06.07.2026
Es ist ein guter Morgen:

Wir können draußen frühstücken. Und wir können unser Auto mal wieder etwas sortieren.
Die Großwetterlage bleibt aber unbeständig. Wir entscheiden uns, die Lofoten heute zu verlassen mit Kurs auf Schweden. Hinter dem Skandinavischen Gebirge lockt die Sonne. Aber „Eile mit Weile“ und „Der Weg ist das Ziel.“.

Einen ersten Zwischenstopp legen wir am Rastplatz Gimsøystraumen ein. Hier können wir auch unseren Wasserkanister frisch füllen. Wir sitzen im Windschatten des Gebäudes, beobachten das rege Treiben auf dem weitläufigen Parkplatz und genießen einen weiteren Kaffee sowie die kurzen Sonnenpausen.

Rørvikstranda – ein weiterer touristisch erschlossener Strand. Diesmal südlich der E10. Nur bei schlechtem Wetter bekommt man problemlos einen Parkplatz.
Wir stellen unser Auto im Fährhafen von Svolvær ab. Im vergangenen Jahr waren hier am späten Nachmittag alle Parkplätze besetzt. Da wir annahmen, dass die Menschen wie wir am nächsten Morgen mit der ersten Fähre los wollten, stellten wir uns damals gleich in der Schlange an. Wir waren morgens sehr überrascht, als von den Parkplätzen kaum jemand zum Aufbruch blies. Die WoMos haben tatsächlich hier nur übernachtet.
Wir wollen noch heute Nachmittag die Fähre nach Skutvik nehmen, stellen uns an und schlendern in die Stadt.

Parkraum ist knapp in Svolvær.

Auf dem Marktplatz von Svolvær. Rechts vom Bildrand schließt der Hurtigruten-Kai an.

Gegen halb fünf verlassen wir die Lofoten. Es war wirklich so dunkel.

Zwischenstopp auf Skrova. Wir bleiben auf der Fähre und fahren weiter nach Skutvik.
Dürften wir die Insel mit unserem Auto befahren? Es gibt da irgend welche Einschränkungen. Damit habe ich mich aber noch nicht befasst. Vielleicht im kommenden Jahr?
Skutvik und Hamsunds Reich haben wir im letzten Jahr ausgiebig erkundet. Von daher wissen wir, dass es in der relativ dicht besiedelten Region mit Übernachtungsplätzen schlecht aussieht. An der E6 angekommen hat der Mann keine Lust mehr, nach einem Stellplatz zu suchen. Ihn lockt ein Rastplatz auf der Halbinsel Steigen. Das sind noch ca. 40 km und wir fahren gemütlich dorthin.

In dieser Richtung liegen die Lofoten.
Kurz vor dem Abzweig von der E6 in Richtung Steigen informiert ein großes Schild über eine Voll-Sperrung der E6 zwischen Fauske und Rognan. Unser nächstes Ziel sollte Rognan sein. Was tun? Zurück in Richtung Narvik und dann über Kiruna südlich? Mein Favorit, da wir dann länger nördlich des Polarkreises sind. Aber das ist ein riesiger Umweg und wir verpassen dann das Junkerdalen. Dort waren wir noch nie und wollten das endlich nachholen.
Oder in Norwegen südlich, 90 km Umleitung und auf der 812 über Misvær fahren? Eine wunderschöne Strecke ist das, wenn wenig Verkehr herrscht. Jetzt ist das die offizielle Umleitung, auf der uns LKWs und viele WoMos entgegen kommen werden.
Wir lassen erst mal den Abend ausklingen.

Ein Bild vom letzten Spaziergang gegen 23.30 Uhr zeigt, dass wir nicht allein sind.