Forschen und Reisen auf den Lofoten

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Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon Anna Lena » Di, 09. Mär 2021, 15:11

Liebes Lofoten-Forum,

mein Name ist Anna Lena, ich bin Humangeographin und Postdoktorandin an der Universität Kiel und forsche zu psychologischen Barrieren bei der Klimawandelanpassung am Beispiel der Küstenfischerei in der norwegischen Arktis. Im Zuge meiner Arbeit verbrachte ich mehrere Monate auf den Lofoten, um dort die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung zu untersuchen und Interviews mit Küstenfischer:innen, aber auch anderen Stakeholder:innen durchzuführen.

Nun sind zwei Berichte über meine Lofoten-Forschungsreisen bei "NORDIS - Das Magazin für Skandinavien" erschien. Teil I gewährt informative und lebensnahe Einblicke in meine Arbeit und meinen Alltag als Forscherin "im Feld". Teil II skizziert die Auswirkungen des Klimawandels auf die lokale Stockfischproduktion und stellt psychologische Barrieren vor, die Klimaanpassung hemmen können. Photos und Reisebeschreibungen ergänzen die beiden Berichte.

Ich kann mir vorstellen, kann diese FORSCHUNGSREISEBERICHTE auch für das Forum hier interessant sein könnten. Das würde mich freuen :) :

"Küstenfischerei im Klimawandel – Einblicke in meine Forschungsreisen auf die Lofoten in Norwegen" (2021, Online-Magazin: NORDIS – Das Magazin über Skandinavien):
Teil I: Begegnungen: https://www.skandinavien.de/kuestenfisc ... -norwegen/
Teil II: Klimaangst: https://www.skandinavien.de/kuestenfisc ... -norwegen/

Ich bin gespannt auf euer Feedback!

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Anna Lena
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon Canadier » Di, 09. Mär 2021, 17:12

Naja!
Zum einen ist es hier ein Norwegen-Forum (nicht Lofoten-Forum),
und sich hier vorstellen mit "Eigenwerbung" finde ich persönlich auch nicht so prickelnd.
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon gundhar » Di, 09. Mär 2021, 19:24

ja, ja, mit klimawandel fliessen die forschungsgelder.

"untersuchung des brunftverhaltens der eichhörnchen im schwarzwald unter dem einfluss des klimawandels" ----- tschuldigung, sollte natürlich heissen "der eichhörnch*innen"
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon relch » Di, 09. Mär 2021, 20:07

gundhar hat geschrieben:ja, ja, mit klimawandel fliessen die forschungsgelder.

"untersuchung des brunftverhaltens der eichhörnchen im schwarzwald unter dem einfluss des klimawandels" ----- tschuldigung, sollte natürlich heissen "der eichhörnch*innen"


Lavmål. :roll:
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon Canadier » Di, 09. Mär 2021, 20:25

gundhar hat geschrieben:"untersuchung des brunftverhaltens der eichhörnchen im schwarzwald unter dem einfluss des klimawandels" ----- tschuldigung, sollte natürlich heissen "der eichhörnch*innen"

Wurde das nicht schon ausgiebig in der Studie über das Liebesleben der Pflastersteine bei Mondschein eruiert? Bild
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon mallimaus » Di, 09. Mär 2021, 20:37

Danke Anna Lena fürs Einstellen deiner Berichte hier im Forum. Bislang habe ich sie nur überflogen. Die vielen Bilder machen aber Lust auf nähere Betrachtung. Herzlichen Dank
Gruß Marion

Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest Lk 6,31
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon DSR-Seemann » Di, 09. Mär 2021, 22:04

Canadier hat geschrieben:Zum einen ist es hier ein Norwegen-Forum (nicht Lofoten-Forum),
und sich hier vorstellen mit "Eigenwerbung" finde ich persönlich auch nicht so prickelnd.

@Canadier
Nun ja, die Lofoten gehören nun mal zu Norwegen und seid wann ist eine ordentliche Vorstellung "Eigenwerbung"...

@Anna Lena Danke für den Post - sehr Interessant...
Even after the worst storm the sun will shine again - MfG von der Ostsee, Micha.
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon elg-lupo » Mi, 10. Mär 2021, 0:00

Respekt! Klasse Arbeit!

Was die Negativ-Kommentatoren angeht: Neid ist die höchste Form der Anerkennung :D
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon Canadier » Mi, 10. Mär 2021, 10:44

elg-lupo hat geschrieben:Was die Negativ-Kommentatoren angeht: Neid ist die höchste Form der Anerkennung :D

Worauf bitteschön soll man neidisch sein?
Darauf das man gleich in seinem ersten Beitrag irgendwelche Sachen verlinkt?
Im übrigen ist es in vielen anderen Foren sogar so,
das man erst ab einer gewissen Anzahl Post´s Sachen verlinken kann /darf ?
Außerdem habe ich nur meine persönliche Einstellung bzw. Meinung dazu kundgetan!
Und so gesehen gibt es immer zwei Seiten der Medaille!
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon Ronald » Mi, 10. Mär 2021, 13:21

Gibt es auf den Lofoten denn eigentlich "Küstenfischerinnen"?
Ich habe da keine einzige gesehen.
Abgesehen davon macht der "Gender-Doppelpunkt" das Lesen nicht gerade einfach.
-----------
Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
Ronald
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon Gudrun » Mi, 10. Mär 2021, 14:28

Schöne Fotos (mit bekannten Motiven).
Wen wundert es, dass die Fischer im beruflichen Umfeld die Augen vorm Klimawandel verschließen? Robur sind doch wohl keine Alternative, finde ich. Eine Ausweitung des Tourismus auf den Lofoten sehe ich nach unserer letzten Reise 2019 kritisch.
Ronald hat geschrieben:Abgesehen davon macht der "Gender-Doppelpunkt" das Lesen nicht gerade einfach.
Ganz zu schweigen vom Vorlesen.

Sorry, mir fehlt wohl der Blick für die wissenschaftliche Bedeutung der Beiträge.

Grüße Gudrun
Gudrun
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon Karsten » Mi, 10. Mär 2021, 15:27

Miesmacherei zählt, glaube ich, zu den typisch deutschen Eigenschaften. Nirgendwo anders auf dieser Welt ist mir diese bislang so offensichtlich begegnet wie hierzulande. Fragt mich bitte nicht, warum.


Liebe Anna Lena,

vielen Dank für diesen schönen Einstiegsbeitrag und willkommen bei uns Norwegen-Freunden!

Du greifst hier aktuelle und interessante Themen auf, die zwar unter der großen Glocke des Klimawandels beheimatet sind, aber dennoch - speziell für Norwegeninteressierte wie uns hier - direkte Einflüsse und Konsequenzen für die breite Masse anschaulich darzustellen versuchen, ohne dich in diesen Artikeln zu tief in wissenschaftlichen Terminologien zu verlieren.

Wem diese Artikel zu banal erscheinen mögen und an der wissenschaftlichen Basis und Forschung wirklich interessiert ist, findet bei genauem Hinsehen und Lesen tatsächlich auch die wissenschaftlichen Arbeiten im Original verlinkt.


Zu einigen Anmerkungen der allzu kritischen Leserschaft hier möchte ich nicht versäumen, ein bisschen was kurz festzuhalten.
- Warum wohl hat das Forum der NF ein Unterforum nur für die Lofoten?
- Solltet ihr für euch persönlich den "Verkauf" der eigenen, eindeutig zum gewählten Forum passenden Artikel an eine potenziell interessierte Leserschaft zu kommerzieller Eigenwerbung zählen, hat sich Anna Lena eines schwerwiegenden Verstoßes schuldig gemacht.
- Jeder darf hier mit Beiträgen starten, wie er oder sie möchte, ob mit oder ohne Links, ob mit Unterhaltung oder Wissenschaft, ob mit oder ohne großartig Lesenswertem.
- Und wer sich hier tatsächlich an einer grammatikalischen Genderformulierung aufhängt, hat eindeutig das Thema verfehlt. Vielleicht sollte ich in meiner Funktion als Forumsoberlehrer den Betreffenden künftig jeden einzelnen ihrer Fehler (oder bewussten falschen Schreibweisen) in dicken roten Lettern unter ihren Beiträgen ankreiden.
Bild

Ruut-wieß kritt mer ahnjeboore, en die Weech erinnjelaat,
wer en dä Südkurv opjewaaße, dä blieht ruut-wieß bess en et Jraav.
Karsten
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon Rapakiwi » Mi, 10. Mär 2021, 19:45

Hallo Anna Lena,
vielen Dank für deine Vorstellung und den Hinweis auf die Berichte zu deiner Arbeit! Die werde ich mir in Ruhe durchlesen.

Wie du habe ich auch Geographie an der CAU studiert. Es freut mich immer, wenn ich mitbekomme, dass solch interessanten Projekte daraus erwachsen. Schön, dass du über den Link hier im Norwegenforum die Leute, die sich dafür interessieren, auf diese Informationen aufmerksam gemacht hast!
Ha det bra
Anja
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon MarkusD » Mi, 10. Mär 2021, 21:16

Hallo Anna Lena,

vielen Dank für die Berichte.

Wo ich drüber gestolpert war, war die Definition:
"vier Monate in die Arktis auf die Lofoten"


Bisher hätte ich selbst das Nordkap nicht zur Arktis gezählt, aber laut Definition zählt man wohl alles was nördlich des Polarkreises liegt bereits zur Arktis. Wieder was gelernt. :)

Immer mehr wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung über den Klimawandel gut informiert ist und ihn als eine persönliche, unmittelbare und angstauslösende Bedrohung erlebt. Und dennoch bleibt ein umfassendes Anpassungsverhalten auf der individuellen Ebene oftmals aus.

Da stimme ich zu und packe mich an der eigenen Nase. Mit welchem Verkehrsmittel auch immer (mal vom Fahrrad abgesehen), die Reise ins nördliche Skandinavien an sich ist eine Frevel. Würde man rational handeln, würde man nicht dort hin reisen. Aber ich würde lügen wenn ich sage, dass ich es nicht mehr machen werde.

Nachdenkliche Grüße, Markus
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Re: Forschen und Reisen auf den Lofoten

Beitragvon Gudrun » Mi, 10. Mär 2021, 21:29

Hallo Anna Lena,

im Eifer des Gefechts hab ich ganz vergessen, Dir willkommen zu sagen. Ich wünsche Dir eine gute Zeit im Forum.

OT: @Karsten: Nun lass mir doch meine altmodischen Ansichten zu Berufsbezeichnungen.

Grüße Gudrun
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