Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Alles rund um Camping und Wohnmobile/Gespanne

Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon paddler » Mo, 13. Jan 2003, 9:17

Hallo zusammen,

unsere Urlaubsplanungen 2003 nehmen konkrete Formen an.
Es ist entschieden, für dieses Jahr haben wir Norge "gefixt".
Wir (meine Frau und ich) waren zwar schon hi- und da in Norge, aber noch nicht mit einem Wohnwagengespann. Somit ergeben sich für uns neue Perspektiven und noch einige Fragen, die wir gerne hier ins Forum stellen möchten.

Gibte es für Gespanne eine günstigere Anreisemöglichkeit, als mit ColorLine "Hirtshals - Oslo"?

Bis zu welcher Uhrzeit sollte man am Abend seinen Campingplatz angesteuert haben?

Ist eine Campingcard fürs Anmelden etc. sinnvoll und empfehlenswert?

Bringt eine solche Campingcard finanzielle Vorteile?

Gibt es unterschiede zwischen verschiedenen Organisationen, welche ist, wennüberhaupt empfehlenswert?

Könnt Ihr besonderes Kartenmaterial für Gespannfahrer empfehlen (gesperrte Strassen ggf. Überblick der Campingplätze etc.)?

Natürlich sind wir auch für alle weiteren Tips und Infos dankbar......

Hintergrundinfos zu unserem Urlaub:
Termin: Ende Mai, bis Anfang Juli.
Schwerpunktaktivitäten: Wandern und gemütliches "Kajak- Seen- paddeln" (kein Wildwasser)
Zielgebiete: Telemark mit seinen Seen zum paddeln.
Die angrenzende Hardangervidda zum wandern.
Sowie einen ca. einwöchigen Abstecher auf die Lofoten.


Für Eure Infos, Tips und Anregungen vorab vielen Dank.

Udo
paddler
 

Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon Jürgen R. » Mo, 13. Jan 2003, 21:26

Hei Udo,

in Richtung Telemark ist die Fähre von Hirthals nach Oslo auf jeden Fall nicht falsch.
Leider kenne ich nicht Deine Entfernung in Deutschland nach Rostock oder Sassnitz.
Sehe Dir einfach mal die Fährangebote von Scandlines an. Natürlich bist Du da erst in Trelleborg und mußt den Fahrweg mit einrechnen. Dagegen kostet eine einfache Überfahrt mit dem Gespann über 8 Meter bei Scandlines nur 135 Euro von Sassnitz, wobei die Überfahrt von Hirthals nach Oslo, wenn Dein Gespann länger als 10 Meter ist und Du nicht unter die max. 254 Euro Klasse fällst, echt ins Geld geht. Versuche mal das Rechenbeispiel.

Bezüglich Deiner Frage hinsichtlich der Campingkarten bin ich der Meinung, dass Du keine der angebotenen Karten in Norwegen brauchst. Preisvorteile hast Du auf gar keinen Fall. Ich habe auch zwei dieser Campingkarten in der Brieftasche, aber bisher nur zur Zierte.

Was die Anreise angeht, wird zwar in deutschen Reiseführern immer wieder auf die Zeit zwischen 18 und 20 Uhr verwiesen. Ich war letztes Jahr in der Nacht geben 1.30 Uhr auf dem Campingplatz und wurde herzlich begrüßt. Es ist eben der kleine Unterschied zwischen Norwegen und "Old Germany".
Wir fahren seit Jahren mit dem Gespann nach Norwegen, meine ganz persönliche Erfahrung ist, falls die Rezeption bereits geschlossen ist, suche Dir einen schönen Platz Deiner Wahl und melde Dich am nächsten Morgen an.
Auf die verschiedenen Campingplatzanbieter achte ich überhaupt nicht, ich bleibe dort, wo es mir gefällt.

Richtige gesperrte Straßen für Gespanne kenne ich nicht, meine Erfahrung ist, achte auf die max. Fahrzeuglänge auf den Verkehrszeichen. Eine für max. 10 Meter freigegebene Strecke mit einem 13,5 Meter Gespann zu befahren, wäre wirklich Wahnsinn. Diese Warnschilder findest Du in Norwegen wirlich nur dort, wo es an die "Grenze" geht.

Viel Spaß bei der weiteren Planung !

Gruß Jürgen
Jürgen R.
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon uteligger » Mo, 13. Jan 2003, 22:06

Hei Paddler!

*Gibte es für Gespanne eine günstigere Anreisemöglichkeit, als mit ColorLine "Hirtshals - Oslo"?

Preise oder etwas günstigeres zu nennen wäre etwas vermessen. Viele Faktoren, wie Saison, Reisetag und Abfahrtszeiten spielen eine große Rolle. Wichtig ist auch, wo ist die Abfahrt und welches Fylke wird zu erst bereist. Links zu allen Reedereien z.B. unter: http://www.norwegen-freunde.com/start_reise.htm
Dort kannst du für euch die günstigste Anreise nach Norwegen heraus suchen. Ich persönlich würde, wenn ich nach Oslo will, von Frederikshavn nach Göteborg fahren. Will ich aber in die Telemark oder Aust/VestAgder einsteigen, käme für mich nur Hirtshals/ Kristiansand in Frage. Von Frederikshavn nach Larvik wäre mir die Überfahrt zu lange. An die Westküste, Richtung Stavanger, u.U. Hanstholm/ Egersund. Resultiert aber auch aus meinem Wohnort in D.

*Bis zu welcher Uhrzeit sollte man am Abend seinen Campingplatz angesteuert haben?

Ist ziemlich egal, Platz ist immer.

*Ist eine Campingcard fürs Anmelden etc. sinnvoll und empfehlenswert?

Wurde hier im Forum als nicht brauchbar diskutiert.

*Könnt Ihr besonderes Kartenmaterial für Gespannfahrer empfehlen (gesperrte Strassen ggf. Überblick der Campingplätze etc.)?

Siehe: http://www.norwegen-freunde.com/start_reise.htm
Und: http://www.camping.no/index_tysk.html
Dort auch noch Infos über die Campingcard

*Zielgebiete: Telemark mit seinen Seen zum paddeln.
Die angrenzende Hardangervidda zum wandern.
Sowie einen ca. einwöchigen Abstecher auf die Lofoten.

Schon mal auf eine Karte geschaut? Die Lofoten liegen nicht um die Ecke der Hardangervidda, von Abstecher kann wohl nicht die Rede sein. 4 - 5 Tage hinfahrt sollten es wohl sein.

God tur!
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon paddler » Di, 14. Jan 2003, 8:55

Vielen Dank Ihr beiden für Euer Feedback!

unsere Anreise "Hirtshals - Oslo" hatten wir aus zwei Gründen gewählt:
Hirtshals - Kristiansand ist unsere "Standardanreise", sprich wir wollten die Gelegenheit nutzen und uns bei dieser Reise auch den Oslofjord anschauen.
Der zweite Aspekt war die schöne lange Rückreise, ab Oslo um 19:30Uhr, bis zum nächsten Morgen 08:30Uhr in Hirtshals. so müsste ausreichend Zeit sein, um Norwegen "adieu" zu sagen und gut zu schlafen.

Ich bin allerdings davon ausgegangen, dass das von ColorLine angebotenen "Wohnwagenpaket" auch für eine Gespannlänge von 11 Meter gültig ist (natürlich mit Zuzalung für den einen zusätzlichen Meter, im Prospekt steht da etwas von 19€)
Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, dann müssen wir umdisponieren. Der "Normalpreis von rund 650€ steht m.E. in keinem Verhältnis. Wenn das "Sparpaket" zu nutzen ist, kommen wir auf rund 270€ (hin und zurück)

Die Route über Rostock dürfte allerdings keine echte Alternative darstellen, wir starten aus Hessen.
Bei 650€ kommt ggf. noch die Anreise über die Öresundbrücke in Betracht, obwohl wir uns die Kilometer eigentlich für Norge aufsparen wollten.


Beim lesen der Links, wobei natürlich "http://www.norwegen-freunde.com/start_reise.htm" eine bekannte Adresse ist, bin ich auf eine weitere Frage gestossen.
Bei der Klassifizierung wird nur bei 5 Sternen eine Akzeptanz von Kreditkarten angegeben. Müssen wir bei unserer Planung berücksichtigen, dass die meisten Campingplätze keine Kreditkarten akzeptieren???


@ Jürgen:
*Richtige gesperrte Straßen für Gespanne kenne ich nicht, meine Erfahrung ist, achte auf die max. Fahrzeuglänge auf den Verkehrszeichen. Eine für max. 10 Meter freigegebene Strecke mit einem 13,5 Meter Gespann zu befahren, wäre wirklich Wahnsinn. Diese Warnschilder findest Du in Norwegen wirlich nur dort, wo es an die "Grenze" geht.

Keine, für Gespanne gesperrten Strassen hört sich zunächst ja recht gut an, aber wie kann ich solche "Längenbegrenzten" Strecken schon bei der Planug identifizieren?????
Hast Du Kartenmaterial auf den diese Infos verzeichnet sind?
Die Begeisterung dürfte sich in Grenzen halten, wenn man kurz vor dem Ziel einer Tagesetappe auf ein entsprechendes Hinweisschild treffen würde.
Unser Gespann kommt zwar nur auf 11 Meter, aber es stellt sich dennoch die Frage ob die Trollstiegen, der Geirangervegen etc. mit dem Gespann befahrbar sind??


@ uteligger:
*Schon mal auf eine Karte geschaut? Die Lofoten liegen nicht um die Ecke der Hardangervidda, von Abstecher kann wohl nicht die Rede sein. 4 - 5 Tage hinfahrt sollten es wohl sein.

Klar, Du hast recht. Es liest sich etwas vereinfacht.
Wir haben die Karten in unserem kleinen "Kaminzimmer" ausgelegt, standen an der Wand, und betrachteten uns die Lofoten, die sich auf der Höhe unseres Kaminofens befanden :D :D
So warm dürfte es schon lange nicht mehr auf den Lofoten gewesen sein :lol:

Nein im Ernst, die Anreise auf die Lofoten werden wir gemütlich angehen. Wir haben für den gesamten Urlaub knapp 5 Wochen eingeplant, der Lohn für die "Mühe" der Anreise wird sich spätestens in einem ca. einwöchigen Aufenthalt auf den Lofoten auszahlen. wobei wir bei allen unseren Urlauben nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" unterwegs waren, und sein werden.

Danke für Eure Infos uns Anregungen.
Udo
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon Lutz » Di, 14. Jan 2003, 10:48

Hallo Udo!
Ich habe eine SKANDINAVIEN Karte des Verlags Kümmerly + Frey im Maßstab 1:1 000 000 und dort sind "Strassen völlig ungeeignet für Wohnwagen" eingezeichnet. Du solltest also einmal in einen guten Bücherladen gehen und dir ein paar Karten verschiedener Verlage anschauen,dann wirst du das Gesuchte bestimmt finden. (Ein Slogen unserer viel gelobten Wirtschaft ist ja: " Es gibt Nichts was es nicht gibt".
Auch der ADAC gibt sich mit Campingtouristen viel Mühe, vielleicht können die dir helfen. Was die Campingkarte angeht, so habe ich die vom ADAC schon ewig. Das ich dadurch in Norge eine Ermäßigung bekommen habe ist mir nicht bewußt, aber ich nutze sie ganz gerne als "Ausweisersatz", und da wir auf der Rückreise immer Kopenhagen als letzte Station wählen brauchen wir sie auch, die Dänen wollen eine Campingversicherung sehen.
Falls ihr das mit dem "Abstecher" auf die Lofoten wirklich ernst meint, so würde ich die ganze Strecke aber anders planen.
Hier mein Vorschlag: Mit TT Line als Nachtfahrt von Travemünde nach Trelleborg (oder die Vogelfluglinie Fehmarn- Dänemark-Helsingborg nach Schweden), links am Vänernsee vorbei und immer der 45 (Mittellandsweg) folgend durch Schweden bis Gällivare. Von jetzt an auf der E10 über Kiruna in Richtung Narvik und dann zu den Vesteralen bzw. Lofoten. Die Lofoten sind ja eigentlich einen eigenen Urlaub wert, aber wenn du sie, aus welchem Grund auch immer, in diesen Urlaub einbeziehen möchtest, so finde ich ist das die bessere Variante, denn du sparst dir die doppelte Fahrerei auf der E6 durch Norwegen. Auch wenn es die Norwegenfans vielleicht nicht gerne hören: "Die Strecke zwischen Oppdal und Mo i Rana ist recht besch... ", viel Verkehr und wenig Sehenswertes.
Wenn ihr nach ein paar Tagen "mit den Lofoten fertig seit " habt ihr dann die Alternative zwischen der Küstenstraße (17) und der E6 als Rückweg zu wählen. Aber Vorsicht, die 17 ist teuer (viele Fähren) und dauert (viele Fähren)!
Nach der Rückkehr in den Süden Norwegens könnt ihr nun ans paddeln und wandern gehen. Der richtige Zeitpunkt für die Rückreise läßt sich so besser planen, da es nur noch "paar Kilometer" bis D sind.
Wie schon weiter oben gesagt, wir nutzen den "Absalon" Campingplatz in Kopenhagen (nähe Autobahn und Busverbindung in die City) immer als letzte Station in Skandinavien, wenn ich dort morgens 8 Uhr starte bin ich 18 Uhr in Mannheim.
Viel Spaß bei der weiteren Planung wünscht
Lutz
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon paddler » Di, 14. Jan 2003, 12:00

Hallo Lutz,

interesante Aspekte!!
Wir werden uns wohl heute Abend Deine Vorschläge mal in Ruhe anschauen, zumal ich gerade von ColorLine für die geplante Überfahrt "Hirtshals - Oslo - Hirtshals" einen Preis in Höhe von 580€ präsentiert bekommen habe. :oops:

Ob die Lofoten einen eigenen Urlaub wert sind, möchten wir nach unserem Trip auch entscheiden können, deshalb der "Abstecher".
Zeitlich hatten wir die Lofoten in der Mitte platziert, mit der Option noch ein / zwei Tage zu verlängern, wenn's uns dort gefällt.

Wir gehen allerdings davon aus, dass wir zum paddeln auf den Lofoten mehr Erfahrung haben sollte, und daher unser Kajak dort wohl "Pause" haben wird.
Wir wollen daher im Telemark zwei "Fliegen" mit einer Klappe schlagen.
Zum einen gibt es dort ausreichend Seen, die unserer "Paddel- Erfahrung" zuträglich sind, zum anderen freut sich meine Frau schon riesieg Ihre Schwester/Schwager und die vier Kids mal wieder zu sehen :D


Wie heist es bei "Monopoly" so treffend "Gehe zu rück auf Los"
Wir werden also noch mal unsere Anfahrt neu überdenken und von "vorne" anfangen.

Liebe Grüße aus Hessen
Udo
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon Lutz » Di, 14. Jan 2003, 15:07

Hallo Udo!
Es gibt auch auf den Lofoten Paddelgewässer für "Anfänger" z.B. bei A .
Gruß Lutz
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon Doris » Di, 14. Jan 2003, 17:35

Hallo Udo,
wenn Ihr bis zum 15.6. losfahren wollt, ist auch die Stena Line Strecke Fredrikshavn-Oslo interessant: hier gilt bis zum 15.6. beim Camper Spezial Tarif der billigste Preis ( 210 Euro tur-retur, inkl. 5 Pers) und die Preisperiode der Hinfahrt gilt auch fuer die Rueckfahrt. Die Kabinenpreise liegen auch niedriger als bei Color Line und die Fahrt durch den Oslofjord ist ein wunderschoener Urlaubseinstieg und Ausklang. Wenn Ihr diese Strecke buchen wollt muesstet Ihr Euch allerdings sputen: 2000 und 2001 waren die wenigen Wohnwagenplaetze bereits im Februar ausbebucht.
Ansonsten waren wir auch schon sehr oft mit einem 10,50 m Gespann in Norwegen unterwegs: Trollstigen und Geiranger waren mit T4 als Zugfahrzeug kein Problem und wir hatten noch nie die Situation, dass wir kurz vor dem Ziel nicht mehr weiterkamen. Alles in allem sind es nicht viele Strecken, die wirklich absolut ungeeignet fuer Gespanne sind- entsprechende Fahrpraxis natuerlich vorausgesetzt.
Wenn Ihr genug Zeit habt wuerde ich an Eurer Stelle nicht ueber Schweden nach Nordnorwegen fahren- es ist sehr eintoenig. Wir haben das nur bei unserem allerersten Wohnwagenurlaub gemacht. Die letzten Jahre haben haben wir lieber Alternativen zur E6 gesucht: zwischen Elverum und Trondheim z.B die Femundregion und spaeter der RV 17.
Jetzt wohnen wir in Narvik- wenn Ihr als doch ueber Schweden auf die Lofoten fahrt, seid Ihr jederzeit zu einem Kaffee willkommen!
Liebe Gruesse aus dem verschneiten Narvik Doris
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon paddler » Mi, 15. Jan 2003, 10:27

Hallo Doris,

danke für Deine Anregungen und Deine Einladung .
Wir haben gestern gleich mal bei StenaLine recherchiert. Die Kosten wären voll ok (310€ Hi- u.Rü, inkl Kabine auf Rü).
Beim alternativen Kombiticket "Puttgarden- Öresundbrücke" kämen wir auf rund 260€!!!!

Die Sache mit der SteanLine hat nur einen Hacken:
Man kann es z.Zt. nicht buchen.
Weder online, noch über die ServiceNr. waren wir erfolgreich.
Es werden im Moment nur "Vormerkungen" entgegen genommen, eine Zu-oder Absage erhält man erst Anfang/Mitte Februar.
Das werden wohl "spannende" Wochen, oder ist Dir eine andere Möglichkeit bekannt, wie mann jetzt schon fest buchen kann????
Wie Du ja schon erwähnt hast, sind die Plätze begrenzt, dass wurde uns bei der "Vormerkung" ebenfalls mitgeteilt :cry:

Deine Meinung über die An- uhnd Abfahrt via Oslofjord teilen wir, nach allem was wir bisher gehört und gesehen haben, voll und ganz.

Beruhigend auch zu lesen, dass der Trollstiegen mit Eurem Gespann kein Problem war. :P
Wir kommen auf 10,10 Meter Länge und sollten daher vergleichbare Ergebnisse erzielen können.

Nach dem Stand unserer bisherigen Planung liegt Narvik zwar nicht direkt auf dem Weg, aber eventuell kommen wir bei einem "Tagesausflug" auf Dein Angebot mit der Tasse Kaffe zurück :)

Grüße aus Hessen
Udo
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon Christoph » Mi, 15. Jan 2003, 11:00

Hallo Udo,

das man bei Stena nur vorgemerkt wird, muß neu sein. Vor einem Jahr haben wir auf jeden Fall noch problemlos online gebucht.

Eine andere Frage: Mit was für einem Zugwagen fahrt Ihr denn? Wenn man z.B. den Trollstigen mit untermotorisierten Gespannen fährt, hat man ein großes Problem, da man in der Regel doch einige Male an heftigen Steigungen anfahren muß. Das nutzt nicht nur heftigst Kupplung ab, was man auch riechen kann, sondern könnte bei "schwachen Gespanndaten" auch ein Anfahren unmöglich machen.

Einen schönen Tag...

vom NarVikinger
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frei interpretiert (erweitert) nach einem Zitat von Dr. Ludwig Ganghofer
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon paddler » Mi, 15. Jan 2003, 11:24

Hallo Christoph,

was Stena betrifft, haben wir zumindest für die Strecke "Fredrikshaven - Oslo" auf der Stena Homepage "www.stenaline.de" keine Onlinebuchung durchführen können. Alle anderen Strecken schon.
Per e-mail (info.de@stenaline.com) haben wir die schon erwähnte "Vormerkung" erhalten, mit dem Hinweis auf sehr beschränkte Plätze und den Verweis auf Februar.
Gibt es noch eine ander Möglichkeit der Buchung?????

Zum Zugwagen:
Renault RX-4, Diesel.
In Kombination mit einem kleinen 430er LMC war die Leistung von 90KW bisher immer ausreichend, wobei dummerweise der erste Gang etwas lang übersetzt ist. Die Kupplung wird auf diesem Urlaub folglich nicht gerade zu beneiden sein :oops:

Grüße nach Narvik
Udo
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon Karsten » Mi, 15. Jan 2003, 11:30

Christoph hat geschrieben:das man bei Stena nur vorgemerkt wird, muß neu sein. Vor einem Jahr haben wir auf jeden Fall noch problemlos online gebucht.

Hei Christoph,

das stimmt schon. Die Hauptsaison wird erst ab Mitte Februar zur endgültigen Buchung freigegeben, sowohl online als auch über die Hotline.
Zurzeit nimmt Stenaline nur (unverbindliche) Reservierungen entgegen.

Die Nebensaison (bis 15.6.) ist dagegen bereits buchbar, über beide Wege.

Gruß
Karsten
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon Christoph » Do, 16. Jan 2003, 19:25

Hallo Udo,

mit 90kw sollte das kein Problem sein, wir fahren mit einem 75kw TDI. Ich wollte nur sicherstellen, daß Du es nicht mit einem 55 PS Golf oder so versuchst, denn da würdest Du wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit in der ersten Ausweiche ein Anfahrproblem haben.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Planen!

Grüßlis aus dem Schneesturm

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Re: Besonderheiten bei Campingplätzen, und der Überfahrt

Beitragvon paddler » Mi, 22. Jan 2003, 10:25

Dank an alle "Ratgeber",

aktuell sind bei unserer Planung noch drei konkrete Fragen aufgetaucht:

Wie ist die Akzeptanz von Kreditkarten auf norwegischen Campingplätzen?
In der offiziellen Klassifizierung wird dies mit "4- Sterne" verknüpft. Bedeutet dies, dass wir bei den meisten Plätzen ohne Kreditkarte planen müssen?

Gibt es eigentlich auf der Fähre probleme wenn man 3 x 11Kg Gasflaschen im Caravan spazieren fährt?? Gibt es hier eine Beschränkung?

Wie ist es eigentlich mit dem Betrieb des Kühlschranks bei der Überfahrt?? Wir gehen z.Zt. davon aus, dass auf der Fähre der "Gashahn" zugedreht werden muss, oder ist unsere Annahme falsch?

Es wäre natürlich peinlich wenn wir leicht verderbliches im Kühlschrank hätten, und dann für die Überfahrt (Hirtshals - Oslo - Hirtshals) nicht kühlen könnten.
Auf was man bei der Vorbereitung so alles stoßen kann :roll:

grüße aus hessen
udo
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Re: Besonderheiten bei Norwegischen Campingplätzen??

Beitragvon uteligger » Mi, 22. Jan 2003, 13:49

Hei,
na klar bist du verpflichtet, den Gashauptsperrhahn während der Überfahrt zu schließen. Vor der Einfahrt ins Autodeck wirst du darauf hingewiesen. Es wird auch vom Deckspersonal geprüft. Im
vorbeigehen wird einfach die Hand auf das Abgasrohr gelegt.
Wärmeempfindliche Medikamente transportiere ich in einer Thermosflasche. Verderbliche Lebensmittel haben wir nicht dabei. Es wird ja auch durch die Zollbestimmungen eingeschränkt.

33 kg Propangas ist für mich eine ungewöhnlich große Menge. Ich komme mit 11 kg Gas 6-7 Wochen aus. Kochen und 110 Liter Gaskühlschrank ( wird nie abgeschaltet ) in einer Hütte. Um noch mal klar zu stellen:
norwegische Gasflaschen haben einen anderen Gasanschluss. Deutsche Regler ( schraubbar, mit Linksgewinde ) sind nicht kompatibel. Mit der Befüllung einer deutschen Gasflasche kann man sich in Norwegen tagelang beschäftigen. Der Kauf und Rückgabe einer norwegischen Gasflasche an jeder Tankstelle ist möglich. 11 kg Flasche kostet ca. 1200 NOK. Und die Füllung ca.360 NOK. Dann noch Kauf eines norwegischen Reglers inkl. Schlauch für ca. 400 NOK. Die norwegische Regler haben 30 mbar Gasdruck ( wir 50 mbar). Es soll in Deutschland Adapter im Campinghandel geben, welche eine Verbindung zwischen norw. Gasflasche und deutschen Regler herstellen können. ( aber noch nie gesehen! )

Mit Bargeldzahlung auf Campingplätzen ist überall zu rechnen, spätestens im Supermarkt wirst du mit der Kredit oder EC-Karte nix. Auf Tankstellen bei hohen Tankbeträgen und Zahlung mit Kreditkarte wird auch schon mal der Ausweis gewünscht. ( ha du legimitasjon ? )

Hilsen
Axel
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