeschilderten und gut begehbaren Wanderwege wie in D.
- Regen- und winddichte Kleidung?
- Gute Wanderschuhe?
- Kocher?

Mein Ratschlag: wandert mal 1 Woche durch Deutschland. Dann seht Ihr, was Ihr so an Ausrüstung braucht. Unbedarft Outdoor kann in Sandinavien lebensgefährlich sein. Eure Eltern machen sich zu Recht Sorgen.

Meine Bitte: Bleibe bei der Normalfarbe in Deinen Postings. Das liest sich besser.

Grüße Gudrun
Gudrun
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon AufUndDavon » So, 18. Jan 2015, 22:37

@Gudrun
Vielen Dank für die schnelle Antwort! Das mit der einwöchigen Tour durch Deutschland ist eine sehr gute Idee! Für die Kleidung und die Schuhe haben wir schon vorgesorgt, einen Kocher haben wir ebenfalls schon da.
Liebe Grüße :D
AufUndDavon
 
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon der westfale » So, 18. Jan 2015, 22:53

Hei

Erzaehl doch mal wo ihr starten wollt und wo ihr wandern wollt.

Ganz wichtig hier, das beherschen der Navigation, ob mit GPS, oder Karte und Kompass. Wobei letzteres wichtiger ist, da elektronische Geraete ausfallen koennen.

Ausruestung sollte gut sein. Wasser kann aus den Baechen zumeist ohne Probleme getrunken werden. Gerade in den Bergen. Aber auch hier gibt es Einschraenkungen. Gibt es viele Lemminge, besteht die Gefahr der Hasenpest. Dann sollte man das Wasser auf jedenfall erst einmal abkochen.

Wichtig ist ein guter Schutz gegen Muecken und Zecken. Eine Augenbinde fuer die "Nacht" waehre ratsam. Da es im Sommer nicht richtig dunkel wird, kann die Gold wert sein.

Hohe Wanderschuhe sind der Schlangen wegen gerade in Suednorwegen ein muss.

Ansonsten entpfehle ich gerade wegen der Ausruestung einmal in einem Outdoorforum zu stoebern.

Gruss Mark
der westfale
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon Gudrun » So, 18. Jan 2015, 22:57

Was mich bedenklich stimmt: Ihr kennt das Land nicht, dessen Natur so anders ist als wir es hier gewohnt sind und Ihr habt wenig Outdoor-Erfahrung. Das zeigt mir Eure Frage nach Zelt und Schlafsäcken. Bei Eurem Alter und Eurem Vorhaben (Wildnis) gehe ich mal davon aus, dass die finanziellen Mittel nicht unbegrenzt sind. Wenn es schief geht wird es schwierig, mal so einfach in ein Hotel zu gehen und dann einen Rückflug zu buchen.

Viel Spass im Urlaub
Gudrun
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon Knallfrosch » So, 18. Jan 2015, 23:58

der westfale hat geschrieben: Gibt es viele Lemminge, besteht die Gefahr der Hasenpest. Dann sollte man das Wasser auf jedenfall erst einmal abkochen.

Hohe Wanderschuhe sind der Schlangen wegen gerade in Suednorwegen ein muss.



Hallo Mark,

jetzt muss ich mich hier mal kurz mit reinhängen.
Im Dovrefjell sah ich tatsächlich einen Lemming....aber wusste nichts von einer Hasenpest. :shock:
Da muss ich mich mal noch einlesen zu dem Thema.

Ebenso wenig las ich vorher von Schlangen in Norwegen? :shock:
Welche Arten wuseln denn dort umher und machen Jagd auf unschuldige Wanderer?


Grüße
Thorsten
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon Gudrun » Mo, 19. Jan 2015, 0:05

Bin mal fast auf eine Kreuzotter getreten - barfuß.
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon meister-matze » Mo, 19. Jan 2015, 2:37

Kreuzottern kann man begegnen. Im Rondane z. B. Müsste dieses Jahr nicht wieder Lemming-Jahr sein? Hab zwar noch nie was von Hasenpest gehört, aber dann sollte man sich damit mal beschäftigen. Wasser kann man in Norwegen eigentlich bedenkenlos aus Bergbächen trinken. Man sollte jedoch kein Wasser aus großen Flüßen trinken, welches evtl. Gletscherwasser ist (auf die Wasserfarbe achten. Am besten nur aus kleinen Nebenbächen Wasser trinken welches klar aussehen sollte).

Schlafsack: Gerade das weibliche Geschlecht kann extrem schneller frieren. Ein guter Schlafsack für entsprechende Temperaturen ist nötig. Außerdem Baumwollunterwäsche falls es mal kalt wird, Regenkleidung. Ich will euch wegen des Alters nicht unbedingt nicht abraten, aber vielleicht macht ihr erst mal ein paar Touren woanders oder holt noch wen erfahrenes mit ins Boot? Für die ängstlichen Eltern könntet ihr einen Spot GPS mitnehmen. Dann wissen sie das es euch gut geht auch wenn ihr keinen Handyempfang habt.
Ansonsten kauft euch unbedingt ne Karte von der Wanderregion in der ihr unterwegs sein werdet und nehmt am besten GPS mit, dass ihr immer sehen könnt wo ihr seid. Vielleicht wäre es auch schlau eine Tour von Hütte zu Hütte zu machen, dann habt ihr zu Not nen Unterschlupf und bewegt euch auf Wegen wo ihr nicht ganz alleine seid.
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon Bernd » Mo, 19. Jan 2015, 3:15

der westfale hat geschrieben:.... Gibt es viele Lemminge, besteht die Gefahr der Hasenpest. Dann sollte man das Wasser auf jedenfall erst einmal abkochen...


da hat Mark Recht, Ist auch als Lemmingfieber bekannt, ist auf den Menschen übertragbar und kann arge Probleme machen.
>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Tular%C3%A4mie

der westfale hat geschrieben:....
Hohe Wanderschuhe sind der Schlangen wegen gerade in Suednorwegen ein muss.....


und auch da hat er Recht, Kreuzottern gibt es fast überall....

@ AufUndDavon ,
ich würde Euch einen "sanfteren" Einstieg in die grandiose Natur Norwegens empfehlen...
Muß ja nicht in jedem Fall sehr teuer sein ! Sammelt erst mal ein paar Erfahrungen, steigert Euch in den nächsten Jahren ( Ja, dafür wird der NORGE-VIRUS sorgen :wink: )..........
Es ist nicht genug, daß man verstehe, der Natur Daumenschrauben anzulegen;
man muß auch verstehen können, wenn sie aussagt.
(Arthur Schopenhauer)
Bernd
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon EuraGerhard » Mo, 19. Jan 2015, 13:25

Hallo,

auch ich kann mich den Vorrednern nur anschließen: Wer noch keinerlei Outdoorerfahrung hat, sollte vielleicht nicht gleich mit Norwegen beginnen. Oder zumindest für den Anfang der Tour die Möglichkeit einkalkulieren, auf Campingplätze zu gehen. Da kann man notfalls auch eine Hütte mieten, falls es einem im Zelt den A... abfriert.

Zum Thema Zelt und Schlafsack: Brauchbare, für Norwegen geeignete 2-Personen-Zelte gibt es ab ca. 200-250 € aufwärts. Doppeldach ist Pflicht, ebenso ein Boden mit mindestens 10.000 mm Wassersäule. Rechnet mit ungefähr 4 kg Gewicht, wenn es leichter werden soll als das, wird es schnell heftig teuer.
Schlafsäcke sollten nicht zu dünn sein, nachts kann die Temperatur deutlich absinken. Und ihr werdet rund ein Drittel der Reise im Schlafsack verbringen! Bei Schlafsäcken werden Temperaturbereiche angegeben, im Zweifelsfalle nimmt man lieber einen Bereich niedriger. Wichtig ist auch eine gute Isomatte unter dem Schlafsack. Ideal sind hier selbstaufblasende Matten, z.B. Therm-a-rest. Wie beim Zelt verhält sich hier halt leider der Preis umgekehrt proportional zum Gewicht.

Beim Kocher achtet darauf, dass ihr auch in Norwegen Brennstoff dafür kaufen könnt!

Zur Navigation: Wenn ihr ein GPS-Gerät mitnehmt, dann nehmt eins, welches sich notfalls auch mit handelsüblichen Batterien betreiben lässt und nicht nur mit einem fest eingebauten Akku. Von diesen Batterien könnt ihr dann ein paar auf Vorrat mitnehmen. Und Karte und Kompass sind immer gut, sollten immer dabei sein, man sollte aber auch damit umgehen können. Solltet ihr mit Begriffen wie Vorwärtsschnitt oder Deklination nichts anfangen können, empfehle ich erst mal die Lektüre entsprechender Bücher und das anschließende Üben in der Nähe des Wohnorts.

Und was das Wasser betrifft: Über die angeblich schädlichen Wirkungen von Gletscherwasser oder gar destilliertem Wasser wird viel Unfug geschrieben. Ansonsten ausgewogene Ernährung vorausgesetzt, besteht bei gelegentlichem Konsum von demineralisiertem Wasser keinerlei Gefahr. Kritischer ist da schon eine mögliche bakterielle Verunreinigung, und das muss nicht unbedingt Lemmingfieber sein: Wir sind in Norwegen schon mal einen wunderbar klaren Gebirgsbach entlanggewandert, und nach einigen Kilometern lag ein verendetes Schaf im Wasser. Offensichtlich schon längere Zeit, so aufgedunsen wie es war. Wenn man das Wasser nicht unmittelbar an der Quelle schöpfen kann, sollte man daher eine von drei Möglichkeiten anwenden: Outdoor-Wasserfilter, Entkeimungstabletten (mit Chlor!), oder abkochen.

MfG
Gerhard
Früher war (fast) alles schlimmer.
EuraGerhard
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon Knallfrosch » Mo, 19. Jan 2015, 13:41

Ich halte den Konsum von Gletscherwasser ebenfalls für größtenteils unbedenklich.
Wir haben bei unseren Wanderungen auch schon oft Wasser aus einem Bach getrunken, weil wir zu faul waren unsere Flaschen aus dem Rucksack zu holen und hatten noch keinerlei Probleme, auch keine Magenverstimmung oder ähnliches.

Hier gilt, würde ich behaupten, den gesunden Menschenverstand benutzen und (fast) alles wird gut.

Das Bsp. mit dem verendeten Tier oberhalb einer vermeintlichen Entnahmestelle kann man natürlich nie ausschließen.
Wenn man sich aber über alles Sorgen macht, sollte man evtl. zu Hause im Keller bleiben ;-)

Ok, ein Kreuzotterbiss tut sicherlich weh, ist aber für einen Gesunden Menschen erstmal nicht Lebensbedrohlich.

Mehr verunsichert mich da die Geschichte mit dem Lemmingfieber/Hasenpest. Das war wiegesagt absolut neu für mich, musste dazu erstmal Herr google bemühen :-)
Bei 20-50Toten jährlich ist die Gefahr zwar auch relativ gering aber dazuzählen möchte ich natürlich auch nicht. :-)


Grüße
Knallfrosch
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon der westfale » Mo, 19. Jan 2015, 18:04

Knallfrosch hat geschrieben:
Ok, ein Kreuzotterbiss tut sicherlich weh, ist aber für einen Gesunden Menschen erstmal nicht Lebensbedrohlich.

Mehr verunsichert mich da die Geschichte mit dem Lemmingfieber/Hasenpest. Das war wiegesagt absolut neu für mich, musste dazu erstmal Herr google bemühen :-)
Bei 20-50Toten jährlich ist die Gefahr zwar auch relativ gering aber dazuzählen möchte ich natürlich auch nicht. :-)


Grüße


Der Biss einer Kreuzotter ist, wie du schreibst nicht unbedinngt gefaehrlich. Bei entsprechender Allergie dann doch. Auf jedenfall sollte so ein moeglicher Biss vom Arzt versorgt werden, da Kreuzottern keine Zahnbuerste nach der Mahlzeit benutzen :wink: und es dadurch zu Entzuendungen und andere unangenehme Sachen kommen kann.

Stichwort Hasenpest. Das Risiko ist recht gering an ihr zu erkranken, allerdings steigt es halt wenn es ein Lemmingjahr gibt. Das stellt man aber sehr schnell fest. Dann wuselt es ueberall.
Ansonsten hat Bernd es ja schon sehr schoen verlinkt.

Ich befuerchte aber das die Treaderstellerin mitlerweile so sehr verschreckt ist, das sie sich wohl nicht mehr melden wird. Zumindest ist sie mitlerweile sehr ruig. :roll:

Gruss Mark
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon Gudrun » Mo, 19. Jan 2015, 18:16

der westfale hat geschrieben:Ich befuerchte aber das die Treaderstellerin mitlerweile so sehr verschreckt ist, das sie sich wohl nicht mehr melden wird.
Muss sie (?) aber nicht. Es wimmelt ja nun nicht so von Kreuzottern und Ich habe im Fjell schon viele Lemminge gesehen, aber noch keinen Lemmingfriedhof. Und wenn die Tour wirklich stattfinden soll, dann ist es doch besser, es wird gefragt, als sich in Gefahr zu begeben. Gefahr sehe ich wirklich nicht von Tieren. Gefährlich ist es, ohne Erfahrung und mit ungeeigneter Ausrüstung ins Fjell (die Wildnis) zu ziehen. Da ist man ja in Norwegen ganz schnell. Man kann ja auch Zivilisationsnah campen. Das Netz der Plätze ist doch wirklich dicht. Wenn man dann noch zur Not auf eine Hütte umsteigen kann ist das noch besser.

Grüße Gudrun
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon arippich » Mo, 19. Jan 2015, 20:47

Knallfrosch hat geschrieben:
der westfale hat geschrieben: Gibt es viele Lemminge, besteht die Gefahr der Hasenpest. Dann sollte man das Wasser auf jedenfall erst einmal abkochen.

Hohe Wanderschuhe sind der Schlangen wegen gerade in Suednorwegen ein muss.



Hallo Mark,

jetzt muss ich mich hier mal kurz mit reinhängen.
Im Dovrefjell sah ich tatsächlich einen Lemming....aber wusste nichts von einer Hasenpest. :shock:
Da muss ich mich mal noch einlesen zu dem Thema.

Ebenso wenig las ich vorher von Schlangen in Norwegen? :shock:
Welche Arten wuseln denn dort umher und machen Jagd auf unschuldige Wanderer?


Grüße
Thorsten


Das betrifft Jahre in denen sich die Lemmige massenhaft vermehren, ich habe das das letzten Mal 2011 auf Treckingtour im Saltfjell/Junkerdal NP erlebt. Da gab es massenhaft Lemminge, auch jede Menge tote Tiere. Einer meinte unbedingt zu meinen Füßen verenden zu müssen :|.
Der DNT hatte in diesem Jahr auch davor gewarnt, dass Wasser unaufbereitet zu trinken.
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Re: Mit dem Rucksack und Zelt zum ersten mal durch Norwegen

Beitragvon meister-matze » Mo, 19. Jan 2015, 21:00

Das mit dem Gletscherwasser stand in einem Wildnis-Tipps Buch von Lars Monsen und ich dachte, der müsse es wissen. ;)
Aber auch in norwegischen Outdoorforen gibt es einige Themen dazu von wegen Bakterien etc. und das der ein oder andere schon ordentlich Magenprobleme hatte von daher werde ich drauf verzichten weiterhin.
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